,

Setzt der FC gegen Freiburg auf das spielerische Element?


Der 1. FC Köln will heute beim SC Freiburg eine Negativserie brechen. Seit 23 Jahren konnte keine Kölner Mannschaft mehr drei Punkte aus dem Breisgau entführen. Nun will der FC ein letztes Mal im Schwarzwaldstadion gewinnen, ehe die Freiburger ins SC-Stadion umziehen. Dafür muss Achim Beierlorzer vor allem einen Ersatz für Jhon Cordoba finden. 

Köln – Nach dem Abschlusstraining am Freitagmittag machte sich der FC-Tross auf den Weg nach Freiburg. Benno Schmitz und Niklas Hauptmann durften dabei erstmals in dieser Bundesliga-Saison die Reise zum Spiel mit antreten. Sie ersetzen die beiden verletzten Spieler Jhon Cordoba und Marco Höger.

Rotiert Beierlorzer erneut?

Im Vergleich zum Wolfsburg-Spiel veränderte Achim Beierlorzer seine Elf gegen Borussia Dortmund auf gleich drei Positionen und brachte alle fünf Neuzugänge in der Startformation. Vor allem in der Innenverteidigung sorgte der Trainer für eine Überraschung. Sebastiaan Bornauw kam nicht neben, sondern für Jorge Meré zu seinem ersten Startelfeinsatz. Viele hatten mit einer spanisch-belgischen Innenverteidigung gerechnet. Stattdessen lief der 20-jährige Neuzugang neben Rafael Czichos auf. Für das Spiel gegen Freiburg könnte sich die Aufstellung in der Abwehr aber erneut verändern. Zwar spräche die Kopfballstärke gegen die bei Standards starken Freiburger für Bornauw, doch der 20-jährige wies gegen den BVB eine enorm schwache Passquote auf. Von seinen 26 Pässen fanden nur 14 den Mitspieler.

Ein extremes nach vorne Verteidigen wie gegen den BVB werden die Kölner aller Voraussicht nach gegen Freiburg nicht benötigen. Gegen den SCF dürften die Kölner zu mehr Ballbesitz kommen, zumal die Freiburger ihre Spiele nur mit wenigen Ausnahmen mit weniger Ballbesitz als der Gegner bestreiten und damit durchaus erfolgreich sind. Dabei gilt es vor allem spielerische Lösungen zu finden. Dies würde für einen Einsatz von Jorge Meré sprechen, den spielstärksten Innenverteidiger im Kader der Geißböcke. Und auch Rafael Czichos, der gegen Dortmund auf 72 Prozent Passquote kam, dürfte derzeit im Passspiel die Nase vor Bornauw haben.

Wer ersetzt Cordoba?

In der Offensive ist Trainer Achim Beierlorzer gezwungen, eine Änderung vorzunehmen. Jhon Cordoba wird den Geißböcken aufgrund einer Muskelverletzung im Breisgau fehlen. Zwar wird den Kolumbianer niemand eins-zu-eins ersetzen können, dennoch gibt es reichlich Alternativen für Beierlorzer: Simon Terodde als mögliche Doppelspitze mit Anthony Modeste, Louis Schaub, Dominick Drexler oder sogar Florian Kainz als hängende Spitze hinter Modeste. Letzterer könnte jedoch eher die Position von Drexler auf der linken Seite einnehmen, sodass der Torschütze aus dem BVB-Spiel zu Modeste aufrücken könnte. Eine offensive Dreierreihe mit Florian Kainz, Dominick Drexler und Louis Schaub hinter Stürmer Anthony Modeste würde dem FC zudem das spielerische Element verleihen, welches am Ende ein Schlüssel zum Erfolg im Breisgau sein könnte.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Ehizibue, Meré, Czichos, Hector – Schaub, Skhiri, Verstraete, Kainz – Drexler, Modeste

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar