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Müller-Römer: „Dafür trete ich gerne in die zweite Reihe zurück“

Stefan Müller-Römer ist seit Sonntag nicht mehr Vorstandsmitglied beim 1. FC Köln. Der zwischenzeitliche Vertreter von Werner Spinner kehrt in den Mitgliederrat zurück, zunächst aber nur als einfaches Gremiumsmitglied. Wie es jetzt weitergeht, wie der Anwalt die Angriffe gegen seine Person bewertet, erklärte er dem GEISSBLOG.KOELN.

Das Interview führten Sonja Eich und Marc L. Merten

GBK: Es war eine sehr emotionale Mitgliederversammlung. Der Vorstand wurde mit deutliche Votum entlastet. Allerdings gab es zuvor deutliche Angriffe gegen Sie von Markus Ritterbach und Toni Schumacher. Hatten Sie damit gerechnet?

STEFAN MÜLLER-RÖMER: „Nach den Interviews, die Markus Ritterbach und Toni Schumacher im Vorfeld der Mitgliederversammlung gegeben haben, hat mich das nicht überrascht. Aber die Reaktionen der Mehrheit der Mitglieder waren ja deutlich.“

Nach der Europa-League-Qualifikation kam es zur Entfremdung

Markus Ritterbach hat Ihnen vorgeworfen, Sie seien derjenige, der seit 15 Jahren im Verein für Konflikte sorge.

Markus Ritterbach sollte sich daran erinnern, dass er ohne die Veränderungen, die wir damals am Ende der Zeit von Wolfgang Overath angeschoben haben, nie in die Position gekommen wäre, überhaupt für den Vorstand des FC ausgewählt zu werden. Wir haben uns damals massiv für eine Veränderung im Klub engagiert, für eine neue Satzung, für mehr Demokratie und Kontrolle. Und wir haben diesen Vorstand am Anfang auch massiv unterstützt. Erst in der Zeit nach der Europa-League-Qualifikation kam es zur Entfremdung.

Jetzt gibt es ein neues Präsidium. Mit 78,2 Prozent haben Werner Wolf, Jürgen Sieger und Eckhard Sauren ein doch deutliches Votum erhalten. Wie bewerten Sie das Ergebnis?

Schon die letzten Mitgliederrats-Wahlen haben gezeigt, dass bei rund 6000 Anwesenden die vorstandskritischen Kandidaten für den Mitgliederrat eine überzeugende Mehrheit bekommen haben. Auch damals gab es im Vorfeld der Versammlung ein mediales Gewitter, viel Theater, viele Verunglimpfungen. Deswegen war ich mir in diesem Jahr sicher, dass ein guter, tragfähiger Vorschlag des Mitgliederrates für den Vorstand auch zu einem guten Ergebnis führen würde.

Sie selbst sind damit wieder aus dem Vorstand ausgeschieden und kehren in den Mitgliederrat zurück. Wie geht es mit Ihnen weiter?

Ich kehre in den Mitgliederrat zurück, zunächst aber nur als einfaches Mitglied. Für den Vorsitz muss ich neu gewählt werden, weil die Vorsitzenden des Mitgliederrates im Gemeinsamen Ausschuss sitzen und vom Mitgliederrat mit einem entsprechenden Auftrag entsendet werden müssen.

Ich will, dass dieses Gegeneinander aufhört

Wann wird diese Wahl abgehalten?

Noch im September vor der nächsten Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses. Wenn der Mitgliederrat mir dann erneut das Vertrauen gibt, werde ich mit Carsten Wettich wieder den Mitgliederrat im GA vertreten.

Wird es Ihnen schwer fallen, wieder in den Hintergrund zu rücken?

Überhaupt nicht. Ich will, dass sich im Verein etwas ändert. Dass dieses Gegeneinander, das sich auf der Mitgliederversammlung noch einmal deutlich gezeigt hat, aufhört. Dafür trete ich gerne in die zweite Reihe zurück.

Auf der Mitgliederversammlung gab es mehrfach Wortmeldungen von Mitgliedern, die eine weitere Überarbeitung der Satzung angeregt haben, unter anderem eine Beschränkung von Amtszeiten. Wie sehen Sie das?

Ich bin für alle Diskussionen offen. Wir sollten darüber reden und uns gut überlegen, wo die Satzung noch Verbesserungspotential hat. Bezüglich der auf der Mitgliederversammlung angesprochenen Beschränkung der Amtszeit bin ich aber insofern skeptisch, als dass man zwischen bezahlten Ämtern und ehrenamtlichen Tätigkeiten unterscheiden sollte. Es ist nicht immer einfach, gute Leute zu finden, die bereit sind, sich über Jahre ehrenamtlich in Gremien zu engagieren. Wenn man ihnen dann die Amtszeit beschränkt, bringt man sich unter Umständen selbst in die Bredouille, indem man gute und erfahrene Kandidaten ohne Not entsorgt.

134 Kommentare
  1. Jose Mourinho says:

    Wie vorhersehbar. Man kann über alles reden, aber bloß keine Änderung die dazu führen könnte, dass der feine Herr nach z.B. zwei Amtszeiten nicht mehr kandidieren kann. Geile Begründung: so Spitzenleute wie ihn selbst, findet man kein zweites Mal. Was für ein Knallcharge…

  2. Marcel Courth says:

    Puh, so langsam bekommt das Content Marketing für Müller-Römer echt skurrile Züge hier im Geissblog …
    Ist der Teilhaber oder Investor dieser Seite?

    Ich finde, das der Mitgliederrat zwar gewählt wird von den Mitgliedern, aber danach diese eigentlich nicht mehr wirklich involviert werden. Es gibt keine Versammlungen mit den weiteren Mitgliedern, keine Online-Fragerunden, keine Umfragen, etc.
    So ist das für mich nur noch ein weiteres Gremium im Verein. Und nur dem ehemaligen Vorstand das Theater anheften zu wollen, zeigt ja auch nicht unbedingt von viel Selbstreflektion. Da waren sicherlich mehrer Personen beteiligt, dass das so gegeneinander gelaufen ist. Da macht es sich SMR und der Mitgliederrat auch sehr einfach.

    Ein Überarbeitung der Satzung muss dringend Ranchs werden. Sowohl was die Befugnisse, betrifft als auch die maximalen Amtszeiten. Das Argument, man würde nicht andere gute Leute finden, ist ja echt daneben. Vielleicht gibt es noch viel geeignetere Kandidaten als SMR es glaubt!

    • Boom77 says:

      „Content Marketing“ finde ich einen treffenden Begriff. Denn für mich ist schon seit langem klar, was eigentlich hinter dem von Müller-Römer selbst geschaffenen Mitgliederrat steckt. Nämlich nichts anderes als die Möglichkeit, in der (FC-) Öffentlichkeit zu stehen. Keine schlechte Werbestrategie für einen Rechtsanwalt, den vorher sehr wenige kannten. Aus dem gleichen Grunde ist sicherlich auch der Herr Wettich gerne auf diesen Zug aufgesprungen. Denn als Gesellschaftsrechtler in einer Millionenstadt mit Wirtschaftskanzleien wie CMS, Heuking und andere direkt in Köln und Freshfields, Clifford Chance und andere in unmittelbarer Nähe ist es gar nicht so einfach, an die tollen Mandate zu kommen. Da passt es doch gut, wenn man sich erstmal gegenüber den über 100.000 Mitgliedern und durch ein paar Gazetten und Veranstaltungen einer größeren Masse bekannt machen kann. Ein Schelm, wer dabei keine altruistischen Gründe vermutet und nicht daran denkt, dass es den beiden ausschließlich darum geht, die Mitgliederinteressen gegenüber dem Vorstand zu vertreten ;)

      • Marcel Courth says:

        Das man eine ehrenamtliche Tätigkeit nutzt um sein eigenen Netzwerk zu erweitern, finde ich nicht weiter schlimm. Das läuft im Karneval, anderen Vereinen und Organisationen genauso.
        Hier stört mich nur, dass der Geissblog, den ich bisher eher schätzte, seine eigenen Ansprüche unabhängig, kritisch verliert, in dem er Werbung für eine Person betreibt. Wenn das ganze finanziellen Grund hat, wäre es eh schwierig, weil womöglich dann seine Honorare für die Vorstandsarbeit hier einfließen. Das kann ich mir ehrlich gesagt aber nur schwer vorstellen.

        • Boom77 says:

          Ich finde es nicht gut, dass man dafür extra ein Gremium schafft, das man nicht braucht. Und dann unter dem Deckmantel, man würde ja rein die Mitgliederinteressen vertreten. Woher wissen die eigentlich, was die Interessen der Mehrheit der Mitglieder sind?

  3. Karl Heinz Lenz says:

    Eines der Probleme, die ich beim Mitgliederrat sehe ist, dass er ja weitgehend im Verborgenen arbeitet, zumindest im Vergleich zum Vorstand. Über die Tätigkeit des Vorstands und jedes einzelnen Vorstandsmitglieds berichten die Medien. Es gibt in der Öffentlichkeit heiße Diskussionen mit Pro und Contra. Der Vorstand muss sich dauernd der öffentlichen Kritik stellen, bis hin zu den Transparenten „Vorstand raus!“. Das gehört mit zur Demokratie, schlicht und einfach.

    Beim Mitgliederrat ist das meiner Wahrnehmung nach ganz anders. Bis auf Müller-Römer und Wettig sind die anderen Mitglieder weitgehend unbekannt. Es gibt keine Berichterstattung über die Arbeit des Mitgliederrats, weder in den Medien, noch durch den MR selbst. Zwar nimmt der MR für sich in Anspruch, den Verein „besser“ zu machen und für „die Mitglieder“ zu sprechen, aber was da im Hintergrund passiert, davon wissen wir nichts. Ich jedenfalls nehme den MR als black-box wahr.

    Es ist auch für mich völlig in Ordnung, dass wir nun einen neuen Vorstand haben. Der Wechsel war jetzt auch dran, nachdem der alte Vorstand seine Sache bis dahin – aus meiner Sicht – gut gemacht hatte. Wechsel muss sein in der Demokratie. Aber bitte nicht beim Mitgliederrat! So verstehe ich Müller-Römers Aussage gegen eine zeitliche Begrenzung der Amtszeiten der MR-Mitglieder. Was das bedeuten soll, das brauche ich wohl hier nicht zu erklären.

    Ich verstehe auch die Vorstellung nicht, der MR sei ja schließlich von den Mitgliedern gewählt worden und müsse deshalb beim FC dem Vorstand auf die Füße treten. Ja, meine Güte, der Vorstand ist auch von den Mitgliedern gewählt, Ihr Volkstribunen! Kommt mal von Eurem hohen Ross runter.

    Der FC braucht keine zwei Vorstände. Mit der Regelung, dass der im Hintergrund operierende Zweit-Vorstand Mitgliederrat den Vorstand in der Hand hat, weil er dessen Wahl bzw. Wiederwahl maßgeblich bestimmt, muss Schluss sein. Eine irrsinnige Konstruktion, die Streit und Intrigen Tor und Tür öffnet. Wenn man meint, es müsse eine Gruppe von Leuten geben, die der Mitgliederversammlung einen Wahlvorschlag machen, dann gäbe es andere, bessere Möglichkeiten. Etwa durch einen Kreis von angesehenen Persönlichkeiten, die beim FC keine persönlichen Eigeninteressen verfolgen. Vor jeder Wahl könnte etwa der Gemeinsame Ausschuss eine solche Gruppe zusammenstellen.

    Die Regelung mit den notwendigen 3 Prozent Mitgliederstimmen für unabhängige Kandidaten ist krass undemokratisch. Kein normales Mitglied kann die ca. 3000 Unterschriften beibringen. Ich bezweifele, dass selbst Leute mit Einfluss und einem großen Umfeld wie Schumacher und Rittersbach das geschafft hätten. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die 3-Prozent-Regel im Falle einer juristischen Anfechtung kippen würde.

    • Boom77 says:

      Also er mag ja völlig intransparent und ohne uns Mitglieder irgendwie zu beteiligen zu seinen Entscheidungen kommen. Aber damit hat es sich auch schon, was das „Verborgene“ angeht. Oder hat hier jemand den Eindruck, dass der Herr Müller-Römer sich auch früher in seiner reinen Funktion als Vorsitzender des Mitgliederrates bemüht hat, „verborgen“ zu bleiben. Für mich war der sehr präsent und wollte dies auch sein. Das passt dann auch zu meinem obigen Kommentar….

      • Karl Heinz Lenz says:

        Verborgen war nicht die Präsenz in den Medien, wohl aber, wie und mit welchen Positionen der MR in das strategische und das Tagesgeschäft des Vorstands eingegriffen hat. Was haben die Jungs ganz konkret gemacht? Was waren ihre Vorschläge? Was haben Sie durchgesetzt? Welche Niederlagen gab es für den Mitgliederrat? Gab es kontroverse Diskussionen im MR? Zu welchen Themen? Über all das wissen wir kaum etwas oder sogar gar nichts. Das nenne ich eine black-box. Die Botschaft war immer nur: „Wir sind die Mitglieder!“ und „Wir sind wichtig!“. Das war der Text, den der MR ständig der Öffentlichkeit verkündet hat. Das reicht aber nicht.

          • Gerd Mrosk says:

            Wie der Name schon sagt,die stehen „bei“beratend und der andere ist halt mehr ein Kontrollorgan.Also zumindest den Aufsichtsrat sollte jeder sein eigen nennen,weil er schon auch(Redewendung O-Ton Yogi Löw) eine gewisse distanzierte Sicht auf das Tagesgeschäft hat,somit ziemlich unabhängig im Bedarf einschreiten könnte,z.B. wenn man plötzlich 17 Mios für einen Spieler löhnt,der Tage vorher noch für weniger als die Hälfte zu haben gewesen wäre.Nicht missverstehen,Cordoba ist drauf und dran jeden Cent wert gewesen zu sein.

    • Ho-Yeon Kim says:

      Hallo Karl Heinz,

      leider ist in deinem Beitrag einiges anders dargestellt als es gerade im letzten Jahr gelebt wurde. Als Mitgliederrat haben wir die Kritik letztes Jahr verstanden und entsprechend reagiert:
      – Es gab vier Mitgliederstammtische in den letzten 12 Monaten, welche vom FC offiziell beworben und allen Mitgliedern kostenlos angeboten wurden. Bei den Stammtischen waren immer mindestens die Hälfte der Mitgliederräte dabei, bei den übrigen Stammtischen mit anderen Themen in der Regel auch 3-4 Mitgliederräte. Wir sind also präsent und ansprechbar.
      – Der Mitgliederrat hat über seinen Vorsitzenden auf der MV sehr detailiert Rechenschaft abgelegt. Es wurde fast jedes Betätigungsfeld auch mit Namen der einzelnen Mitgliederräte genannt und was wir dort geleistet haben.
      – In der täglichen Arbeit berät und beaufsichtigt der Mitgliederrat. Dies geschieht auf vertraulicher Ebene und nicht über ein Öffentlichkeitsfeuerwerk.

      Zur zeitlichen Begrenzung von Amtszeiten hat wohl jeder seine eigene Meinung, aber gut.

