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Vehs schwere Trainersuche: „Ich bin kein Konkurrent“

Kaum hat der 1. FC Köln sein Trainerteam um Markus Anfang entlassen, haben die Spekulationen über die Nachfolge zur neuen Saison begonnen. Mehr als ein Name-Dropping ist bislang aber nicht zu vernehmen. Auch, weil die Aufgabe für Sportchef Armin Veh nicht einfach wird. Denn auch der 58-Jährige steht jetzt unter Beobachtung.

Köln – Dieter Hecking soll ein Kandidat sein. Domenico Tedesco könnte ein Kandidat werden. Achim Beierlorzer wäre ein interessanter Trainer. Bruno Labbadia hätte in den FC-Gremien keine Mehrheit, sollte er überhaupt von der Geschäftsführung in Erwägung gezogen werden. Und Pal Dardai soll dem FC bereits abgesagt haben. Ob er überhaupt gefragt wurde, ist nicht bekannt.

Sicher ist: Das Trainerkarussell in der Bundesliga dreht sich so schnell wie lange nicht mehr. Die halbe Liga sucht nach neuen Übungsleitern oder hat sie bereits gefunden. Die Kettenreaktion wird zu vielen Wechseln auf den Trainerbänken auch in anderen Ligen führen. Neue Gesichter werden kommen, alte Hasen zurückkehren, andere weiter arbeitslos bleiben. Peter Stöger beispielsweise, seit einem Jahr ohne Job, wäre durchaus bereit, wieder eine Mannschaft übernehmen. Nicht den FC, aber dass der Österreicher gerade in allen großen Fußball-Talkshows unterwegs ist, dürfte kein Zufall sein.

Ein anderer Kandidat macht sich rar und ist doch in aller Munde. David Wagner, Held von Huddersfield, einstiger Klopp-Vertrauter, gilt aktuell als heißester Kandidat bei diversen Bundesligisten. Er soll auch für den 1. FC Köln von Interesse sein. Viele FC-Fans wünschen sich den in der Bundesliga noch gänzlich unerfahrenen Übungsleiter als Anfang-Nachfolger, ohne zu wissen, was dieser eigentlich mitbringen würde. Doch Wagner steht sinnbildlich für eine neue Art des Trainerseins. Hat der FC also eine Chance auf den 47-Jährigen?

Veh unter Beobachtung der FC-Gremien

Dafür muss man zunächst einen Blick auf die Situation des FC werfen. André Pawlak und Manfred Schmid haben nun erst einmal übernommen. „Es geht um die drei Spiele. Was darüber hinaus geht, ist offen“, sagte Armin Veh am Montag und fügte an: „Wir haben noch keinen neuen Trainer für die nächste Saison verpflichtet. Erst ist entscheidend, dass wir unser Ziel erreichen.“ Davon ausgehend, dass dies Pawlak und Schmid gelingen wird, dürfte die Diskussion sofort weitergehen: Wann stellen die Kölner ihren neuen Trainer vor? Wer wird es? Vielleicht Pawlak selbst? „Wichtig ist, dass man sich nicht unter Druck setzen lässt“, sagte Veh. „Ich hoffe, dass ich die richtige Entscheidung treffen werde – aber nicht unter Zeitdruck.“

Doch Druck bekommt Veh. Die FC-Gremien beäugen die Arbeit des Geschäftsführers Sport genau, zumal der Vertrag des 58-Jährigen im Sommer 2020 ausläuft und eigentlich bald Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung geführt werden müssten. Dass dies vor der Vorstandswahl im September geschehen wird, ist unwahrscheinlich. Vehs Entscheidung in der Trainerfrage dürfte von elementarer Bedeutung sein, wie die Arbeit des Sportchefs auf der Chefetage bewertet wird und wie es weitergehen könnte. Veh weiß selbst am besten: Das Experiment mit Markus Anfang ist schief gegangen. Der nächste Trainer muss sitzen, sonst würde dem FC erneut der Absturz in die Zweite Liga drohen.

