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Der Startschuss für die neue Bundesliga-Saison ist gefallen

Zwar ist es bis zu ersten Pflichtspiel der Saison 2019/2020 für den 1. FC Köln noch eine Woche hin, doch die neue Spielzeit hat mit der traditionellen Saisoneröffnung auf den Stadionvorwiesen am Sonntag seinen Anfang gefunden. Während Jannes Horn bei der Mannschaftsvorstellung fehlte, präsentierte sich der restliche Kader seinen zahlreich erschienenen Fans. 

Köln – Der Wettergott meinte es am Sonntag gut mit rund 50.000 Fans des 1. FC Köln. Bei strahlendem Sonnenschein pilgerten die vielen Anhänger des Klubs auf die Stadionvorwiesen, um gemeinsam mit der Mannschaft und den Verantwortlichen den Beginn der neuen Saison zu feiern. Dabei kamen alle Fans ob groß oder klein auf ihre Kosten. Zahlreiche Spiele waren auf dem gesamten Areal aufgebaut, zudem konnten die Anhänger auf Autogramme- oder Fanartikeljagd gehen. Zusätzlich sorgten Stefan Knittler, Mo-Torres, die Räuber sowie Miljö für die musikalische Untermalung des Tages.

Jannes Horn fehlt bei Saisoneröffnung

Das Highlight fand schließlich um halb eins statt, als Stadionsprecher und Moderator Michael Trippel zuerst den Vorstand sowie das Präsidium auf die Bühne holte und schließlich den Bundesliga-Kader des Effzeh für die kommende Saison vorstellte. In mehreren Kleingruppen kam die Mannschaft auf die Bühne und warf mehrere Bälle und Fanartikel in die Menge. „Ich hab das Gefühl, es werden jedes Jahr mehr Fans hier bei der Eröffnung. Gemeinsam werden wir die erste Liga rocken“, heizte die Timo Horn die Anhänger bei der Präsentation ein. Neben Neuzugang Ellyes Skhiri, der sich nach dem Afrika-Cup nach wie vor im Urlaub befindet und Nikolas Nartey, der derzeit für die U21 eingeplant ist, fehlte am Sonntag auch Jannes Horn. Achim Beierlorzer hatte auch ihn zunächst zur U21 versetzt, wo er am ersten Spieltag über die volle Distanz zum Einsatz kam. Gestern fehlte der Linksverteidiger allerdings im Kader der Nachwuchs-Geißböcke. Wohl, weil sein Wechsel zu einem anderen Verein kurz bevor steht und man das Risiko einer Verletzung minimieren wollte. Seine heutige Abwesenheit bei der Saisoneröffnung dürfte das nächste deutliche Indiz dafür sein, dass Horn den Verein in den kommenden Tagen verlassen wird.

Neuzugang begeistert von der Atmosphäre

Für einige Spieler im Kader des FC war es die erste Saisoneröffnung im Schatten des RheinEnergieStadions. Julian Krahl, Darko Churlinov, Ismail Jakobs, Noah Katterbach, Kingsley Schindler, Kingsley Ehizibue, Florian Kainz und Birger Verstraete erlebten erstmals die Atmosphäre vor 50.000 Heimfans. Verstraete zeigte sich nach der Präsentation hinter der Bühne beeindruckt von der Atmosphäre: „Die Fans sind so leidenschaftlich und voller Vorfreude auf die neue Saison. Das motiviert uns natürlich noch ein Stück weit mehr für den Saisonstart.“ Für die neue Saison fühlt sich der Belgier gut vorbereitet: „Wir haben hart gearbeitet. Ich fühle mich gut und bin sehr glücklich. Ich mag die Stadt und die Leute. Meine Mannschaftskollegen helfen mir viel und das Verhältnis zum Trainerteam und den Mitarbeitern ist sehr gut. Ich möchte mich in das Team einbringen und ihm helfen. Ich will eine solide erste Bundesliga-Saison spielen und wir wollen nicht in Abstiegssorgen geraten.“

Auch für Florian Kainz war es die erste Saisoneröffnung mit dem FC. Der Österreicher wechselte im letzten Winter von Werder Bremen nach Köln und stieß somit erst Mitte der Spielzeit zum FC. Zwar kennt der Flügelspieler damit bereits die Wucht der vielen Fans, die Begeisterung vor Saisonstart war für den 26-jährigen aber ebenfalls neu. „Es ist sehr beeindruckend, was für Massen zur Saisoneröffnung kommen und wie die Fans für den Verein leben. Das spornt uns Spieler natürlich an. Wir wissen, dass wir eine Verantwortung den Fans gegenüber haben und freuen uns, wenn es jetzt endlich los geht. Wir sind gut vorbereitet und haben jetzt noch eine Woche, um richtig fit zu werden.“ Gegen Southampton fehlte Kainz, der in der Vorbereitung einen starken Eindruck hinterlassen hatte, aufgrund einer kleineren Blessur. Der Saisonstart ist für den Österreicher jedoch nicht in Gefahr: „Ich bin im Training leicht umgeknickt. Aber es war eher eine Vorsichtsmaßnahme.“ Schon am Mittwoch soll Kainz wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.

Man weiß, wofür man es macht

Auch Achim Beierlorzer dürfte eine solche Saisoneröffnung bei seinen bisherigen Trainer-Stationen noch nicht erlebt haben. Als der Trainer von Michael Trippel als letzter auf die Bühne gebeten wurde, merkte man dem 51-jährigen die Begeisterung an. Schon beim Betreten der Bühne sang der Coach die Hymne mit und zeigte sich hinterher beeindruckt von der Menschenmenge. „Vor so einer Menge die Mannschaftspräsentation durchführen zu können, ist auch wieder spürbar anders. In Köln ist die Wucht des Vereins und auch die Verbindung von Stadt, Fans und Verein unglaublich. Das spornt uns an, weil man weiß, wofür man es macht. Auch, wie unsere Fans gestern in Southampten Stimmung in das Stadion gezaubert haben. Das ist einfach motivierend.“

7 Kommentare
  1. Franz-Josef Pesch says:

    Wenn die Begeisterung der Fans heute und beim Training die Spieler der ganzen Mannschaft so beeindruckt hat, kann das nur Ansporn für die kommenden Aufgaben werden…..wollen wir es hoffen !! Die ersten Spiele der neuen Saison sind Hammerspiele Hier wird sich zeigen wie die Moral der Mannschaft wirklich ist.

    • Gerd Mrosk says:

      Moral ist wieder was anderes ,aber Unmut und Unruhe im Umfeld sind nicht förderlich .Die neue Mannschaft und der neue Trainer bekommen natürlich erst mal“Kredit“.Das sie sich den erhoffen und das es helfen kann,darum gings.Katterbachs Antwort war die beste,die man überhaupt geben kann auf die Frage wie lang er denn schon beim FC spielt…..“Schon immer“diese Unbekümmertheit muss mit den jungen Spielern in den Kader

  2. Alexander Cycon says:

    Hi fc Fans heute war für mich einer der schönsten und auch hoffnungsvollen Tage in der Geschichte meines Fandaseins !! Ich glaube persönlich dass wir außer der Baustelle Abwehr, welches ein entscheidender Faktor sein wird, eine potentiell starke Mannschaft für die 1. Liga haben! Als Nachtrag möchte ich noch erwähnen dass Herr Hector einer der arrogantesten Personen der Welt ist !!!

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