      Ich bitte lediglich zu überdenken, ob die Einstellung mit den „[…] im Hintergrund operierende Zweit-Vorstand Mitgliederrat den Vorstand in der Hand hat, weil er dessen Wahl bzw. Wiederwahl maßgeblich bestimmt […]“ wirklich der Wahrheit entspricht. Auch finde ich, dass ein Wahlvorschlag aus der Mitgliederschaft kommen muss. Denn nur die Mitglieder haben immer das Wohl des Vereins im Auge. Auch ist das ein Beispiel für repräsentative Demokratie: Die Mitglieder schlagen Mitgliederräte vor, die wiederum der Mitgliederversammlung ein Vorstandsteam präsentieren. Wenn du der Meinung bist, dass „angesehene Persönlichkeiten“ dafür besser geeignet sind stellt sich die Frage wer diese bestimmt bzw. definiert. Den/die jeweilige/n OB? Dann entscheidet also Frau Reker wer Vorstand beim FC wird und mit ihr über Stadion und NLZ verhandelt? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

      Das mit den 3% der Unterschriften stammt übrigens vom alten Vorstand. Also genau von den Herren Ritterbach und Schumacher, damals noch mit Herrn Spinner. Zu einer potentiellen juristischen Anfechtung: Glaube ich nicht, dass das kippen würde, dafür haben zu viele angesehen Juristen (auch außerhalb des Mitgliederrates) daran mitgearbeitet ;)

      • Marcel Courth says:

        4 Stammtische in Köln sind wohl in der heutigen Zeit und bei der Zahl an Mitgliedern, die ja wie der FC schon mal sagte zu großen Teilen nicht aus Köln kommen (so habe ich es in Erinnerung) keine adäquate Möglichkeit die Mitglieder einzubeziehen. Die Frage, woher weiß der MR eigentlich was die Mitglieder wollen, finde ich da schon berechtigt? Wenn das nicht gegeben ist, ist das Gremium meiner Meinung nah überflüssig. Es gibt zur Kontrolle/Beratung des Vorstands den Aufsichtsrat und der Vorstand kontrolliert die GF. Und wie gesagt, die Quelereien sind sicherlich nicht einseitig entstanden.

        • Boom77 says:

          Ja, 4 Stammtische ist nun auch nicht die Masse… selbst, wenn alle 100.000 Mitglieder aus Köln kämen, ist doch die Anzahl sehr bedenklich. Jetzt mag man den Damen und Herren aus dem Mitgliederrat zugestehen, dass sie a) arbeiten müssen, um ihren und den Unterhalt der Familie zu verdienen und b) zudem auch ein Privatleben haben. Und Zeit für all das ist rar gesät. Spricht für mich aber ebenfalls dafür, dieses Gremium abzuschaffen.

          Und ich weiß, dem einen oder anderen gehe ich damit gehörig „auf die Ketten“, wenn ich hier die „Mitleidstour“ der auswärtigen Mitglieder fahre. Aber zu was man als FC-Mitglied nicht alles nach Köln fahren soll, um ein ernstzunehmendes („erstklassiges“) und nicht nur Pseudo-Mitglied zu sein. Zu den Heimspielen, zu den Auswärtsspielen, zur Jahreshauptversammlung und jetzt auch noch zu einem dieser vier Stammtische….

          Ich meine, wenn man diese Denkweise hat, dann sollte man als Verein aber auch konsequent sein und sagen, dass man gar kein Club sein will, der bundesweit (oder vielleicht später doch sogar weltweit) Fans und am besten sogar Mitglieder hat. Dann sagt man einfach, man kann uns zwar aus der Ferne zuklatschen, aber Mitglied werden bitteschön doch einzig nur Leute mit Wohnsitz in Köln oder in einem Umkreis von maximal 100 km. Das ließe sich auch schön in die Charta schreiben. So als „wahrlich rein kölsche Verein“. Gut, dann bekommt man halt weniger Mitgliedsbeiträge. Aber einen Tod muss man ja sterben.

          Nehmen wir die angedachte und sicherlich unausweichliche „Internationalisierung“. Und lassen wir mal dieses „China Dingens“ weg. Aber Trikotverkäufe in Japan würde man doch gerne mitnehmen, oder? Und einen passenden „Botschafter“ hätte man in Poldi doch schonmal. Und wäre es nicht schön, wenn wir (jetzt mal überspitzt positiv gedacht) nicht nur 200.000 Trikots in Japan verkaufen, sondern auch 100.000 Janpanerinnen und Japaner bei uns Mitglied werden und uns regelmäßig den Mitgliedsbeitrag aus Japan überweisen? Aber, wenn es dann darum geht, seine Meinung als Mitglied kund zu tun oder in wichtigen Vereinsbelangen abzustimmen, dann sollen die doch schön von Japan nach Köln fliegen… gerne auch zu einem der 4 Stammtische… dauert ja abends nur 3 bis 4 Stunden „sone“ Stammtisch und dann kann man auch schon wieder am gleichen Abend zurück nach Japan fliegen. Und wenn das nicht hinhaut… Köln ist ja immer eine Reise wert (das stimmt durchaus). Also mit aktivem Vereinsleben und Mitbestimmung des einzelnen Mitglieds hat das ja wenig zu tun.

      • Boom77 says:

        Lieber Ho-Yeon Kim,

        Sie schreiben, dass sie finden, ein Wahlvorschlag für den Vorstand müsse aus der Mitgliederschaft kommen. Da ich mir Ihre Antwort auf die Frage, ob Sie finden, dass ein Wahlvorschlag durch ein Gremium bestehend aus 12 Mitglieder als ein „Wahlvorschlag der Mitgliederschaft“ anzusehen ist, denken kann, möchte ich eine andere Frage stellen:

        Können sie nachvollziehen, dass ich und vielleicht auch andere Mitglieder der Ansicht sind, dass ein Vorstandsvorschlag durch den Mitgliederrat kein „Wahlvorschlag aus der Mitgliedschaft“ ist? Oder halten Sie diese Ansicht für abwegig.

        Im übrigen halte ich ihre Ausführungen zum „Wahlvorschlag aus der Mietgliedschaft“, den es ja einzig geben darf und der (wohl?) einzig in dem Vorschlag durch den Mitgliederrat besteht, weil die mitglieder den ja gewählt haben, für sehr bedenklich und gefährlich. Denn ich lese daraus die Tendenz, sogar das mit der 3-Prozent-Regelung ad acta zu legen. Denn einzig maßgeblich ist ja nur der Vorschlag des Mitgliederrates. In diesem Zuge eine weitere Frage:

        Was sprach oder spricht dagegen, uns mehr als einen Wahlvorschlag zu präsentieren? War das zu viel Arbeit? Zeitmangel? Bedneken, das könnte uns Mitglieder überfordern oder die JHV zu arg aufblähen? Oder schlicht keine Lust?

        Da Sie schonmal „hier sind“. Ich habe gelesen, zu Ihrem Verantwortungsbereich im Mitgliederrat gehört auch der „Dialog mit Ultras und Fanszene“. Ich gehe davon aus, dass sie hier hin und wieder rein schauen und dann auch auf den einen oder anderen Kommentar antworten, gehört zu diesem Dialog. Deshalb eine letzte Frage… Darf ich fragen, ob sie das, was sie hier zu einzelnen Themen lesen, als Meinungsspektrum auch im Mitgliederrat präsentieren und ob und wie damit im mitgliederrat umgegangen wird?

        Ich meine damit natürlich nur die Kommentare, die sich sachlich mit vereinsmaßgeblichen Themen befassen und auch die Meinung von (wenn auch vereinzelten) Mitgliedern widerspiegeln und nicht den sonstigen Unsinn, den wir (ich nehme mich da ausdrücklich nicht aus!) hier auch oft in polemischer oder sogar proletischer Art und Weise von uns geben.

        Es würde mich aber schon interessieren, ob und wie der Mitgliederrat sein „Ohr am Fan“ hat und wie er damit umgeht. Mag ja durchaus sein, dass der mitgliederrat das, was viele meiner Mitkommentatoren hier sachlich zu solchen Tehmen schreiben (z. B. Herr Lenz) einfach als „blödes Geschreibe aus dem Internet“ abtun.

        • hoyeon says:

          @Marcel Courth: Vier Stammtische sind schon ne gute Anzahl, wenn man bedenkt das es auch weiterhin Plätze dafür gab und man auch immer Themen haben muss über die man reden kann. Übrigens: Im gleichen Zeitraum gab es insgesamt acht oder neun Stammtische, von daher ist die Hälfte davon abgehalten zu haben in meinen Augen auch in Ordnung ;). Darüber hinaus sind wir über mitgliederrat@fc-koeln.de und individuell (siehe FC-Website, vorgestellt inkl. Themen die wir behandeln) per Mail erreichbar. Wir sind an vielen Stellen anzutreffen und ich kenne keinen Mitgliederrat, der einem Gespräch ausweicht. Im Gegenteil: Wir bleiben auf allen Veranstaltungen meistens bis zum Schluss (damit ist das Abschließen des Raums gemeint) und diskutieren mit den Mitgliedern.

          Darüber hinaus sprechen wir auch mit unseren Netzwerken (u.a. AG Fankultur, Südkurve e.V., die Hälfte der Mitglieder ist in Familienfanclubs), diskutieren in Facebook oder auch diversen Foren mit. Ich glaube wir sind schon ganz gut unterwegs was die Kommunikation angeht. Wenn du weitere Plattformen an die du für sinnvoll erachtest kannst du sie gerne nennen. :)

          @Boom77: Der Vorschlag kommt aus der Mitgliedschaft, da es sich um ein Modell der repräsentativen Demokratie handelt. Wie bereits dargestellt, der Mitgliederrat wird von Mitgliedern vorgeschlagen und gewählt. Auch wird der Wahlvorschlag vom Mitgliederrat der Mitgliederversammlung zur Wahl gestellt. Das ist schon mehr Demokratie als wir in Deutschland haben, wo der Bundestag vom Volk gewählt wird, der wiederum aus seiner Mitte Kanzler/in wählt, die wiederum ihr Kabinett bestimmen. Noch einmal: Wer soll alternativ den Vorschlag ausarbeiten und präsentieren? Oder soll jeder antreten können der/die will?

          Zu der Aussage „[…]Denn ich lese daraus die Tendenz, sogar das mit der 3-Prozent-Regelung ad acta zu legen. […]“ kann ich nur sagen: Das ist Quatsch, habe ich in keinem Wort geschrieben und trifft auch nicht meine Meinung wieder. Ich bin in meinem Beitrag lediglich auf den Vorschlag von dem „Kreis angesehener Leute“ eingegangen, dass ich den für nicht förderlich halte. Ganz davon abgesehen, dass auch diese Leute (aus dem Aufsichtsrat der KGaA und dem Beirat des e.V.) ebenfalls an dem Vorschlag mitgearbeitet haben (siehe Statement der beiden Vorsitzenden auf der MV).

          Zum Thema „Dialog mit der Fanszene“ bzw. der daraus resultierenden Frage: Wir diskutieren nicht jeden einzelnen Artikel. Allerdings fließt das in die Meinung und Entscheidung einiger Mitgliederräte mit ein. Denn die meisten Mitgliederräte haben schon einen guten Überblick über die relevanten Medien und wir tauschen uns auch auf den Sitzungen darüber aus.

          Und nein, wir tun konstruktive Kommentare nicht ab, sondern nehmen sie ernst. Sonst würde ich auch nicht meine Mittagspause opfern um hier mitzudiskutieren ;)

          • Boom77 says:

            Warum sollte nicht jeder antreten dürfen, der will?

            Das sie die 3-Prozent-Hürde nicht ad acta legen möchten , ist schön. Freut mich zu lesen.

            Das sie Ihre Mittagspause opfern, um hier mitzuschreiben, enbenfalls. Aber die Frage ist, reden und diskutieren Sie auch im Mitgliederrat darüber oder lesen nur Sie das jetzt in diesem Moment und damit hat es sich dann?

          • hoyeon says:

            @Boom77: Wir reden nicht über jeden einzelnen Artikel und jeden einzelnen Beitrag. Jeder Mitgliederrat/rätin macht sich darüber selbst ein Bild und lässt es mit einfließen. Ich denke so macht es jede/r. Wenn jetzt ein Mitglied ein offizielles Anliegen hat, kann er/sie es gerne per Mail an uns richten, siehe Mail oben.

          • Boom77 says:

            Das mit der E-Mail ist übrigens ein schlagendes Argument. Vielleicht sollten wir das eher mal versuchen und uns darüber mal sachlich mit dem Mitgliederrat austauschen, als hier uns „auszukotzen“. Wenn man dann merkt, dass man usnere E-Mails nicht ernst nimmt, können wir hier immer noch „jammern“.

            Ich bleibe trotzdem dabei, dass man einen Mitgliederrat nicht braucht.

          • Boom77 says:

            Hallo Herr kim,

            falls sie das noch lesen und in diesem mittlerweile doch recht unübersichtlichen Diskussionsverlauf überhaupt finden, hätte ich noch eine Frage:

            Ist es tatsächlich so, dass die Satzungsmaßgabe, der Mitgliederrat dürfe nur einen Vorstand vorschlagen (§ 18.5) vom damaligen Vorstand kam? Ich hatte es bisher so verstanden, dass der damalige Vorstand nur diese 3-Prozent-Hürde eingebracht hat.

      • Marcel Courth says:

        „Auch finde ich, dass ein Wahlvorschlag aus der Mitgliederschaft kommen muss“

        Das kam er aber nicht. Der Vorschlag wurde nur im Mitgliederrat diskutiert. Die weiteren 99,9 der Mitglieder haben dort keine Mitsprache gehabt. Sie konnten am Ende nur für Ja oder Nein stimmen. Und Nein war schon grundsätzlich kaum eine Option, weil das sehr wahrscheinlich ein riesen Chaos verursacht hätte.

        Wenn schon ein kleiner Kreis die Auswahl trifft, sollte das nicht in der Hand nur eines Gremiums liegen.

  4. Lienen77 says:

    Herr Lenz hat mit seiner Analyse absolut recht.
    Herr Müller-Römer tritt sehr geschickt und clever in der Aussendarstellung auf.
    Was mich stört ist, dass hier auf eine kritische Betrachtung des MR komplett verzichtet wird. Herr Müller-Römer scheint mir gar unantastbar, unbefleckt und moralisch hoch überlegen… Sobald man die Kandidaten, die Auswahl derer oder gar den Mitgliederrat auch nur im Ansatz kritisch in Foren hinterfragt hat, wurde man quasi von einer Vielzahl ideologischer Kommentatoren niedergeschrieben… Alles Zufall? Man tat so, als seien Ritterbach, Schumacher und Spinner (bis zu seinem Rücktritt) eher Psychopathen – als erfolgreiche Manager oder auch Unternehmer.
    Das kann es doch – bei aller berechtigter Kritik – nicht sein!
    Wo ist die kritische Betrachtung des MR und seines Vorsitzenden Müller-Römer? Wenn so eine Entfremdung und Spaltung im Verein stattgefunden hat, dann hat immer mehr als nur EINE Seite daran Anteil! Und da ist Herr Müller-Römer als Vorsitzender des MR – ein maßgeblicher Protagonist – auch in der Verantwortung. Dazu findet sich hier jedoch kein Wort.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht… Ob der neue Vorstand von „MR-Gnaden“sich in der Folge emanzipiert und dann auch wieder nur aus „Sonnenkönigen“ besteht…? Das werden wir sehen…

    • Boom77 says:

      Das mit „von MR-Gnaden“ ist richtig erkannt. Es gibt ja einige hier, die das Procedere gut finden, da sich ja „auserwählte Experten“ vorab schon ein „intensives Bild und Gedanken“ über den von Ihnen vorgeschlagenen Vorstand gemacht haben. Da braucht man es ja auch nicht schlecht finden, dass man keine Auswahlmöglichkeit hat, was den Vorstand angeht. Man kann es auch gut finden, dass man sich keine Gedanken mehr zu machen braucht, wen man wählt, sondern einfach nur, ob man mit „Ja“ oder „Nein“ stimmt. Gut, das ist ja auch bequem. Und man mag ja auch die Befürchtung haben, dass es den Rahmen eine JHV oder die eigene Geisteskapazität sprengt, sich anzuhören, was z. b. drei unterschiedliche Vorstandsteams im Rahmen des „Wahlkamofes“ als ihre Vision präsentieren und welche von denen man besser und glaubwürdiger fand.

      Nur, ist es nicht irgendwie komisch, dass z. B. die Auswahl zwischen drei verschienden Vorstandsalternativen zu umständlich oder zu mühsam oder was auch immer sein soll, wenn es aber darum geht, 12 Mitglieder für den Mitgliederrat zu wählen, ist das alles gar kein Problem? Das kann ich doch gar nicht glauben….

      Nun zurück zum Vorstand nach „Gnaden des MR“. Was ist denn, wenn der Vorstand tatsächlich gute Arbeit leistet, dieser aber bis zur nächsten Wahl dem MR aus irgendwelchen Gründen nicht mehr passt (z. b. weil der einen aus dem Mitgliederrat mal an einem Morgen nicht freundlich gegrüßt hat) und der MR sich deshalb entschließt, den alten und gut arbeitenden Vorstand nicht zur Wiederwahl vorzuschlagen, sondern den anwesenden Mitgliedern ein anderes Trio zur Wahl vorsetzt. Findet man das dann auch gut, weil sie der aus reinen „Experten“ bestehende Mitgliederrat sich darüber zuvor „intensiv Gedanken“ gemacht hat? Für mich hat dieser Mitgliederrat schlichtweg zu viel maßgebliches zu sagen/entscheiden und ich bleibe dabei, dass wir so ein Organ einfach nicht brauchen.

      • Ho-Yeon Kim says:

        Es steht einem jedem frei für den Vorstand zu kandidieren. Wenn es drei oder mehr Teams gibt, dann gibt es u.U. eine Stichwahl wie es die Satzung sogar explizit vorsieht.

        Zu dem Vorwurf, dass der MR „zu viel zu sagen/entscheiden“ hat: Du kannst gerne einen Antrag zur Satzungsänderung einreichen. Wie C. Wettich auf der MV schon angekündigt hat wird es dazu noch eine Runde geben, wofür du dich gerne zur Verfügung stellen kannst. :)

        • Boom77 says:

          Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken. Aber wenn, dann richtig. Es werden dann wohl mehrere Satzungsänderungsvorschläge. Und wie Sie aus meinen Kommentaren unschwer erkennen könne, wird der erste Antrag Ihnen als mitglied des Mitgliederrates womöglich so überhaupt nicht passen ;)

          Aber vielleicht antworten Sie auch auf meine obigen Fragen. Und wenn es zu viel sein sollte, dann zumindest auf diejenige, was dagegen sparch oder spricht, den Mitgliedern mehr als einen Vorstand zur Wahl vorzustellen. Die Satzung gibt das her. Und hätte sich der Mitgliederrat einigermaßen neutral verhalten (was er nach meiner Ansicht nicht getan hat), hätten wir ja auch ein zweites Team mit den Herren Bosbach, Ritterbach und Schumacher eine solche Alternative gehabt. Dann hätte sich ja gezeigt, wen die anwesenden Mitglieder favorisieren. Vielleicht war es doch die Angst, dass da etwas raus kommt, was 12 Mitgliedern im Vergleich zu 1.500 (ich meine das wäre aufgerundet die Mehrheit der noch anwesenden, stimmberechtigten mitglieder am Sonntag gewesen) Mitgliedern nicht passt?

          • hoyeon says:

            Der Mitgliederrat darf laut Satzung genau ein Team vorschlagen, siehe § 18.3 der Satzung „[…]Das Vorschlagsrecht des Mit-gliederrats für den Vorstand ist auf ein Vorstandsteam beschränkt. […]“ in Verbindung mit §18.5 „Wahlvorschläge für den Vorstand sind nur als Listenvorschlag mit drei Kandidaten („Vorstandsteams“) zulässig.“. Das Team besteht aus „[…] dem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten.“ (§20.1 der Satzung).

            Den erhobenen Vorwurf weise also von mir.

            Welche weiteren Fragen sind noch offen, wenn ich danach fragen darf? Bitte auch die anderen Beiträge im Kontext zu sehen.

          • NICK says:

            Boah Boom…bist Du jetzt dumm oder was? Du behauptest Sachen „Die Satzung gibt das her…“ Nein gibt sie nicht…also ich halte Dich ja eigentlich für intelligent, aber so langsam wird es in Sachen MR und Satzung schon peinlich. Bereite Dich mal anständig vor und dann nimm Deine Rechte als Mitglied war, aber so ist doch ein bischen lächerlich…

          • Boom77 says:

            Ich habe oben schon geschrieben, dass ich dumm für zwei bin. Das dürfte Deine Frage erklären. Du kannst mir aber nicht erzählen, dass du das wusstest. Du machst hier nur den Schlaumeier, weil ein anderer sich für dich vorher „intensiv“ Gedanken gemacht hat, Ich habe halt den Fehler gemacht, nur den Passus zu lesen, der sich offensichtlich mit dem Vorstandsvorschlag durch den Mitgliederrat bestimmt. Das ist § 18.3 der Satzung (meine ich jetzt in Erinnerung zu haben). Dort steht, dass der Mitgliederrat das Vorschlagsrecht für den Vorstand hat. Da steht aber nicht, dass das auf einen Vorstand beschränkt ist. Letzteres steht dann tatsächlich in § 18.5 der Satzung. Ein Jurist, der da ein Bestreben auf Transparenz und klarheit gehabt hätte, hätte das auch in § 18.3 der Satzung so an der gleichen Stelle, in der steht, dass der mitgliederrat das Vorschlagsrecht hat, schon so geregelt. Die Tatsache, dass der Ausarbeiter (Herr Müller-Römer?), diesen wichtigen Punkt er im übernächsten Absatz regelt, zeigt für mich, dass hier an Klarheit nicht gelegen war. Aus Erfahrung weiß ich, dass man diese Systematik, wie sie in der Satzung macht, nur wählt, wenn man etwas versucht zu verstecken. Andernfalls regelt man alle Punkte zu einem Thema in einer Stelle und schiebt keinen Zwischenabsatz rein. Wäre auch kein Problem gewesen, § 18.3 so zu fassen, dass das dort gleich ersichtlich ist. Der Halbsatz „; das Vorschlagsrecht des Mitgliederrrates ist auf einen Vorschlag beschränkt.“ hätte gereicht.

          • NICK says:

            „ein Bestreben auf Transparenz und klarheit gehabt hätte, hätte das auch in § 18.3 der Satzung so an der gleichen Stelle, in der steht, dass der mitgliederrat das Vorschlagsrecht hat, schon so geregelt. Die Tatsache, dass der Ausarbeiter (Herr Müller-Römer?), diesen wichtigen Punkt er im übernächsten Absatz regelt, zeigt für mich, dass hier an Klarheit nicht gelegen war“ – Diesen Änderungsvorschlag hat der letzte Vorstand eingebracht. Nicht der Mitgliederrat, nicht SMR. Du behauptest einfach Sachen und stellst Vermutungen an, die auf keine Tatsachen beruhen. Wie schon gesagt, mach mal paar Tage GBK-Pause, nutze die Zeit Dich über Satzung und MR etwas schlau zu machen und dann können wir das gerne ausdiskutieren. Vorher macht das aber keinen Sinn und wenn Du dauernd zurückrudern musst „Hab nur 18.3 gelsen“, „wusste nicht das es ne email gibt“, „Vorschlagsrecht auf ein Team beschränkt – auch nicht gelesen“, macht so eine Diskussion doch wenig Sinn…

          • Boom77 says:

            Du bist echt ein Klugscheisser, Nick. Jemand, der vor wenigen Tagen noch behauptet hat, dass er sich keine Gedanken um einen zu wählenden Vorstand machen möchte und es gut findet, dass „Experten“ (woher diese Expertise auch immer kommen mag und worin sie dann auch bestehen soll) sich für ihn darüber vorher „intensive Gedanken“ gemacht haben, kann ich es kaum abkaufen, dass der sich die Mühe gemacht hat, die Satzung zu lesen und das somit schon wusste.

            Eine andere Erklärung wäre für mich tasächlich nur, dass sich hinter dem Nick „Nick“ Herr Müller-Römer verbirgt. Dann glaube ich Dir tatsächlich, dass du die Satzung hin und auswendig kennst. Dann glaube ich Dir auch, dass es für Dich nicht zu schwer ist, sich Gedanken darüber zu machen, wer aus welchen Gründen neuer Vorstand werden soll. Das würde dann auch deinen Hinweis erklären, dass ja fähige Leute sich zuvor darüber intesive Gedanken gemacht haben. Denn dann wärst Du ja dieser fähige Mann (oder zumindest ein maßgeblicher Teil dieser Leute), der sich diese „intensive Gedanken“ gemacht hat. Dass du selbst dir nicht bescheinigst, unfähig zu sein oder dir nicht ausreichend oder die falschen Gedanken gemacht zu haben, läge dann auf der Hand. Ebenso, dass Du vollkommen für den Mitgliederrat in der jetzigen Form bist. Denn sich und sein Pöstchen selbst abzuschaffen, wem kommt das schon in den Sinn, wie José zutreffend anmerkte?

            In beiden Fällen ist von und mit dir keine konstruktive Diskussion in der Sache zu erwarten. Du hast außer Nachplappern und Polemik und jetzt mal wieder „Copy & Paste“ in dieser Diskussion bisher keinen einzigen sachlichen und konstrukitven Beitrag gebracht. So hast Du z. B. einfach gewartet, bis Herr Kim hier sachlich die Vorwürfe entkräftet hat, um dann hinter Deiner Hecke so gar nicht proletisch auf andere zu schießen. Ganz tolle Leistung… eine eigene Geistesleistung stellt das aber nicht dar. Das nenne ich einen Klugscheisser!

            Zu konstruktiven Vorschlägen anderer hier hast Du dich nicht geäußert. Auch da weiß man, was man von dir im Rahmen dieser Diskussion zu halten hat… nämlich recht wenig. Warst Du es nicht, der sich mal beschwert hat, die Leute hier würden immer nur „Jammern“ aber nie sagen, wie man es besser machen könnte? Jetzt haben hier viele nicht nur „gejammert“, sondern tatsächlich Vorschläge gemacht, wie es denn besser laufen könnte. Die kann man gut und auch schlecht finden. Aber eine Meinung dazu, warum man sie gut oder schlecht findet, ist von Leuten, die wirklich mitdenken zu erwarten. Von eigentlich fast jedem hier, habe ich das im Rahmen dieser Diskussion so wahrgenommen. Eigentlich nur von dir nicht.

            Herr Kim hat sich mit diesen Vorschlägen auseinandergesetzt. Eine Befassung von dir mit diesen Vorschlägen… wie gesagt, Fehlanzeige! Stattdessen nur Polemik und Häme Deinerseits (Japaner werden in Köln ja gesehen, Schwaben nicht usw.), die mit den sachlichen Lösungsvorschlägen nichts zu tun haben. Statt mal Deine Meinung zu sagen, was den z. B. so schlimm daran wäre, wenn der Mitgliederrat zwingend zwei Vorstandsteams vorschlagen muss.

            Ja, so ist gut. So kann man diksutieren. Bravo! Lass dir heute mal von Mama so richtig über den Kopf streicheln und einen Keks in die Futterlucke schieben. Hast Du dir wahrlich verdient.

            Ach und noch was… bevor hier von Dir wieder der Einwand kommt, ich hätte ja so viel Zeit, um hier tagsüber so oft/viel zu schreiben. Als Klugscheisser sollte Dir das Sprichwort mit dem Glashaus und den Steinen geläufig sein, oder?

        • Boom77 says:

          Hier schreiben Sie im Übrigen gerade, dass es jedem frei stehe, für den Vorstand zu kandidieren. Unten werfen sie aber die Frage auf, ob jeder, der es wolle, denn kandidieren soll. Beißt sich ein wenig. Denn Fakt ist, es darf nicht jeder kandidieren, der will. Und es stellt sich immer noch die Frage, warum nicht jeder der will, auch kandidieren sollen darf?

          Im Übrigen sind sie eine maßgebliche antwort schuldig geblieben. Warum hat der mitgliederrat uns nicht zwei oder mehr Vorstandsteams zur Wahl vorgeschlagen?

          • hoyeon says:

            Klassischer Fall von Missverständnis: Ich frage nach den Alternativen und habe darauf noch keine Rückmeldung erhalten. Und es darf jeder kandidieren, wie in der Satzung vorgesehen. Das ist schon wesentlich mehr als früher, als der Verwaltungsrat den Vorstand vorgeschlagen hat und der Vorstand den Verwaltunsrat bestimmt. Ob nun die 3%.-Hürde angemessen ist sei mal dahin gestellt, sie wurde vom alten Vorstand so vorgeschlagen und von der MV wurde dem zugestimmt. Wenn das jemand ändern will: Vorschlag zur Satzungsänderung einbringen.

            Zu dem Vorwurf, dass ich eine maßgebliche Antwort schuldig geblieben bin verweise ich auf meine Anwort von 13:22 Uhr. Da Ihr Beitrag um 13:24 erstellt wurde gehe ich mal davon aus, dass sich das überschnitten hat. Ich mache mal einfach Copy& Paste:

            Der Mitgliederrat darf laut Satzung genau ein Team vorschlagen, siehe § 18.3 der Satzung „[…]Das Vorschlagsrecht des Mit-gliederrats für den Vorstand ist auf ein Vorstandsteam beschränkt. […]“ in Verbindung mit §18.5 „Wahlvorschläge für den Vorstand sind nur als Listenvorschlag mit drei Kandidaten („Vorstandsteams“) zulässig.“. Das Team besteht aus „[…] dem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten.“ (§20.1 der Satzung).

            Den erhobenen Vorwurf weise also von mir.

        • Boom77 says:

          Oh ja… das stimmt. Jetzt wo sie es sagen. Na, vielleicht wäre das auch eine für den Mitgliederrat gangbare Satzungsänderung, wenn man dieses Vorschlagsrecht ausweitet und zugleich auf in der Anzahl beschränkt (z.B. maximal drei). Vielleicht verbunden mit der Pflicht mindestens zwei vorzuschlagen.

          Danke für den Hinweis! Ihre Antwort hat sich übrigens mit dem Schreiben eines vorrigen Kommentars überschnitten.

          Und da ich nicht nur Tadel loswerden will. Ich finde es richtig gut, dass sie sich (unabhängig ob in ihrer mittagspause oder zu anderen Zeiten) hier stellen und auch Rede und Antwort stehen. Auch dafür Danke!

          Und, wenn es die Zeit zulässt, überlegen sie doch mal, ob sie das nicht auch öfter machen und nicht nur dann, wenn hier jemand etwas aus Unkenntnis falsch darstellt. Ich würde das begrüßen. aber wie gesagt, die Zeit ist rar.

          • hoyeon says:

            Auch das (2-3 Vorschläge) können wir gerne in der Satzungsrunde aufnehmen. Danke dafür :)

            Ansonsten: Werde mal zusehen, dass ich öfters auch schreibe und nicht nur lese. Und Danke fürs Lob ;)

          • Gerd Mrosk says:

            Ich hatte auch schon mal das Vergnügen die Meinungen eines Ho-Yeon Kim oder einem Carsten Wettich in einer FB Gruppe zu reflektieren.Das hebt schon direkt das Niveau und auch die Forer,bzw Mitglieder bemühen sich mehr um fundierte Statements,das machts dann natürlich viel lesenswerter.

          • NICK says:

            Nein! Das gibt es ja nicht! Der im verborgenen arbeitende MR ist per email zu erreichen! Wo gibts denn sowas?! Ist das dieses „Darknet“, kriegt man da vom MR die Pyrotechik für die Kriegszone hinterm Tor? Oder einfach nur ne Antwort auf alle Fragen…skurill…

        • NICK says:

          „Du bist echt ein Klugscheisser, Nick.“ Warum? Weil ich lesen und verstehen kann?

          „ass der sich die Mühe gemacht hat, die Satzung zu lesen“ Ich habe die Satzung intensiv gelesen als sie neu war und zur Abstimmung stand. Jeden Punkt, nicht nur bei jedem § den ersten, sondern alle. Das selbe habe ich gemacht wenn eine Änderung anstand. Wie sich das in meinen Augen für ein aktives Mitglied gehört (Jetzt kommt wieder Gejammer zu Klassifizierungen von Mitgleidern…)

          „sich hinter dem Nick „Nick“ Herr Müller-Römer verbirgt“ – Natürlich wer sonst. Und wenn er sich die Haare anders föhnt ist er Donald Trumo und die Heo-Yeon-Kim ist gar nicht Heo-Yeon Kim sondern Kim Jong Un…

          „dann wärst Du ja dieser fähige Mann , der sich diese „intensive Gedanken“ gemacht hat.“ – „Dass du selbst dir nicht bescheinigst, unfähig zu sein oder dir nicht ausreichend oder die falschen Gedanken gemacht zu haben“ – Ich habe für den MR keine Zeit, ich habe mal über eine Kandidatur nachgedacht, aber es eben aus zeitlichen Gründen sein gelassen. Ich hätte keine Zeit für diverse Stammtische, MR-Sitzungen etc. das habe ich zum Wohle des Vereins für mich so entschieden. Ich mach das wenn ich Rentner bin…evt. stellt der MR bis dahin ja den Präsidenten aus den eigenen Reihen, wenn die Mitglieder halt nicht wählen möchten…

          „dass Du vollkommen für den Mitgliederrat in der jetzigen Form bist. “ – ja. Und? Ich denke das sind viele Mitglieder. Ich bin aber offen für Veränderungen. Ich sagte ja schon, dass ich mich auf deine Satzungsänderungsvorschläge nächstes Jahr freue.

          „„Copy & Paste““ – Ohne „Copy & Paste“ kann man Deine Aufsätze nur schwer punktuell beantworten.

          „bis Herr Kim hier sachlich die Vorwürfe entkräftet hat, um dann hinter Deiner Hecke so gar nicht proletisch auf andere zu schießen“ – Nein. Ich arbeite i.d.R. tagsüber und lese den GBK meist abends in der Badewanne – achte mal auf die üblichen Zeiten…

          „Ganz tolle Leistung… eine eigene Geistesleistung stellt das aber nicht dar. Das nenne ich einen Klugscheisser!“ Ich nenne das Tatsachen, die jeder in der Satzung nachlesen kann und die jemand der hier anfängt § 18.3 zu zitieren, vielleicht mal bis § 18.5 weiter lesen sollte…

          „Zu konstruktiven Vorschlägen anderer hier hast Du dich nicht geäußert.“ – z.B.? Gib mir Zeit bis zur Badewanne – ich habe noch lange nicht alles gelesen. Jose´ bekommt auch noch Feedback – eigentlich habe ich auch gerade keine Zeit, aber ich nehme mir sie FÜR DICH!

          „Leute hier würden immer nur „Jammern“ aber nie sagen, wie man es besser machen könnte? “ Ja? Welche? Wie gesagt – habe bisher noch nicht alles gelesen…

          „z. B. so schlimm daran wäre, wenn der Mitgliederrat zwingend zwei Vorstandsteams vorschlagen muss.“ Ich finde es schwachsinnig, wenn jemand zwei Teams vorschlagen muss, denn wenn ich mich für jemanden entscheide, dann zu 100% und dann kriegt dieser Vorschlag auch meine Unterstützung. Es könnte ja auch noch ein Vorschlag vom Beirat oder vom Aufsichtsrat gemacht werden – warum nicht? Wie gesagt – wir sind ein demokratischer Verein. Mach Dir Gedanken, stell die Satzungsanträge und schaue was passiert. Ich bin so wie es ist zufrieden und mach mir deswegen keine Gedanken wegen sowas.

          „Als Klugscheisser sollte Dir das Sprichwort mit dem Glashaus und den Steinen geläufig sein, oder?“ Guck auf die üblichen Zeiten Boom ca. 21.00-23.00 Uhr ca. 1 – 1/2 Std. Freizeit am Tag und diese Zeit schenke ich u.a. Dir und Deinen Beiträgen – leeven Jross us dr Badebütt…

          • Boom77 says:

            Okay. Du hast dir Zeit genommen FÜR MICH, aber meine Frage noch nicht beantwortet. Das ist schon ein Witz. Und was die Beiträge angeht, geht es um die anzahl, nicht um die Tageszeit. Arbeits- und auch Badezeiten sind nunmal unterschiedlich. Oder was wirfst Du mir da vor?

          • Boom77 says:

            Komisch. Sonst hast du jeden Absatz mit „Copy & Paste“ erwischt… Es war auch eigentlich eine Aufforderung zur Stellungnahme Deinerseits. Ich werde sie mal als Frage formulieren:

            Was spricht dagegen, dass der MR uns – wenn es so in der Satzung verankert wäre – mehr als ein Vorstandsteam zur Wahl vorschlägt (z.B. zwei oder drei)?

          • NICK says:

            Ah, das ist es wieder das alte Problem, aber zugegeben es ist sehr unübersichtlich hier…Hier die Antwort im Zitat von 14:09 „„z. B. so schlimm daran wäre, wenn der Mitgliederrat zwingend zwei Vorstandsteams vorschlagen muss.“ Ich finde es schwachsinnig, wenn jemand zwei Teams vorschlagen muss, denn wenn ich mich für jemanden entscheide, dann zu 100% und dann kriegt dieser Vorschlag auch meine Unterstützung. Es könnte ja auch noch ein Vorschlag vom Beirat oder vom Aufsichtsrat gemacht werden – warum nicht? Wie gesagt – wir sind ein demokratischer Verein. Mach Dir Gedanken, stell die Satzungsanträge und schaue was passiert. Ich bin so wie es ist zufrieden und mach mir deswegen keine Gedanken wegen sowas.“

            Wobei es ist schon auffällig, Du beschwerst Dich oft über Sachen die Du doch nur lesen müsstest…

  5. FelixH says:

    Fazit: Die Ultras aus S3 und S4 haben den Vorstand unterwandert und mit MR einen Repräsentanten installiert. Der Deep State Fc Köln wurde gegründet und in allen strategischen Entscheidungen können die Entscheider im Hintergrund Einfluss nehmen. So sieht doch moderne Demokratie aus.

  6. OlliW says:

    Das sind schon teils krude Verschwörungstheorien, die hier manchmal auflaufen. Die einen hielten den alten Vorstand für hinterhältige, unfähige und machthungrige Typen. Die anderen sagen das SMR nach. Nur dass er eben angeblich dazu noch so verschlagen ist, dass man ihm seine fiesen Machenschaften nicht mal nachweisen kann…Aus der Distanz sehr köstlich.

  7. Wolfgang Ettelt says:

    Man kann das Thema noch ewig lange diskutieren und aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachten. Aber Fakt ist, dass sich ein relevanter Teil der Mitglieder nicht durch den Mitgliederrat vertreten fühlen. Und Fakt ist ferner, dass nie transparent erklärt worden ist, warum der alte Vorstand nicht mehr vorgeschlagen worden ist. Und schließlich war auch das Auswahlverfahren für den neuen Vorstand komplett intransparent. Erklärt wurde lediglich nach Abschluss des Auswahlverfahrens, was die Auswahlkriterien waren. Mit anderen Worten: die Mitglieder sind von dem Mitgliederrat während des gesamten Prozesses zu keinem Zeitpunkt eingebunden oder mitgenommen worden. Letztlich wurden die Mitglieder nur vor vollendete Tatsachen gestellt.
    Es ist schon klar, dass es schwierig ist, gleichzeitig transparent und verschwiegen zu sein. Aber wenn das so ist, dann stellt sich doch wirklich die Sinnfrage. Welche Vorteile haben die Mitglieder durch den Mitgliederrat? Ich vermag keine zu erkennen. Und selbstverständlich hat der Mitgliederrat eine unglaubliche Macht, wenn er das Vorschlagsrecht für die Besetzung des Vorstands hat. Genau deshalb ist er unerlässlich, die Zugehörigkeit zum Mitgliederrat zeitlich zu beschränken. Wenn das nicht geschieht, kann ein Platzhirsch im Mitgliederrat die Vereinspolitik viel zu nachhaltig beeinflussen. Genau das sollte doch eigentlich durch die neue Satzung verhindert werden.

    • Jose Mourinho says:

      Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Aber wenn man ein Pöstchen hat, dass einem gefällt, wieso sollte man daran mitwirken, dass man es nach einer gewissen Zeit verliert? Da hat ein MüRö sicher kein Interesse dran, solange wie er beim FC schon wichtig sein will.
      Der Mitgliederrat könnte auch mal erklären, warum ausgerechnet dieser schwer polarisierende Mann (der auch zu diesem Zeitpunkt bereits offenkundige Differenzen zum Vorstand hatte) als Interimsmitglied in den Vorstand entsendet wurde. Wollte der Mitgliederrat damit dem Verein etwas Gutes tun? Warum wurde nicht stattdessen jemand Vermittelndes entsendet, der wenigstens die paar Monate mit Ritterbach und Schumacher hätte halbwegs konstruktiv verbringen können statt zu Stillstand zu führen und schließlich nur noch über den gemeinsamen Ausschuss zu tagen. Aber da hätte MüRö ja auf die Kohle und vor allem mediale Aufmerksamkeit verzichten müssen. Wenn man integrierend wirken und für möglichst viele Mitglieder da sein will, warum wählt man sich dann diese Person, die jedenfalls polarisierend und auch von vielen Mitgliedern kritisch gesehen wird, zum Vorsitzenden? Warum keinen Kandidaten der „Mitte“? Dieser Rat ist in seinem jetzigen Zustand ein Spielball einer einzelnen Person und das ist beunruhigend. Und in der heutigen Zeit von Internet, Blogs, Podcasts, SocialMedia und Newslettern auf ein paar Stammtische und einen Bericht auf der JHV zu verweisen, wenn es um Transparenz geht, ist schon gänzlich lachhaft. Da informiert ja die KiTa von meinen Kinder besser über ihr Wirken als der Mitgliederrat. Und was die Demokratie angeht: Bei 100000 Mitgliedern in aller Welt, ist es einfach nur ein schlechter Witz, dass man für die Wahl persönlich anwesend sein muss und keinerlei Möglichkeiten für Briefwahl oder fortgeschrittenere Alternativen bestehen – von dem fehlenden Livestream will ich gar nicht sprechen, da wusste der Herr Wettich ja schließlich nichts von. DAS ist wirkich ein Belang, der viele Mitglieder interessiert und Ihnen die Möglichkeiten an Teilnahme geben würde und dann ist der Vorsitzende des Rates gerade darüber leider nicht im Bilde? Am Ende landet man irgendwie immer bei der Einschätzung, die der Herr Veh bezüglich dieses Gremiums abgegeben hat…

      • Lienen77 says:

        Vollkommen richtige Einschätzung. Die Person steht halt nicht für ein „vereinen“. Weiterhin stellt sich die Frage, warum sich kein Medium mit dem MR oder SMR kritisch auseinandersetzt? Genauso kritisch vielleicht, wie sich der MR oder sein Vorsitzender mit jedem Thema im Verein auseinandersetzt?
        Hat man da Angst vor den durch den MR vertretenen Vereinsmitglieder oder besser Ultras?
        Interessant war auch in diesem Zusammenhang eine von einem effzeh.com-Redakteur am Montag beim FC-Stammtisch getätigte Aussage, das man sinngemäß „künftig solche Entscheidungswege und -findungen wie bei der Entlassung von Anfang nochmal verbessern sollte…“
        Hier findet von Menschen mit einer Nähe zum MR eine Einflussnahme und Politik statt, wo man sagen muss – der Veh recht! Das ist wie in jeder erfolgreichen Firma – du kannst einen Bundesligisten nicht demokratisch führen. Der MR verselbstständigt sich zunehmend selbst.

      • NICK says:

        „Bei 100000 Mitgliedern in aller Welt, ist es einfach nur ein schlechter Witz, dass man für die Wahl persönlich anwesend sein muss und keinerlei Möglichkeiten für Briefwahl oder fortgeschrittenere Alternativen bestehen – von dem fehlenden Livestream will ich gar nicht sprechen“ – und das ist die Schuld vom Mitgliederrat???

        @ Wolli Ettelt. Ok, vor dem MR schlug der Verwaltungsrat den Vorstand vor. Dieser wurde dann von den Mitgliedern gewählt. Den Verwaltungsrat stellte der Vorstand zusammen. Den Mitgliederrat wählen die Mitglieder – na, wo steckt mehr Demokratie drin? Wenn Dir beides nicht gefällt und Du Mitglied bist und nicht zu weit weg wohnst, dann stell nen Satzungsänderungsantrag mit Deinem besseren Vorschlag. Wenn Du allerdings zu weit weg wohnst und das daher eh nicht durchziehen willst, dann nerv mit sowas nicht die Leute…

          • NICK says:

            Dann schreib dem MR doch eine Mail und schlag was zur Verbesserung vor – alleine dass dies möglich ist, ist doch besser als ohne MR, oder? Also wozu auf diese Ehrenamtler schimpfen – helft ihnen besser zu werden. Ihr redet nicht mit Ihnen, sondern schimpft öffentlich über sie. Schimpft aber auch, dass SMR, M.R. & Toni S. nicht miteinander gesprochen haben und nur öffentlich über den anderen geschimpft haben – skurill???

          • Jose Mourinho says:

            Skurril ist dabei nur Dein Vergleich dieser Situation mit Vorstandsarbeit, die für eine Menge Geld von Profis verrichtet werden sollte. Im Übrigen hat sich der Herr aus dem MR ja hier selbstbestimmt hier in diesem Forum geäußert, weshalb ein auf eben diesem Wege erfolgender Kommentar durchaus als miteinander kommunizieren zu betrachten ist.

          • Boom77 says:

            Ich denke, der eine oder andere von uns wird diese E-Mail auch benutzen. Keine Sorge, Nick.

            Du solltest Dich lieber darum sorgen, dass sich genug Leute finden, denn Mitgliederrat bei einer JHV wieder abzuschaffen, falls Du wirklich der Müller-Römer bist, wie ich langsam vermute. Falls du es nicht bist, solltest Du Dich um Dein Köpfchen sorgen. Denn ich denke, dass zumindest die Geschichte mit lediglich einem Vorstandsvorschlag bald Geschichte sein wird. Und dann drohen Dir ja Kopfschmerzen, weil Du Dir ja Gedanken machen müsstest, wen du wähslt, und nicht einfach nur noch den Vorstand abnicken kannst, über den sich andere für dich vorher „intensive Gedanken“ gemacht haben. Keine gute Aussichten fürs „Hasenhirn“….

        • Gerd Mrosk says:

          Noch,noch sieht man mehr Japaner als Stuttgarter,sind aber auch leichter zu erkennen und besonders zu verstehen.Wenn Poldi erst mal richtig drin ist ,werden hier sicher neue Vororte entstehen und München und Hamburg auf die Plätze verwiesen.Ich denke 2-3 Spots rein ins japanische Frühstücksfernsehen und die Elektro Industrie boomt 77.

          • Boom77 says:

            Die Schwaben haben bisher noch genug damit zu tun, Berlin zu schwabinisieren. Köln steht leider erst weiter unten auf der Liste. Hinter Hamburg und München, die dann als nächstes folgen. Ich konnte wenigstens durchsetzen, dass Köln vor Düsseldorf auf diese Liste kommt. War aber schon ein harter Kampf, den (man höre und staune) ich bin gar kein Schwabe. Da musste ich gehörig was auffahren, um das durchzusetzen.

      • NICK says:

        Die Kita Deiner Kinder bekommt übrigens monatlich Geld von Dir…

        Diese faulen Ehrenamtler mach nur 4 eigene Stammtische und nehmen an allen anderen Teil, die haben nicht mal ein Büro im Kranhaus, wo man mal hingehen kann – lächerlich…

          • Gerd Mrosk says:

            Naja gut ,das war Schicksal mit der Übergangszeit und den daraus resulierendem erklecklichem Sümmchen,aber in der Tat,gerade für ein Ehrenamt sollte man noch mehr Herzblut und Ehre einsetzen als „nur“ aus Liebe zum Verein

          • NICK says:

            Soll der SMR an sein Erspartes nur weil Veh sagte „Ich oder Spinner“…soll er seine Kanzleimitarbeiter raus schmeissen “ Bin grad mal FC-Präsident, Glück für mich, Pech für euch…“ Würdest Du unbdzahlten Urlaub nehmen, um als FC-Präsident einzuspringen? Was wenn Du selbstäbdig wärst? Laden zu – kein Thema? Also auch wenn man SMR nicht mag – fair bleiben…

          • Jose Mourinho says:

            Sorry Nick, auch das überzeugt mich nicht. Erstens haben das jahrelang Leute umsonst gemacht, zweitens hat er die Vorstandsarbeit eingestellt und nicht mehr gemacht als vorher als MR-Vorsitzender, drittens hätte er gerne zu Gunsten eines besser geeigneten Kollegen aus dem MiRat verzichten können, wenn er die Zeit nicht hat, viertens scheint z.B. Sauren, der einige Geschäfte hat dieser weder vernachlässigen zu müssen noch die Kohle zu nehmen und fünftens darf Herr MüRö gerne mal darüber informieren, wieviele Mandate er vor und nach seiner enormen Steigerung der Bekanntheit ausschließlich durch seine „Ehrenamt“ in der Kanzlei hat. Ich denke aber, das Modell trägt sich für ihn auch wirtschaftlich. ;-)

          • NICK says:

            @ Jose „Skurril ist dabei nur Dein Vergleich dieser Situation mit Vorstandsarbeit, die für eine Menge Geld von Profis verrichtet werden sollte.“ – nach dem Komma stimme ich Dir zu. An den bezahlten Vorstand kann man andere Erwartungen stellen, als an den ehrenamtlichen Mitgliederrat. Aber was ich ja ausdrücken wollte, aber langsam ist es hier sehr unübersichtlich…Wenn man sich beschwert das der Vorstand nicht miteinander sondern nur übereinander redet, kann man sich doch nicht beschweren, wenn man selber nur über den Mitgliederrat spricht und nicht mit diesem spricht…

          • Jose Mourinho says:

            Der Vergleich hinkt einfach weiter. Wir reden hier über Organe eines Riesenclubs und da kann ich funktionierende Kommunikation erwarten, denn es geht um das originäre Geschäft des Ladens. Das hat nichts damit zu tun, wie/wo ich als kleines Licht in diesem Gebilde meine Meinung kundtue. Ich kann auch die Leistung eines Spielers „meines“ Vereins kritisieren, wenn Sie schlecht ist, ohne das ich nur annähernd so gut kicken kann wie z.B. ein Jandriss Horn.

          • NICK says:

            Ich kritisiere ja auch nur, dass sich die Leute über den Mitgliederrat beschweren, aber gar nicht den Austausch mit diesem suchen oder sich überhaupt über diesen zu informieren. Daher finde ich nicht das der Vergleich hinkt. Lass die Posten weg. A beschwert sich, dass B, C & D nicht miteinander reden, A beschwert sich aber auch darüber, dass er von E zu wenig erfährt , redet aber selbst mit E nicht…aber mir egal scheint Ansichtssache zu sein. Jeder Jeck is anders…bald is Derby, was diskutieren wir jetzt über den MR, wir sollten diskutieren – „knallt ihn Risse diesmal links oder rechts in der letzten Minute in den Winkel“

        • Boom77 says:

          Der FC bekommt auch Geld von uns Mitgliedern.. zwar jährlich und nicht monatlich, aber er bekommt welches. Und der MR ist nunmal ein Organ des FC. Und wenn man mit Hinweis auf das Ehrenamt meint, man könne hier einen „MR light“ draus machen, liefert nur ein weiteres Argument dafür, dass wir den nicht brauchen.

          Im Übrigen warten wir mal ab. Jetzt wo Herr Müller-Römer (Du?) den süßen Geschmack einer „Entschädigungsvergütung“ kosten durfte, ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis man mit dem Argument, die Tätigkeit im Mitgliederrat wäre so zeit- und auch kostenaufwendig, versuchen wird, denen auch eine „Entschädigung“ pro Jahr zuzuschustern. Wäre ja nichts Neues. Früher mal haben sogar Vereinsvorstände eine wirklich nur kleine Entschädigung erhalten, die die Resiekosten und sonstigen auslagen etwas abmildern sollten. Heute bewegen sich die oft immer noch „Entschädigung“ genannten Zahlungen schon in den Sphären eines richtig ausgewachsenen Jahresgehalts. Bei den Aufsichtsräten sah das früher ähnlich aus und ist heute auch zu beobachten. Da wäre das Bestreben nach einer „Entschädigung“ für die Mitgliederräte nur der „nächste logische Schritt“ ;)

          • Daniel Jensen says:

            Müller-Römer war nicht in der Findungskomission des Mitgliederrats bei der Zusammenstellung des neuen Vorstand-Trios. Er hat sich auch lange gegen eine Vorstandsvergütung ausgesprochen, was zu heftigen Streitigkeiten mit Spinner führte.

          • Boom77 says:

            Ich möchte mal klarstellen, dass ich nichts gegen den Herrn Müller-Römer habe. Von mir wird man solche Sachen wie „der Langhaarige…“ hier auch nicht lesen. Warum auch?Ich kenne diesen Mann nicht. Vielleicht ist er ein brillianter Anwalt in seinem Bereich. Ein toller Familienvater usw.

            Ich habe einfach schlicht meine Auffassung und Eindrücke von der Satzung dargelegt. Für mich ist z.B. die Beschränkung darauf, dass nur ein Vorstand vorgeschlagen werden darf, (bewusst) an einer Stelle gergelt, wo man sich gar nicht vermutet. Wer § 18.3 der Satzung liest, wo einfach drin steht, dass der Mitgliederrat das Vorschlagsrecht für den Vorstand hat, liest da keine zahlenmäßige Einschränkung und vermutet eine solche erstmal nicht im übernächsten Absatz. Meiner Meinung nach wäre es transparenter gewesen, die zahlenmäßige Einschränkung dort gleich zu regeln. Und ich bin der Ansicht, das hat man dort nicht geregelt, weil man es „verstecken“ wollte. Ein anderer Grund fällt mir halt nicht ein. Wer diese Meinung nicht teilt und wem andere Gründe einfallen, der kann diese gerne kundtun.

            Außerdem habe ich schlicht etwas gegen das Konstrukt dieses Mitgliederrates, insbesondere mit den Befugnissen, den dieses Organ hat. Da können die besten und tollsten Menschen der Welt drin sitzen.

            Und was Herrn Müller-Römer betrifft, den ich nicht kenne… Eine solche Diksussion um eine Person entbrennt nicht von ungefähr. Vielleicht sind die anderen alle doof. Vielleicht tut man aber selbst auch ein wenig was dafür.

        • NICK says:

          „Sorry Nick, auch das überzeugt mich nicht. Erstens haben das jahrelang Leute umsonst gemacht,“ – ja, aber bewusst und nicht plötzlich weil jemand zurück trat und das waren meist auch Leute die genug auf der hohen Kante und Zeit hatten, oder?

          „zweitens hat er die Vorstandsarbeit eingestellt und nicht mehr gemacht als vorher als MR-Vorsitzender,“ – hätte er abtreten müssen, als die Sitzungen eingestellt wurden und Toni & Markus frei Bahn für alles lassen müssen? Dann hätten alle Drei zurücktreten müssen. Oder?

          „drittens hätte er gerne zu Gunsten eines besser geeigneten Kollegen aus dem MiRat verzichten können, wenn er die Zeit nicht hat,“ Er hat sich die Zeit doch genommen. Warum soll es nicht der Vorsitzende des MR machen? Der MR hat ihn entsendet, müssig zu diskutieren warum nicht jemand anderen. Wir waren ja alle nicht dabei, vllt,. haben alle gesagt „Stefan Du bist der Richtige dafür“ ???

          „viertens scheint z.B. Sauren, der einige Geschäfte hat dieser weder vernachlässigen zu müssen noch die Kohle zu nehmen“ Ja, der hat sich bewusst dafür entschieden und musste nicht einspringen. Der konnte sich das in Ruhe überlegen, hat durchgerechnet und macht es ehrenamtlich – Respekt! Evt. muss er aber sonst nur zu viele Steuern zahlen, wenn er das noch mit in die Steuererklärung aufnimmt…???

          „und fünftens darf Herr MüRö gerne mal darüber informieren, wieviele Mandate er vor und nach seiner enormen Steigerung der Bekanntheit ausschließlich durch seine „Ehrenamt“ in der Kanzlei hat. Ich denke aber, das Modell trägt sich für ihn auch wirtschaftlich.“ – Durchaus möglich. Frag ihn – mitgliederrat@fc-koeln.de. Wobei ich Dr dazu auch keine Auskunft geben würde, Du?

          • Jose Mourinho says:

            zu erstens: wie gesagt, hat er dafür den MiRat ruhen lassen und ersichtlich kaum was gemacht. Sehe hier keinen zeitlichen Mehraufwand.

            zu zweitens/drittens: Er hätte von Anfang an darauf verzichten sollen, weil jedem Beteiligten und selbst Außenstehenden klar war, dass es nicht passt. Es garnicht müssig darüber zu diskutieren sondern essentiell wenn es um das Beste für den Effzeh gehen soll. Zum Wohle des Clubs schicke ich dann meinetwegen den Böcker hin, damit nicht alles zum Erliegen kommt. Aber dafür nimmt sich MüRö selbst viel zu wichtig. Und der Rat macht es mehrheitlich mit. Erklärung? Fehlanzeige!

            zu viertens: Ich hoffe doch, ein MüRö hat sich auch bewußt für sein Engagement entschieden und als entschiedener Gegner der Vorstandsvergütung (solange er selber nicht Teil des Vorstand war) hat er sich sicher dazu alles bestens überlegt und gerechnet.

            zu fünftens: Das war keine wirkliche Frage, denn es ist Fakt, dass solche Ämter und die damit einhergehende „Prominenz“ geschäftsfördernd sind. Da habe ich auch grundsätzlich keine Probleme mit. Man sollte es nur berücksichtigen, bevor man so tut, als wäre die eingebrachte Zeit die pure Selbstaufopferung.

  8. David Giesert says:

    Genauso sehe ich das auch. Das Problem ist nur dass das vielen seit einiger Zeit schon nicht passt und trotzdem wird nichts geändert. Es wird Zeit das wir als „uneinflussreiche“ Mitglieder mal aufstehen und für die Änderungen sorgen. Einer hat es hier treffend geschrieben, der Vorstand wird von den Mitgliedern gewählt- wofür braucht man dann noch ein „Zwischen“gremium? Ich mag mir zwar kein Urteil über den jetzt gebildeten Vorstand erlauben weil ich die Personen dafür zu wenig kenne, aber mir fehlen auch die Erklärungen warum der alte Vorstand so überhaupt nicht mehr infrage kam, wenngleich die vergangenen Jahre doch vergleichsweise sehr erfolgreich verlaufen sind und der „Unfall“ des Abstiegs mit sehr klugen Personalentscheidungen auch wieder hingebogen wurde. Das stößt mir etwas auf…so nach dem Motto: Wählt das neue Trio!! Und wenn ihr das nicht tut, seid ihr für die Unruhe verantwortlich und keine wahren FC Fans Aber wie gesagt, alles beschweren nützt nichts, solange wir es nicht anpacken und ändern.

    • Boom77 says:

      Vielleicht machen wir wirklich mal ein GBK-Treffen und stecken unsere Köpfe zusammen, was man so als Satzungsänderung bei einer der nächsten JHV einbringt. Es gibt zwar viele Punkte, wo einige von uns sich (hoffentlich nur verbal) eins überbraten werden (so gerade auch José und ich), aber in puncto Mitgliederrat scheint es hier einen breiten Konsens und nur wenige abweichende Meinungen zu geben (gut, Nick wäre wohl nicht dabei, ein Kölsch können wir ihm dennoch durchaus ausgeben).

      Ein Problem sehe ich mit der Stimmabgabe per Briefwahl oder (Gott bewahre) Online tatsächlich immer noch, das ich dann auch für mich erst noch irgendwie lösen muss. Wobei man erstmal juristisch prüfen müsste, ob dafür eine Satzungsänderung erforderlich ist. Wenn dem aber so wäre, hätte ich das Problem, dass man dies erst auf einer JHV als Antrag einbringen und dann auch dafür sorgen müsste, dass das ausreichend Stimmen bekommt. Auf die bei der JHV bisher stets anwesenden Mitglieder darf man sich da nicht verlassen. Denn die lassen sich offensichtlich gerne mal vom Vorstand einlullen… so haben sie ja auch die 3-Prozent-Grenze durchgewunken… Man müsste bei der entsprechenden JHV also genügend Mitglieder vor Ort für die Abstimmung haben, die von einer bisher nicht möglichen Brief-/Online-Wahl betroffen sind und davon zukünftig profitieren würden. Denn die anderen könnten sich auch ohne Einlullen einfach sagen: „Was braucht man das? Ich bin immer hier (erst recht wenn´s Hoodies gibt)!“ Ein Problem… ein Problem…

      • Gerd Mrosk says:

        Also ich bin nach wie vor überzeugt davon,das auch bei weit höherer Stimmabgabe das jetzige Vorstandstrio sogar noch ein eindeutigeres Votum erhalten hätte.Wenn Gegenkandidaten da sind(Ich wusste tatsächlich auch nicht,das der MR „nur“ einen Wahlvorschlag vorbringen darf)wären die Karten ganz anders und neu gemischt gewesen.So allerdings springen viele der Anwesenden irgendwann auf den Zug auf,den Zug des Vertrauens aufden MR,oder den Zug,das man alles versuchen könnte um Monate später vllt ein anderes Team wählen zu können.

        • Boom77 says:

          Gerd, du solltest nicht zugeben, dass du in Satzungsfragen genauso dumm bist wie ich. Ein Dummer im Forum reicht völlig. Ich mache diesen Job. Derzeit noch ehrenamtlich. Nächstes Jahr werde ich dafür eine „Entschädigung“ mal bei euch beantragen. Ob das dann ein oder drölf Kölsch als „Entschädigung“ sind, darüber können wir ja noch reden.

          • Gerd Mrosk says:

            Drölf klingt mir jetzt echt was viel,aber 1312 wären ok.Nee,war ziemlich perplex,aber die Frage nach 1 oder mehreren Vorschlägen stellte sich irgendwie nicht.Ich bin ehrlicherweise der Meinung das 1 Vorschlag nicht zu wenig ist,wenn man von dem Trio restlos überzeugt ist,oder sich diese Überzeugung eben intensiv erarbeitet hat.Um noch ein letztes Mal auf den alten Vorstand zurück zu kommen,oder darauf was hier einer schrieb warum Schumacher und Ritterbach nicht vorgeschlagen werden wieder:Erst mal gehtes auch um einen Präsidenten ,der zurück getreten ist und entsprechend neu gefunden werden muss.Warum wollte TS nicht Präsident werden und sucht sich einen 2.Vize neben Markus?Es spricht alles dafür,das das nie der Plan war ,auch nicht mit Bosbach oder sonstwem.Seis drum jetzt,nun sind neue Leute am Ruder,Leute von denen wir Transparenz erfahren haben .Einschätzungen hab ich aus meiner Sicht schon gegeben zu den Dreien ,aber das ist absolut nur aus dem Bauch raus und nicht mit irgendwas belegt faktisch.Natürlich wäre es schön die Satzung an einigen Stellen zu verändern.Das mit der mickrigen Anzahl an Wahlberechtigten ist ein völliges no go.DAS geht echt gar nicht,ich war geschockt das ich mich um 13.10 Uhr am Sonntag hinsetzen konnte wo ich wollte…bei ner anstehenden Neuwahl,bei zu erwartendem Unmut seitens der scheidenden Vizepräsidenten und deren letzten Patronen Öl ins Feuer zu giessen,indem sie medial und über Fanclubs was zündeln.Es war ingesamt Kurzweil,aber dennoch enttäuschend,besonders das einem über den Mund gefahren wurde wer wie und mit wem zu entlasten ist.
            Nächstes Jahr hätte ich wenigstens gern wieder nen Hoodie,wenn ich schon trocken gelegt werde und fast als letzter die Lanxess abgeschlossen hab,ok ich hatte echt wieder ein Heimspiel,da ich in Kalk wohne ,aber trotzdem,gefruchtet hat die JHV insgesamt mitnichten.

      • Karl Heinz Lenz says:

        Habe ich heute von Ihnen gelesen, dass Sie daran gedacht haben, für den nächsten Mitgliederrat zu kandidieren, Boom? Wenn ja, dann fände ich das eine gute Idee. Meine Unterstützung hätten Sie! Sie werden auf diesem Weg Mut brauchen. Von den Jungs, die aktuell die claims unter sich aufgeteilt haben, dürften Sie nur sehr wenig Beifall erhalten, um es mal einigermaßen erträglich zu formulieren. Oder man wird versuchen, Sie auf deren Seite zu ziehen und auf diese Weise stillzulegen. Als Solo sollten Sie deshalb eine solche Geschichte nicht angehen.

        • NICK says:

          Der nächste Dummschwätzer. Es sind doch erst letztes Jahr etliche Leute aus dem MR geflogen, etliche neu rein gekommen und etliche bei der Wahl an der %-Hürde gescheitert. Abgestecktd Claims…ja, ja…es sind nicht mal alle MR-Plätze belegt. Also über Satzung & MR diskutier ich mit KHL und Boom erst wieder wenn Sie die Satzung gelesen und wenigstens mal auf die FC-Homepage-Seiten zum MR geschaut haben „Da gibts ne email-adresse?!“ Aber gross die Backe aufreissen. Gute Nacht ihr Satzungs-Spezialisten.

        • Boom77 says:

          Nein, ich werde nicht für ein Gremium kandidieren, dessen Abschaffung ich fordere. Von „Zerstörung aus dem Inneren“ halte ich nichts. Ich werde mir Gedanken machen, welche Satzungsänderungen man vorschlagen kann, um da in meinem Sinne (das mögen dann manche hier teilen und andere wieder nicht) eine Besserung zu erhalten. Der 1. Vorschlag wird sicherlich dahin gehen, den Mitgliederrat abzuschaffen. Da man aber nicht weiß, ob das hinhaut, muss man ja auch Satzungsänderungsvorschläge einbringen, die eine wirkliche Wahl zwischen Vorstandsteams trotz Mitgliederrat nebst Vorschlagsrecht gewährleisten. Außerdem ist es selbst, wenn einem nur daran gelegen ist, den Mitgliederrat abzuschaffen, nicht einfach mit der Satzungsänderung „der Mitgliederrat wird abgeschafft“ getan. Denn wie man sieht, sind in der Satzung verstreut (versteckt) überall Regelungen zur „Machtbefugnis“ des Mitgliederrates enthalten. Da muss man dann doch auch Satzungsänderungen vorschlagen, die für jede dieser Regelungen eine Ersatzregelung vorsehen. Sonst hat man Lücken in der Satzung, die man durch „einfache Auslegung“ gar nicht mehr schließen kann. Das wird schon Arbeit… Auch in dem Sinne hat uns Herr Müller-Römer (Nick?) ein ganz schönes Ei ins Nest gelegt.

          Im Übrigen glaube ich nicht, dass ich genug Stimmen bekommen würde ;)

        • Boom77 says:

          Wen du weg bleibst, komme ich sogar nach köln. Deal? Es ist übrigens nicht so, als wäre ich noch nie in köln gewesen. Ich habe mir z.b. sogar auch die 2. Liga live im kölner Stadion angetan. Das magst Du nun glaiuben oder nicht.

          Und ganz ehrlich Nick… Wenn Du allein für die Hin- und Rückfahrt zur JHV 6 Stunden aufwenden müsstest und dann da noch 4 bis 6 Stunden verbringen müsstest, wärst Du wahrscheinlich der Erste, der an einem Sonntag sagen würde, kommr, ich dreh mich lieber nochmal um und mach die Äuglein zu… Sind ja genug Leute da, die sich um die dringenden Themen „intensive Gedanken“ gemacht haben und machen.

          Fakt ist, wer gerne mitglieder auch von weiter weg hat, der muss auch andere Wege finden, um eine mitgliederbestimmung auch durch diese zu ermöglichen. Eine JHV ist das nicht die lösung. Übrigens… was wäre denn, wenn sich mal alle über 80.000 wahlberechtigten Mitglieder den Spaß machen, wirklich zur JHV zu kommen? So viel Platz war da doch gar nicht (war es noch nie). Was macht man dann?

          • David Giesert says:

            genauso ist es- hat der Mitgliederrat nicht die Funktion die Interessen der Mitglieder zu vertreten? Wenn ja find ich hat der jetzige Mitgliederrat meines Erachtens nichts getan um meine oder die Interessen vieler anderer Mitglieder zu vertreten. Allein die Aussage vom Wettich, er hätte das erst kurz vor der JHV gehört das es kein LiveStream gibt ist einfach nur peinlich, darum kümmert man sich im Vorfeld als Mitgliederrat. Aber nein, die haben ja so ein Einfluss und große Macht das sie den ganzen Verein lenken können wie sie wollen- warum sollte man sich dann um so Peanuts kümmern…

            Ich glaube, im jetzigen Zeitalter von facebook und anderen Plattformen hätte man keine schlechte Chance wenn man versuchen würde viele Mitglieder darauf aufmerksam zu machen und auf der nächsten JHV Satzungsänderungen durchzubringen.

          • NICK says:

            ICE – “ Stunden hin, 2 Stunden zurück – ganz entspannt…

            „Fakt ist, wer gerne mitglieder auch von weiter weg hat, der muss auch andere Wege finden, um eine mitgliederbestimmung auch durch diese zu ermöglichen. Eine JHV ist das nicht die lösung. Übrigens… was wäre denn, wenn sich mal alle über 80.000 wahlberechtigten Mitglieder den Spaß machen, wirklich zur JHV zu kommen? So viel Platz war da doch gar nicht (war es noch nie). Was macht man dann?“ Da bin ich bei Dir, dann müssten wir nach Dortmund ins Stadion…aber das ist ja für Dich noch weiter weg…

            Ich wäre im Übrigen dafür das man Online an der JHV teilnehmen kann und auch online abstimmen kann. Dafür müsste die Mitgliedschaft dann wohl etwas teurer werden, denn dann bräuchte man ne Mitgliedkarte ala neuer Personalausweis und jedes Mitglied bräuchte ein Stimm-Lesegerät – Du kannst Dich ja gerne mal schlau machen was sowas kostet…ich bin ja mit dem Status Quo zufrieden…

          • Gerd Mrosk says:

            Stadion,völlig unbürokratisch auf kurzem Dienstweg,aber selbst ich wusste ja erst Samstag ,das ich DOCH kommen kann und will,ist also schwer die Abwägung wieviel kommen mögen

        • Boom77 says:

          Okay… das war eine missglückte Formulierung. Abgestimmt wird über die Satzungsänderung erst auf der JHV. Es braucht also immer erst eine JHV, damit eine Satzungsänderungsantrag wirksam werden kann. Da sollten wir uns wohl ausnahmsweise einig sein, oder? Einbringen kann man sie natürlich vorher. Sie kommt dann ja auf die Tagesordnung.

        • Karl Heinz Lenz says:

          Dir schwillt der Kamm, Nick. Das kann gesund sein, für den Kreislauf, meine ich.
          Im Ernst: der Bönnscher Bock hat es unten viel besser formuliert, als ich es sagen könnte. Und er hat recht. Und was ich noch dazu sagen will: An einer persönlichen Herabwürdigung von Mitgliedern des Mitgliederrats liegt mir nicht. Ich habe nie einen von ihnen persönlich kennengelernt. Ich unterstelle Müller-Römer und Wettich und allen anderen, auch dem alten und dem neuen Vorstand, dass sie das Beste für den FC wollen. Aber das Neben- und Gegeneinander von Vorstand und Zweit-Vorstand Mitgliederrat ist für den FC Gift. Und zuletzt zu den claims des Mitgliederrats. Vielleicht liegt es an meinem Menschenbild, dass nicht übertrieben optimistisch ist. Aber Müller-Römer und die Seinen kleben doch genauso an ihren Positionen wie der Tünn und der Markus. Lies doch einfach mal das Interview mit Müller-Römer hier im Geissblock!

        • NICK says:

          Das stimmt. Aber ich finde es besser, wenn der Vorstands-Wahlvorschlag aus dem von Mitgliedern gewählten MR kommt, als dass der Wahlvorschlag von einem Gremuium kommt, dass der Vorstand selber zusammen setzt….

          Wer meint die Sache noch besser gestalten zu können, der soll die entsprechenden Anträge einbringen, aber wie soll es noch besser gehen. Soll jedes Mitgleid ein 3er Team vorschlagen können und dann machen wir eine JHV über vier Wochen, jeden Tag stellen sich 10 Teams intensivst vor…wäre das besser?

          • Jose Mourinho says:

            Ich denke, dazwischen gibt es mit Sicherheit auch Modelle. Es wäre jedenfalls schön, eine WAHL zu haben. Wolf selbst hat Spinner/Ritterbach/Schumacher soweit ich mich erinnere über Anforderungsprofile von einer Art Headhuntingagentur suchen lassen. Ich finde, die haben recht lange gute Arbeit gemacht, also war dieses Modell für mich auch nicht verkehrt – eine Suche von externen Fachleuten, deren Job die Auswahl passenden Personals ist. So hätte man schon einen 2. Vorschlag – einfach nur als Beispiel.

          • NICK says:

            Kann man machen – Warum nicht. Habe ja oben in den Wust schon gesagt – ein zweiter Vorschlag vom Beirat oder Aufsichtsrat – Warum nicht? Ich finde nur blöd wenn jemand zwei oder drei Vorschläge machen MUSS, wo er doch nur einen favorisiert. Aber Fakt, Aufgrund des Spinner-Vorstandes, darf z.Z. nur ein Vorschlag gemacht werden. Aber wie auch schon mehrfach gesagt – nächstes Jahr ist wieder JHV und jedes Mitglied kann Satzungsänderungsanträge einbringen…

  9. Gerd Mrosk says:

    Es ist einfach erst mal nicht plausibel was SMR zu dem Punkt mit dem in der Wortrede angeregten sagt.Entweder gibts halt Geld,was ins Budget passt oder als zwingend notwendig angesehen wird,oder man hat halt Ehrenämter mit keiner oder nur geringen Vergütung.Da soll es tatsächlich Leute geben,die Ehrenämter bekleiden.Also,bangemachen gilt hier nicht,vllt sollte man ja als Vorsitzenden mal Carsten Wettich wählen,von dem halte ich zig Mal soviel,wie von Herrn Stefan Müller-Römer.

  10. Gerd Mrosk says:

    Ist jetzt auch kein Nachtreten wenn ich behaupte,das ich glaube,das TS und MR einen dritten Mann letztendlich gefunden hätten,wenn sie 100% Interesse an einer Wiederwahl gehabt hätten.Beide sollten so vernetzt sein und fähige Leute kennen,die das möglich hätten werden lassen können.Nein,zum Schluss gings tatsächlich nur noch darum ein(ihr) Gesicht zu wahren und ein paar gekränkte Eitelkeiten.Wie schon mal erwähnt,das Ganze hat auch ein wenig an Wolfgang Overath erinnert,Vllt fehlt gerade extremst ehrgeizigen Ex-Aktiven die nötige Distanz,was einerseits auch paradox ist,die nötig wäre ,einen Klub wie den unseren zu führen.Ich denke,obwohl sich mir dabei der Magen rumdreht,das Bayern mit Hoeness und Rummelfligge da neben Dortmund eher die Ausnahme der Regel bestätigen

    • Bönnscher Bock says:

      Richtige Gedankengänge, Herr Vorredner! Das alte „Dreigestirn“ hat ja gut funktioniert mit klarer Aufteilung der Kompetenzen, Spinner für die großen strategischen Entscheidungen, Ritterbach mit seinem Schwerpunkt Stiftung, Toni für et kölsche Effzeh-Jeföhl. Nachdem klar war, dass Herr Spinner nach seiner Krankheit für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stehen würde, hatten die beiden natürlich als Leichtgewichte im vereinspolitischen Machtgerangel kaum eine Chance gegen unseren „obersten Religionsrat“ Müller-Römer + Wettich. Das Gezeter über Versäumnisse, falsche Entscheidungen in der Abstiegssaison entlud sich naturgemäß über den Vorstand, niemand hat gerufen: Beirat raus, Aufsichtsrat raus oder Mitgliederrat raus! Der Vorstand bekommt den medialen Gegenwind und Volkes Zorn zu spüren, wenn wir „hinterher alle Schlauen“ einen Sündenbock suchen.
      Und dann sind die Vorsitzenden des MR auf dem Plan, denen ja so viel Steine in den Weg gelegt wurden, ihre Kontrollfunktion gegenüber dem Vorstand wahrzunehmen und es deshalb zur Entfremdung zwischen beiden Parteien kam. Wurde ja damals so auf Mitgliederstammtischen und medialen Kanälen wie „Effzeh.com“ u.a. der geneigten Fan- und Mitgliederschaft beigebracht. Aber die Nase in den Protest-Gegenwind enttäuschter Fans brauchten Sie nie zu halten.
      Und da komme ich zum eigentlichen Punkt: Nicht der Mitgliederrat ist das Problem, dort wird von vielen Leuten zu verschiedenen Sachthemen und Aufgaben rund um den Club wertvolle, engagierte Arbeit geleistet und das ganze ehrenamtlich, was ich hoch schätze wie jede/n, der z.B.
      seine Zeit opfert um Spieltagsflyer zu verteilen ohne im Rampenlicht zu stehen.
      Wenn aber durch die satzungsgemäße Vereinsstruktur bedingt an der Spitze 2 Parteien an Entscheidungen im Gemeinsamen Ausschuß mitwirken, die die strategische Ausrichtung des Gesamtvereins und Kontrolle der im operativen Tagesgeschäft Verantwortlichen betreffen, gibt es genau 2 Möglichkeiten:
      Sie können sachlich und professionell zusammenarbeiten zum Wohl des Vereins oder es ist der Nährboden für persönliche Eitelkeiten, Animositäten, Macht- und Einflußgerangel. Und jede Seite darf uns dann erzählen, wer der Böse in dem Spiel ist und seine „Truppen“ hinter sich scharen. Ist das Tuch erstmal zerschnitten, schwappt das Gezänk über auf die Mitglieder, befeuert von den jeweils „befreundeten“ Medien und Foren, und jeder, der es nicht so mit Vereinspolitik hat, sondern am Wochenende
      den FC siegen sehen will, und die Zweite, die U19, die U17, oder die Mädels…sucht sich aus, wer Recht hat. Ist es die Bild, der Kicker, ist es effzeh.com, das effzeh-Forum, das Brett oder das Geißblog-Forum?
      Als Ergebnis heißt es „Unruhe im Club“, „Tiefer Riss durch die Mitgliederschaft“ usw.
      Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken. Ob Müller-Römer/Wettich vs Spinner/Schumacher/Ritterbach oder x-beliebige Namen in der Zukunft: in diesem Konstrukt liegt gefährliches Konfliktpotenzial,
      das das oberste Ziel, den sportlichen wie wirtschaftlichen Erfolg unseres Effzeh immer wieder beeinträchtigen können.
      Und verankert in der jetzigen Satzung hat Müller-Römer/Wetttich im Machtspiel den Trumph des Vorschlags zur Vorstandswahl nun zum ersten Mal einsetzen können. Was folgte, war ein subtiler, aber schmutziger Wahlkampf meist unter der Gürtellinie, wenn ich an die Beiträge eines Herrn Severin unter „Meinung“ auf effzeh.com denke, an die gebetsmühlenartigen Aufrufe in diversen Intervieuws zur „Ruhe im Verein“ „Kampfkandidatur nicht erwünscht“, die Diskussion um die Personalie „Bosbach“, die Bild/Lußem vom Kicker, die so plump waren, dass sie am Ende der Markus/Tünn Fraktion mehr geschadet als geholfen hat….
      es war schon sehr amüsant, wie man „Spürbar Anders“ definieren kann.
      Selbst Haubrichs vom Kulturmagazin Express wurde am Ende noch zum edlen Wahlhelfer für die MR/Wettich Fraktion…ob er dafür bei künftigen PKs einen Stuhl 1.Reihe mit Namensschild auf ewig erhält, weiß ich nicht ;).
      Ergebnis JHV: Potenzielle Gegenkandidaten haben sich das geschenkt, denn wer will schon als verantwortlich für „Hauen und Stechen“ (Zitat Müller-Römer im Karnevalsmuseum) und noch größere Gräben in der Mitgliedschaft sein. Selbst Markus/Tünn hätten da keinen mehr gefunden, der sich das unter diesen Voraussetzungen antut.
      Also hatte ich die „Wahl“ zwischen „JA – die Findungskommission hat für Dich das Beste ausgesucht + die anderen Gremien haben zugestimmt“ und „NEIN – Führungsloser Verein und DU bist es schuld“. Alles satzungsgemäß und schön demokratisch.
      Wie man die „gewünschte“ Mehrheit mobilisiert, bei 3-7 % von 82tausendnochwas Wahlberechtigten in der Arena, haben die Beiden auch drauf, ganz zu schweigen vom Auftreten, das war gegen Markus/Tünn natürlich ein Kantersieg mit intellektuell ungleichen Waffen (dafür habe ich Müller-R./Wettich auch letztes Jahr gewählt trotz meiner Skepsis bzgl. der diesjährigen Wahl).
      Ich glaube, fast niemand (Juristen vielleicht ausgenommen) hat die Tragweite der §17 – 20 bei der Verabschiedung der Satzung damals erkannt und wie sie bei Machtspielen eingesetzt werden kann, positiv wie negativ.
      Resümmee: Ich habe nichts gegen den neuen Vorstand, im persönlichen Gespräch vor der JHV hatte ich einen sehr guten Eindruck von ihnen und wünsche ihnen, daß sie erfolgreich und gutem Händchen unseren FC in die richtige Richtung lenken.

      Meine Skepsis bleibt, was die Satzung in falschen Händen anrichten kann, aber lasse mich auch gern angenehm überraschen. Aber ich sehe es eher so wie A.Veh, was das Führen eines erfolgreichen Fußballclubs angeht.

      Mitgliederrat Ja, Kontrolle des Vorstands Ja, aber keine Führungspersonen des MR sollten mit der Machtfülle der Paragraphen §17 bis §20 ausgestattet sein, damit können wir uns selbst zerstören. Und evtl. Begrenzung der Amtszeit würden meine Zweifel an handelnden Führungskräften im Club mindern.

      So. Ziemlich lang für einen 1. Post. Die Wahrheit is eh aufm Platz!
      Am Samstag machen wir den Zwergponys 3 Dinger rein und liegen uns wie immer in den Armen, egal aus welcher „Fraktion“!!
      ComeOnEffzeh! Ich habe fertig :))

      • CF says:

        Danke. Made my day.
        Bitte so mal zum Mitgliederrat mailen.
        Besser kann die Analyse des strukturellen Satzungsproblems nicht formuliert werden.

        Nachvollziehbar und hilfreich wäre in der Satzung m.E. die Klarstellung, das der amtierende Vorstand oder Teile davon -mindestens ein Vorstand – mit neuem Team zur Wahl zugelassen werden müssen und die 3% auf mindestens 1000 Mitglieder geändert werden. Jedenfalls abdolute Zahl, die machbar und dennoch eine Hürde ist.

        Ich persönlich hätte eine Kampfkandidatur mit dem Stumpfpopulist Bosbach zwar sehr negativ gesehen, aber die Vorschlagsmacht gehört abgemildert.

        Ich schick das auch mal per Mail; -)

        • NICK says:

          Ja, guter Kommentar – habe schon viel davon gelesen, dass er gut sein sollte, aber ihn jetzt erst gelesen.

          ABER. Der Olli haut hier doch einen raus – der MR schlägt ein neues Team vor und die Alternative ist der alte Vorstand. Wären damit nicht sofort alle Wogen geglättet, ohne das man den MR verteufeln muss??? Gut der alte Vorstand müsste quasi immer weiter kandidieren bis er irgendwann mal abgewählt wird und der MR müsste einen neuen Vorstand vorschlagen, selbst wenn der alte Mega ist und dann heisst es „Wäh, diese Wichtigtuer, der Werner, der Jürgen und der Eckhard, die sind doch super! Was erlaube Mitgliederrat, mache Vorschlag wie Flasche läär…MR abschaffen!!!“ Naja, Querulanten gibts wohl immer…

  11. BM says:

    Ich finde es schon außergewöhnlich, dass sich hier eine Mehrheit auf Müller-Römer einschießt, geradezu peinlich aber, wenn seine langen Haare hier und zu anderen Artikeln als Hilfsargument herangezogen werden. Wird Sebastiaan Bornauw auch bald aufgespießt, wenn es nicht so laufen sollte? Sind dann die langen Haare schuld?
    Das entscheidende Argument für Müller-Römer wird ja genannt, wenn er mit FC-Reloaded nicht aufgetreten wäre, hätte der Vorstand um Overath mit der so geballten sportlichen Kompetenz den Verein vermutlich komplett vor die Wand gefahren. Das angebliche in den Vordergrundschieben kann ich bei ihm nicht entdecken, schon gar nicht die unterstellte Profilierungssucht zugunsten seiner Kanzlei. Und dass er gut reden kann wird ihm jetzt auch noch angekreidet – soll er sich deshalb auf Schumacher-Niveau herunterreden?
    Kein Profi-Verein hat m. E. eine so demokratische Struktur mit einem Höchstmaß an Beteiligung wie der FC, auch ohne Online-Abstimmung; sollen etwa Zeiten zurückkommen, wo in chaotischen Mitgliederversammlungen plötzlich Hans Wurst zum Präsidenten gekürt wurde (Schalke lässt grüßen)? Ein Fußballklub mit dreistelligen Millionenumsätzen braucht im Vorstand ausgewiesene Experten im unternehmerischen und finanziellen Bereich und nicht das selbst erlebte Niederlagen-Gefühl in der Kabine (was laut Schumacher – dümmer geht’s nimmer – angeblich unabdingbar zu einem Vorstand gehört). Mitgliederrat und Beirat haben für mich absolut tolle Kandidaten heraus gepickt, ob sie meine hohen Erwartungen erfüllen, weiß ich nicht. Der alte Vorstand hat lange bestens geliefert, insbesondere Spinner, die beiden anderen haben ja keine strategischen Vorschläge eingebracht. Und Spinner ist auch stilvoll abgetreten, Schumacher und Ritterbach haben nicht „gekämpft“, wie hier auch mal lobend erwähnt wurde, sondern düstere Andeutungen gemacht, wurden beleidigt beleidigend oder haben schlicht geleugnet/gelogen, zumindest dann, wenn die Weiterleitung der SMS zur Sprache kam.
    Und noch etwas: die uralte „sportliche“ Kompetenz von Schumacher ist der von Jacobs und Rutemöller weit unterlegen, die beiden Neuen sind auf aktuellem Stand und nicht in Zeiten verhaftet, die Schumacher widerspiegelt. Ich hätte Toni gern als Grüßonkel weiter beim FC gesehen, befürchte aber, dass er jede Gelegenheit nutzen wird, um Unfrieden zu stiften – er kann offensichtlich nach wie vor nicht verlieren und dürfte ohne Rücksicht nachtreten.

    • Boom77 says:

      Naja, überspitzt gesagt, kann man es dann auch so ausdrücken, dass wir es tunlichst vermeiden sollten, gegen RB Leipzig zu wettern. Denn ein „Verein“ der nur 11 Mitglieder hat, hat ja genau die Struktur, die es im modernen Fußball braucht. Auf den Fc gemünzt: Warum werfen wir die anderen 109.496 Mitglieder nicht einfach raus? Die 12 (das ist ja sogar eine biblische Zahl) aus dem Mitgliederrat werden das schon wuppen… allein zum Wohle des FC… und der Rest von uns Klatscht einfach nur noch während den Spielen ;)

        • Bönnscher Bock says:

          Natürlich Herr Jensen,
          ich habe den jetzigen MR nicht nur gewählt, sondern habe mich im Vorfeld intensiv mit den Kandidatenauseinandergesetzt. Unter anderem auch beim „Speed Dating“ im 12.Mann, wo man jeder/m mit gezielten Fragen auf den Zahn fühlen konnte. Und dann haben Sie eine Vorauswahl an wählbaren Kandidaten, erfahren von denen, welche Themen und Schwerpunkte in der Vereinsarbeit Sie mitgestalten wollen ( Betreuung von Fans mit Behinderung, Ticketing-Fragen, GBH Ausbau, Jugend- und Frauenfußball-Abteilungen, Dialog mit Fangruppen usw. usf. ).
          Wer aber gezielt antritt, um im folgenden Jahr die Nominierung des dann zu wählenden Vorstands in die eine oder andere Richtung mitentscheiden zu können, sagt mir natürlich niemand ;). Wer von der einen oder anderen „Fraktion“ „ins Rennen geschickt“ wird und eher nur machtpolitische Ambitionen hat, erfahre ich ebenso wenig.
          Letztes Jahr hatten wir schon 41 Kandidaten und 6000 Teilnehmer bei der JHV, und das nicht aus Zufall. Auf den ersten Blick doch positiv, gelebte Vereinsdemokratie – doch hinter den Kulissen tobte der Machtkampf doch schon in voller Härte und die „Spinner/Markus/Tünn Muss Weg“ Fraktion war schon sehr aktiv.
          Was passiert, wenn es irgendwann erneut zwischen Vorstand und den beiden Vositzenden des Mitgliederrates kracht? Vorstand A/B/C endgültig zerstritten mit MR-Vorsitz X/Y,
          aber nur X/Y hat den Hebel, A/B/C loszuwerden.
          In der Praxis ist nach dem Vorschlag für 1 Vorstandsteam die Sache ein Selbstläufer, wie dieses Jahr gesehen.
          Haben wir dann im kommenden MR-Wahljahr 200 Kandidaten? Da die vereinspolitische Bedeutung dieser Wahl mittlerweile auch dem Letzten klar sein muß, können wir die Lanxess-Arena gleich für 3 Tage mieten, um einen neuen MR zu wählen ;)
          Ich bleibe dabei, JA zu einem Mitgliederrat mit allen seinen Aufgaben, NEIN zu dem machtpolitischen Instrument der Satzungs-Paragraphen §17 – 20, der Nährboden für zukunftigen Streit, Uneinigkeit, Spaltung der Mitgliedschaft und Lähmung der Gremienarbeit – kurzum zum Schaden für unseren FC!

          Natürlich hängt jedes denkbare Szenario immer von den handelnden Personen ab ;)))

          • Boom77 says:

            Ihr JA und Nein könnte doch ein guter Kompromiss sein. Denn ein Aufischtsorgan für den Vorstand brauchen wir tatsächlich. Un ob sich dieses nur „Mitgliederrat“ oder „Aufsichtsrat“ schimpft, ist ja Jacke wie Hose.

    • Gerd Mrosk says:

      Ja BM ,die Befürchtung hatte ich schon ,als TS Vize wurde,gut das er sich wenigstens da aus dem sportlichen raushielt.Verlieren können,können vllt gar nicht so viele,allerdings man sollte wissen wenn es vorbei ist und nach Spinners Demission wars nun mal vorbei.Was danach passiert ist war fast schon ,teilweise jedenfalls,kindisch .