Ich bin keiner, der reinredet

Veh hat allerdings über die vereinsinternen Querelen hinaus ein weiteres Problem. In der Öffentlichkeit gilt der 58-Jährige als Über-Trainer, nicht nur als Geschäftsführer Sport. Durch seine rund zweieinhalb Jahrzehnte auf der Trainerbank wurde ihm bei Stefan Ruthenbeck sowie bei Markus Anfang vorgeworfen, in die Arbeit der beiden FC-Trainer reingeredet zu haben. Dies bestritt Veh stets, doch der Eindruck ist haften geblieben. Weshalb sich der Kreis zu David Wagner schließt, denn dieser wird von Marc Kosicke beraten – genauso wie Stefan Ruthenbeck. Welchen Rat wird der Berater wohl seinem aktuell heißesten Pferd im Trainerstall geben?

Am Montag auf der Pressekonferenz wurde Veh bereits gefragt, ob er befürchte, dass es für ihn schwierig werden könne, einen Trainer zu verpflichten, der unter ihm arbeiten wolle. Veh versuchte, sich die Irritation über diese Frage nicht anmerken zu lassen und sagte: „Meine Person begleitet nur einen Trainer. Ich bin keiner, der reinredet. Wenn mich jemand fragt, gebe ich Antworten. Ich bin kein Konkurrent, ich bin nur Partner.“ Dieser Partner will er erst einmal für André Pawlak sein, um anschließend über den neuen Trainer zu entscheiden. Nicht ausgeschlossen, dass dies am Ende weiterhin Pawlak sein wird. Denn dass Pawlak die Chance ergreifen will, machte dieser unmissverständlich klar: „Grundsätzlich haben wir alle mal mit Fußball angefangen, um im professionellen Bereich zu landen. Den Fußballlehrer macht man ja auch nicht, um – bei allem Respekt – eine Kreisliga-Mannschaft zu trainieren. Ich freue mich sehr, dass Armin mir für diese drei Spiele das Vertrauen geschenkt hat. Darüber hinaus kann ich zu den Ambitionen noch nichts sagen.“ Wenn Veh ihn am Ende der Saison fragen würde, würde der 48-Jährige wohl Ja sagen. Das gilt nicht zwingend für andere Kandidaten.

40 Kommentare
  1. Holger says:

    Ich hoffe Pawlak macht einen guten Eindruck und bekommt die Chance :-)
    Besser als ein Trainer der frisch irgendwo gescheitert ist oder gar ein Langzeit Arbeitsloser wie Stöger.
    Ja ja, ich weiß…..seine Verdienste in der Vergangenheit und so bla bla bla.
    Fakt, er ist lange arbeitslos und wird aktuell bei aller Bewegung auf dem Trainer Markt nirgendwo in die engere Wahl genommen, dass hat seine Gründe :-)

    • major says:

      Das liegt sicher nicht an der Arbeitslosigkeit.
      Der war schon in Köln, wo soll der denn noch hin?

      Wahrscheinlich ruft der Preise auf, als käme er von einem Champions League-Teilnehmer, aber dann steht da „letzter Verein: 1. FC Köln“ und dann lachen alle und suchen was anderes.

      Daß ihn sein Manfred Schmid „verlassen“ hat, spricht allerdings schon dafür, daß er zur Zeit „durch“ ist, seine Äußerungen zum FC zeigen, daß das Thema nicht verarbeitet ist und er noch nachtreten muss. Mangelnde Souveränität, kein gutes Zeugnis. Ich weiß nicht, was seine restliche Entourage macht, aber jetzt würde man mit dem Stöger-Team einen weniger bekommen, es sei denn, er könnte Schmid nachziehen. Der brauchte wohl einen Job und wollte nicht mehr auf Stöger warten. Könnte ich mir vorstellen.

  2. major says:

    „… hätte in den FC-Gremien keine Mehrheit, sollte er überhaupt von der Geschäftsführung in Erwägung gezogen werden“

    Viele Köche verderben den Brei.
    Wenn jetzt auch noch jeder Trainer vom Wohlwollen der ganzen Gremien abhängig ist..Gute Nacht. Hat der Kantinenausschuss schon sein Statement abgegeben? Welchen Kandidaten bevorzugt der Greenkeeperverband Köln?

    Neuer Name: 1. FC Gremium.
    Mit 7 % Chance, in der BL1 zu bleiben.

