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Anzeige in Tageszeitung: Schumacher-Fans machen mobil

Fünf Fanklubs des 1. FC Köln haben am Freitag überraschend den Weg an die Öffentlichkeit gewählt und noch einmal für Toni Schumacher und Markus Ritterbach getrommelt. In einer Anzeige im Express riefen diese Fanklubs indirekt zur Ablehnung des vom Mitgliederrat vorgeschlagenen Präsidiums um Dr. Werner Wolf auf. Eine Nicht-Wahl des designierten Vorstands würde Schumacher und Ritterbach im Amt behalten.

Köln – Eigentlich war die Wahl von Dr. Werner Wolf, Dr. Jürgen Sieger und Eckhard Sauren zum neuen Vorstand des 1. FC Köln nur noch Formsache. Das vom Mitgliederrat vorgeschlagene Dreigestirn soll ab dem 9. September die Geschicke bei den Geissböcken leiten, nachdem es am 8. September auf der Mitgliederversammlung zum neuen Vorstand gewählt werden soll – ohne Gegenkandidaten. Doch einige Fans des FC haben etwas dagegen und machen nun lautstark Stimmung gegen das Trio – und trommeln für die nicht nominierten Toni Schumacher und Markus Ritterbach.

Die beiden Vizepräsident hatten betont, eigentlich noch einmal antreten zu wollen, aber zähneknirschend zurückgezogen zu haben, um keine Unruhe in den Verein zu bringen. Freilich ist daraus nichts geworden, auch, weil Schumacher und Ritterbach seit Wochen im Hintergrund andere Leute weiter für sie werben lassen. Insbesondere Schumacher weiß viele Fanklubs der Geissböcke hinter sich, hat er diese doch unermüdlich und mit großer Freude über die sieben Jahre seiner Amtszeit immer wieder besucht. Der 65-Jährige verfügt bis heute über einen breiten Rückhalt in der Fanschaft des FC. Ein Umstand übrigens, den seine Kritiker immer wieder versuchten klein zu reden.

Wir gemeinsam sollten bestimmen, wer uns in Zukunft führen wird!

Nun haben sich einige der Schumacher- und Ritterbach-Freunde öffentlich geäußert und in einer Anzeige im Kölner Boulevard für Aufsehen gesorgt. In der Freitagsausgabe des Express erschien eine große Anzeige folgender Fanklubs: FC Fründe Mai ’98 e.V., Schützenböcke 2000 Frielingsdorf e.V., Deaf Cologne Fanclub, FC-Fanclub Neffetal 98 und FC Bruderschaft Bauernstube. Darüber hinaus wurde die Anzeige mit den Worten „zahlreiche, nichtorganisierte Fans des 1. FC Köln“ unterschrieben. In dem Schreiben danken die Fans den beiden scheidenden Vizepräsidenten für ihre Arbeit beim FC. Anschließend rufen sie auf: „Liebe FC-Mitglieder, kommt am Sonntag zur Mitgliederversammlung, um abzustimmen. Wir gemeinsam sind der Verein und sollten bestimmen, wer uns in Zukunft führen wird!“ Wer dies sein soll, ist nach der Anzeige klar: Schumacher und Ritterbach. Wer nicht, ebenfalls: Wolf, Sieger und Sauren.

Freilich können Schumacher und Ritterbach am Sonntag gar nicht gewählt werden. Sie stehen nicht zur Wahl, hatten sich Ende Mai offiziell zurückgezogen und eine Gegenkandidatur abgelehnt. Dennoch wissen die Fanklubs, dass sie die Vizepräsidenten sehr wohl im Amt halten können – zumindest kommissarisch: indem sie Wolf, Sieger und Sauren ablehnen. Das nicht nur vom Mitgliederrat, sondern auch vom Beirat und Aufsichtsrat unterstützte Vorstandsteam braucht eigentlich nur eine einfache Mehrheit von über 50 Prozent. Wegen den Konflikten mit Schumacher und Ritterbach, so heißt es, würde aber schon ein Ergebnis über 70 Prozent als Erfolg bewertet werden. Doch was, wenn die Mitglieder tatsächlich das vorgeschlagene Vorstandsteam ablehnen?

Was würde eine Nicht-Wahl bedeuten?

Sollte am Sonntag das vorgeschlagene Vorstandsteam bei den Mitgliedern durchfallen, blieben Schumacher, Ritterbach und Interimsvorstand Stefan Müller-Römer zunächst kommissarisch im Amt. In der Folge müsste zunächst ein neuer Findungsprozess potentieller Vorstandsteams angestoßen werden. Der Mitgliederrat könnte erneut Wolf, Sieger und Sauren vorschlagen oder sich für ein anderes Team entscheiden. Andere Interessenten könnten sich bewerben, bräuchten dafür die Unterschriften von drei Prozent der gesamten FC-Mitgliederschaft (ca. 3300 Unterschriften). In einem zeitlich zunächst nicht näher definierten Rahmen würde dann eine neue, außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Auf dieser stünden dann alle Vorstandsteams zur Wahl, die sich neu beworben hätten.

Die Hoffnung der fünf Fanklubs ist klar: Schumacher und Ritterbach hätten in diesem Fall einen triftigen Grund, doch noch in einer Kampfkandidatur für eine neue Amtszeit anzutreten. Potentiell könnte sich dann auch Wolfgang Bosbach bereit erklären, doch noch mit ihnen anzutreten. Wie realistisch dieses Szenario ist, lässt sich aktuell nicht eindeutig bewerten. Klar ist aber: Schumacher und Ritterbach haben entgegen ihrer Bekundungen längst nicht aufgegeben und lassen weiter kräftig für sich die Werbetrommel rühren. So darf man die Wahl am Sonntag durchaus mit Spannung erwarten. Nicht nur, ob der vorgeschlagene Vorstand um Wolf, Sieger und Sauren die eigentlich erwarteten 50+1 Prozent bekommt. Sondern auch, wie viele FC-Mitglieder am Ende tatsächlich für das designierte Präsidium stimmen werden.

97 Kommentare
  1. BM says:

    Ich begreife es einfach nicht, der Tünn und Rittersbach haben sich allein bei den Aktionen um den Rücktritt von Spinner so verhalten, dass sie für jegliche offizielle Funktionen in einem Wirtschaftsunternehmen disqualifiziert sind. Und jetzt stänkern sie weiter herum. Dass die „Bild“ nun seit Monaten trommelt, unterstützt u. a. vom Kicker, Zitate zerreißt, jeden Furz von Schumacher zig mal wendet und zum Großereignis aufpustet – peinlich. Ich hatte nicht erwartet, dass Schumacher sich so entwürdigend und klammernd verhält, Rittersbach ist nach der Telefonaffäre ohnehin verbrannt, ärgerlich seine nicht endende dumpfe Anbiederei, ohne jegliche Absprache den allgegenwärtigen Grüßonkel machen. Ich verstehe nicht, dass man nach wie vor für Personen eintreten kann, die beleidigt im Hintergrund jammern und alles tun, um Unfrieden zu stiften. Ich find’s betrüblich bis widerlich.
    Und an all diejenigen, die die Vorgehensweise zur Vorstandswahl wegen Mangels einer direkten Wahlalternative als nicht „demokratisch“ ansehen, sei ein Grundkurs in Demokratietheorie empfohlen. Alles läuft nach einer Satzung ab, die unter Spinner-Schumacher-Rittersbach beschlossen wurde, die unter den dreien sogar noch weiter getrieben wurde und wo es bei Einführung hieß, dass die Mitglieder eine zu große Macht erhielten. Jetzt ist dies alles vergessen, die zwei gekränkten Leberwürste schmollen und kokettieren mit Erfolgen, die nachweislich im hohen Maße Spinner zuzuschreiben sind. Ich hätte dem alten Vorstand einen fröhlichen Abgang mit viel Applaus gewünscht, nach der Quertreiberei vom Vize und der Drittaufstellung ein Pfeifkonzert für die beiden.

  2. Tom51427 says:

    Ausgezeichnet kommentiert! Und falls für diese Aktion auch nur ein Cent aus dem Vereinsvermögen genutzt wurde (ja, mir ist bewusst, dass dies sehr töricht wäre), sollte ein Vereinsausschluss im Raume stehen. Mit diesen beiden Spaltpilzen wird jeglicher Versuch, endlich wieder konstruktive Ruhe in den Verein zu bekommen, von Vornherein torpediert.

  3. Paul says:

    Wie man sieht, ist die Loserei tief im Gewebe des FC verankert. Wie können sich die Fanclubs für einen unfähigen Dilettanten wie Schumacher so weit aus dem Fenster legen?

    Unter effzeh.com kann man nachlesen, wie bescheiden es um die Liquidität des FC bestellt ist, vor allem in den nächsten Jahren. Dort wird auch bestätigt, dass der Abstieg ca. 50 Millionen Euro gekostet hat (… wie von mir mehrmals hier festgestellt wurde). Dies alles und vieles mehr haben Ritterbach und Schumacher zu verantworten, ebenfalls den Versuch, dass vorgeschlagene neue Präsidium zu beschädigen, bevor es im Amt ist.

    Wer sich dafür für eine solche Leistung bedankt und entsprechend wählt, ist kein Fan des 1. FC Köln, sondern ein Sargnagel!

    • Joss says:

      Den Artikel auf effzeh.com zur Liquidität habe ich auch gelesen.

      Ja… wenn man sich all diese Sachen nochmal auf der Zunge zergehen lässt (…die sog. Rentenverträge, Johannes Geis und alle anderen vermögensvernichtenden Handlungen… ) dann ist das nur ernüchternd.

      Läßt sich alles nicht in Luft auflösen. Keine schönen Altlasten also. Da hast du Recht.

