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Kölner Remis-Verweigerer: „Für uns zählen nur Siege“


Fünf Siege in Folge und der 1. FC Köln thront erstmals mit sieben Punkten Abstand auf den Relegationsplatz an der Tabellenspitze der Zweiten Liga. Die Geissböcke haben es aber auch dorthin geschafft, weil sie das Hopp-oder-top-Team, haben die wenigsten Unentschieden und die meisten Siege feiern können. Das wird auch das Motto am Sonntag gegen den 1. FC Heidenheim sein.

Köln – Die Statistik ist klar: die meisten Siege (17), die zweitwenigsten Niederlagen (sechs), aber auch die wenigsten Unentschieden (drei) in der bisherigen Saison. Zum Vergleich: Zwar hat Union Berlin zweimal weniger verloren als die Geissböcke, dafür aber bereits elf Remis auf ihrer Seite. Die Drei-Punkte-Regel: Für den 1. FC Köln ist sie in dieser Saison einer der gewinnbringenden Faktoren.

„Wir spielen in jedem Spiel auf Sieg. Deswegen haben wir auch das eine oder andere Spiel verloren, in dem wir einen Punkt hätten holen können“, sagte Markus Anfang am Donnerstag. „Wir sind immer auf Sieg gegangen. Wir brauchen Siege, um unser Ziel zu erreichen. Deswegen gibt es für uns nichts anderes, als auf Sieg zu spielen.“ So nahm Anfang lieber ein oder zwei Niederlagen mehr in Kauf, als mögliche Siegchancen liegen zu lassen. Das beste Beispiel: das 3:5 im Hinspiel gegen Paderborn, als der FC in der Schlussphase beim Stand von 3:3 zwar Jonas Hector mit einer Gelb-Roten Karte verlor und dennoch auf das vierte Tor ging – mit dem bekannten Ergebnis.

Das fand ich sehr beeindruckend

In Heidenheim am Sonntag wird der 1. FC Köln daher erneut alles auf die Karte Sieg setzen und versuchen, sich mit einem weiteren Dreier, dem sechsten in Serie, abzusetzen. Dabei wird die Aufgabe keinesfalls leicht, wie der Auftritt der Heidenheimer im DFB-Pokal beim FC Bayern München gezeigt hat. „Wir müssen den Gegner ernst nehmen, unabhängig davon, wie sie gegen die Bayern gespielt haben. Das Spiel hat aber gezeigt – und das fand ich sehr beeindruckend -, dass sie mitgespielt haben. Sie waren sehr mutig“, zollte Anfang dem Gegner Respekt. Doch er freute sich bereits auf ein Spiel mit offenem Visier. „Ich erwarte, dass sie klar auf Sieg spielen werden. Sie spielen zuhause und können da sehr gefährlich sein.“ Der FC aber auch.

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