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Nach Schmäh-Gesängen: Stöger aus dem FC ausgetreten

Peter Stöger ist kein Mitglied des 1. FC Köln mehr. Der ehemalige Trainer der Geissböcke kündigte vor zwei Wochen seine Mitgliedschaft beim FC, nachdem während des Auswärtsspiels in Wolfsburg die FC-Fans Schmähgesänge gegen Jörg Schmadtke und Stögers Lebensgefährtin Ulrike Kriegler ertönt waren. Dafür hat sich Stefan Müller-Römer inzwischen entschuldigt.

Köln – Toni Schumacher war es, der die Information auf der Mitgliederversammlung veröffentlichte. Der scheidende Vizepräsident erklärte, Stöger sei nach den Schmähgesängen in Wolfsburg aus dem Verein ausgetreten. Dies gilt ebenso für Ulrike Kriegler, mit der er gemeinsam über vier Jahre lang FC-Mitglied gewesen war. Auch Jörg Schmadtke überlegt, seine Mitgliedschaft zu beenden.

Hintergrund sind Gerüchte um Stögers Lebensgefährtin und Schmadtke, denen Stefan Müller-Römer vor einer Woche entgegen getreten war. „Wo die Gerüchte herkommen, weiß ich nicht. Wenn ich es wüsste, würde ich denjenigen sicher zur Rechenschaft ziehen und hart durchgreifen“, erklärte Müller-Römer der Kölnischen Rundschau. „Wichtig ist mir, an dieser Stelle einmal klarzustellen, dass an diesen Gerüchten rein gar nichts dran ist.“ Müller-Römer hatte zuvor mit Schmadtke, Stöger und Kriegler persönlich gesprochen.

50 Kommentare
  1. Gerd Mrosk says:

    PS:Dennoch entspricht dieser Punkt lediglich der Wahrheit,was den kleinen Jörg und die schöne Ulrike angeht.Mehr noch,ich weiss sogar wer das in Umlauf gesetzt hat,tut aber nichts mehr zur Sache.Die 2 haben ja auch nicht deswegen die Mitgliedschaft gekündigt.

  2. FC Neukoelln says:

    „Müller-Römer hatte zuvor mit Schmadtke, Stöger und Kriegler persönlich gesprochen.“

    Manchmal wäre ich gerne unsichtbar. Ich hätte einiges dafür gegeben dabei zu sein. Wie muss man sich das vorstellen? War das eine Telefonkonferenz? Einzelgespräche?
    „Du sag mal Jörsch, jetzt mal ganz unter uns, hast Du die Ulli klar gemacht? Erzähl doch mal.“

  3. Düxxer Stropp says:

    Ich finde es ehrlich gesagt auch sinnfrei, dass Angestellte des Clubs, die vor Beginn des Vertrages in keinerlei Verhältnis zum FC standen, direkt FC-Mitglied werden. (Die Mitgliedschaft von Düsseldorfern will ich an dieser Stelle nicht kommentieren)

    Die Mitgliedschaft zu einem Club ist im Normalfall eine Herzensangelegenheit und sollte nicht alle Jahre gewechselt werden! In diesem Fall erscheint mir der Verlust verkraftbar …

      • FC Neukoelln says:

        Wenn Du gesehen hast, wie sich der Stögerpeter mit der ganzen Stadt identifiziert hat, wie er Karneval gefeiert hat, wie er immer wieder betont hat, wie wohl er sich fühlt in Köln, wie er teilgenommen hat am Leben – auch unter einfachen Leuten – und wie amüsiert er bei aller Bescheidenheit dabei immer war… also für eine reine Marketing-Gerschichte war mir da einfach immer entschieden zu viel Leben in der Bude.

    • FC Neukoelln says:

      Obschon es mir um den Stögerpeter schade ist. Der hat dem Verein nach Jahren des Fremdschämens durch sowas wie Charme, Witz, Ehrlichkeit und Menschlichkeit wieder Würde gegeben. Er hat dem Verein einfach extrem gut getan.