    • Christ Walker says:

      „Wenn jetzt auch noch jeder Trainer vom Wohlwollen der ganzen Gremien abhängig ist..Gute Nacht. Hat der Kantinenausschuss schon sein Statement abgegeben? Welchen Kandidaten bevorzugt der Greenkeeperverband Köln?“

      Die Sturkturen in Köln sind eh eines moderenen Bundesligisten unwürdig. Da hatte Veh mit einigen Einwürfen schon recht.
      Man müsste sich eigentlich endlich eingestehen, dass die großen Fussballvereine mittlerweile Wirtschaftsunternehmen sind und zumindest ähnlich geführt gehören und sich Managementwerkzeuge auch 1 zu 1 anwenden lassen. Viele Plastikvereine machen es vor, aber auch Vereine wie Mainz, Freiburg oder Frankfurt haben es geschafft im Verein Strukturen und Prozesse zu schaffen, die nachhaltig sind und (stark vereinfacht) alle im Verein ihre Rolle und ein gemeinsames Ziel haben. Das müsste eigentlich vom Vorstand über Geschäftsführung bis zur Mannschaft gelebt werden, dann ließen sich auch Positionen viel leichter und mit System ersetzen. In Köln kochen aber 50 Köche ihr eigenes Süppchen und es herrscht per se Chaos. Der Mitgliederbeirat ist da sicher auch keine allzu große Hilfe.

      Es reicht eigentlich schon, wenn man die Lebensläufe der Führungspersonen aus gut laufenden Vereinen mit denen aus Stuttgart, Köln oder Schalke vergleicht. Auf Vorstandsebene sind meistens keinerlei Personen zu finden, die Ahnung von Management und Fußball haben. Meistens tummeln sich Ex-Profis gepaart mit Unternehmern der Privatwirtschaft, die im Rentenalter nochmal ein Spielzeug zum spielen bekommen.
      In Freiburg z.B. besteht der Aufstand aus zwei Mitgliedern, die Management studiert haben und seitdem in Fußballvereinen in verschiedenen Managementrollen tätig waren.
      Nach 20 Jahren Erfahrung in genau dem Bereich sind sie in den Vorstand aufgestiegen.
      Aber darauf kann man beim Effzeh sehr wahrscheinlich lange warten.

      • major says:

        Bin ich ganz Deiner Meinung.

        Jetzt wird es noch verwunderlicher, wenn man mal auf die nahe SpoHo schaut und dort „Sportmanagement und Sportkommunikaton“ auf Bachelor, Master und MBA studieren kann.
        Das ist mehr als das, was Dokter Wolf und Bosbach, Ritterbach, Schumacher, Souque und sonstige Granden vorweisen können.
        Diesen Studiengang kann man übrigens an über 40 Hochschulen und Universitäten belegen – kein einziger Absolvent hat bisher seinen Weg in die Führung des FC gefunden, auch nicht der Geschäftsführer Sport, der nur den „Fußballlehrer“ hat.

          • major says:

            Der Kess ist schon ein cooler Typ, immer loyal, kein Hektomat. Ich hab das Interview nur überflogen und DAS gar nicht gelesen.

            Das wäre eine feine Sache, absolut. Er macht sich ja Gedanken, was er zukünftig macht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß Gruselkommunikatoren wie Veh oder Schumacher jemanden unter sich haben wollen, der mehr kann als sie selbst.

            Aber ich finde die Idee trotzdem richtig gut, sogar als Ersatz für Veh.

  3. OlliW says:

    Wagner hätte ich, rein aus dem Bauch heraus, gut gefunden. Es hieß aber gestern, dass die Gespräche mit Schalke schon sehr weit seien. Dabei herrscht bei S04 Chaos ohne Ende. Da redet nur keiner mehr von, da (als Einäugiger unter den Blinden da unten!) der Abstieg noch verhindert wurde und man sich jetzt Dank Derbysieg wieder für besser als den BVB hält. David Wagner wird sich davon vielleicht locken lassen, dass es für Schalke nächste Saison wieder nach Europa gehen soll/muss. Vom Gehalt her ganz zu schweigen. Wenn er daran scheitert und S04 Weihnachten wieder nur auf 12 steht, ist er weider weg. Selbst Schuld. Beim FC gäbe es etwas mehr „zu gewinnen“, da es nur um den Klassenerhalt geht.