    • Boom77 says:

      Du hast mal 100 Mio. in den Raum geworfen. Nur so am Rande. Hast dich also um das Doppelte verschätzt. Selbstverständlich hat der Abstieg Kohle gekostet. Das ist bei jedem Verein so, der absteigt, oder? Wäre es anders und man würde den großen Reibach mit einem Abstieg machen, würde der BVB wohl lieber um den Abstieg als um die Champions League spielen. Das mit den Kosten ist jetzt also keine bahnbrechende Neuigkeit…

      Abgestiegen sind wir im Übrigen aus sportlichen Gründen. Da hat der alte Vorstand sicherlich seinen Anteil dran, in dem er dem Schmadtke nicht genug auf die Finger geschaut hat und in dem er den Stöger nicht nahe gelegt hat aufzuhören oder ihn freigestellt hat, nachdem der selbst in der Kabine nach der EL-Qualifikation gesagt hat, dass er ausgebrannt ist und nicht weiß, ob er die Mannschaft nochmal ein Jahr „mitreißen“ kann. Das waren Fehler. Das ist keine Frage. Aber mit „Machenschaften“ oder „Selbstdarstellung“ oder was auch immer auf Seiten des alten Vorstandes hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Und ich meine sehr viele haben den Tünn dafür gefeiert, dass er am Stöger festgehalten und ihn zu unserem Alex Fergusson machen wollte. Vielleicht auch du?

      Die Aktion der Fan-Clubs für Schumacher und Rittersbach finde ich aber auch alles andere als gut. Ich lese, den Fan-Clubs gehe es auch darum, dass man als Mitglied tatsächlich eine Wahl zwischen verschiedenen Alternativen hat. Na, dann frage ich mich, warum diese immerhin fünf Fan-Clubs damit erst jetzt aus der Deckung kommen und dann mit so einer Aktion. Man möchte doch meinen, dass fünf Fan-Clubs genug Leute beisammen bekommen, um die ca. 3.500 Stimmen für ein zweites zur Wahl zu stellendes Vorstands-Trio zu erhalten. Dann hätten sie vorher nur Leute für dieses Trio finden müssen. Dessen Bestandteil hätten ja nicht mal der Tünn und Rittersbach sein müssen. Aber selbst wenn den fünf Fan-Clubs so viel daran liegt, dass der Tünn und der Rittersbach mit in diesem Trio sind, dann hätte „nur“ ein dritter Mann gefehlt. Warum haben sie nicht versucht z. B. den Bosbach doch noch zu bequatschen oder einen anderen dafür gesucht? Warum sind sie nicht diesen Weg gegangen. So ist das für mich einfach nur daneben…

      • Gerd Mrosk says:

        Genau.Gute Fragen boom.Wenn es ihnen um die Sache gegangen wäre,hätten sie früher den Weg an die Öffentlichkeit suchen müssen,nicht 2 Tage vorher.Mag sein,das es ihnen reicht,das einige noch mal nachdenken,aber das ist auch kein Stil

    • Ottla says:

      Effzeh.com ist klasse! Da reicht das GBK nicht (mehr – vl. mal kurze Zeit ganz zu Beginn) ran. Und es ist auch ganz leicht zu erklären, warum das so ist. Der GBK setzt auf das Prinzip „Express/Ksta“ – also immer ganz nah dran am Geissbockheimgeschehen, tagesaktuell jeden Furz auslatschen… da verliert man die Distanz und den Blick auf das Große Ganze, auch weil man sich bei diesem Konstrukt notgedrungen immer mit den gerade Verantwortlichen und Spielern gut stellen muss – sonst wird man gnadenlos links liegen gelassen (übrigens ist das ein ganz großer Faktor dafür, warum Anfang es gleich zu beginn so schwer hatte: er hat sich nicht mit der Tagespresse, die im Falle des Fussballs Gossip-Presse ist, ins Bett gelegt – das macht Beierlorzer geschickter, wie auch Stöger). Daher auch der Unterschied in der Bewertung der Ereignisse gerade – und einen Artikel wie der zu der Liquidität, den liest du hier in 100 Jahren nicht. Denn der Wehrle und der Veh und der Tünn, die können ja alle gut miteinander, da muss dann aufpassen, wie kritisch man schreibt! Bestes Beispiel für diese unsägliche Verknüpfung im Fussball? Kicker-Chefredakteur Carlo Wild und sein Buddy Hoeneß – was Hoeneß dem da bezgl. Hasan Salihamidzic da in den Block diktiert und der CW dann schön schafsmäßig 1:1 abgetippt hat, das hat mit Berichterstattung nix mehr zu tun… der Kicker ist einfach nur noch lächerlich. Dessen Vereinskorrespondenten stören doch den Frieden mit „ihren“ Leuten Vorort nicht für (etwas) mehr Wahrheit.

  4. Ottla says:

    Während das GBK noch auf der Oberfläche kratzt (warum eigentlich?), hat effzeh.com schon die Wahrheit hinter all dem Treiben beim Namen genannt! Als ob diese konzertierte Aktion aus Presseartikeln pro Tünn und Ritterbach (von Buddies wie Lußem oder Draxler) und angeblich freiwilligen Fanclub-Initiativen nicht auf insbesondere Tünns Betreiben hin passieren würde. Der setzt nochmal alle Hebel und Connections in Bewegung!

  5. Holger says:

    Egal ob man die scheidenden oder die zukünftigen mag oder für fähig hält, eine Wahl wo es nur eine Wahlmöglichkeit gibt, ist KEINE WAHL!!!
    So wird es nur in Bananenrepubliken gehandhabt :-)
    Und wieder zeigt sich, WIR SIND NUR EIN KARNEVALSVEREIN!

    • Tom51427 says:

      Ich muss es offen zugeben: so langsam nervt mich dieses ständige Bild Zeitung Niveau wirklich an. Weder viele Ausrufezeichen, noch Großbuchstaben machen dieses Argument richtiger. Befasse Dich doch einfach erst einmal mit unserer Satzung (leicht im Netzt zu ergoogeln), mache Dir selbst einen Kopf und plappere nicht den Blödsinn anderer Leute (die teilweise handfeste eigenen Interessen mit einer solchen falschen Aussage verbinden) nach. Dann wirst Du feststellen, dass wir eine außerordentlich moderne Satzung haben, mit weitreichenden Möglichkeiten für die FC Mitglieder. Es wird am Sonntag kein Klassensprecher gewählt, sondern ein Führungsteam, welches die Kompetenz nachgewiesen haben sollte, eine Geschäftsführung zu kontrollieren und gegebenenfalls auch freizustellen, die ein Unternehmen mit weit über 100 Millionen Euro Umsatz führt. Natürlich macht da ein sehr intensives vorheriges Auswahlverfahren durch UNSERE gewählten Vertreter Sinn. Und dass „nur“ ein Team von UNSEREM Gremium vorgeschlagen wird, ist ebenso sinnvoll (war im Übrigen auch ein Wunsch des -teilweise- noch aktuellen Vorstands). Daneben sieht die Satzung vor, dass jeder Bewerber mit den entsprechenden vorherigen Zustimmungen durch die Mitgliedschaft (3%) ebenfalls im Wahlverfahren berücksichtigt wird. Was ist daran „Karnevalsverein“?!

      • Michael H says:

        Modern? Vielleicht. Aber Mitgliedern eines Fußballvereins weitreichende strategische Mitbestimmung einzuräumen ist ziemlich dämlich. Progressiv ist das nicht. Sehen wir ja daran wie beispielsweise Aktivitäten in China und den USA unterminiert werden.

        • Tom51427 says:

          Dass Aktivitäten in den USA unterminiert werden, ist mir nicht bekannt? Kannst Du hierzu ein paar Fakten beisteuern?
          Das „Unterminieren“ geplanter Aktivitäten in China hingegen begrüße ich ausdrücklich. Bin Herrn Müller-Römer dankbar für sein Veto. Und soweit ich weiß, ist dieser derzeit sogar FC Präsident und kein „einfaches“ Mitglied – ist vielleicht doch nicht alles dämlich, was von den Mitgliedern kommt…

        • Boom77 says:

          Diese Aktivitäten wurden doch nicht von den Mitgliedern determiniert. Oder wurde ein Mitglied gefragt? Ich bin Mitglied und habe weder Post noch eine E-Mail oder einen Anruf erhalten, worin man mich danach gefragt hätte, ob ich das möchte oder nicht. Das hat der Müller-Römer als „Interimsvorstand“ ganz alleine entschieden. Dass ich da selbst etwas gespalten bin, habe ich schon im anderen Artikel dazu gepostet. Unabhängig von seiner gesellschaftlichen und politischen Meinung, die ich dahinter vermute und durchaus teile, bin ich aber allein im Hinblick auf das Votum und nicht auf das Thema „China“ mittlerweile so weit, dass ich finde, er hat da richtig entschieden. Nicht, weil wir nicht nach China gehen sollen, sondern, weil ich denke, dass ist tatsächlich keine Entscheidung, die einem scheidenden Vorstand mit einem „Interimsmitglied“ zusteht. Das soll der neue Vorstand entscheiden.

          Die Mitglieder sollen sicherlich auch nicht alle strategischen Entscheidungen treffen und darüber abstimmen. Aber die maßgebliche strategische Entscheidung in einem e. V., nämlich, wer der neue Vorstand wird, das haben die Mitglieder zu entscheiden und darüber abzustimmen. Das steht ja auch gar nicht in Frage. Denn gewählt wird ja. Es geht nur um den Prozess, der dazu führt, zwischen wem man eigentlich die Wahl hat.

      • Boom77 says:

        Es ist richtig, dass es strikt nach Satzung läuft. Auch ist richtig, dass die vom alten Vorstand mit inintiiert und vorangetrieben wurde, aus den Gründen, die du schon genannt hast. Ausgearbeitet wurde das maßgeblich vom Müller-Römer, meine ich mal gelesen zu haben. Kurz um… in dem Sinne kann man da nichts gegen die „Demokratie“ sagen, da die Satzung demokratisch durch die Mitglieder verabschiedet wurde.

