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Lehren des Spiels: Wenn der Pessimist bestätigt wird

Die zweite 0:4-Niederlage des 1. FC Köln in der Bundesliga in Folge dürfte Spuren hinterlassen haben bei den Geissböcken. Die Abwehr desolat, der Angriff zahnlos, der erhoffte Spielaufbau nur sporadisch vorhanden. Das Spiel zeigte: Statistiken sind längst nicht alles. Vor allem aber machte das Duell gegen Hertha BSC deutlich: Der 1. FC Köln zählt in dieser Saison zu den Abstiegskandidaten.

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Geschichte des Spiels: Der 1. FC Köln wollte gewinnen und ging stattdessen unter. Anstelle eines Befreiungsschlages folgte eine Blamage, deren Ausmaß erst in den nächsten Wochen zu spüren sein wird. Die Geschichte des Spiels war das von Achim Beierlorzer zitierte „Drehbuch“: die frühe Verletzung von Dominick Drexler, die vergebenen Chancen von Jhon Cordoba, Bundesliga-untaugliches Abwehrverhalten bei allen vier Gegentoren, die nächste Rote Karte und – was Beierlorzer nicht ansprach – eine Reihe an Routiniers, die allesamt ihrer Form meilenweit hinterher hinken. Die Geschichte des Spiels las sich wie jene eines Abstiegskandidaten. Und genau so hatte sich der FC am Sonntag präsentiert.

Statistiken und Ergebnis: Das 0:4 fiel möglicherweise zu hoch aus. Zumindest, wenn man sich den Statistik-Zettel nach dem Spiel ansah. 53:47 Prozent Ballbesitz FC (trotz Unterzahl), eine um fünf Prozent bessere Passquote, 21:12 Flanken, 8:4 Ecken, eine nahezu ausgeglichene Zweikampfquote (49:51 Prozent). Doch manchmal sind Zahlen eben sehr geduldig. Wer das Spiel am Sonntag im Stadion gesehen hatte, für den gab es keinen Zweifel, dass Hertha BSC der verdiente Gewinner dieser Partie war. Am Ende zählt nämlich nur eine Statistik: die Tore.

Pfiff des Spiels I: Jorge Meré wird dem 1. FC Köln zwei Spiele fehlen. Diese Entscheidung gab der Deutsche Fußball-Bund am Montag bekannt. Der Spanier war gegen Vladimir Darida klar zu spät gekommen und hatte den Tschechen an der Mittellinie gefällt wie einen Baum. An der Richtigkeit der Roten Karte darf es keinen Zweifel geben, auch das Eingreifen des VAR war zwingend erforderlich und regelkonform. Dass Sören Storks darüber hinaus keine klare Linie hatte, Hertha mit Gelben Karten verschonte und stattdessen dem FC das Leben mit pingeligen Pfiffen nur noch schwerer machte – geschenkt. Meré musste vom Feld und wird nun zwei Spiele fehlen. Der Spanier hat in dieser Saison bislang einfach kein Glück.

Pfiff des Spiels II: Dieser Pfiff war nicht singulär, sondern kollektiv. Nach dem Spiel. Aus der Südkurve, aber nicht nur von dort. Die Fans machten ihrem Unmut über die desolate Vorstellung Luft und pfiffen die Spieler in die Kabine. Nach dem 0:1 gegen Gladbach hatten die Anhänger auf Wiedergutmachung gehofft. Mit einem Offenbarungseid hatte dagegen wohl nur der größte Pessimist gerechnet – und war bestätigt worden.

