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„Ziemlich sensibel“: Weiter keine Prognose bei Schaub

Der 1. FC Köln muss weiterhin auf unbestimmte Zeit auf Louis Schaub verzichten. Der Österreicher fällt seit Mitte Januar mit einem Knochenödem aus. Die Verletzung macht eine seriöse Vorhersage des Heilungsverlaufs unmöglich. 

Köln – Am Montag war fast schon ungewöhnlich viel los auf dem Trainingsplatz der Geissböcke. Nachdem im Januar zeitweise fast täglich neue Verletzungen dazu gekommen waren, kehrten mit Marco Höger und Vincent Koziello zwei Rekonvaleszenten zurück. Auch der zuvor angeschlagene Jannes Horn konnte Teile des Mannschaftstrainings absolvieren.

So fehlten nur noch zwei: Salih Özcan und Louis Schaub. Özcan schritt nach dem Training seiner Teamkollegen für eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Dennis Morschel auf den Platz. Schaub hingegen muss sich weiter gedulden. Der bärenstarke Offensivspieler, der mit zehn Vorlagen und zwei Toren in der Hinrunde geglänzt hatte, fehlt weiterhin wegen eines Knochenödems.

Bei seiner Verletzung gibt es keine Zeitschiene

„Er ist auf einem guten Weg, die Verletzung lässt aber noch keine höhere Belastung oder Mannschaftstraining zu“, sagte Trainer Markus Anfang am Montag. Schaub wird immer wieder von den FC-Ärzten untersucht, um den Heilungsverlauf zu bewerten. Doch eine genaue Vorhersage, wie lange der Österreicher noch fehlen wird, ist nicht möglich. „Bei seiner Verletzung gibt es keine Zeitschiene“, sagte Anfang. „Deswegen machen wir diese Kontrolluntersuchungen, weil es sonst schwer zu beurteilen wäre. Das ist ziemlich sensibel.“

Selbst für den Fall, dass Schaub das Okay für eine höhere Belastung bekäme, wäre nicht gesichert, dass es von diesem Moment an bergauf gehen würde. „Auch dann müssen wir immer wieder darauf schauen“, bestätigte der FC-Coach. Die Verletzung könne in dieser Phase jederzeit zurückkehren und eine weitere Pause nach sich ziehen. Eine Rückkehr des so wichtigen Offensivspielers ist daher noch nicht absehbar. Zuletzt wurde Schaub von Jonas Hector vertreten.

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