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GEISSBLOG auf Rang sechs der beliebtesten Fußballblogs

Der GEISSBLOG.KOELN gehört erneut zu den zehn beliebtesten Fußballblogs in Deutschland. Die Agentur „web-netz sports“ hat auch in dieser Saison wieder die unabhängigen Portale zu den deutschen Profiklubs unter die Lupe genommen. Im Blogvergleich liegt der GBK auf Rang sechs und konnte seine Reichweite um 10,88 Prozent ausbauen.

Köln – Hamburg, Kaiserslautern, (1860) München, Bremen, Frankfurt, Köln: So lautet die Reihenfolge der „besten Fußballblogs“ Deutschlands, die von „web-netz sports“ in dieser Woche ausgezeichnet wurden. In die Wertung kamen all jene Onlineportale, die ihre Berichterstattung auf einen Klub fokussieren. Portale zur Fußballkultur, zu Wirtschaft oder als Fanforen wurden nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht in die Wertung kamen die beiden Mönchengladbacher Portale Torfabrik und Fohlen hautnah, da diesen als offiziell eingetragene Magazine bei der Deutschen Nationalbibliothek eine Sonderstellung zugesprochen wurde.

Allerdings finden sich unter den Top Ten auch drei Portale, die an große Verlagshäuser angeschlossen sind und ihre Leserschaft auch über die Plattformen der Muttermedien generieren. So gehört der Gewinner der diesjährigen Wertung, der Blog HSV24, zur Hamburger Morgenpost und damit zum DuMont Verlag. Der Blog Deichstube.de gehört zur Kreiszeitung. Zudem ist mit immerhertha.de ein Portal für den Hauptstadt-Klub entstanden, das an die Berliner Morgenpost angeschlossen ist. Alle drei Plattformen werden in den jeweiligen Verlagshäusern als Ergänzung zum bisherigen Inhalt geführt.

Der GEISSBLOG.KOELN dagegen ist seit seiner Gründung vor inzwischen drei Jahren und zehn Monaten bis heute unabhängig und an kein anderes Verlagshaus angeschlossen. „Wir haben unsere Reichweite kontinuierlich eigenständig aufgebaut und uns so bei vielen tausend FC-Fans als zuverlässige Informationsquelle etabliert“, sagte Gründer und Chefredakteur Marc L. Merten. „Wir können uns nur bei all unseren Leserinnen und Lesern bedanken, die unsere Arbeiten schätzen, unterstützen und dazu beigetragen haben, dass wir heute zum festen Bestandteil der Medienlandschaft rund um den 1. FC Köln gehören.“

Laut der Agentur „web-netz sports“ kommt der GBK aktuell durchschnittlich auf 271.667 Unique User im Monat. „Wir haben errechnet, dass uns der Abstieg des 1. FC Köln circa 30 Prozent unseres prognostizierten Wachstums gekostet hat“, kommentierte Merten und verwies auf das erste Halbjahr 2018, in dem das Interesse an der täglichen Berichterstattung rund um den Effzeh durch die sportliche Krise spürbar zurückgegangen war. „Das zeigt auch, was möglich gewesen wäre und was perspektivisch möglich ist. Der Betze Brennt ist schon seit inzwischen 19 Jahren auf dem Markt, DieBlaue24 seit 2011. An diesen Portalen sieht man das große Potential, das auch der GEISSBLOG.KOELN hat.“

16 Kommentare
  1. LOCUTUS says:

    „Laut der Agentur „web-netz sports“ kommt der GBK aktuell durchschnittlich auf 271.667 Unique User im Monat.“
    Wow! Ob die alle auch die Kommentar-Zeilen lesen!?
    Nicht dass einige sich hier im Forum noch als Influencer fühlen und nun vollkommen durchdrehen.. ;)

  2. major says:

    Also dieser Stil…die GBK-Redaktion interviewt sich quasi selber und Marc L. Merten (warum lässt Lilly Zercher eigentlich immer das L weg ?) antwortet, als hätte er damit nichts zu tun…

    Allerdings finde ich die Aussage „Wir haben errechnet, dass uns der Abstieg des 1. FC Köln circa 30 Prozent unseres prognostizierten Wachstums gekostet hat“ wunderlich. Davon abgesehen, daß man etwas mathematisch, also eindeutig, berechnet das aus Prognosen, also Vermutungen, besteht..nun ja. Das GBK ist kein Logikfestival.

    Warum hat dann dieses HSV-Blog 50% Plus gemacht? Rechnen die anders?

    Und ganz am Schluß fragt man sich, was uns diese Meldung sagen soll.
    Genau wie mein Kommentar dazu. Aber ich hab Zeit und das Böckchen will bestimmt wieder Satzbau üben.

