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Canyoning statt Training – Frische statt Belastung


Abseilen am Wasserfall: Der 1. FC Köln hat am Donnerstagnachmittag seine Spieler in die Schluchten der österreichischen Alpen geschickt und so den Profis einen halben freien Tag beschert. Obwohl Achim Beierlorzer eigentlich auf eine Teambuilding-Maßnahme verzichten wollte, ging es in Kitzbühel doch noch zum Canyoning.

Aus Kitzbühel berichtet Marc L. Merten

Am Vormittag trainierten die Spieler noch Torabschlüsse, am Nachmittag ging es an Wasserfällen hinab: Eine der klassischen Teambuilding-Maßnahmen stand beim FC auf dem Programm, obwohl dies eigentlich nicht vorgesehen war. „Wenn wir heute noch ein zweites Mal trainiert hätten, könnten wir morgen gegen Bologna nicht die gewisse Frische an den Tag legen“, erklärte Trainer Beierlorzer die Maßnahme. „Deswegen hat es Sinn gemacht, am Nachmittag etwas anderes zu machen.“

Im ersten Trainingslager hatte der 51-Jährige noch erklärt, dass er spezielle Teambuilding-Maßnahmen eigentlich nicht einbauen wolle. Das bestätigte der FC-Coach auch noch mal am Donnerstag. „Wir wollten kein Teambuilding mit aller Gewalt“, sagte Beierlorzer. „Jetzt hat es aber mit der Trainingssteuerung und mit den örtlichen Gegebenheiten gut gepasst. In Donaueschingen hätten wir nicht die Möglichkeit gehabt, zum Canyoning zu gehen.“

Nach der Spaß-Einheit am Nachmittag ging es am Abend zum Fan-Treffen. Rund 400 FC-Anhänger fanden sich beim FC Kitzbühel ein und empfingen das Team um Kapitän Jonas Hector mit viel Applaus. Auch das Vorstandstrio mit Toni Schumacher, Markus Ritterbach und Stefan Müller-Römer fand sich ein, ebenso das gesamte Trainer- und Funktionsteam. Es wurde gegrillt und getrunken, Autogramme geschrieben und Fotos gemacht. Nach knapp einer Stunde zogen sich die Spieler allerdings schon wieder zurück, während die Fans sich auf Kosten des Klubs verpflegen lassen konnten.

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