  12. Robert H. says:

    Wenn ich mir diese Diskussion so ansehe kommt mir ernsthaft der Gedanke, ob es nicht in der Tat besser ist, den MR abzuschaffen.
    Wenn eine Interessensgruppe genau das Gremium, das zur Wahrung seiner Interessen geschaffen und eingesetzt worden ist nicht verbessern, sondern ersatzlos abschaffen will – ich bedauere, aber das ist so dumm, wie den sprichwörtlichen Ast abzusägen, auf dem man sitzt.
    Dann hat, mit Verlaub diese Interessensgruppe, sprich haben die Mitglieder einen MR auch nicht verdient.
    Was hier geäußert wird und scheinbar auch betrieben werden soll ist ein Zurückschießen des Vereins auf den Stand vor 10 Jahren.
    Und wenn selbst so vernunftbegabte Forenteilnehmer wie NICK oder KHL in demagogischen Populismus verfallen, dann ist es mMn um die Ruhe im Verein nicht gut bestellt.
    Viel Vergnügen bei der Rückkehr in vermeintlich überwunden geglaubte Zustände, wenn es dazu kommen sollte.
    Es gibt in meinen Augen Kräfte in diesem Verein, die „Einigkeit“ als einen Zustand des Stillstandes betrachten.

    • Karl Heinz Lenz says:

      Robert, Sie tun dem Nick bitter Unrecht! Man könnte denken, dass Sie hier nur sehr flüchtig mitlesen.

      Wenn Sie genau lesen, so sehen Sie, dass ich die Forderung, den Mitgliederrat abzuschaffen, gar nicht vertrete. Mein Vorschlag ist, die Satzung und den Mitgliederrat zu reformieren, aber nicht abzuschaffen.

      Ich möchte,
      – dass die 3-Prozent-Regel für Kandidaturen zum Vorstand abgeschafft wird und damit unzumutbare Hürden für unabhängige Kandidaten wegfallen.
      – dass das Recht und die Pflicht des Mitgliederrates, den neuen Vorstand zur Wahl vorzuschlagen, ersatzlos entfällt, mit der erwünschten Nebenwirkung, dass der MR seine Rolle als zweiter Vereinsvorstand und Gegenregierung verliert.
      – dass die Amtszeit der Mitglieder des MR begrenzt wird, damit eine Verkrustung des Mitgliederrates verhindert wird.
      – dass die Aufgaben des Mitgliederrates ausdrücklich auf eine Beratung des Vorstandes, der Geschäftsführer und des Aufsichtsrates beschränkt werden und das alle Satzungsbestimmungen, die dem MR tatsächlich oder angeblich eine Mitentscheidung zusprechen, gestrichen werden. Mitberatung ja, aber keine Mitentscheidung!

      Ist das demagogischer Populismus, Robert?

      • Boom77 says:

        Das kann ich voll mitgehen. Eines ist – vielleicht auch ihrem nur kusorischen Studium der Satzung (das wurde mir ja auch schon zum „Verhängnis“) geschuldet – aber falsch dargestellt. Wir haben keinen Aufsichtsrat. Unser Aufsichtsrat ist der „Mitgliederrat“. Als Organe hat der FC:

        – die Mitgliederversammlung,
        – den Vorstand,
        – den mitgliederrat,
        – den Gemeinsamen Ausschuss,
        – die Wahlkommission und
        – den Beirat.

        Mehr nicht.

      • Bönnscher Bock says:

        Gut und präzise zusammengefasst.
        Problem ist, daß die große Mehrheit der Mitglieder keinen Bock hat, sich mit den Themen rund ums GBH und Vereinspolitik näher zu befassen und die Tragweite mancher Geschehnisse gar nicht erfasst, wenn man sich die „Infos“ nur aus den Medien holt.
        Und aus eigener Erfahrung ist es auch einiges an Aufwand, zu lesen, zu sehen, zuzuhören und zu diversen Mitgliederstammtischen u.ä. anzureisen, wenn man jedes WE zu Heim- und Auswärtsspielen unterwegs ist.
        Es geht nunmal in erster Linie um Fuppes. Was die Mannschaft auf dem Platz macht, das interessiert die Mehrheit. Wie die fortschreitende Kommerzialisierung dem Volkssport Fussball zusetzt, interessiert leider nur noch eine aktive Minderheit, und wer mit wem im Geißbockheim kann oder nicht kann, da werden es noch weniger.

        Nötige Mehrheiten für von Ihne o.g. Punkte lassen sich da schwer beschaffen.

      • Robert H. says:

        Gut, lieber Karl Heinz, an dieser Stelle nehme ich den Vorwurf der Demagogie gerne zurück. Ich bleibe auch bei der vertraulichen Anrede früherer Zeiten, es sei denn dass es nicht (mehr) gewünscht ist. Sind wir doch beide, wenn ich recht erinnere im Rhein-Main-Gebiet ansässig.

        Bei dem Störfeuer aus Nicks Badewanne bleibe ich bei meiner Einschätzung, kann diese aber einordnen, da ich in der Sache doch deutlich eher bei ihm bin.

        Dass es an Emotionen in den über 100 Beiträgen weiter oben nicht fehlte, wird wohl niemand abstreiten.
        Dass aber in deren Verlauf mehrfach und allen Ernstes die Abschaffung des MR gefordert wurde macht mich einfach nur fassungslos. Scheinbar kam mein Einwurf weiter oben gerade recht, denn inzwischen hat auch ein Boom Jahrgang 77 zurückgerudert.
        Ich begreife es einfach nicht, warum man einen Einfluß, den man als Mitglied mehr oder weniger auf die Entscheidungsträger hat, und den man mühsam in der Satzung verankert hat, warum man den ohne Not einschränken oder gar „ersatzlos“ abschaffen will. Das KANN doch einfach nicht im Interesse der Mitglieder sein.

        Nun, das ist aber jetzt hoffentlich in diesem Ausmaß vom Tisch.

        Was deine Justierungen an den Stellschrauben, sprich Satzungsreform angeht, so will ich anmerken:
        – wer die % Hürde abschaffen will, sollte sich Gedanken machen, wozu sie eigentlich da ist. Mir graust bei dem Gedanken, das für eine Präsidentschaftskandidatur die Absendung einer formlosen Email genügen soll. Da wird jede Wahl zu einer Farce zwischen verfeindeten Splittergruppen. Und zur Erinnerung: die Kandidatur der Vizen zusammen mit Bosbach ist nicht an der % Hürde, in welcher Höhe auch immer gescheitert.
        – wer das Vorschlagsrecht des MR zur Wahl des neuen Vorstands streichen will, sollte auch benennen, welches Gremium denn dann an seine Stelle treten soll. Das hast weder du noch Boom auch nur angedeutet. Aber seis drum: dieses Recht besteht eigentlich nur de jure. In der Praxis hat der MR das Prozedere ja eng mit dem Aufsichtsrat und dem Beirat abgestimmt. Auch der amtierende Vorstand wurde einbezogen. Es ließe sich ja in der Satzung festschreiben dass z.B. der gemeinsame Ausschuß für die Findung und Präsentation eines Kandidatenteams zuständig sein soll. („Einzelne unabhängige Kandidaten“ gibt es übrigens nicht, lt. Satzung kann immer nur ein 3er-Team gewählt werden)
        – wer die Amtszeit der Gremiumsmitglieder beschränken will, sollte in der Tat prüfen, ob denn genügend Nachfolger bereit stehen, die sich die Arbeit im MR auch antun wollen. Im übrigen ist ein Wechsel nicht per se nur deshalb gut, einfach weil es ein Wechsel ist. Ich finde es ausreichend wenn ein Gremiumsmitglied einfach durch Nichtwahl abberufen wird.
        – wer die Funktion des MR auf „nur beratende Tätigkeit“ beschränken will – nun ja, wie schon gesagt, der reduziert den Einfluß des Mitglieds an sich doch erheblich. Das ist doch eigentlich ein hohes Gut, dass nicht viele Vereine in der Satzung haben, und ich verstehe nicht so ganz die Notwendigkeit davon. Weiß nicht, ob das alle Mitglieder so toll fänden.

        Ach und ja, die Findung von mindestens zwei oder gar drei Kandidatenteams für eine größere Auswahl bei der Mitgliederversammlung ist zwar dreimal so aufwendig , aber sicherlich möglich. Nur gibt es dazu grundsätzliche Erwägungen auf Führungsebene, die nicht von der Hand zu weisen sind. Und genau die waren auch der Grund, warum Ritterbach, Bosbach und Schuhmacher zurückgezogen haben. Stichwort Kampfkandidatur nein danke!

        Also eigentlich alles gut, bis auf Kleinigkeiten. Und wie der Bock aus Bonn schon sagte: lasst die Jungs mal machen. Bald ist Derby-Time!…

        • Karl Heinz Lenz says:

          Robert, mit dem „Sie“ von mir, da steckt nichts dahinter. Gut, dass Du mich an unser „Du“ erinnert hast. Wir bleiben dabei!

          Bei all meiner Kritik möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal wiederholen, was ich weiter oben schon einmal geschrieben habe:

          An einer persönlichen Herabwürdigung von Mitgliedern des Mitgliederrats liegt mir nicht. Ich habe nie einen von ihnen persönlich kennengelernt. Ich unterstelle Müller-Römer und Wettich und allen anderen, auch dem alten und dem neuen Vorstand, dass sie das Beste für den FC wollen. Aber das Neben- und Gegeneinander von Vorstand und Zweit-Vorstand Mitgliederrat ist für den FC Gift.

          Es mag ja sein, dass mir der genauere Einblick in die ganze Sache fehlt. Aber so sehe ich die Sache.

          Und was das Derby angeht, so freue ich mich sehr. Ich habe den Eindruck, dass unsere Jungs ein gutes Team sind, dass auch stärkeren Mannschaften erfolgreich Paroli bieten kann! 2:1 für den FC. Tore von Modeste und Terodde!

  13. Karl Heinz Lenz says:

    @boom77: So sehr Sie in Ihrer Kritik an der misslichen FC-Satzung recht haben, so gering ist die Chance einer Abschaffung des Mitgliederrats. Die Gegenseite würde das als Anschlag gegen die Mitglieder darstellen und Sie und mich als diejenigen hinstellen, die den FC den Investoren und Kapitalisten wie Kind überlassen wollen, und Blses mehr. Deshalb ist es realistischer eine „Reform“ des Mitgliederrats zu fordern. Das könnte eher gelingen, wobei auch in diesem Fall von der Gegenseite schwere Geschütze aufgefahren werden dürften.

    • Boom77 says:

      Ja, ich halte auch nicht stur an meinen Forderungen fest. Da man ohnehin ein Aufsichtsorgan für den Vorstand braucht, kann man den Mitgliederrat auch beibehalten. Aber bitte nicht mit dieser Machtbefugnis (Vorschlag eines Vorstandes). Letztlich glaube ich nun auch, dass es am sinnvollsten ist, den Mitgliederrat im Hinblick auf den Vorstand gar nichts vorschlagen zu lassen und dafür die Hürde für die zur Kandidatur notwendigen Unterschriften (vielleicht ginge so etwas auch per Online-Petition?) auf ein vernünftiges Maß festzulegen. Denn bei genauerer Betrachtung bringt selbst die Änderung, dass der Mitgliederrat zwingend mind. zwei oder drei Vorstandsteams vorschlagen muss, nicht viel. Denn was würde da evtl. passieren. Die haben ein favorisiertes Trio, was entsprechend beworben wird. Als Gegenkandidaten suchen die sich drei oder sechs Pappnasen, von denen sie fast schon sicher ausgehen können, dass die keiner wählt (das ultimative „Pappnasen-Trio“ hätte mich an der Spitze). So bekommen die dann auch den Vorstand, den der Mitgliederrat will. Und das ist nicht Sinn der Sache. Wir sollten den Vorstand bekommen, den die Mehrheit der Mitglieder will.

      • NICK says:

        „Denn bei genauerer Betrachtung bringt selbst die Änderung, dass der Mitgliederrat zwingend mind. zwei oder drei Vorstandsteams vorschlagen muss, nicht viel. Denn was würde da evtl. passieren. Die haben ein favorisiertes Trio, was entsprechend beworben wird. Als Gegenkandidaten suchen die sich drei oder sechs Pappnasen, von denen sie fast schon sicher ausgehen können, dass die keiner wählt…“ Och Boom. Genau das habe ich in der Diskussion schon VOR der JHV geschrieben…aber gut das Du jetzt damit anfängst die Sache genauer zu betrachten…

  14. Bönnscher Bock says:

    Man könnte ja an der Geschäftsstelle ausbauen und hätten Platz für
    – Wolfs-Rudel (Vorstand)
    – Sportkompetenzteam „Mach et Modeste“
    – Mitgliederrat (davon 2 Vorsitzende im Gemeinsamen Ausschuß)
    – Sportkompetenzteam für den MR, damit niemand mehr mit dem Wort „Vollamateure“ um die Ecke kommt (Tünn, du bist raus ;) )
    – noch ein Mitgliederrats-Kontrollteam (wenn alle kontrolliert werden, dann die bitte auch)
    – Gremium für Folklore, et Jeföhl, „Spürbar Anders“ u. Sonstiges…….

    ….und dann kommt der Armin morgens zur Tür rein und erklärt allen, warum er Spieler X verkaufen und Spieler Y abgeben will, und unser Alex erklärt, wat mit de Kohle is…und bis alles erklärt ist, wird es langsam schon wieder hell…..
    ….und beide sehen sich an und sagen „Wie lange sollen wir uns DAS noch antun?“
    ;))))))

  15. NICK says:

    Eigentlich muss nur klar geregelt sein, wo der MR überall mitreden darf und Einsicht bekommt. Denn nach dem Spinner-Vorstand war er ja nur für die U-Mannschaften, Handball und Tischtennis „den Verein“ zuständig. Sollte aber wiederum im gemeinsamen Ausschuss für die GmbH mitbestimmen – wiederspricht sich doch oder? Also wenn das geklärt ist und Hand in Hand für den Verein inkl. GmbH gearbeitet wird, dann sollte es doch Ruhe geben, oder?

  16. Paul says:

    Mein lieben Mit-Loser,
    wenn man sich Euer Geseier durchliest, dann muss man sich wundern, dass es immerhin fast 80% Zustimmung für den neuen Vorstand gegeben hat. Wart Ihr da alle schon besoffen?
    Die Satzung steht fest, und Stefanie und die anderen haben sich exakt daran gehalten. Die Knalltüten-Combo ist jetzt zum Glück satzungsgemäß abserviert worden. Alleine dies ist ein großer Verdienst des MR.
    Ohne diese Dilettanten wird alles besser!

    • Bönnscher Bock says:

      Daß es hier um ein ganz anderes Thema geht als den neuen und den alten Vorstand,
      hindert einen Hobby-Pöbler natürlich nicht daran, einen seiner geistreichen Kommentare abzulassen und uns allen zu beweisen, daß man nicht wirklich den Durchblick bei relevanten Themen rund um den FC hat. Oder einfach mal zu faul, 131 Beiträge zu lesen und sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen und mitzudiskutieren?
      Wahrscheinlich erwarte ich da zuviel ;)))

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