    Tedesco? Bitte nicht diesen emotionsarmen Technokraten, wo man bestimmt schon als Spieler einschläft, wenn man seinen Zahlenspsielchen zuhört!

    Zu Beierlorzer hab ich keine echte Meinung, kann funktionieren? Wofür steht der? Keine Ahnung…

    Der Hecking….wenn ein Klopp-Schüler zu Schalke gehen kann, dann kann der Ex-Gladbacher auch zu uns. Könnte Stabilität bringen, wohl im Dauer 4-4-2 wahrscheinlich…

    Vielleicht wäre ja das „Werder-Modell“ am besten, sprich einen Trainer hochzuziehen und Pawlak weitermachen zu lassen. Aber warten wir erst mal die Spiele ab. Und wie es aussieht, gibt es beim FC so ziemlich überall Baustellen: Kader, Sport-Chef, Vorstand….wo will man anfangen, hier aus einem Guss zu handeln um Flickschusterei zu vermeiden, wenn alles miteinander zusammen hängt…

  4. Matthias says:

    Wir wissen wissen alle nicht, was derzeit intern in den Gremien abgeht, da es aus den Gremien keine Verlautbarungen zu den aktuellen Fragen gibt.
    das kann durchaus professionell sein, da man denjenigen das Feld überlässt, der dafür zuständig ist, also Armin Veh. und die Sorgfalt sich in meinen Augen auch professional, in dem Bären nur das Allernötigste preisgibt, so z.b. auch in der Trainerfrage. Warten wir also mal ab!

    • Matthias says:

      Noch eine Anmerkung zu den gehandelten Namen für den Trainerposten. Alle haben eins gemein, sie sind irgendwo gescheitert! Der einzige, auf denen das nicht zutrifft, ist Pawlak. Der hat zwar keine Bundesligaerfahrung, aber über Jahre durchaus erfolgreiche Arbeit geleistet.

      • Boom77 says:

        Ich schrieb es an anderer Stelle schon einmal, aber nochmals: Du wirst wirklich keinen Trainer finden, der nicht irgendwo schon einmal „gescheitert“ ist. Vielleicht fällt da der Pep Guardiola drunter. Aber selbst da könnte man behaupten, dass es ein Scheitern ist, wenn man mit ManCity nie die Champions League gewinnt, bei alldem, was man dort (gerade finanziell) für Möglichkeiten hat. Vielleicht mag man auch Zidane darunter zählen.

        Aber sonst? Sogar der Klopp ist schon „gescheitert“ in seiner letzten Saison beim BVB. Der Stöger übrigens auch… in seiner letzten Saison bei uns. Sogar der Mourinho ist (in meinen Augen sogar mehrfach) „gescheitert“…. zuletzt bei Man United. Nahezu jeder Trainer ist schon irgendwo gescheitert.

        • major says:

          Ich habe so das Gefühl, daß das alles mit „Trial&Error“ versucht wird. Warum man auf Anfang kam – keine Ahnung. Weil Stöger zu defensiv orientiert war?
          „Wir“ sehen doch wohl nur sehr sehr vereinzelt ein Training dieser Kandidaten und die Scouting-Abteilung des FC ist auch gerade wieder verwaist, wegen Zweitjob.

          Also wird ein Trainer vor allem über die Leistung seiner Mannschaft beurteilt und als geeignet angesehen. Schwierig, man verpflichtet ja eben nur einen Faktor der Gleichung. Ich glaube, deshalb geht es auch oft schief.

    • major says:

      Die „Gremien“ kommunizieren traditionell nicht mit dem Pöbel, egal, um welches Thema es geht. Erst wenn Wahlen anstehen, wird auf volkstümlich gemacht und Folklore veranstaltet.

      Das gilt natürlich auch für den Mitgliederrat. Die durchgestochene Terodde-eMail von MüRö war nur PR, damit der Namen wieder erwähnt wird.

  5. Matthias says:

    Noch eine Anmerkung zu den gehandelten Namen für den Trainerposten. Alle haben eins gemein, sie sind irgendwo gescheitert! Der einzige, auf denen das nicht zutrifft, ist Pawlak. Der hat zwar keine Bundesligaerfahrung, aber über Jahre durchaus erfolgreiche Arbeit geleistet.

    • OlliW says:

      Hm…gescheitert…ja,das ist immer so ein Wort. Ist Wagner in Huddersfield gescheitert? Auch Tedesco war in Liga 2 super, erste Saison auf Schalke hat er sogar überperformt.
      Hecking… war in WOB damals durchaus erfolgreich, jetzt in Gladbach sehe ich seine Arbeit auch als okay an.
      Das mit dem Scheitern liegt auch immer daran, dass Trainer schnell weg sind, wenn es nicht läuft und bei Erfolg bleiben, bis es eben nicht mehr läuft-..

      • Gerd Mrosk says:

        Grätsch doch mal einen um am Münchener Flughafen und setz dich zum lieben Thomas in die Runde (vergiss nicht vorher ne Parkuhr zu knacken)Denke wer da sitzt wird angerufen,entweder als Redakteur oder Trainer…ach,und schmeiss den Zauberwürfel weg,den darfst nicht mit ins Stadion nehmen

  6. Hans-Georg Peters says:

    Also ich finde das Pawlak eine Chance verdient hat, selbst wenn er nicht 9 Punkte aus den letzten 3 Spielen holt. Alles schreit nach David Wagner, der hat genau wie Anfang einen Zweitligisten nach oben gebracht und ist dann auch gescheitert genau wie Hecking,Beierlorzer,Breitenreier(Oh GottoGottoGott) und wer da alles im Gespräch ist. Pawlak ist ok und hat Schmid an seiner Seite (die beste Entscheidung seit langem) Ich glaube das er es schafft anders als Rutenbeck oder Schäfer die mit viel Vorschusslob ins Rennen geschickt wurden. Man sollte sich jetzt nur noch von Menger trennen damit Timo wieder zu alter Form findet.

  7. Flizzy says:

    Der Haubrichs vom Express hat ja wieder einen tollen Artikel rausgehauen…manmanman. Kann dem Schmierfinken Alex nichtmal jemand den Stift oder Laptop wegnehmen? Wenn ich dem seine Stimme schon auf den Pressekonferenzen höre, was für ein Pfosten. Man erinnere sich daran, Veh wird eine Frage gestellt, Veh antwortet und sagt dann er will zu dem Thema nichts mehr sagen. Dann meldet sich der Alex und fragt genau den gleichen Mist. Und auch seine Artikel sind im allgemeinen einfach nur überflüssig.

    Da merkt man schon wieder wie sehr der Effzeh unter der lokalen Presse leidet…

  8. Gerd Mrosk says:

    Hörte sich so an,als wäre es für Veh nicht abwegig auch Pawlak die Chance evtl zu geben Wahrscheinlich nur dann und erst dann wenn alle Bundesligisten sich eingedeckt haben ,die auch auf der Trainersuche sind.Oder fragt er ihn nur wenn wir alle Spiele mit Pech und Unvermögen 0:1 verlieren und nicht aufsteigen?Wird trotzdem schwer für 2 andere Teams noch auf 60 Punkte zu kommen.Hab ich übrigens Anfang der Saison schon gesagt ,das 60+ wenige für den Aufstieg immer reichen und es hinter uns wahrscheinlich nur für einen reicht ,der wie Paderborn immer auf Sieg spielt und nicht 34 Unentschieden plötzlich hat,wie die Eisernen.Zurück zum Thema:Veh wird eine Trainerliste abarbeiten(wahrscheinlich schon vor Anfangs Demission)Zumal ich glaube,das man dem Trainer ziemlich versichern kann 1.Liga zu trainieren,ansonsten gibts da ja nen kleinen Passus für den Unterzeichner.Ich schätze das Veh Erfahrung auf der Bank will,1.Liga Erfahrung Von daher scheiden schon einige der Genannten aus.Möglicherweise wirds jemand,dem Veh dann doch wieder reinquatscht weil er mehr Erfahrung hat.Dann sollte der Neue die Eier haben sich durch zu boxen.Anfang hatte sie nicht und galt sicher nicht zuletzt deswegen für den ein-oder anderen Spieler als Duckmäuser,dem man fortan ein wenig auf der Nase rumtanzen könnte.Jedenfalls sollte man nicht dem Irrglauben aufsitzen einen Trainer verpflichten zu können ,wo Veh zu aufschaut oder wo er die Füsse wenigstens still hält.Denn jetzt gehts spätestens um seinen Kopf und richtig,bis 1.9. muss schon was geliefert werden für meinen Freund m.d.l.H. Das Augenmerk liegt jetzt erst mal auf den Spielen und der Punktausbeute Danach brauchts einen Trainer ,der mit seinem Team das vorhandene Personal körperlich zur Leistungsgrenze bringt und dem man dann eine Spielidee 1,2,oder 3 vermittelt,je nach eigener Personalie und Gegner

