,

Modeste jagt Ribéry: Goldener Schuh statt goldene Steaks?


Anthony Modeste will mit dem 1. FC Köln zurück in die Bundesliga. Finanziell hat der Franzose ausgesorgt. Nicht nur wegen seines Rentenvertrags beim Effzeh, sondern vor allem wegen seiner Zeit in China. Sportlich dagegen hat der Angreifer noch viel vor. Er will auch seinen Landsmann Franck Ribéry einholen.

Köln – Am Sonntag gegen Holstein Kiel könnte Anthony Modeste erstmals seit 2017 wieder in einem Heimspiel für den 1. FC Köln in der Startelf stehen. Weil ihm der Platz in der Anfangsformation durch die Spielabsage in Duisburg verwehrt geblieben war und Konkurrent Simon Terodde nach überstandener Mandelentzündung erst wieder gänzlich fit werden muss, hofft Modeste auf sein erstes Spiel in Müngersdorf über die volle Distanz.

Doch die Zweite Liga soll für den Stürmer nur eine Durchgangsstation sein. Mit dem FC will er zurück in die Bundesliga. Dort hat der 30-Jährige bislang 59 Tore erzielt, bekanntlich 40 für die Geissböcke und 19 für Hoffenheim. Nach dem erhofften Bundesliga-Aufstieg sollen es noch einmal deutlich mehr werden. Auch, um den bisher torgefährlichsten Franzosen in Deutschlands höchster Spielklasse einzuholen.

Im Gehalt hat Modeste das Nachsehen

Franck Ribéry führt diese Torjägerliste der Franzosen in der Bundesliga mit aktuell 84 Treffern an. All diese hat er bekanntlich für den FC Bayern München erzielt. Modeste könnte in den kommenden Jahren Jagd auf Ribéry machen und bräuchte, Stand jetzt, „nur“ eine weitere Saison wie 2016/17, um den Altstar des FCB zu kassieren: 25 Tore. Während der Eine also goldene Steaks isst, macht der Andere Jagd auf den inoffiziellen Goldenen Schuh als bester Torjäger seines Landes in der Bundesliga.

Apropos Gold: In einer am Wochenende veröffentlichten Gehaltsliste der meistverdienenden Fußballer Frankreichs belegte Modeste den 25. Platz. Dies allerdings nicht aufgrund seines Gehalts beim 1. FC Köln, sondern aufgrund seines früheren Salärs beim FC Tianjin in China. Mit 7,5 Millionen Euro wird in der Liste der L’Equipe das einstige Gehalt Modestes geführt. An Ribéry wird Modeste in dieser Kategorie jedoch wohl nie heranreichen: Der Franzose liegt mit 14,3 Millionen Euro Jahresgehalt auf dem zehnten Platz.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar