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Meister-Kapitän Papalia: „Das bleibt für immer!“


In einem furiosen Finale hat sich die U17 des 1. FC Köln am Sonntag die Deutsche Meisterschaft gesichert. Gegen Borussia Dortmund siegten die Nachwuchs-Geißböcke vor 10.000 Zuschauern mit 3:2 (2:1). Trotz zwischenzeitlich verspielter zwei-Tore-Führung behielten die Kölner am Ende die Nerven. 

Aus Dortmund berichtet Sonja Eich

Es waren keine drei Minuten im zweiten Durchgang gespielt, als sich Ansgar Knauff gegen die Kölner Hintermannschaft durchsetzte und zum 2:2-Ausgleich traf. Doch wer nun glaubte, die favorisierten Dortmunder würden dem FC in der zweiten Halbzeit seine Grenzen aufzeigen, sah sich schnell getäuscht. Die Kölner zeigten sich überhaupt nicht geschockt vom Ausgleich. Im Gegenteil: Nur vier Minuten später erzielte Meiko Sponsel die erneute Führung und gleichzeitig den 3:2-Siegtreffer. Nach 83 Minuten reckten die Kölner um Kapitän Sebastian Papalia die Meisterschale verdient in die Höhe. Die Stimmen zum Spiel.

Martin Heck: „Es war viel Glück dabei, aber was diese Jungs auszeichnet, ist, dass sie nie aufgeben und das Ding heute vielleicht das Quäntchen mehr wollten und sich zerrissen haben, mit Krämpfen auf den Platz lagen, unfassbar viel investiert haben. Gerade ist es eine Mischung aus Freude und extremer Müdigkeit. Du hast es immer im Kopf, trainierst, dann ziehst du es durch und holst das Ding. Da fällt unfassbar viel ab und du explodierst innerlich. Das ist eine Sensation. Das sind meine Jungs, ein paar von ihnen kenne ich, seitdem sie sieben Jahre alt sind. Heute stemmen sie die Schale hoch. Die Jungs sollen es krachen lassen. Das müssen wir gebührend feiern – nicht nur heute. Davon sollen sie lange zehren und noch lange erzählen. Deutscher Meister bleiben sie für immer.“

Wir konnten heute einfach nur gewinnen

Sebastian Papalia: „Am Ende gewinnt die Mannschaft mit der größeren Leidenschaft und dem größeren Herz. Das haben wir gezeigt. Viele haben nicht mit uns gerechnet, aber wir waren ganz entspannt und haben an uns geglaubt. Es ist ein wahnsinniges Gefühl, ich realisiere das noch nicht. Das wird ein paar Tage dauern. Das wird immer bleiben.“

Daniel Adamczyk: „Mit guten Aktion in so ein Finale zu kommen, ist außergewöhnlich. Da bin ich in einen Tunnel gekommen, es lief einfach. Als der Elfmeter kam, war ich gut vorbereitet, hatte die Videos vorher studiert und war mir ziemlich sicher, dass der Ball dorthin geschossen würde, wo er auch hinkam. Den dann noch zu halten, ist ein geiles Gefühl. Wir konnten heute einfach nur gewinnen. Die Schale zu haben, ist außergewöhnlich.

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