  9. major says:

    Berater für Trainer.
    Trainer (der U21!) haben schon Berater, was auch immer die raten, denn alle Trainer rotieren ja dank regelmäßiger Erfolglosigkeit wie Kreiskolbenmotoren.

    Was ist eigentlich aus dem Spiel geworden?

    Fußballbusiness wird immer bekloppter. Da ist einfach zu viel Geld im Kessel, aber das ist ja noch nicht das Ende. Die zunehmenden Spielunterbrechungen dank „Videobeweis“ (der gar kein Beweis ist, sondern nur noch eine Offline-Meinung von noch mehr Experten) werden ja jetzt schon für Werbung missbrau….dankbar angenommen. Ist das Knie im Arsch, freut sich der Privatsender und bringt Werbung für Schmerzmittel.

  10. Fritz Müller says:

    Die Trainersuche ist doch nur deswegen schwierig, weil man ganz offensichtlich kein Anforderungsprofil hat. Sonst würden nicht im Kraut-und-Rüben-Modus Kandidaten gehandelt werden, die untereinander schon gar nicht in den gleichen Korb gehören. Warum soll Beierlorzer für den FC geeignet sein ? Da hätte man gleich Markus Anfang behalten können als Kenner der 2.Liga und als blutiger Anfänger in der 1.BL, ohne Konzept, ohne Fortune, ohne Charisma. Wie kann man auf Tedesco kommen ? oder auf David Wagner (der nun zum Glück anderweitig im Wort steht) ?. Jener mit der größten Paßform zum FC und für die Aufgaben der nächsten 2 Jahre, wäre Labbadia und da rümpfen offenbar einige Herren die Nase ……. wie so oft, wo in Köln alles nach der Nase zu gehen hat, statt nach dem Sachzwang.

    • Jose Mourinho says:

      Wie üblich wünsche ich mir eine Begründung für den schönen Bruno? Die Passform scheint dann doch etwas vage. Also ein Konzept, integrierte Jugendspieler oder gar Charisma kann ich da jedenfalls nun wirklich nicht sehen.

    • Huey L. says:

      Ich finde -wie viele andere hier- die Lösung mit Pawlack sympathisch. Allerdings steckt dahinter das Wunschdenken, dass wir da einen Trainer wie Nagelsmann, Kohfeld (oder wie damals bei seiner ersten Tätigkeit für den FC: Christoph Daum)… haben. Das kann man allerdings -auch nach den nächsten 3 Spielen- nicht objektiv beurteilen. Da ist jetzt wirklich Veh gefordert, der auch ganz andere interne Eindrücke hat und zudem (hoffentlich) weiß, was ein Trainer können/ leisten muss, um in der Bundesliga zu bestehen.

  11. Heinz Bull says:

    Alles wischiwaschi. Der einzige der damals bei der Verpflichtung von Anfang das richtige gesehen hat, war der mal im Ernst….seine Worte: Anfang schon am Ende nach den ersten Spieltagen , und aufpassen ihr Experten denn er schrieb auch das Armin Veh nicht zum FC passt , und er von selbst die Brocken hinschmeißen wird…Leider ist uns der mal im Ernst abhanden gekommen, obwohl der war schon manchmal recht derbe. Aber besser so einer als die ganzen Windeier hier…..Jetzt kommt doch bestimmt einer um die Ecke mit den Worten…..der mal im Ernst wäre ich….muss ich euch aber leider enttäuschen , denn ich ,bin ich…Bull- etwas sehr Schlechtes, Unerfreuliches, Ärgerliches“

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