        Das Problem ist, wie so oft, dass die Mehrheit derer, die über die Satzung abgestimmt haben, sich wie so oft entweder gar nicht damit beschäftigt haben oder die Auswirkungen gerade im Hinblick auf die Wahl nicht durchdrungen oder unterschätzt haben oder schlicht das ganze Konstrukt gar nicht verstanden haben. Man hat sich halt von Parolen wie „modernste Fußballsatzung Europas“ und „die ist das Beste für den Verein“ blenden lassen, statt es selbst zu lesen und zu versuchen es zu verstehen und sich sehr wahrscheinlich gedacht: „Na, wenn die so modern und so gut für unseren FC ist, dann machen wir das doch.“

        Ich finde die Satzung besch… Ich habe nicht für sie gestimmt und ich würde auch heute nicht für sie stimmen. Ich denke, vielen, die damals für sie gestimmt haben, fällt das jetzt auf und sie würden heute auch nicht mehr für sie stimmen. Einige vielleicht schon noch. Das mag gut sein. Es gibt auch sicherlich Leute außer dem müller-Römer, die die Satzung richtig toll finden.

        Ich habe da mal eine Frage zum Müller-Römer. Vielleicht kann mir die jemand beantworten. Paul feiert den ja so richtig ab. Wie toll er wäre. Ich habe ehrlich gesagt noch nichts tolles von ihm mitbekommen („seine“ Satzung, sofern es tatsächlich maßgeblich seine Satzung ist, ist das zumindest nicht für mich). Aber: Wenn der tatsächlich maßgeblich an der Satzung beteiligt war, dass maßgeblich seine Ausarbeitung und damit „seine“ Satzung ist und diese Satzung von der „Knalltüten-Combo“ initiiert und vorangetrieben wurde, dann haben die damit bestimmt nicht ihren größten Kritiker beauftragt und daran mitschreiben lassen, oder? Deshalb frage ich mich, ob es nicht vielleicht so ist, dass da sehr starke Seilschaften zumindest damals zwischen der von Paul so genannten „Knalltüten-Combo“ und Müller-Römer bestanden? War/ist das so? Und wenn es so war/ist, wie kann man dann erwarten, dass so ein Mann besser für uns ist als die „Knalltüten-Combo“ und den so feiern und die anderen so niedermachen? Denn, wenn dem so war, war er lange Zeit (und ist vielleicht heute noch stiller) Teil der „Knalltüten-Kombo“.

        • Tom51427 says:

          Das war halt der Unterschied zwischen dem Profi Werner Spinner und der (ich übernehme gerne :-)) „Knalltüten-Kombo“. Der konnte unterscheiden zwischen der Beziehungs Ebene und der professionellen Ebene. Herr Müller-Römer hat in den letzten Jahren den MR hervorragend gegenüber dem Vorstand vertreten (wurde mir zumindest berichtet) und hat damit teilweise insbesondere Herrn Spinner das Leben schwer gemacht. Erst recht in der späten Phase, wo Herr Spinner immer mehr freidrehte. Dennoch haben sich die Herren gegenseitig geschätzt. Ritterbach und Schumacher haben da -in aller Offenheit- auf der operativen Ebene eh nie eine Rolle gespielt. Also zusammengefasst: da gab es nie Seilschaften – und Herr Müller-Römer war insbesondere in den letzten Jahren ein wirklicher Glücksfall für den FC.

          • Boom77 says:

            Das ist deine Ansicht. die mag ich dir nicht nehmen. Für mich ist die Satzung kein Glücksfall. somit kann ich diese Aussage auch nicht unterschreiben.

          • NICK says:

            „Das Problem ist, wie so oft, dass die Mehrheit derer, die über die Satzung abgestimmt haben, sich wie so oft entweder gar nicht damit beschäftigt haben oder die Auswirkungen gerade im Hinblick auf die Wahl nicht durchdrungen oder unterschätzt haben oder schlicht das ganze Konstrukt gar nicht verstanden haben“ – Und diese Leute sollen dann auf der MGV mal eben über mehrere Vorstandsteams aus dem Bauch heraus abstimmen??? MACHT DAS SINN???

            In der Erstfassung der Satzung bestand übrigens die Möglichkeit, dass der Mitgliederrat mehrere Teams vorschalgen kann. Dazu gab es dann einen Satzungsänderungsvorschlag des Vorstandes, damit es im Vorgang einer MGV nicht zu einer Art Schlammschlacht kommt…und wer genau zieht jetzt in die Schlammschlacht??? Und diesen Leuten soll man mit der Nichtwahl von Wolf & Co. nochmal die Chance auf eine Kandidatur einräumen??? Hüüüühjaaa…Hüüühjaaa…

          • Boom77 says:

            Ja Nick, das macht Sinn. Das ist nunmal in einer Demokratie so. Es ist etwas anderes, ob ich auf der MV den Kandidaten lausche und beurteile, ob ich die gut finde, mich deren Auftritt und die Inhalte (ob sie z.B. ein neues Stadion bauen wollen und wie, ob sie nach China oder die USA „expandieren“ wollen etc.) überzeugen und ich denen auch glaube, dass sie das umsetzen, als über eine Satzung mit 31 Paragraphen abzustimmen. Diese 31 Paragraphen (dass der Mitgliederrat den Vorstand für die Wahl vorschlägt, steht z. B. in § 18.3 b) der Satzung, das Wahl in § 17 und 19 der Satzung), die zudem von einem Juristen formuliert wurden, muss man erstmal lesen und verstehen wollen. Das ist sehr wohl ein Unterschied.

          • Boom77 says:

            „Das Wahl“ war natürlich falsch :) § 17 und 19 treffen Regelungen für die Wahl der Organe und insbesondere des Vorstandes. § 19 enthält das Wahlverfahren.

          • NICK says:

            Das was Du ja hauptsächlich beklagst, den § mit der Geschichte des Vorstandteams, dass war aber nur ein Satzungsänderungsantrag und da traust Du den Mitgliedern nicht zu über diesen Einzel-§ korrekt abzustimmen, aber traust Ihnen zu auf der JHV zu über ein Vorstandsteam zu entscheiden. Glaubst Du denn irgendeiner würde sich da hinstellen und sagen „Ich bin pro Investor, ich verlagere den FC nach Siegburg und ich baue ein Farmteam in China auf“. Das wäre reiner Wahlkampf, jedes Team erzählt das blaue vom Himmel und die Mitglieder, die nicht fähig sind über einen Einzel-§ nach ausführliches Vorstellung und Begründung des Satzungsänderungsantrages zu entscheiden, die sollen das ganze Spiel durch schauen und das richtige Team wählen. Irgendwie „Skurril“.

            Was ist den noch schlecht an der Satzung und warum stellst Du dann nicht einen demokratischen Änderungsantrag??? Bist Du überhaupt Mitglied???

          • Boom77 says:

            Tatsächlich Nick, bin ich der Ansicht, dass es schlicht etwas anderes ist, über so etwas im Rahmen einer MV abzustimmen als über einen Vorstand.

            Ich finde man sollte auch nicht den Fehler begehen, Ansichten, die nicht nur hier dazu geäußert werden einfach so zu ignorieren. Dieses Forum und viele andere auch sind wie die MV ein guter Schnitt durch die Gesellschaft und die Mitgliedschaft.

            Und viele hier sind heute mit dem Thema, wie das Procedere zur Vorstandswahl stattfindet, schlicht nicht zufrieden und schlicht nicht einverstanden. Und ich wage es sogar, mich so weit aus dem Fenster zu lehnen, dass einige hiervon, die das heute sch… finden, damals dafür gestimmt haben. Man darf nicht vergessen, dass das eine zu weiten Teilen „Theorie“ ist (also während der damaligen MV), während wir heute die Auswirkungen in der Realität erleben. Und ich meine, man hört und liest an vielen Stellen heraus, dass das in der Theorie damals sich sehr gut und sinnig anhörte, weshalb viele zugestimmt haben, und man jetzt feststellen muss, dass es in der Praxis gar nicht so toll ist.

            Man wird – und mag es auch – mir wieder ein Beispiel vorwerfen, was hinkt. Es ist für ein Wahlvolk einfacher darüber zu entscheiden, ob ich jemanden wähle, der mir auf der Kanzel Freibier verspricht oder nicht, als darüber, wie ein Vorstand gewählt wird. Im Übrigen erleben wir das auch bei anderen, politischen Wahlen jeden Tag. Da wird oft der gewählt, der auf der Wahlveranstaltung die schöneren Versprechungen macht. Ob man das gut findet, dass so gewählt wird, darf jeder selbst entscheiden. Aber die Realität ist zu weiten Teilen so. Und diese Leute haben sich zu einem nicht unnahmhaften Teil nie Gedanken über das jeweilige Wahlprogramm (in unserem Fall die Satzung) gemacht. Ist halt bei Wahlen so. So verhält sich das Wahlvolk. Das ist ja landauf, landab zu beobachten. Da macht das durschnittliche FC-Mitglied keinen Unterschied. Ich bin weder allgemein noch als FC-Mitglied schlauer als jemand anderes bei einer anderen Wahl. Ist so.

            Und ja, deshalb behaupte ich, es ist schlicht etwas anderes jemanden über einen Vortsand abstimmen zu lassen als über eine Satzung. Ich sage auch nicht, dass man nicht über die Satzung hätte abstimmen lassen sollen. Natürlich soll und muss man das. Ich sage nur, dass da nicht das beste dabei raus kommt (bei den Vorstandswahlen übrigens auch nicht immer, selbst wenn man zwischen verschiedenen Alternativen wählen kann). Und bei der Satzung, so meine ich, ist eben am Ende nicht das Beste raus gekommen. Man sollte demnach mal über eine entsprechende Änderung nachdenken und dann darüber abstimmen lassen.

            Du magst eine andere Meinung dazu haben. Du magst die Satzung in diesem Punkt toll finden. Du magst vielleicht auch toll finden, dass wir jetzt nur einen vom Mitgliederrat bestimmten Vorstand wählen können. Das ist dir unbenommen. Ich zwinge dir nicht meine Meinung auf. Ich sage nur meine. Jeder darf hier seine Meinung haben. Vielleicht gibt es sogar welche, die es toll fänden, wenn wir den Vorstand gar nicht wählen. Das ist dann auch eine Meinung, die diejenigen wegen mir haben dürfen.