          • LOCUTUS says:

            Die Geschichte ist (wie von Gerd auch schon vor Monaten hier im Forum erwähnt) in Köln lange ein offenes Geheimnis.
            Kein Kölner zweifelt ernsthaft daran.
            Deshalb waren die Wolfsburger Gesänge nur eine Frage der Zeit.

          • Düxxer Stropp says:

            Die Geschichte reiht sich in eine jahrzehntelange kölsche Tradition von romantischen Dreiecksgeschichten ein (ohne Gewähr auf Vollständigkeit):
            > Daum & Häßlers Freundin
            > Yann-Benjamin Kugel & Zollers Freundin (d.h. Frau)
            > und als vorerst letztes Kapitel: Schmatke & Störers Uli …

          • Boom77 says:

            Wie Du zurecht sagst, würde ich auf „Geschichten“ Dritter da echt wenig geben. So was in die Welt zu setzen, selbst wenn es nicht stimmt, ist leicht. So etwas wieder aus der Welt zu bekommen, selbst wenn es nicht stimmt, sehr schwer. Wer live dabei war soll sich melden.

          • FC Neukoelln says:

            Auf der einen Seite würde das erklären, warum eine grundsolide Erfolgsgeschichte mit Aufstieg, 12. Platz., 9. Platz, 5. Platz und Europa plötzlich ein so jähes Ende findet – 18. Platz mit 22 Punkten und 35:70 Toren. Was für ein spektakulärer Zusammenbruch!
            Erfolg oder Misserfolg begründet sich immer auch im Teamplay – und das war offenbar relativ plötzlich stark angeknackst. Da muss man wohl was im persönlichen Bereich vermuten.
            Auf der anderen Seite ist man gerade in Köln gerne dabei auf alles eine Antwort zu haben. Jeder Kölner hat grundsätzlich auf alles eine Antwort (bei derzeit 1,061 Mio Einwohnern kann man sich also sehr schnell ausrechnen, aus wieviel Wahrheiten das Universum besteht: 1,061 Millionen). Man dafür sogar eigens ein Gebäude auf der Platte neben dem Hauptbahnhof errichtet. Ein allwissendes Gebäude. Ein Gebäude, über das jeder singt, man würde es in Köln lassen, denn da gehöre es ja schliesslich auch hin. Dann sind sich ja alle einig.
            Ich behaupte jetzt mal was: Tony Ujah war eigentlich Undercover-Dirigent der Bremer Stadtmusikanten. Während seines Torjubel-Tanzes mit Hennes VIII hat er ihn mit einem Voodoo-Zauber belegt und dabei heimlich in ein Fohlen im Geissbockmantel verwandelt. Das erklärt auch ganz klar seinen schnellen Abgang in die Headquarters nach Bremen. Das Fohlen im Geissbockmantel hat dann – perfide wie Fohlen halt sind – den totalen Zusammenbruch unseres gloreichen FC herbeigeführt und dabei zur Ablenkung (als wäre ein Geissbockmantel ein Schafspelz) die Geschichte mit Uli und Jörsch in die Welt geblökt. Ich finde das klingt plausibel.

          • Boom77 says:

            Wenn Du mir jetzt noch sagst, dass Dir das mit dem Ujah Dein kölner Stammfriseur erzählt hat, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der im Geißbockheim die Mülleimer ausleert, dann glaube ich dir das auch ;)

    • major says:

      Geht mich übrigens einen feuchten Scheißdreck an, wer es mit wem und wie im Verein treibt, solange da nur erwachsene Menschen beteiligt sind.

      Amerikanische Forscher haben sogar herausgefunden, daß solche Schmähsänger die kleinsten Pimmel und unterdurchschnittliche Spermienzahlen haben.

      Auch, wenn man da manchmal neidisch sein darf – man muss auch gönnen können und vor allem ist es deren Sache.

      Also hört auf zu singen und seid nett. Dann klappt es auch bei Frauen wie Ulli :)

      • Düxxer Stropp says:

        vollkommen richtig, dass gewisse Dinge (ob klein oder gross) im Privaten am besten aufgehoben sind – wenn als Konsequenz aber die Leistung der Mannschaft darunter leidet und am Ende ein Abstieg steht, geht das Thema alle an!

        • Boom77 says:

          Es ist schon ne Schande, dass der Pimpeck vom Schmaddi dafür gesorgt hat, dass die Stürmer das Tor nicht mehr treffen, die Abwehr das Tor nicht verteidigt bekommt etc. Spricht vielleicht doch dafür, dass der vom Schmaddi etwas größer ist. Denn Angst müssen sie davor ja gehabt haben…

          Spaß beisieite… die Kaderplanung war echt nix im Abstiegsjahr. Und dafür braucht man nicht nur einen Kaderplaner und Geschäftsführer Sport sondern maßgeblich auch einen Trainer, die sich miteinander austauschen. Wenn das nicht klappt, weil die maßgeblichen Personen nicht mehr miteinander sprechen können/wollen, und ein ehemaliger Mittelklassetorhüter, der über keinerlei Trainererfahrung verfügt, das mit Hilfe seines Sohnes dann ganz alleine in die Handnnimmt, kommt halt sowas manchmal dabei raus. Das stimmt schon.

          • Gerd Mrosk says:

            Aber fragt mich jetzt nicht was ausschlaggebend war das es dazu kam,da muss ich erst nachhören,z.B. ob Schmaddi ein Teufelskerl mit nem Teufelsd ist oder eben doch immer noch 2 dazu gehören(gemeinsam gewinnen wir alle)

    • Christ Walker says:

      „Die Genehmigungen aus der Südkurve müssen künftig schneller kommen.“

      Ja scheint wohl so. Ich finde es absolut erschreckend, dass sich der neue Vorstand bisher dazu überhaupt nicht geäußert hat. Weder gestern noch in der Zeit davor. Aber gut solche Aktionen scheinen ja nicht nur in der Südkurve, sondern auch hier von vielen gefeiert zu werden.. Wenn man den Pöbel brauch um gewählt zu werden, müssen dann eben auch die sonst hochgehaltenen eigenen Werte hinten anstehen.

  4. Gerd Mrosk says:

    So schliesst sich jedenfalls der Kreis Zuerst war Stöger völlig angepisst,das Teile der Zuschauer sich angemasst haben zu pfeifen bei seinem destruktivem Rumpelfussball,nun sinds Gesänge,die leider (aber landauf landab usus) auch mal weit unter die Gürtellinie gehen.Thats business as usual Pitter,auch dein Abgang zum BVB

    • FC Neukoelln says:

      Das mit dem Rumpelfussball kann schon sein. Schön ist anders. Allerdings ist er gestartet, als der FC mit 30 Mio verschuldet war und darüber hinaus massiv negatives Eigenkapital hatte. Grosse Künstler habe ich im Kader irgendwie nie gesehen – wie denn auch?? Dafür hat er Gerhardt, Wimmer, Hector, Heintz und Modeste aufgebaut. Ich war bei seinem ersten Spiel in Dresden dabei und dachte nach langer Zeit endlich mal wieder: geil, das hat Hand und Fuß.
      Wie gesagt – das war jetzt noch nicht sooo lange her, dass man sich mit Leuten wie Maniche, dem Faxgerät von Choupo-Moting oder dem Neugeborenen beschäftigen musste, welches Christoph Daum zur Segnung über den Zaun gehalten wurde. Jahre des Grauens!!!
      Ich bin der Letzte, der ihm einen Vorwurf daraus macht, aus den Umständen das Beste gemacht zu haben.
      Und das erfährt mir hier irgendwie zu wenig Wertschätzung.

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