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Trauerspiel Abstiegskampf: Der FC hätte sich retten können

Während der 1. FC Köln in dieser Saison die Rückkehr in die Bundesliga anstrebt, schaut man am Geißbockheim mit einem Auge verwundert und weinend auf den Abstiegskampf in der Ersten Liga. Trotz der letztjährigen Pannen-, Pech- und Pleiten-Saison hätten die Geissböcke mit ihrer Ausbeute 2017/18 in diesem Jahr dem Abstieg entkommen können.

Köln – Ein Rückblick: Mit einem Negativ-Rekord für die Vereinshistorie stieg der 1. FC Köln im Mai 2018 in die Zweite Liga ab. Tabellenletzter nach 34 Spieltagen mit gerade einmal 22 Punkten und einem Torverhältnis von 35:70. Am Ende der Saison waren die Geissböcke chancenlos, weil der Effzeh nach einer fatalen Hinrunde (sechs Punkte aus 17 Spielen) zwar noch einmal in Reichweite der Konkurrenz gekommen war, dann aber in den entscheidenden Spielen versagt hatte und hinten raus die Spiele nur noch herschenkte.

Dabei hatte Köln nach 27 Spieltagen und einem Derbysieg über Bayer Leverkusen nur noch auf dem vorletzten Tabellenplatz gelegen, mit 20 Punkten auf dem Konto und fünf Zählern hinter Mainz und Wolfsburg auf Rang 16 und 15. Die Rettung schien damals wieder möglich. Doch dann kam das 0:6 in Hoffenheim, nach dem 1:1 daheim gegen den FSV war die Saison gelaufen, die letzte Hoffnung dahin.

FCN und 96 noch schlechter als der FC

Eine solch schlechte Saison, dachte man in Köln, hätte wohl auch in jeder anderen Saison zum Abstieg der Geissböcke aus der Bundesliga geführt. Doch direkt die nächste Spielzeit 2018/19 in Liga eins beweist das Gegenteil. Nach 27 Spieltagen hätte Köln mit seinen damals 20 Punkten auf dem Relegationsplatz gelegen (wie dieses Jahr der VfB Stuttgart). Zwar ebenfalls mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, dafür aber mit vier bzw. sechs Zählern Vorsprung auf Nürnberg und Hannover.

Das Schlusslicht-Duo aus Franken und Niedersachsen unterbietet in dieser Saison die Leistungen der Kölner noch einmal deutlich. Nach inzwischen 31 gespielten Partien kommt der FCN auf 19 Zähler, 96 auf 18. Während der FC in der letzten Saison zum gleichen Zeitpunkt mit 22 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz lag und mit acht Punkten Rückstand auf Platz 16 bei noch drei ausstehenden Spielen praktisch abgestiegen war, ist der VfB Stuttgart in diesem Jahr mit 24 Punkten für das Duo zumindest noch in Reichweite. So schlecht der Abstiegskampf des FC in der letzten Saison also war – in dieser Spielzeit vollführen die Abstiegskandidaten ein noch größeres Trauerspiel um den Klassenerhalt. Für den FC hätte es dieses Jahr womöglich noch für die Relegation gereicht. Ein Beweis, wie schwach auch in diesem Jahr die Kellerkinder in der Bundesliga sind.

10 Kommentare
  1. Immerfc says:

    Da nehme ich gleich Bezug auf die Überschrift des Artikels… aber wohl nicht mit so einigen Charakterlosen im Team… ich für meinen Teil möchte wieder Spieler sehen die froh und stolz sind für den fc aufzulaufen…

  2. Gerd Mrosk says:

    Von der Redaktion geschrieben?Naja…hätte hätte Fahrradkette.Fakt ist das man nichts in der Liga zu suchen hatte mit der Leistung der Vorrunde.Von daher hat man die Quittung bekommen trotz nicht unterirdischer Rückrunde.Bekommt man nicht immer das was man verdient im Leben?Aus der Entfernung betrachtet könnte es tatsächlich sein,das wir uns mit dieser unterirdischen Vorstellung dieses Jahr gerettet hätten(Darum gehts doch oder?).Aber was hätte es nach sich gezogen?Oder will die Redaktion gar darauf hinaus,das auch Stefan Ruthenbeck ein Kandidat wäre für nächste Saison?Dies ist für mich ganz schwer vorstellbar unter Veh

  3. major says:

    Ich hätte übrigens Kaiser von Deutschland werden können und nachts ist es kälter als draußen.

    Was soll uns dieser Artikel sagen? Etwa, daß die 2. Liga „schwer zu spielen ist“? Oder etwa, daß, wenn es halbschlimm kommt, gegen den VfB in die Relegation müssen?

  4. Paul says:

    Leute, wir wären nicht abgestiegen, wenn AV nicht schon in der Winterpause alles auf den Regenmacher aus Kiel gesetzt hätte. Ein erfahrener Abstiegskampftrainer hätte damals das Ruder noch herumreißen können, aber mit Markus Anfang sollte alles besser werden, was Quatsch war, wie wir jetzt wissen!

    Ihr kennt mich, solche Einträge enden mit einer klaren Forderung: ARMIN VEH RAUS!!!!

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