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Hängt an Czichos auch die Rechtsverteidigerposition?

Der 1. FC Köln wird am Sonntag gegen Hertha BSC in jedem Fall den gesperrten Kingsley Ehizibue ersetzen müssen. Doch auch Rafael Czichos droht den Geißböcken aufgrund eines Magen-Darm-Infektes auszufallen. Auch am Donnerstag konnte der Innenverteidiger noch nicht trainieren. Derweil wird auch Darko Churlinov dem FC fehlen. 

Köln – Für Rafael Czichos wird die Zeit bis zum nächsten Heimspiel langsam knapp. Am Donnerstag konnte der Innenverteidiger immer noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Ein grippaler Infekt gepaart mit einem Magen-Darm-Virus zwingt den 29-jährigen derzeit zur Pause. „Er fährt jetzt ein bisschen Fahrrad, wir müssen schauen, ob das bis zum Wochenende hin haut“, zeigte sich Achim Beierlorzer nach der Trainingseinheit am Donnerstag wenig optimistisch.

Bislang verpasste der Bundesliga-Neuling in dieser Saison noch keine Spielminute. Bis zur nächsten Partie am Sonntag gegen Hertha BSC dürfte es nun aber knapp werden. Mit Jorge Meré steht die erste Alternative für Czichos bereits in den Startlöchern. „Klar ist, wenn Rafael nicht spielen könnte, wäre Jorge sofort in der Mannschaft“, sagte Beierlorzer. Das wiederum könnte auch Auswirkungen auf die Rechtsverteidigerposition haben. Denn dort wird Beierlorzer auf jeden Fall eine Änderung vornehmen und den gesperrten Kingsley Ehizibue ersetzen müssen.

Gegen den SC Freiburg spielte dort Sebastiaan Bornauw eine Halbzeit lang. Auch gegen Bayern rückte zunächst der Belgier eine Position nach außen, ehe Matthias Bader zu seinem Bundesliga-Debüt. Diese beiden Spieler scheinen derzeit die naheliegendste Lösung für kommenden Sonntag zu sein. Benno Schmitz, der vier Mal überhaupt nicht im Kader stand, dürfte nur die dritte Wahl sein. Bornauw dürfte aber nur dann eine Option für die rechte Seite sein, wenn Czichos bis Sonntag rechtzeitig fit würde. Ansonsten wäre der 20-jährige neben Meré in der Innenverteidigung gefordert.

Churlinov fällt sicher aus

Während bei Czichos noch Hoffnung auf einen Einsatz besteht, wird Darko Churlinov den Spieltag sicher verpassen. Den Youngster hat es ebenfalls erwischt. „Bei ihm ist es noch gravierender, weil er Fieber hat. Da wird am Wochenende nichts möglich sein“, berichtet Beierlorzer. Insbesondere für die U21 dürfte Churlinovs Ausfall ein herber Verlust sein. In der Regionalliga empfangen die Nachwuchs-Geißböcke am Samstag den Spitzenreiter SV Rödinghausen.

5 Kommentare
  1. tj_cologne says:

    Ich wäre hier ganz klar für die Lösung mit Hector, Meré, Bornauw und Bader.
    Czichos hat zwar in den bisherigen Spielen besser performt als ich es vor der Saison jemals von ihm erwartet hätte aber er zeigt doch immer wieder gravierende Stellungsfehler.
    zudem ist sein Spielaufbau nicht das gelbe vom Ei… neben Bornauw sich nicht ideal, da dies ebenfalls nicht seine Stärke ist.
    Meré und Bornauw wäre hier die logische Kombination aus Übersicht, Stellungsspiel, Robustheit, Kopfballstärke und einem ordentlichen Spielaufbau.

    Egal wie gespielt wird: Ich hoffe gegen Berlin auf einer 3er. Einfach ist das nicht, da Berlin individuell sicher etwas stärker besetzt ist.

    Für mich noch kein Endspiel wie hier häufig in der Artikeln zu lesen ist, aber ein Wegweisendes. Allein schon für die Psyche.

  2. OlliW says:

    Ja, stimme Dir zu mit der Aufstellung der Viererkette! Klingt gut.

    Und dieses Endspiel-Gelaber nervt. Wir haben den verdammten SECHSTEN Spieltag von 34! Es müssen Punkte her, klar. Das gilt ab jetzt voll und ganz. Aber es wird wohl auch noch lange gelten.
    Alors: Allez, Effzeh!

      • Gerd Mrosk says:

        Ein Trugschluss zu glauben ,das sie unbedingt besser sind als wir,oder gar in einer anderen Liga spielen….Nein.Hertha hat nur einiges mehr richtig gemacht als wir,aber vom Umfeld und der Wucht her müssten wir tatsächlich auf Augenhöhe sein.Der 1.Heimsieg in einer Saison ist immer sehr wichtig,weil man daran sieht,wie man zum Erfolg kommen könnte.

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