Krisensitzung beim Effzeh – ohne Präsident Spinner


Die Bosse des 1. FC Köln haben sich am späten Dienstagnachmittag am Geißbockheim zu einer Krisensitzung versammelt. Armin Veh, Alexander Wehrle, Toni Schumacher und Markus Ritterbach besprachen sich, um einen Ausweg aus der festgefahrenen Situation in der Führungsetage des Zweitligisten zu finden. Nicht mit dabei: Präsident Werner Spinner.

Köln – Armin Veh saß bereits an seinem Schreibtisch, während die Profis von Trainer Markus Anfang am Nachmittag um 15 Uhr die Vorbereitung auf das Spiel am Samstag gegen Bielefeld aufnahmen. Sein Co-Geschäftsführer Wehrle traf um halb vier am Geißbockheim ein. Anschließend besprach sich das Duo, ehe um 17.30 Uhr das Präsidium eintreffen sollte.

Markus Ritterbach war der Erste aus dem Vorstand, der um viertel nach fünf am Grüngürtel vorfuhr. Toni Schumacher folgte erst knapp 20 Minuten später. Und als dieser erklärte, es passiere ihm eigentlich nie, dass er zu spät käme, dämmerte es den anwesenden Reportern, dass der Dritte im Bunde an diesem Treffen nicht teilnehmen würde: Präsident Werner Spinner.

Tatsächlich erschien der Präsident nicht mehr am Geißbockheim und blieb der Krisensitzung zwischen Geschäftsführung und Vorstand fern. Möglicherweise hatte er sich zuvor mit Schumacher getroffen, damit dieser dessen Standpunkte bei der Sitzung vortragen könne. Der GEISSBLOG.KOELN erreichte Spinner daraufhin telefonisch. Der Vereinsboss wollte sich aber zum gegebenen Zeitpunkt nicht zu den internen Abläufen und weiteren Schritten äußern. Einzig Ritterbach hatte eine kurze Erklärung abgegeben, ehe er in der Geschäftsstelle verschwand. Der Vizepräsident betonte auf GBK-Nachfrage, man werde „alles tun, um den Aufstieg nicht zu gefährden“.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar