Luca Schlax musste blutüberströmt ausgewechselt werden, die U19 verlor gegen Leverkusen. (Fotos: GBK)

Bittere Derby-Pleite: U19 verpasst die Endrunde

Die U19 des 1. FC Köln hat am letzten Spieltag der A-Junioren-Bundesliga in der Staffel West den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasst. Die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck unterlag zuhause der U19 von Bayer 04 Leverkusen mit 0:1 (0:0). Weil der FC Schalke 04 parallel seine Partie in Bochum mit 4:1 gewann, büßte der FC am letzten Spieltag noch Platz zwei in der Tabelle ein.

Köln – Es war ein Eckball, der den Kölnern die letzten Hoffnungen nahm. Während der FC Schalke 04 beim VfL Bochum ohne Probleme gewann, stieg Kevin Bukusu in der 51. Minute am höchsten und köpfte eine Ecke über Vincent Müller im Kölner Tor hinweg in die Maschen. Es war das 0:1, das einzige Tor des Tages und der Treffer, der die Träume der Kölner U19 beendete.

Ein Jahr lang hatte die U19 des 1. FC Köln um den Einzug um die Deutsche Meisterschaft mitgespielt, hatte zwischen dem 20. und 24. Spieltag sogar an der Tabellenspitze gestanden, Dortmund und Schalke bezwungen, gerade in den Topspielen ihre Klasse gezeigt. Doch am Ende der Saison ging ihr die Puste aus. Nur ein Sieg aus den letzten fünf Spielen, und statt in der kommenden Woche im Meisterschafts-Halbfinale zu stehen, stehen die Spieler von Trainer Stefan Ruthenbeck mit leeren Händen dar.

Zwei Verletzungen und ein nicht gegebenes Tor

Das Spiel am Samstagmittag im Franz-Kremer-Stadion war ein Spiegel der Enttäuschung. Kurz vor der Halbzeitpause musste erst Luca Schlax mit einer klaffenden Platzwunde ausgewechselt werden. Für das Herzstück der Mannschaft, den zentralen Mittelfeldspieler, brachte Ruthenbeck Sebastian Müller. Der Angreifer erzielte nur Sekunden später das vermeintliche 1:0, wurde jedoch wegen vermeintlichen Abseits zurückgepfiffen. Eine Fehlentscheidung, reklamierte FC-Sportchef Armin Veh, der auf der Tribüne auf Höhe der Abseitslinie gesessen hatte. Doch auch Veh konnte nichts ändern, dass der Treffer nicht zählte.

In der Halbzeitpause musste Ruthenbeck bereits ein zweites Mal wechseln, weil auch Oliver Schmitt einen Schlag gegen den Kopf bekommen hatte und nicht mehr weiterspielen konnte. Für ihn kam Tim Lemperle. Der dritte Rückschlag, das 0:1 durch Bukusu, war dann einer zu viel für die Kölner U19. Leverkusen verteidigte gut, der FC blieb zu wenig zwingend. Und so stand nach 90 Minuten eine Niederlage, die die Träume um die Deutsche Meisterschaft und den erstmaligen Einzug in die Endrunde seit 2008 beendeten. Zum Trost bleibt nur noch das Finale um den FVM-Pokal. Dieses steigt nun wohl am kommenden Samstag. Gegner ist dann erneut Bayer 04 Leverkusen.

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