            Ich finde die Satzung kacke. Und ich finde kacke, dass wir nur einen Vorstand oder eben keinen wählen können. Und ich glaube, das (einen Vorstand oder keinen) war so von den mitgliedern nicht gewollt. Ich glaube, dieses Szenario wollte niemand. Und jetzt noch ein Punkt, der für mich zeigt, dass dies dmals in der Tragweite für die meisten -mitglieder nicht zu überschauen war:

            Man kann ja durchaus sagen, die Satzung gibt her, dass man auch wirkjlich eine Wahl zwischen verschiedenen Vorstandsteams hat. Denn man muss ja „nur“ 3.500 Stimmen zusammen bekommen, dann darf man sich zur Wahl stellen. Das ist ja richtig. Die Satzung gibt es her. Und das hörte sich in dieser „Theorie“ auch ganz gut an. Aber nehmen wir doch mal an, dass es stimmt, was der Bosbach sagte, dass er nicht in eine „Kampfabstimmung“ gegen den vom Mitgliederrat aufgestellten Vorstand treten wollte. Und nehmen wir mal an, dass dies auch andere abgeschreckt hat, gegen ein quasi vom Mitlgiederrat vorab legitimiertes Team anzutreten. Ja, dann ist diese „theorie“ schon wieder nicht so schön. Und ich wage es auch zu behaupten, dass sich über so einen Fall kaum ein Mitglied damals auf der MV Gedanken gemacht hat. Vielleicht hat man in dem guten Glauben gestimmt, dass sich schon immer ein paar finden werden, die diese Stimmen sammeln, zusammen bekommen und gegen ein vom Mitgliederrat bestimmtes Team antirtt. Heute erleben wir aber in der Realität, dass dies wohl doch nicht immer so möglich ist. Und deshalb bin ich überzeugt, mit dem Wissen würden viele Mitglieder das heute nicht mehr durchwinken.

            Das ändert aber nichts daran, dass ich das ganze Theater mit und um Schumacher auch kacke finde.

          • NICK says:

            „Und viele hier sind heute mit dem Thema, wie das Procedere zur Vorstandswahl stattfindet, schlicht nicht zufrieden und schlicht nicht einverstanden.“ – und keiner von denen stellt einen Satzungsänderungsantrag. Merkwürdig. Jammern können alle, selbst mal was unternehmen? Und damit meine ich nicht die Kommentarspalten im Internet zu füllen…

            „Man wird – und mag es auch – mir wieder ein Beispiel vorwerfen, was hinkt. Es ist für ein Wahlvolk einfacher darüber zu entscheiden, ob ich jemanden wähle, der mir auf der Kanzel Freibier verspricht oder nicht, als darüber, wie ein Vorstand gewählt wird. Im Übrigen erleben wir das auch bei anderen, politischen Wahlen jeden Tag. Da wird oft der gewählt, der auf der Wahlveranstaltung die schöneren Versprechungen macht. Ob man das gut findet, dass so gewählt wird, darf jeder selbst entscheiden. Aber die Realität ist zu weiten Teilen so. “ Also, ich verstehe Dich dann jetzt so, dass Du es nun so siehst wie ich. Und ich sehe es nach wie vor als besser für unseren Verein an, dass sich gewählte Leute intensievst mit möglichen Kandidaten vorab befassen und nicht eben den aus dem Bauch raus wählen, der am meisten Freibier versprochen hat. Sind wir uns da jetzt einig oder habe ich Dich falsch verstanden? Möchtest Du sagen, weil die Freibiergeschichte sonst auch überall durchgezogen wird, müssen wir das beim FC genauso dumm durchziehen?

            „Und ja, deshalb behaupte ich, es ist schlicht etwas anderes jemanden über einen Vortsand abstimmen zu lassen als über eine Satzung. Ich sage auch nicht, dass man nicht über die Satzung hätte abstimmen lassen sollen. Natürlich soll und muss man das. Ich sage nur, dass da nicht das beste dabei raus kommt“ – Also soll man über den Vorstand abstimmen und über die Satzung nicht??? Das hier steht aber im selben Absatz Deines Kommentars – „Und bei der Satzung, so meine ich, ist eben am Ende nicht das Beste raus gekommen. Man sollte demnach mal über eine entsprechende Änderung nachdenken und dann darüber abstimmen lassen.“ – Demnach sollen wir, oder wen meinst Du, jetzt doch über die Satzung abstimmen??????? Ich komm nicht mehr ganz mit…

            „Ich finde die Satzung kacke“ – dann nenn doch mal paar Punkte die „kacke“ sind. Gucks mir dann gerne an. Aber auch hier nochmal der Hinweis, wenn alles „kacke“ ist – Du kannst für alles eine Änderung beantragen. Schreibst ein paar weniger Kommentare im Geissblog und bereitest für die JHV 2020 was vor – wäre doch eine gute Sache…

            Zum letzten Absatz – selbst wenn man keine 3500 Stimmen bräuchte, (Diese Zahl wurde übrigens auch per Satzungsänderungsantrag des aktuellen Vorstandes hochgesetzt) dann hätte der Bosbach trotzdem keinen Bock auf eine Kampfabstimmung gehabt. Wenn so kluge Leute wie der Bosbach einsehen, nachdem sie mit dem Mitgliederrat gesprochen haben, dass es eigentlich besser ist keine Kampfkandidatur auf der JHV durch zu ziehen, das sagt doch viel aus, oder nicht?

          • Boom77 says:

            Ich finde kacke, dass der Mitgliederrat einen Vorstand vorschlägt. Zufrieden, Nick? Lösung: 1. Der mitgliederrat muss mind. drei Vorstandsteams vorschlagen. 2. Der mitgliederrat schlägt kein Vortsandsmitglied vor und jeder Tam muss 3% oder 5 % oder 2 % an Mietgliederstimmen vorschlag, um sich zur Wahl zu stellen. Zufrieden, Nick?

          • Boom77 says:

            Achja Nick, Deine „gewählten Leute“ werden von den gleichen Leuten gewählt, denen du nur zutraust „einen aus dem Busch“ zu wählen oder wie du das formuliert hast. so auch dein „Glücksfall“ Müller-Römer. Ist ja in diesem Falle gerade nochmal gut gegangen. Warum traust du diesen Leuten dann nicht zu, dass sie auch beim Vorstand mal einen „Glücksfall“ wählen.

            Ich fand den Kommentar von Karl-Heinz Lenz unten sehr gut und passend. Wir sollten bei allem, was in der Abstiegssaison schief gelaufen ist, nicht vergessen, dass das Trio Spinner/Rittersbach/Schimacher bis dahin sehr gute Arbeit geleistet hat. Jetzt mag man alles positive auf den Spinner projizieren. Ich weiß das nicht, ob alles was gut ist, nur von ihm stammt und er die anderen beiden „nur im griff“ hatte. Mag doch auch sein, dass das Entscheidungen waren, die die alle drei gemeinsam erabreitet und beschlossen haben. Mag aber auch vermessen sein, so etwas zu denken. Fakt ist, dass Herr Spinner und auch die beiden anderen nicht vom Mitgliederrat vorgeschalgen wurden. Fakt ist, dass diese (und wenn auch nur bezogen auf Herrn Spinner) für uns ein Glücksfall waren. Denn sie haben das Schiff vom finanziellen Abgrund weggesteuert. Es mag sein, dass der Abstieg uns finanziell schweren Schaden zugefügt hat. so schlimm wie damals, als Spinner/Rittersbach/Schumacher das Ruder übernommen haben, ist es heute aber nicht. Ja, und diesen Vorstand haben die mitglieder ganz von alleine und ohne mitgliederrat gewählt. Für mich braucht es den miegliederrat auch nicht.

            Da hast du den zweiten Punkt, den ich kacke finde. Den Mitgliederrat. Warum muss man so einen Gremium wöhlen und Menschen quasi zu mitgliedern 1. Klasse machen? Dafür gibt es keinen Grund. Andere Vereine haben so etwas auch nicht. Und jetzt zur „hochmodernen Satzung“. Von den anderen Vereinen, die so ein Konstrukt nicht haben, stehen mindestens 12 heute besser da als wir. Also so viel hat uns diese Satzung jetzt auch nicht vorwärts gebracht… zumindest nich nicht.

          • NICK says:

            zu 1. Wenn Du der Mitgliederrat währst, würdest Du dann nicht auch sagen „Dieses Team habe ich auf Herz und Nieren überprüft, das ist mein Wahlvorschlag!“ Hilft es dann wirklich noch zweimal 3 Penner von der Straße aufzulesen und diese daneben aufzustellen? Man hat einen Wahlvorschlag den man unterstützt und auch gewählt bekommen möchte, oder?

            Das sonst kein Team die 3%-Stimmen eingesammelt hat, das kann man bedauerlich finden, aber das ist doch kein Problem der Satzung.

            zu 2: Es gab dieses Jahr niemanden der sich sonst beworben hat. Schumacher und Ritterbach hätten in diesem Falle dann alternativlos wieder gewählt werden müssen, was ich anhand deren zuletzt gebotener Leistung verheerend finden würde.

            Aber wie gesagt, dass ist meine Meinung. Stell diesen Antrag doch 2020. Noch ein bisschen besser formuliert, aber selbst wenn Du das so an den FC schickst, geht das schon durch und wird zur Abstimmung gestellt.

          • Boom77 says:

            Jetzt zitiere ich Dich mal:

            „Zum letzten Absatz – selbst wenn man keine 3500 Stimmen bräuchte, (Diese Zahl wurde übrigens auch per Satzungsänderungsantrag des aktuellen Vorstandes hochgesetzt) dann hätte der Bosbach trotzdem keinen Bock auf eine Kampfabstimmung gehabt. Wenn so kluge Leute wie der Bosbach einsehen, nachdem sie mit dem Mitgliederrat gesprochen haben, dass es eigentlich besser ist keine Kampfkandidatur auf der JHV durch zu ziehen, das sagt doch viel aus, oder nicht?“

            Genau das ist das Problem. Ein mitgliederrat hat keine Gespräche in die Richtung zu führen, dass jemandem klargemacht wird, er kandidiere besser nicht. Wo kommen wir denn da hin? Jder soll kandidieren. Ob es dann gut (erfolgreich) für ihn ist oder nicht, entscheiden dann die mitglieder.

            Noch ein Zitat von dir:

            „Und ich sehe es nach wie vor als besser für unseren Verein an, dass sich gewählte Leute intensievst mit möglichen Kandidaten vorab befassen…“

            Du findest also gut, dass du dich nur mit einem Vorstandsvorschlag auseinandersetzen musst, mit dem sich jemand anderes schon intensiv befasst hat? Liegt es daran, dass Du dich nicht selbst mit verschiedenen Kandidaten befassen möchtest? Und wenn dem so ist, dass du dich nicht mit verschiendenen Kandidaten befassen willst, sondern dann einfach über einen Vorstand entscheiden willst, mit dem sich jemand anderes befasst hat, wirst du doch sicherlich keiner sein, der dann Bock darauf hat, sich mit Satzungsvorschlägen zu befassen. Denn damit hat sich vorher ja auch schon jemand intensiv beafsst. Dann muss man das nicht selbst tun. Ist das so?

            Im Übrigen habe ich geschrieben, dass die Mitglieder selbstverständlich über die damalige Satzungsänderung abstimmen mussten. Ich sagte nur, dass die Tragweite sicherlich nicht von allen erfasst wurde und heute anders abegstimmt würde. Sicher nicht von allen… manche finde es ja gut. Andere wollen sich mit Dinge, über die sich andere schon intensive Gedanken gemacht haben, möglicherweise selbst keine Gednaken machen.

          • Boom77 says:

            Im Übrigen wundern mich Deine Aussagen über unsere sportliche Leitung jetzt noch umso mehr, Nick. Die hat sich doch auch vorher „intensiv“ mit den einzelnen Themen befasst, die Du denen um die Ohren haust. Warum nickst Du die nicht auch einfach ab und bist zufrieden. Denn wenn sich die intensiv vorher damit beschäftigt haben, ist es doch gut und es gibt keinen Grund für Dich, sich darüber zu beschweren, dass der Churlinov jetzt in der U21 speilen soll, der Özcan nach Kiel verliehen wurde etc.

            Wenn der Mitgliederrat nach „intensiven“ Gesprächen eine Vorstand bestimmt und einen anderen davon überzeugt, nicht zur Wahl anzurteten ist das gut, wenn die sportliche Leitung nach „intensiven“ Gesprächen davon überzeigt ist, dass der Churlinov zukünftig in der U21 spielt, ist das kacke? Das ist ein durchaus interessanter Ansatz für mich… also jetzt mal so rein rumproletet.

          • NICK says:

            Ich habe das nicht so wahrgenommen, dass der Mitgliederrat Bosbach von einer Kandidatur abgeraten hat, ihm klargemacht hätte, dass er besser nicht kandidieren würde. Der Mitgliederrat hat mit ihm gesprochen und sich für einen anderen Wahl-Vorschlag ausgesprochen. Vollkommen legitim. Wettich hat doch mehrfach erklärt, dass es möglich sein, dass sich ein zweites, drittes oder viertes Team zur Wahl stellen könnte. Hat nur keiner gemacht. Ich glaube das liegt nicht am Mitgliederrat. Ich glaube bei Schumacher und Ritterbach hat es nicht daran gelegen, dass der Mitgliederrat ihnen von klargemacht hat besser nicht zu kandidieren, oder???

            „Jder soll kandidieren. Ob es dann gut (erfolgreich) für ihn ist oder nicht, entscheiden dann die mitglieder.“ RICHTIG! Aber warum soll jetzt der Mitgliederrat (MR) Schuld haben, dass sich sonst keiner beworben hat? Der MR hat seine Satzungsgemäße Pflicht erfüllt und ein Team vorgeschlagen.

            „Du findest also gut, dass du dich nur mit einem Vorstandsvorschlag auseinandersetzen musst, mit dem sich jemand anderes schon intensiv befasst hat?“ Ich glaube dass man als normales Mitglied gar nicht die Chance hat mit den Kandidaten in Ruhe zu sprechen, die können sich doch nicht mit 100.000 Mitgliedern je an einen Tisch setzten und sich erklären. Daher finde ich es mehr als gut, dass es gewählte Mitgliederverteter gibt, die sich ehrenamtlich die Zeit dafür nehmen. Ja, dsa finde ich gut und lobenswert. Ich hätte nicht die Zeit mich damit so intensiv zu befassen und wollte nicht nach einer lockeren Runde auf der JHV den wählen, der das meiste Freibier versprochen hat.

            Ich habe tatsächlich kein Problem mit der Satzung. Ich hatte sogar mal den Gadanken für den MR zu kandidieren, aber dafür fehlt mir wirklich die Zeit. Wenn ich Rentner bin, dann mach ich das vielleicht mal…aber zurück zur Satzung. Wenn mir ein Punkt gegen den Strich gehen würde, dann würde ich auch einen Änderungsvorschlag einbringen und diesen zur Abstimmung stellen. Ich würde dann auch akzeptieren, wie die Versammlung darüber abstimmt.

            Generell die Ganze Statzung als „kacke“ zu bezeichnen ist für mich dann schon recht „proletisch“ (?) dahin geschrieben.

          • Boom77 says:

            Was ich ganz toll finde, ist, dass du „Copy & Paste“ beherrscht, Nick. Das war jetzt proletisch.

            Du bist doch gerne mal einer derjenigen, die ganz „unproletisch“ andere auffordern „zu lesen und auch zu verstehen“. Dann solltest Du das auch tun. Ich habe geschrieben, was ich an der neuen Satzung „kacke“ finde. Ich hätte auch „sehr schlecht“ schreiben können. Da wir uns aber hier zu Geschehnissen rund um den Fußballplatz austauschen, dachte ich, man könnte mal mit dem Wort „kacke“ leben. Aber „sehr schlecht“ finde ich a) den Mitgliederrat überhaupt und b) das Vorschlagsrecht des Mitgliederrates (b) hätte sich, wenn a) weg ist, ohnehin erledigt), weil es – wenn auch nach „intensiven“ Gesprächen – selbst nach Deiner oben geäußerten Meinung dazu führt, dass sich jemand nicht zur Vorstandswahl stellt. Das war es dann auch schon und rein darum dreht sich auch die Diskussion an dieser Stelle.

            Ich denke, wenn du hättest „lesen und verstehen wollen“, hättest du das auch so verstanden, dass ich genau diese beiden Punkte „sehr schlecht“ an der Satzung finde und erstmal nicht mehr.

            Ich glaube, dass z. B. jemand wie Tom51427 und andere hier, dass auch sehr wohl so gelesen und verstanden haben.

            Wie ich schon sagte, wenn Du die Satzung in diesen beiden Punkten gut findest. Ist das für mich in Ordnung. Ander finden das wohl auch gut. Ist eine Meinung, die man haben kann. Ich habe diese Meinung nunmal nicht und das sage ich. Nicht mehr. Nicht weniger.

            Wenn Du es gut findest, dass du dich nicht mehr mit einem sich zur Wahl stellenden Vorstand befassen musst, weil andere sich für dich schon damit intensiv befasst haben, ist das auch in Ordnung… Ich weiß, was ich von solchen Leuten halte. Mehr gehört hier dazu aber nicht hin. Auch wenn das jetzt „proletisch“ rüberkommen mag.

            Ich finde die Satzung in diesen beiden Punkten – und da erlaube ich mir jetzt auf den Fußballplatz zurück zu kommen – richtig scheisse. Punkt. Und Herr Lenz und andere offensichtlich auch, auch wenn die eine Wortwahl gewählt haben, die deinem Habitus eher entspricht.

          • Boom77 says:

            Ach…. ich bin Dir noch eine Antwort schuldig, die du aber auch aus einem meiner Posts „lesen udn verstehen“ hättest können. Ja, ich bin FC-Mitglied. Ich zahle meine Mitgliedsbeiträge aber halt von Stuttgart aus und reise auch nicht mit dem FC durch die Republik (wie ungefähr 100.000 andere Mitglieder auch nicht), was mich im Gegensatz zu Dir aber offensichtlich zu einem Mitglied 3. Klasse macht.

        • NICK says:

          „Im Übrigen wundern mich Deine Aussagen über unsere sportliche Leitung jetzt noch umso mehr, Nick. Die hat sich doch auch vorher „intensiv“ mit den einzelnen Themen befasst, die Du denen um die Ohren haust. Warum nickst Du die nicht auch einfach ab und bist zufrieden. Denn wenn sich die intensiv vorher damit beschäftigt haben, ist es doch gut und es gibt keinen Grund für Dich, sich darüber zu beschweren, dass der Churlinov jetzt in der U21 speilen soll, der Özcan nach Kiel verliehen wurde etc.

          Wenn der Mitgliederrat nach „intensiven“ Gesprächen eine Vorstand bestimmt und einen anderen davon überzeugt, nicht zur Wahl anzurteten ist das gut, wenn die sportliche Leitung nach „intensiven“ Gesprächen davon überzeigt ist, dass der Churlinov zukünftig in der U21 spielt, ist das kacke? Das ist ein durchaus interessanter Ansatz für mich… also jetzt mal so rein rumproletet.“

          Kann mich nur daran erinnern, dass ich Veh für den Öczan-Wechsel gelobt hatte und bei Churlinov habe ich mich auch nicht darüber beschwert, dass er in der U21 eingesetzt werden soll. Kannst Du ja alles nachlesen…Ist das wieder Dein „Lesen und verstehen“-Problem?

      • Holger says:

        Nein, ist richtig….Du hast vollkommen recht und ich habe Null Ahnung, weil ich ja dumm bin und nachplappere-)
        Dazu fällt mir nur eins ein, was bist Du für ein arrogantes armes Menschenkind?!
        Diskussionen leben von verschiedenen Meinungen und die Akzeptanz derer die diskutieren!
        Ich akzeptiere Deine Meinung, es ist aber trotzdem nicht meine.
        Ich bleibe beim Grundsatz:
        „Möglichkeit der Entscheidung; das Sich entscheiden zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten“
        Dies ist die Definition für Wahl und wenn die Satzung das nicht genau so fordert, ist sie nicht gut!
        Was am Sonntag passiert ist keine Wahl, es ist ein abnicken!
        Das ist eine faktische Feststellung!

        • NICK says:

          Du jammerst und jammerst und hättest doch auch einen Satzungsänderungsantrag stellen können, oder nicht? Kannst Du übrigens immer noch. Mir gehen diese Leute (nicht speziell jetzt Du) extremst auf den Sack, die immer reden und reden, man müsste dies und das tun, dies und das müsste anders sein, aber selber was tun um was zu verändern, das tun sie dann nie…

          • Boom77 says:

            Zunächst muss ich sagen, dass es ist irgendwie leicht für einen ist, der sich nur in die S-Bahn 10 Minuten setzen muss, um zur MV zu kommen, einem anderen vorzuwerfen, er würde nur jammern und könne ja einen Satzungsänderungsantrag einbringen. Holger hat hier nur eine Meinung geäußert und nicht gejammert. Und dann mag man vielleicht auch dem einen oder anderen zugestehen, dass er „nur“ seine Meinung äußert, bei so einer Satzungsfrage sich jetzt aber nicht traut, einen solchen Antrag einzubringen. Denn ich denke, da muss man sich auch darüber vertiefte Gedanken machen, wie man das formuliert und das traut sich nicht jeder zu. Einfach nur zu sagen: „Ist scheisse“ Macht´s anders!“ wird kein zulässiger Antrag sein. Das hat auch nichts mit Dummheit zu tun. So eine Satzung wird nicht umsonst von „Spezialisten“ ausgearbeitet. Ich repariere mein Auto auch nicht selbst, sondern lass das von einem „Spezialisten“ machen. Wenn mich das dumm macht, okay. Ich halte niemanden für dumm, der sagt, er bekommt da keine bessere Satzungsregelung formuliert.

            Ich weise darauf hin, dass ich damit nicht sagen möchte, dass hier irgendeier den Holger oder andere als dumm bezeichnet hat. Ich will damit nur sagen, was den einen oder anderen vielleicht davon abhält, einen solchen Satzungsänderungsantrag zu stellen und klarmachen, dass ich nicht glaube, dass diese Leute dumm sind.

          • NICK says:

            Siehst Du, die Satzung wurde von klugen Leuten ausgearbeitet, da gab es extra eine Satzungskommission, die haben sich da echt Gedanken und Arbeit gemacht. Ich finde es echt lächerlich wenn man sich dann hinstellt und sagt „Ich finde die Satzung kacke, aber weder bereit ist einen Änderungsvorschlag einzubringen noch zur Mitgliederversammlung zu erscheinen. Also das finde ich nicht bei Lieschen Müller lächerlich. Aber bei jemanden wie Dir, der jeden Tag im Internet etliche Kommentare zum Effzeh verfasst. Sich dann hinzustellen und zu sagen „Ich wohne ja in Stuttgart, da müsste ich ja einmal durch die halbe Welt reisen um zur JHV zu kommen“ Andere Leute fahren auch mit dem FC durch Deutschland – jedes zweite Wochenende…und alle 20 Jahre durch Europa…

            „Und dann mag man vielleicht auch dem einen oder anderen zugestehen, dass er „nur“ seine Meinung äußert, bei so einer Satzungsfrage sich jetzt aber nicht traut, einen solchen Antrag einzubringen“ – Wer sich so ausführlich dazu äußert und klar Stellung bezieht „alles ist kacke“ der sollte auch die Eier haben, dies nicht nur im Internet rum zu proleten, sondern diese auch einzubringen. Dazu reicht übrigens ein einfaches Anschreiebn an den Effzeh per Post. Wer im Internet in die Tasten hauen kann, der sollte auch dies hinbekommen und wenn ich die Sache dann Ernst meine, dann setzte ich mich in den ICE und steige 2 Stunden später in Deutz aus und stelle meinen Antrag auf der Bühne vor.

            Also Boom, ich halte Dich für mehr als ausreichend intelligent und 2020 will ich Dch wenigestens mit einem Antrag auf der Bühne sehen, dann ist der Punkt evt. bald nicht mehr „kacke“. Ich stimme dann mit darüber ab.

          • Boom77 says:

            Es ist übrigens nett, dass du meine Ansichten hier als „proletenhaft“ bezeichnest. Ich war der Ansicht, dass ich meine Meinung zu dem Thema einigermaßne sachlich wiedergegeben habe. War wohl nicht so. Ich täusche mich durchaus hin und wieder.

        • Tom51427 says:

          Du hast die Wahl am Sonntag: Du stimmst mit JA zu oder Du lässt es bleiben. Sind aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten, die im Übrigen auch jeweils Konsequenzen haben. Und wenn ich Dich als dumm bezeichnet hätte, wäre die Aufforderung, sich doch einmal mal selbst nen Kopf zu machen, wohl eher zwecklos, oder?
          Die Satzung fordert einen qualifizierten Wahlvorschlag durch unser Gremium, lässt aber daneben mit der 3% Klausel mögliche weitere Kandidaten Teams ausdrücklich zu. Ist es da schuld der Satzung, dass es schlichtweg keine weiteren qualifizierten Bewerbungsteams gibt? Soll in die Satzung reingenommen werden, dass mindestens zwei Teams zur Wahl gestellt werden müssen; nur damit man ja eine (nach obiger Definition) „echte“ Wahl hat? Die Frage stelle ich aus echtem Interesse. Was sollte stattdessen in der Satzung stehen?
          freundlicher Gruß
          das arrogante arme Menschenkind

          • Holger says:

            Richtig, der Ausdruck Wahl beinhaltet eine Wahlmöglichkeit die nicht in ja oder nein besteht sondern in A oder B.
            Ich will weder den alten noch dem designierten Vorstand irgendetwas unterstellen oder vorwerfen! Aber die Findung dieses einen Kandidaten Trios ist mal wieder typisch kölsch und das kotzt mich an.
            Als nicht Kölner Bürger verstehe ich nun einmal den Klüngel nicht und kann ihn in vielen Fällen nicht gutheißen. Mag sein dass der Bio-Kölner das anders sieht, ich sehe viele Fehler der Vergangenheit im Klüngel begründet.

        • Boom77 says:

          Also wir in Baden-Württmeberg können das sogar noch besser. Wir halten Wahlen (bei uns war es genau gesagt eine „Volksbefragung“) ab, in der man auch nur zwischen Ja oder Nein wählen kann und in deren Rahmen „Ja“ sogar Nein und „Nein“ Ja bedeutet. Das soll uns mal einer nachmachen… schafft nicht mal der FC oder dessen „Knalltüten-Kombo“ ;)

    • NICK says:

      „Ich denke, wenn du hättest „lesen und verstehen wollen“, hättest du das auch so verstanden, dass ich genau diese beiden Punkte „sehr schlecht“ an der Satzung finde und erstmal nicht mehr.“ Du hast geschrieben „Ich finde die Satzung kacke“ Wenns doch jetzt nur noch zwei Punkte sind, dann haben wir ja doch eine hochmoderne Satzung die halt in zwei Punkten für jemanden aus Stuttgart „kacke“ oder „sehr schlecht“ ist. Ich habe übrigens kein Problem mit dem Wort „kacke“.

      Dann erwarte ich Deine beiden Satzungsänderungsanträge mal für 2020. Wenn Du Sonntag ja nicht kommst, hättest Du ja zeit damit zu beginnen. Schönes Wochenende :)

    • Gerd Mrosk says:

      Genau Holger,ne „richtige“ Wahl haben wir nicht,wir können nur intervenieren.Dann muss man sich fragen,ob man damit was erreichen kann in unserem jetzigen Falle.Klar,die Satzung haben WIR so instruiert,also einfach nur schmollen oder meckern können wir nicht.

  6. Michael H says:

    Erstens ist Schumacher für einen Vorstandsposten absolut ungeeignet. Zumindest aufgrund meiner persönlichen Erfahrung mit ihm und der Art und Weise wie er sich in der Öffentlichkeit darstellt.

    Zweitens habe ich noch von keinem

  7. NICK says:

    Was sind das doch für Deppen…

    „Sollte am Sonntag das vorgeschlagene Vorstandsteam bei den Mitgliedern durchfallen, blieben Schumacher, Ritterbach und Interimsvorstand Stefan Müller-Römer zunächst kommissarisch im Amt“ – das ist das schlimmste was dem Effzeh passieren könnte. diese Drei, bzw. Zwei von den Dreien verweigern doch jetzt schon die Arbeit. Das würde den FC wieder Monate zurück werfen. Was für Deppen.

    Was eine wiederholte zweite MGV den Verein kosten würde – Miete der Lanxess-Arena, Einladungen, Essensgutscheine…Was für Deppen…

    Hätten sie mit dem Geld doch mal was sinnvolles gemacht, an irgendeine gemeinnützige Einrichtuing gespendet, anstatt für irgendjemanden zu werben, der gar nicht zur Wahl steht – WAS FÜR DEPPEN…

  8. OlliW says:

    Es ist mir unbegreiflich, diese Aktion. Genau darauf haben professionell arbeitende Menschen und vor allem Nicht-Kölner keinen Bock. Dass das Teil in der Bild erscheint, sagt alles. Ich weiß nicht, ob es auch daran liegt, dass die unterzeichnenden Fanclubs alle nicht älter sind als 20-21 Jahre? Die kennen also nur die Fahrstuhlzeit mit ihren Missfinanzen, Grabenkämpfen und Eitelkeiten. Vielleicht ist das ja pathologisch, dass man regelrecht will, dass es so immer weitergeht.

    Jedenfalls kann man doch nicht allen Ernstes wollen, dass die beiden kommissarisch im Amt bleiben, um (mit SMR beigeordnet, die sich alle nicht mögen!), ein halbes Jahr weiterwurschteln, während keiner weiß, wie es mit wichtigen strategischen Entscheidungen weitergeht! Wie kann man allen Ernstes darauf abzielen, dass man keinen Neuanfang versucht? Tünn und MR haben in 2017 kläglich versagt (was sie auch zugegeben haben), als es um falsche Einkäufe, schiefe Strategien, das offenkundige Missverhältnis eines ausgebrannten und „fertigen“ Herrn Stöger mit Schmadte ging. Es wurde eben nicht gehandelt. Aber anscheinend finden einige Fans das ein Ausweis ausreichender „Sportkompetenz“, die ja das alles Entscheidende ist. Ja: In Dorfklubs! Ein Teil der FC Familie scheint einfach nicht verstanden zu haben, dass wir nicht mehr nur einfach ein Bundesligaverein auf dem Papier sein wollen, sondern dass dazu auch gehört,

    Keine Ahnung, ob der neue Vorstand es reißt. Das weiß man nie. Was sie jedenfalls sagen hat Hand und Fuß. Was sie vorzuweisen haben, auch. Also: Wählen wir sie und sehen zu, dass wir weiterkommen.