Zitat des Spiels: „Heute haben wir so verteidigt, wie es der Liga nicht würdig ist. Das muss man ganz klar so sagen. Das habe ich auch der Mannschaft so gesagt.“ (Achim Beierlorzer)

Szene des Spiels: Die zu Beierlorzers Aussage gehörige Szene war das 0:1. Danach folgten zwar auch noch die Szenen zu den Gegentoren zwei, drei und vier und einige weitere Unzulänglichkeiten. Doch das desolate Abwehrverhalten begann in Minute 23. Wie Vladimir Darida von Jonas Hector und Marco Höger angelaufen, aber nicht angegriffen wurde, wie Höger seinen Mann im Rücken aus den Augen ließ, wie Dilrosun den Ball annehmen und gegen Hector, Höger und Sebastiaan Bornauw abschließen konnte, entsprach dem, was Timo Horn später monierte: Da vermisse ich einfach, dass man alles tut, das eigene Tor zu verteidigen, dass man sich auch mal in den Ball wirft.“ Ob er damit auch sich selbst gemeint hatte, ist nicht bekannt.

Erkenntnis des Spiels: Armin Veh machte es nach der Pleite deutlich: „Wir kämpfen jetzt darum, die Klasse zu erhalten.“ Um nichts ging es seit Spieltag eins. Um nichts wird es in den nächsten Monaten gehen. „Aber das macht uns nicht nervös“, sagte Veh. Manch einem FC-Fans dürfte es nach der Vorstellung gegen Hertha anders gegangen sein.

Schema zum Spiel

1. FC Köln – Hertha BSC 0:4 (0:1)

Tore: 0:1 Dilrosun (23.), 0:2/0:3 Ibisevic (59./62.), 0:4 Boyata (83.)

Effzeh: Horn – Schmitz, Meré, Bornauw, Hector – Drexler (6. Schindler), Höger, Skhiri, Kainz – Cordoba, Modeste (63. Terodde)

Hertha BSC: Jarstein – Klünter, Stark, Boyata, Mittelstädt – Grujic, Skjelbred (82. Löwen) – Wolf, Darida, Dilrosun (73. Lukebakio) – Selke (58. Ibisevic)

Schiedsrichter: Sören Storks

Gelbe Karten: Terodde

Rote Karten: Meré

Zuschauer: 49.700

42 Kommentare
  1. OlliW says:

    Ich würde ja jetzt das berühmte „Mund abputzen und weiter!“ bemühen. Aber ich verkneife es mir aus Gründen. Das reicht auch bei Weitem nicht mehr! Denn allein mit mangelndem Glück, einem schwarzen Tag (den man immer mal haben kann), einem schwachen Schiri und Pech beim Abschluss, versprungenen Bällen und Spielglück und Dusel beim beim Gegner hat das alles nichts mehr zu tun! Diese Niederlage ist so was von hausgemacht. Denn genau jetzt, wo es drauf ankam, wurde flächendeckend und auf ganzer Linie versagt.

    Nur wenn die Mannschaft jetzt merkt, was die Stunde geschlagen hat, nur wenn sie jetzt selber genug von sich hat und das wirklich, wirklich besser machen will in den verbleibenden 28 Spieltagen, nur dann hat sie eine Chance. Eine Chance in der Liga zu bleiben und die Fans zurück zu gewinnen. Es braucht eine 180-Grad-Wende! Nicht mehr und nicht weniger. Man kann nur hoffen, dass das alle so sehen und dass das Team dazu in der Lage ist und dabei unterstützt wird, diesen Weg zu gehen. Sonst heißt es wieder Tschüss!

    • Gerd Mrosk says:

      Richtig,und keiner,besonders Timo Horn sollte sich momentan so weit aus dem Fenster lehnen,oder eben selbst drin sitzend mit Steinen aus dem Glashaus werfen Schuldzuweisungen sind gerade völlig deplatziert.Nur wer mit Leistungen voran geht hat das verdammte Recht dazu.Ich weiss,das Horn Angst hat,ich weiss aber auch ,das Angst ein schlechter Ratgeber ist.Man sollte jetzt mal lieber keine Interviews geben ,sondern erst mal liefern.Ich wünsche aber sehr ,das Horn zu seiner einstigen Form iwie zurückfindet,eil auch sein Bekennznis zum FC kein Lippenbekenntnis war.

    • Reiner Bellingrodt says:

      kann mich dem Kommentar anschließen. Meiner Meinung nach hat die Misere aber bereits bei den letzten Spielen der 2. Liga begonnen. Dies zieht sich wie ein roter Faden bis zum jetzigen Zeitpunkt durch den Effzeh. Es funktioniert Hinten, in der Mitte und Vorne nichts. Möchte keinen einzelnen Spieler hier nennen, denn der Effzeh besteht aus einem Kader der im Sommer mit Neuzugängen und einem neuen Trainer ergänzt wurde. Aber wie die Mannschaft auftritt ist besorgniserregend und gibt mir sehr zu denken ob es tatsächlich reichen wird diese Saison zu bestehen.

  2. OlliW says:

    Korrekt. Und das ist ja möglich. Wir reden hier über gut bezahlte Profis, die es können, wenn sie wollen! Niemand erwartet, dass sie Bayern und Co aus dem Stadion schießen. Aber man darf der wohl erwarten, dass man sich wehrt, mit allem, was man hat. Und das ist nicht wenig! Die können sich doch nicht so verschätzen, was Bundesliga bedeutet!? Immerhin haben sie uns in der 2. Liga auch nicht oft verwöhnt. Wüsste echt mal gern, woran es liegt…

    • Gerd Mrosk says:

      Bin nicht sicher,das das derzeit überhaupt jemand weiss,woran es hapert.Ich denke es ist die Summe der Unzulänglichkeiten,die auf dem Mist von Trainer und Mannschaft wächst.Natürlich kann man immer schnell die Körpersprache,den Einsatz,den absoluten Willen anführen ,die mangelhaft bis ungenügend sind,aber auch das hat ja seinen Ursprung.Diesen gilt es auszumachen und dagegen zu steuern und zu arbeiten.Dazu zählt natürlich auch der Kopf.Ob man deswegen direkt 2 Tage frei geben muss? Weiss ich nicht…

  3. Thomas Heppner says:

    Es herrscht auch einen Tag später purer Frust. Das kann nicht alles sein, was aus der Mannschaft rauszuholen ist. Es fühlt sich momentan ähnlich an wie letzte Saison unter Anfang. Der Trainer hat eine Idee von Fußball, kommt damit zum Effzeh und versucht DIESE EINE Idee umzusetzen. Das hört sich vor der Saison immer toll an, letztes Jahr war es der hochgejubelte Angriffsfussball mit variabler Offensive. Leider wurde das verteidigen zu häufig vergessen und nach vielversprechendem Start haben sich die Gegner mehr und mehr auf diesen einen Ansatz eingestellt. Folge: stagnation, kein Plan B. Diese Saison leider ähnlich. Der Trainer kommt mit viel Euphorie, guter Laune und einem propagierten aggressiven pressingfussball der so manchen vom RB Leipzig träumen ließ. Ansätze waren/sind zu erkennen. Leider ist es allzu offensichtlich, dass es allein nicht reichen wird den Gegner zu jagen, wenn man weder offensiv etwas mit dem ballgewinn anzufangen weiß, noch defensiv eine Kompaktheit erreicht, die in der ersten Liga – vor allem als Aufsteiger – elementar ist. Die ersten personell schwerwiegenden Ausfälle (verstraete, drexler und ja, auch Czichos) lassen das Gebilde fragil erscheinen. Wenn ein verstraete als aggressiver Zweikämpfer im MF ausfällt, hätte ich mir personell eine andere Reaktion darauf gewünscht. Sprich, einen zusätzlichen MF Spieler, da Höger nicht der erforderliche Balljäger ist (welch Erkenntnis!), um Zugriff auf den Gegner zu gewährleisten. Das ist aber essentiell für Konterfußball, das MF muss laufstark und aggressiv sein. Gestern hätte man auch über sobiech in der Startelf nachdenken können, nach dem Platzverweis erst recht. Bei allen Defiziten bringt er die Physis und auch die – Achtung – Mentalität mit. Nächster Punkt ist das spielerische Element. Setzt beierlorzer so gar nicht auf kreative Momente in seinem spiel!? Wenn ja, von wem, außer drexler, hätten diese gestern ausgehen sollen? Nach seiner Verletzung nicht Schaub zu bringen war der nächste fragwürdige move von AB. Dass koziello nicht erste Wahl ist, ok. Dass er so gar keine Alternative zu sein scheint ist angesichts der Ideenlosigkeit schwer nachzuvollziehen. Stattdessen wurde kainz auf die 6 gezogen, als ob er dort besser aufgehoben wäre als Schaub oder koziello. Wir sind so unfassbar berechenbar, da reibt sich ein gegnerischer Trainer doch die Hände! Da muss der Trainer Lösungen finden, nicht nur im mentalen Bereich, wo schon alle Hände voll zu tun sind. Wie ich schon einmal geschrieben habe, es geht eben auch um eine spielerische Entwicklung. Diese kann nach jetzigem Stand nicht seriös konstatiert werden. Allzu lange hat man in diesem Geschäft aber nicht die Zeit dazu. Ich wünsche mir sehnlichst eine taktische Ausrichtung, die am vorhandenen Personal ausgerichtet ist und nicht einzelne Spieler überfordert. Wir brauchen Sicherheit und nicht das Gegenteil. Der Trainer muss dazu nicht all seine Grundsätze über Bord werfen, wird er auch nicht. Aber er wird zeigen müssen, inwiefern er im Stande ist, seine Idee von Fußball anzupassen, um nicht so gnadenlos unterlegen zu sein wie gestern. Das war eben auch eine taktische Niederlage, Drehbuch hin oder her…

    • Hans-Georg Skowronek says:

      Wer spricht es als erster deutlich aus, ohne von den anderen als bösartiger, vereinsschädigender Pessimist bezeichnet zu werden? Ich wage es mal: Achim Beierlorzer scheint als Trainer des FC in der ersten Bundesliga völlig überfordert…

    • Gerd Mrosk says:

      Ja,die Aussage vom Drehbuch.Leider nur ein unzureichender Versuch kurz vom eigenem Mangel abzulenken.Das wirkt dann auch wenig souverän.So sollte man nicht voran gehen.Es kann überdies nicht sein nahezu alle Positionen doppelt,möglichst gleichwertig zu besetzen und dann Spieler wie Höger auf IV,ok war keiner mehr auf der Bank,Kainz allerdings völlig fremd auf die rechte 6,oder wie vorher schon Drexler auf die 10 oder 2.Spitze oder 6,oder Schindler als 2.Spitze aufzubieten.Damit beraubt man den Spielern jegliche Sicherheit in den Automatismen und der Mannschaft jeglichen Spielfluss oder Rythmus.So nicht Herr Beierlorzer.

      • Stephan says:

        Sobiech gelernter IV saß auf der Bank.
        Er hätte Modeste oder Cordoba runternehmen müssen. So macht man es normalerweise wenn ein IV vom Platz fliegt. Aber nein, der gute Achim setzt einen ZM Höger auf die IV Position. Desweiteren einen LF Kainz auf die 6…. Bzw.. versuchte es. Da ja man gesehen hat, das Kainz diese Position nicht besetzen konnte / wollte… Was auch immer. Total vercoacht. Und das fing ja schon mit der Aufstellung an. Warum wechselt er Bader gg die Bauern ein um dann am nächsten Spieltag doch Schmitz zu bringen. Der Null Spielpraxis hatte.

        • Gerd Mrosk says:

          Klar,verbaselt von mir,aber die Bauern sind doch die Kackbacher oder?Verstehe das auch nicht,wenn er posaunt,das Bader links wie rechts spielen könnte,gefühlt nach dem Platzverweis von Easy fast gekonnt vorspielt um im nächsten Spiel aussen vor zu sein.

    • stephan korehnke says:

      Ich teile dies in weiten Teilen. Mir scheinen Trainer und System schon jetzt gescheitert. Die Erfahrung lehrt, dass man als Aufsteiger zunächst einmal defensiv gut stehen muss. Davon ist gar nichts zu sehen. Stattdessen wird ein System gespielt, zu dem die Mannschaft nicht passt. Für ein hohes Pressing brauche ich schnelle, laufstarke Spieler, die der FC größtenteils nicht hat. Ein Modeste reibt sich in Verfolgungsläufen von Abwehrspielern auf mit Null Effektivität. Offensiv erschöpft sich das Spiel in monotonen Flanken von aussen, die in der Regel ungenau geschlagen werden – Null Kreativität, keine Pässe in die Schnittstellen, die Stürmer hängen in der Luft. 4-4-2 wird stoisch weiter gespielt zulasten eines kreativen Spielers in der Zentrale (Schaub?) und obwohl Cordoba schon in der letzten Erstliga-Saison seine Abschlussschwäche unter Beweis gestellt – wie gegen Hertha wieder zu sehen war. Zudem keine Variabilität oder mal eine Systemumstellung während des Spiels, um auf den Gegner oder eine Situation (rote Karte) zu reagieren. Beierlorzer ist meines Erachtens schon jetzt gescheitert wie auch die Defizite in Anfangs System schon zu Beginn der letzten Saison zu erkennen waren.

  4. Hans-Georg Skowronek says:

    Vor Tagen schrieb ich, dass ich zwar 11 Spieler auf dem Platz und 5 auf der Bank gesehen habe, aber eben keine Mannschaft. Es wurde „turbulent“ darauf reagiert.

    KEIN einziger Spieler beim FC bringt seit Wochen auch nur annähernd Normalform. Handelt es sich um eine skurrile Art von Spielverweigerung? Eher nicht. Die ratlosen, deprimierten Gesichter der Spieler zeigen keinen Trotz, eher Resignation. Schön, dass in den Jugendmannschaften, einschl. dem FC II, ein anderer Geist herrscht: Läuft…!

  5. standmattes says:

    Es ist falsch zu behaupten, dass Profis es können, wenn sie nur wollen.
    Natürlich wollten alle gut spielen und am liebsten die Berliner vom Platz schießen.
    Es fehlen halt, wie in den letzten Jahren immer, die spielerische Qualität und die
    Nervenstärke.
    Beide Defizite führen unweigerlich zum k.o., in jeder Sportart.
    Hier ist der Trainer als Mentalitätsmonster gefragt (Christian Streich).
    Diese Typen sind aber eher selten zu finden.
    Es wird verdammt schwer.

  6. prinzikai says:

    Ich mag den Beierlorzer, aber würde jetzt den Trainer wechseln. Entweder Tedesco oder Labbadia – beide würden weiterhelfen. Es sollte nicht der Fehler wie damals gemacht werden, nur weil Sie den Stögi gemocht haben zu lange zu warten. Es sind noch 28 Spieltage – da kann ein neuer Mann noch was machen.

  7. Geissbock60 says:

    Fakt ist, dass wir uns in ganz Deutschland (mal wieder) lächerlich gemacht haben.
    War absolut mit Vehs Arbeit zufrieden und einverstanden. Habe aber auch schon geschrieben, dass die 1 Liga für den äußerst sympathischen Trainer hoffentlich nicht eine Nummer zu hoch ist.
    Herr Beierloser sollte ab sofort mit seinem Hurra Stil aufhören und auf die einfachen Tugenden zurückgreifen…. Wir können es nicht und werden es auch nie können!
    Wir ALLE sollten dennoch Ruhe bewahren und ggf. nach dem Schalke Spiel auf neue Erkenntnisse hoffen…