          • Huey L. says:

            Gerd, da sprichst du mir aus der Seele, das sehe ich exakt genauso!
            Als der Geißblog am Jahresende offen für Anregungen/ Fragen von uns war, wurde genau danach (Umgang mit Kommentaren, die nur beleidigend und provozierend sind und teilweise/oft rein gar nichts mit dem Artikel zu tun haben, unter dem sie stehen) gefragt. Herr Merten ist nach einer Zeit auf viele der gestellten Fragen und Anregungen eingegangen, auf diese aber nicht. Daraufhin habe ich diesen Umstand des Nichteingehens nochmal als Kommentar angesprochen, aber auch hier keine Antwort mehr erhalten. Es scheint einfach ein heißes Eisen zu sein und man will sich scheinbar nicht dem Vorwurf der Zensur aussetzen.
            Nur in ganz harten Fällen greift man dann mal ein, hier erinnere ich mich allerdings auch nur an einen Fall in der jüngeren Vergangenheit, der aber auch wirklich nicht tragbar war und an die „gefakten Paul Kommentare“, die dieser zu Recht monierte.
            Ist schade, wenn sich einige hier völlig entfesselt ausleben, aber zum Glück gibt es nach wie vor noch viele Geißblogger, die diesen Blog lebendig halten und immer wieder mit ihren Kommentaren lesenswert machen. Ich hoffe, dass diese sich weiterhin nicht demotivieren lassen und regelmäßig kommentieren. Die „Trollangriffe“ muss man wohl weiterhin überlesen/ignorieren, da ein Reglement durch den Geißblog wohl -warum auch immer- nicht möglich ist.
            Trotzdem Glückwunsch an den Geißblog zum 6. Platz, auf den man wirklich stolz sein kann, wenn man sich die Mitbewerber einmal ansieht!!!

          • LOCUTUS says:

            IGNORIEREN ist der einzige Weg, Beleidigungen und/oder persönliche Angriffe einzudämmen.
            Nur wenn keiner reagiert, verliert der Troll die Lust daran, denn das einzige worum es ihm geht ist Aufmerksamkeit.
            Ist ja ein bekanntes Phänomen im gesamten SocialMedia-Bereich.
            Ich hoffe, es bleibt ein lebendiges Forum. Das ist nämlich für mich der Hauptgrund den GBK zu lesen.
            In diesem Sinne..

          • LOCUTUS says:

            Und, Huey, ich erinnere mich noch sehr gut an die GBK-Fragerunde. Auch ich hatte die Frage nach dem Umgang mit beleidigenden Kommentaren gestellt, und es ist tatsächlich nie wirklich darauf eingegangen worden. Scheint für den GBK ein zweischneidiges Schwert zu sein, da diese Trollkommentare evtl. ja sogar den Reiz am Forum vergrößern.
            Eine Art Sensationsgier, kombiniert mit Lust am Fremdscham :)

      • major says:

        Sei haben ja so Recht. Klugscheissen zum Beispiel lässt sich deterministisch nicht bestimmen, wie man an Ihnen sieht.

        Wenn ich so ihre gesellschaftliche Position bestimmen müsste, dann hilft mir die Mathematik auch nicht weiter, aber dann hieße es nicht „am Rande“, sondern „vom Rande“.

        Im übrigen lässt man das „e“ am Ende von „Rand“ schon seit ungefähr 60 Jahren weg.

        • Super Held says:

          Danke, ich nehme das als Kompliment. Meine Position ist auf jeden Fall Musterdurchbrecher, insofern hat mich noch nie interessiert, was „man“ macht.

          Als Dankeschön gebe ich Ihnen auch eine Empfehlung, da sich das in Ihrer Wertigkeit offensichtlich anders verhält: Man muss sich nicht um jeden Preis lächerlich machen.

          Schönes Wochenende und Prost.

  3. Huey L. says:

    Locutus, da hast du völlig Recht (ignorieren) und da könntest du Recht haben (Sensationsgier). Herr Merten wäre hier einer der wenigen, der aufklären könnte, ob die Gründe: Sensationsgier und/oder Angst vor dem Zensurvorwurf oder/ und sammeln von Bloggern -egal welchen „Beitrag“ diese leisten- um interessant für die Geldgeber aus der (Werbe-)Wirtschaft zu sein oder zu bleiben sind.

    • major says:

      Der Herr Marc L. Merten könnte aber irgendwann mal juristische Probleme bekommen, denn das Maas’sche Zensurgesetz gilt nicht nur für Facebook & Co.

      Allerdings ist das alles noch nicht in den Effzeh-Foren und -brettern angekommen, da wird noch fröhlich gepöbelt und gehasst.

      Aber ich warte eigentlich nur drauf…

      • Super Held says:

        Können Sie bitte ein bisschen Konkretisieren? Welches Maas‘sche Zensurgesetz? Meinten Sie die von der EU geplante Änderung zum Urheberrecht? Oder haben Sie bei Google das 2007er Telemediengesetz entdeckt? Oder war es nur ein Tippfehler und Sie schreiben was vom Gesetz auf dem Mars? Da würde ich dann passen, das habe ich im Studium nicht gelernt.

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