    UND: Die drei Neuen jetzt nur nicht zu wählen, nur weil man das Ganze für undemokratisch hält, ist an Dummheit kaum zu überbieten. Es ist unsere Satzung! Abgesegnet und für gut befunden! Aus. Wenn man den Dreien es nicht zutraut oder sie nicht mag, okay. Dann bleibt man daheim oder enthält sich.

    • OlliW says:

      … sondern dass dazu auch gehört, wirtschaftliche und echte Führungs-Kompezenzen zu haben, vor allem wenn man keinen Cent von außen haben will. Mit der Art und Weise von Tünn, MR und Co sind wir vielleicht „schillernder“. Aber wir werden immer wieder zur Lachnummer. Das haben sie inzwischen oft genug bewiesen.

    • NICK says:

      Nö die „FC-Fründe Mai 98“ haben eher ein Nachwuchsproblem, dass sind eher ältere Leutchen…da ist Toni der Held der Jugend…wie auch immer, sollen diese fünf Fanclubs doch zusammen fusionieren, da bietet sich ein Name doch direkt an „FC Bruderschaft Bauernstube“

      Ich denke die sind da auch gar nicht selbst drauf gekommen und haben sich hier von Schumacher mit der Bild vor den Karren spannen lassen – Hüüühjaaaa Bauernschaft, Hüüüühjaaaa…

      Mir egal. Ich gehe am Sonntag auf jeden Fall zu MGV und stimme für eine Zukunft des FC, die am Sonntag beginnen soll und nicht erst nach neuen Grabenkämpfen in mehreren Monaten. Die MGV kommt eh schon zu spät, die hätte eigentlich vor die Saison, nach dem „Rücktritt“ von Spinner, vorgezogen werden müssen…

      So die Deppen haben genug meiner Aufmerksamkeit erhalten. Bis Sonntag.

      • OlliW says:

        Ja. Tünn und Co sind ja auch meine Helden, darum geht es aber nicht. Ich hab auch nix dagegen, dass er eine Funktion beim FC bekommt. Aber das will er offenbar nicht, aus gekränkter Eitelkeit oder weil er mit der neuen Führung nicht kann oder nicht will. Mit den anderen Handelnden kann er ja offenbar auch nicht.

        • NICK says:

          Der „Tünn“ hat schon mehrfach auf den Effzeh mit Dreck geworfen – als er Trainer bei Fortuna Köln war, als er bei Vizekusen war…für mich ist das kein Held mehr. Er hätte mit guter Arbeit für den FC wieder einer werden können, aber sein Verhalten zeigt doch – es geht ihm nur um sich selber, den Blick „Was ist das beste für den Verein“ den hat er doch lange verloren. Er war damals eine Art Prolet als Spieler und das ist er heute immer noch, er hat nur das Torwarttrikot gegen nen Anzug getauscht…Das ist kein Grund kein Held zu sein, aber ein Grund nicht mehr Vizepräsident zu sein…Er kennt nur ein Gas „Vollgas“ und er knallt immer weiter über rote Ampeln, durch die Wände und bleibt und bleibt nicht stehen…ABSOLUT UNGEEIGNET für solch eine Position.

          • OlliW says:

            Da ist natürlich was dran. Und Deinem letzten Satz stimme ich zu. Ich meinte auch eher Held als Spieler, als „Torwartlegende“ und Identifikationsfigur in der FC Story.
            Prolet im Anzug….tja…Ich hab ihn zwei Mal getroffen. Nett war er da nicht, eher arrogant.

          • NICK says:

            Siehst Du. So habe ich ihn auch kennen gelernt. Mit dem Spinner, also nicht dem Tünn, sondern dem Werner, mit dem konnte man sich gut unterhalten…Die „Legende“ steigt dazu nicht von seinem Thron…

      • Gerd Mrosk says:

        Find ich auch.Wenn einer der 3 Vorstände,aus welchen Gründen auch immer,geht,muss schnellstens Abhilfe geschaffen werden.schliesslich hat jeder so seine Kompetenzbereiche,die er abzudecken hat.Eine Interimslösung ist was für eine kurze Übergangszeit,die auch mal ohne § gehandelt werden muss im Sinne des Vereins,auch dafür gibts eine“ausserordentliche“ JHV

  9. OlliW says:

    Tja, warum haben die Fanclubs mit gesammelten 3.500 Stimmen nicht einen Mann oder ein Trio aufgestellt, statt jetzt, wo es zu spät ist, eine aussichtslose Kampagne zu starten, um den Vorschlag des Mitgliederrates abzukanzeln, aus angeblich undemokratischen Gründen?! Albern!

    Außerdem. Wenn Tünn und Ritterbach wirklich gewollt hätten, hätten sie das Gespräch mit dem so verhassten Mitgliederrat suchen können. Haben sie aber wohl nicht und stattdessen die Beleidigten gespielt. Der „Aufruf“ gegen den designierten neuen Vorstand bleibt so nur eine armselige Aktion von Meckerern und Realitätsverweigerern.

    • Boom77 says:

      Ja, so sehe ich das auch. Und auch die „Bosbach-Geschichte“… Wenn der Tünn meint, dass ihn viele Leute so mögen und wählen würden, warum hat er dann nicht die Courage gehabt und auf den Bosbach als Vorstandsvorsitzenden verzichtet. Der Tünn hätte sich doch selbst an die Spitze dieses Trios als zukünftiger Vorstandsvorsitzender setzen können. Dann hätten er und der Rittersbach nur einen dritten Mann gebraucht. Den findet man notfalls leicht auf der Schildergasse. Dann die 3.500 Unterschriften bei Freunden und Familie einsammeln und los geht´s und schaun mer mal, dann sehn ma scho. Wie ich oben sagte… so ist es schlicht nur daneben.

  10. OlliW says:

    Das wird ja ein Großer Spaß am Sonntag! Alle werden innbrünstig die Hymne singen und die Mannschaft samt Trainer auf der Bühne abfeiern. Da wird allen klar, worum es eigentlich geht! Doch dann beginnt schnell wieder die Uneinigkeit:
    Eine Fraktion wird Tünn und Ritterbach ausbuhen, wenn sie auf der Bühne erscheinen, um verabschiedet zu werden. Wenn Tünn was sagen darf, wird er Spitzen gegen seine Gegner loslassen.
    Die nächste Fraktion wird Müller-Römer ausbuhen, weil er für viele an der Spitze der Umstürzler steht. Und die Tünn-Fraktion wird den designierten neuen Vorstand ausbuhen….

    Und Veh, als einer der wenigen, die in den letzten Monaten gut gearbeitet haben, wird da sitzen und sich fragen: Wie lange tu ich mir das noch an!?

    • Boom77 says:

      Ich möchte jetzt nicht sagen, dass es nicht stimmt, was Tom51427 sagt. Und es mag auch sein, dass hier mal einer dabei ist, der wirklich einen „FC-Insider“ persönlich kennt. aber allgemein muss ich schon sagen, dass es mich sehr amüsiert, wie hier von durchaus zahlreichen Leuten unter dem Decknamen der Anonymität behauptet wird, sie kennen jemander beim FC, der weiß, wie es intern läuft, seien ehemalige Bundesligaprofis oder derzeit „höherklassige“ Trainer etc. So viel „Prominenz“ hier oder Freunde von „Prominenten“… der GBK hat schon ein dolles Forum… und ich bin dabei :)

  11. Holger says:

    Ich habe nur wirklich eine Sorge, und zwar das sowohl der alter Interimsvorstand, als auch der designierte Vorstand uns, nach meiner Meinung, zwei sehr gute Leute vergrault.
    Denn sowohl Wehrle als auch Veh haben bewiesen einen sehr guten Job zu machen!
    Wehrle seit Jahren und Veh spätestens seit Trainerwahl und Neuverpflichtungen diesen Sommer.
    Der Interimsvorstand pfuschte Wehrle ja schon in strategischen Bereichen ins Handwerk und beim designierten befürchte ich das noch stärker da man als neuer mächtiger Kapitän sich beweisen will.
    Wie gesagt, meine persönliche Meinung die bestimmt nicht jeder teilt.
    Ich habe nur, gefühlt seit Jahren, endlich mal wieder ein richtig gutes Gefühl, was meinen FC angeht und zwar was die aktuelle Operative angeht…durch die Bank! Und das würde ich gerne behalten
    :-)

  12. Karl Heinz Lenz says:

    Dass Schumacher und Rittersbach dem neuen Vorstand nicht mehr angehören, ist für mich in Ordnung. Wechsel muss sein. Damit habe ich kein Problem. Die beiden waren ja bereits mehrere Amtsperioden am Ruder.

    Probleme habe ich aber mit der hier von vielen geäußerten negativen Beurteilung des Vorstandes Spinner/Rittersbach/Schumacher. Wahr ist doch, dass diese drei zusammen mit Wehrle den FC vor der Insolvenz und den Zwangsabstieg in die Regionalliga gerettet haben. Heute, am Ende der Amtszeit dieses Vorstands steht der FC als finanziell gesunder Bundesligaklub da, der Ansehen genießt und dessen Geschäftsführer kürzlich in die Leitung des BL-Verbandes gewählt wurde. Alles schon vergessen?

    Dem alten Vorstand kann man im Wesentlichen nur eins vorwerfen: Dass er sich die Misere zwischen Schmadtke und Stöger zu lange angeguckt hat. Übrigens auch aus Opportunismus der so genannten aktiven Fanszene gegenüber. Ich erinnere an den damaligen Offenen Brief des Südkurve e. V., in dem der Vorstand wegen der Entlassung Stögers heftig kritisiert wurde.