  8. Max Moor says:

    Ich kann mir schlecht vorstellen , daß dieses Problem beim FC nur der Trainer sein soll … das wäre zu einfach . Ich sehe eine Mannschaft die kein Willen zeigt , keiner überzeugt , und kein Aufbäumen zu sehen ist . Die ergeben sich lustlos aufn Platz ! An wem liegt es nun wirklich ? Vielleicht sind zu viele Spieler zu schwach oder überfordert .. eine Möglichkeit oder fehlt es an Qualität auf Positionen …. das kann nicht Alles sein was da gezeigt wird

    • Gerd Mrosk says:

      Fragen wir mal andersrum,wohlgemerkt das ich noch nicht will das der Trainer an den Pranger gestellt wird.In wieviel Fällen von hundert liegts denn nicht am Trainer,wenn man davon ausgeht,das der Kader die Qualität für den Klassenerhalt allemal hergibt??

          • Gerd Mrosk says:

            Wie mans auch nennen will..ja,Horn bringt nicht die Leistung ,die er bringen könnte.Ob das jetzt an Menger liegt,an Eigeninitiative oder anderem.das masse ich mir nicht an zu beurteilen.Fakt ist ja wohl ,das der FC weiss,was Horn leisten könnte,darum verpflichtet man seit Jahren keine 1B.wo wir nicht ausreichend besetzt sind ist der RV und der linke IV,den aber wie man gestern sah Mere durchaus bekleiden kann.Das kann man kompensieren,kurzfristig.Ehizibuhe muss man nur schnellstens was einnorden,dann hat man da einen für die nahe Zukunft.Vllt gibts ja wirklich ein Kommunikationsproblem ,oder es fehlt einer der sagt,NEIN,jetzt treten wir auf den Ball,ein Leader,der wie gesagt leistungsmässig voraus gehen müsste.Verstraete könnte da rein wachsen,aber auch er darf nicht zu schnell zu viel wollen.

  9. Max Moor says:

    Gerd , Schuld wird der Trainer auch haben aber manche Aufstellungen waren doch in Ordnung und es lief auch nichts ..wenn Alles falsch sein soll dann muss man es doch schon in der Vorbereitung gesehen haben . Es ist natürlich Richtig das auch ein Schaub oder Koziello ihre Chancen erhalten sollten aber das Team aufn Platz muss liefern und es sind ständig die gleichen Fehler .

  10. Holger says:

    Die Spieler sind bei weitem nicht so schlecht wie sie hier teilweise hingestellt werden.
    Das Spiel gestern hat maßgeblich der Trainer verloren.
    Fehler:
    1. Fängt mit 2 Stürmer an, anstatt Modeste auf der Bank zu lassen und lieber Schaub als hängende Spitze zu bringen.
    2. Bring Schindler für Drexler anstatt Schaub
    3. Baut nach dem Platzverweis nicht um, dass lernt man schon im Jugendbereich, fällt ein IV aus, muss einer der beiden Stürmer geopfert werden um die Defensive Sicherheit in Unterzahl herzustellen.
    4. Stellt sich nach dem Spiel hin und kritisiert das „nicht erstligataugliche Abwehrverhalten „!
    Wer bitteschön ist denn dafür zuständig gewesen???
    Spätestens als Berlin den 2. Stürmer bringt, hätte Sobich kommen müssen.
    Aber nein, man muss IN UNTERZAHL ja nicht das Auswechselkontingend ausnutzen.
    Sorry Trainer, so sehr ich Sie auch mag…dies war gestern von Anfang bis Ende Ihre Niederlage und den Spielern mache ich erst an 2.Stelle Vorwürfe.
    Aber auch da muss man zur Zeit feststellen:
    Horn=Rückschritte, Hauptsache die Frisur sitzt.
    Mere=Völlig übermotiviert, da zuletzt nur Reserve
    Schmitz=Macht für seine Verhältnisse ein gutes Spiel, aber reicht das für die 1.Liga?
    Hector =Gefühlt alles, aber kein LV und somit fehlte er oft hinten, brachte dafür die beste Flanke des Spiels in den Strafraum
    Skhiri= Sein schlechtestes Spiel, zum Vergessen
    Höger=Mittlerweile weiß jeder was er kann und was nicht
    Kainz =Wow, Bremen weiß warum sie ihn abgegeben haben, aber zumindest hat er sich gestern mal richtig reingehauen
    Schindler =Absolut keine Erstliga Tauglichkeit, da hat nichts gestimmt
    Cordoba = Oh man, was ist da los? Wo ist die Maschine geblieben, hoffentlich hat die Maschine nur den falschen Sprit bekommen
    Modeste =Sein bestes Spiel der Saison hatte er gegen Bayern, auf der Bank
    Terodde = Warum spielt er nicht von Beginn an
    Und verdammt noch eins, warum bekommt Koziello nicht endlich mal eine Chance, schlechter als Höger kann er es nicht machen.
    Es gibt halt nicht den einen Grund für die Lage, alles summiert sich und es wird Zeit, dass sich VIELES ändert!

    • CK says:

      Gute Zusammenfassung der Fehler / Probleme von Sonntag.

      Ich bin ja schon seit Wochen der Meinung das für die Spielidee des Trainers ein 4141 oder 4231 deutlich besser geeignet wären…

      Seltsam die guten Pressing Phasen gegen die Bayern waren im 4141… das hilft auch im Aufbau spiel enorm da wir so nicht permanent im Zentrum in unterzahl sind.

      2 Stürmer aufzustellen heißt es nicht Offensive power zu haben das geht heutzutage nur noch über Fußball spielen kombinieren und schnell spielen.

  11. Holger says:

    Nicht falsch verstehen ich finde den Trainer gut und den eingeschlagenen Weg des FC auch richtig, die Spieler können definitiv den Klassenerhalt schaffen!
    Aber der Trainer sollte sich spätestens seit gestern hinterfragen.
    Berlin hat es gestern vorgemacht!
    Hertha hat 3 sehr gute Stürmer, fangen aber mit nur einem an!
    Als der Trainer merkte, dass beim FC nichts mehr geht, stellt er auf 2 Stürmer um und kann sogar 2 frische Stürmer einsetzen, clever finde ich.
    Bitte Trainer, stell um und bau um!

  12. Spreebock says:

    Holger, du hast völlig Recht!
    Das Spiel geht komplett auf die Kappe des Trainers. Und das erinnert einen leider an voriges Jahr Liga 2. Wenn was nich lief hatte M. Anfang auch keinen Plan B und hat immer wieder falsch auf die Spielereignisse reagiert….. Habe die letzten Jahre leider aber auch das Gefühl, dass wir immer mehr eine untrainierbare Truppe haben…..

  13. Immerfc says:

    Selbst klopp würde an unseren spielern scheitern… da bin ich bei dir, spreebock, ich denke wir haben zuviele stinkstiefel drin die zudem nicht die nötige einstellung mitbringen… die meisten werden wissen wer gemeint ist…

  14. kalla lux says:

    Ich finde den Trainer gut,aber…..
    Ich mag den Trainer,aber….
    Der Trainer sollte aber…..
    LOL was für Nasen.
    Schlechteste Abwehr der Liga,schlechtesten Sturm,die wenigsten Chancen…usw und so fort.
    Was hat er den bis jetzt geleistet?? Nada , sehe kein Spielsystem was irgendwem ausser dem Gegner
    was bringt,sehe keinerlei Verbesserung zu Anfangs Hauruck Fussball,ganz im Gegenteil,hinten scheppert es genauso und vorne passiert garnix.
    Trotz 20 Millionen Investitionen.
    Was seht ihr in diesen Trainer???

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