    Gegenüber der Leistung, den FC vor dem Untergang gerettet zu haben und den Verein wieder zum dem gemacht zu haben, was er jetzt ist, wirken die tatsächlich gemachten Fehler des alten Vorstands als geringfügig, auch wenn hier manche versuchen, solche Themen wie China, Ablöse Schmadtke, Zerwürfnis mit den Ultras aufzubauschen und zum Skandal zu machen.

    Kaum erträglich finde ich die persönlichen Angriffe, die hier und anderswo gegen die Mitglieder des Vorstands gefahren wurden und gefahren werden, und zwar unterhalb der Gürtellinie. Der Herzinfarkt Spinners löste in „Fan“-Kreisen hämische Freude aus, auch hier im Geissblog. Gleichfalls der Tod des Sohnes von Rittersbach, ebenfalls hier im Geissblog. Marc Merten musste beide Male diese Schmuddeltexte löschen. Schumacher wurde hier heute als Prolet bezeichnet, und wird hier seit längerem als dumm und unfähig dargestellt. Kritik am alten Vorstand? O. k., aber bitte angemessen. Aber wo kommt der geschilderte Hass her?

    Gut, hier lesen zu können, dass Müller-Römer ein Glücksfall für den FC ist. Ob der von ihm und seinen Gefährten ausgewählte neue Vorstand auch ein Glücksfall für den FC sein wird, dass wissen wir aber noch nicht. Ich hoffe es! Bisher haben die Drei meines Wissens für den FC ja noch nichts Nennenswertes geleistet. Fußball-Kompetenz haben sie auch noch nicht nachweisen können. Ich hoffe aber, dass die Drei Erfolg haben. Wichtig wird auch sein, dass die Drei mit der Zeit ein Standing entwickeln und nicht zum Spielball Müller-Römers und seiner Gefährten und der so genannten aktiven Fanszene werden.

    Wichtig auch, dass der FC in Zukunft seine Satzung erneuert. Die Konstruktion mit einem Mitgliederbeirat in der jetzigen Form und die Bestimmungen zur Vorstandswahl schaden dem Verein und sind nichts anderes als ein eingebauter Selbstzerstörungsmechanismus.

    • NICK says:

      „Wichtig auch, dass der FC in Zukunft seine Satzung erneuert. Die Konstruktion mit einem Mitgliederbeirat in der jetzigen Form und die Bestimmungen zur Vorstandswahl schaden dem Verein und sind nichts anderes als ein eingebauter Selbstzerstörungsmechanismus.“ Ok. Wie sollte man es sonst machen? Wer sollte den zu wählenden Vorstand vorschlagen? Der Oberbürgermeister? Der Zoodirektor? Sollte sich gar keiner vorher Gedanken machen und man guckt einfach auf der JHV, ob es freiwillige im Publikum gibt?

      • Boom77 says:

        Wenn die Frau Reker und der Herr Prof. Pagel sich vorher „intensiv“ damit beschäftigt haben, wer der neue Vorstand werden soll, müsste das doch in Orndung sein. Ich wüsste nicht, was z. b. den Herrn Müller-Römer dazu mehr befähigt als z.B. den Herrn Prof. Pagel.

          • Boom77 says:

            Ich verstehe bis heute nicht, warum wir einen Mitgliederrat brauchen. Nein. Wie gesagt, haben andere Vereine das auch nicht. Und es ist nicht so, wie du sagst, dass „nur weil andere es schlecht machen, wir das nicht auch müssen.“ Diese anderen stehen in der Tabelle (auch in der ewigen) weit über uns. Die machen es offensichtlich gerade nicht schlechter als wir. Es ist auch irgendiwe vermessenn, zu meine, der Mitgliederrat hätte irgendeine Auswirkung auf unseren sportlichen Erfolg. Das hat er nicht. Er mag eine gute Wahl mit seinem Vorschlag getroffen haben. Das wird die Zeit zeigen. Er mag auch daneben gelegen haben. Auch das wird die Zeit zeigen. Fakt ist, die erfolgreichste Zeit (sowohl sportlich als auch fianziell) der letzten 25 Jahre hatten wir unter einem Vorstand, den kein Mitgliederrat vorgeschlagen hat. Deshalb bleibe ich dabei wir brauchen den nicht.

            Hier ein Spruch, den ein User zum DFB-Pokalspiel gegen Wiesbaden gebracht hat in abgewandelter Form:

            DFB-Pokal ist wie vegan. Frisst kein Mensch!

            Mir hat der gefallen. Ich mag halt fleisch (den Tönnies) freuts.

            Den mitgliederrat braucht kein Mensch. Er ist einizg ein Gremium damit sich Menschen in der Öffentlichkeit profilieren können, die ohne dieses Gremium nicht in der Öffentlichkeit stehen würden. Das ist meine Meinung. Du darfst deine eigene dazu haben. Ich brauch Dir nicht „lesen-und-verstehen“-Probleme vorwerfen, um damit leben zu können, dass du eine andere Meinung hast.

          • Boom77 says:

            Du hast selber von „Kampfkandidatur“ gegen den vom mitgliederrat vorgeschlagenen Vorstand gesprochen. Diese „Kampfkandidatur“ würde es ohne Mitgliederrat gar nicht geben. Und es ist ja nicht nur der Bosbach, der sich davon hat abschrecken lassen. Andere wonöglich auch. In der Vergangenheit – ohne Mitgliederrat – hatten wir durchaus mal die Wahl zwischen verschiedenen Alternativen. Dass wir jetzt keine haben, mag ja nur Zufall sein und nicht am Mitgliederrat liegen.

  13. Tom51427 says:

    Ich schließe mich dem Dank von Boom77 an. Ich teile zwar einige Meinungen in diesem Textbeitrag nicht, aber darum geht es ja letztlich: unterschiedliche Meinungen rund um den gemeinsamen Lieblingsverein auszutauschen. Im besten Falle respektvoll. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Bei Holger ist mir das offensichtlich schlechter gelungen und das bedaure ich. Sorry dafür.
    Herr Lenz: ist es nicht ganz richtig, dass die Kandidaten noch nichts für den FC geleistet haben.
    Ein Auszug aus dem damaligen Express (weil ich halt nicht als sogenannter Insider dabei war und im Übrigen auch ausdrücklich keiner bin):
    Sieger war geschätzt
    Dabei galt Sieger in den Vereinsgremien als hoch geschätzt, war eine der Schlüsselfiguren, als es nach dem Vorstandswechsel darum ging, den FC zukunftsfähig zu machen. Auch im Vorstand sind seine Verdienste unbestritten.
    Als Aufsichtsrat war Sieger dafür zuständig, die Geschäftsführer Jörg Schmadtke (52) und Alexander Wehrle (41) zu kontrollieren. Doch vor rund zwei Wochen wurde er angeblich via E-Mail darum gebeten, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Es heißt, er habe mehrfach auf die Einhaltung gewisser Grundregeln hingewiesen.
    Und die kommissarische Tätigkeit von Dr. Wolf nach der Flucht von Herrn Overath wurde-so glaube ich- bereits besprochen?
    Auch ich bin einfach sehr gespannt, wie die drei sich tatsächlich schlagen werden. Gewissheit können wir zum derzeitigen Zeitpunkt nicht haben. Aber eine Gewissheit habe ich: die monatelangen Störfeuer von Seiten der beleidigten Vizepräsidenten haben dem Verein geschadet. Und ich glaube, dass sich auch aus dieser Erkenntnis heraus ein Missfallen der beiden Personen (Hass ist so ein starkes Wort) entwickelt hat. Die Beiden haben sich ihren Abgang leider selbst versaut.

  14. Karl Heinz Lenz says:

    Bei dem Ganzen, das wir hier diskutieren, fällt mir etwas zu dem Thema „Macht“ ein. Macht ist ja für manche so etwas wie eine Droge.

    Zunächst einmal gibt es Leute, die in der ersten Reihe stehen und die für jeden sichtbar Macht ausüben. Das sind entweder Leute, die im Dienst stehen oder Leute, die Macht als Droge missbrauchen. Je nachdem. Das kann bei jedem anders sein.

    Dann gibt es Leute, die von sich selbst wissen, dass sie nicht das Zeug haben, in der ersten Reihe zu stehen. Für sie ist Macht aber auch eine Droge. Deshalb bemühen sie sich, Macht aus der zweiten Reihe oder aus dem Schatten heraus auszuüben.

    In dieser zweiten Gruppe gibt es Leute, die in ihrer Machtbesessenheit den Trick 17 anwenden. Das sind die Spezialisten, die die Masse glauben machen wollen, sie würde ihre Macht nur zugunsten für die „Basis“ und gegen das „von oben“ kommende Böse einsetzen.

    Und dann gibt es unter den Vielen, die keine Macht besitzen und deshalb gram sind, diejenigen, die wegen ihres Grams den Letztgenannten hinterher laufen.

    Haben diese Gedanken etwas mit dem FC zu tun?

  15. Heinz Bull says:

    Alles super Fans hier. Wirklich Fans ? Vor 7 Jahren war Toni der Heilsbringer mit Spinner und ??. Spinner Der denkt, Toni für die Arbeitersprache und Fan – Gruppe , der andere ?
    Warum schafft ihr Schwätzer es nicht euch zusammen zutun um einen Vorstand zu bilden? Ihr seid so was von .“…… Fans die es noch nicht mal verstehen das man in einem runden Raum nicht in die Ecke scheissen kann.

  16. Heinz Bull says:

    Lenz Vorsitzender, Boom 77 Stellvertreter , zulässt der 107000 er – Rat.
    Nun, weil es beim FC nicht mehr um Fußball geht , sondern um Selbstbefruchtungen einiger sogenannten FC – Fans bin ich froh alles nur noch am TV zu schauen. Mal im Ernst, warum stellt ihr euch nicht zur Wahl? Lenz Four FC . Am Sonntag kommt es wie immer zur karnevalistischen Mitglieds- Veranstaltung wo wir uns wieder mal zur Lachnummer machen.

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