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78,2 Prozent: Mitglieder stimmen klar für Wolf, Sieger und Sauren

Die Mitglieder des 1. FC Köln haben mit einem deutlichen Votum das vorgeschlagene Trio Werner Wolf, Jürgen Sieger und Eckhard Sauren zum neuen Vorstand der Geissböcke gewählt. Die während der Wahl noch anwesenden 2829 FC-Mitglieder stimmten mit 78,2 Prozent für das vorgeschlagene Präsidium.

Aus der Lanxess Arena berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Der 1. FC Köln hat eine neue Vereinsführung. Werner Wolf (62) als Präsident sowie Jürgen Sieger (67) und Eckhard Sauren (47) als Vizepräsidenten wurden am Sonntag um 19.13 Uhr in der Lanxess Arena gewählt. Wolf wird damit der zehnte Präsident des 1. FC Köln und folgt auf Werner Spinner, der nach seinem Rücktritt im März interimsweise von Stefan Müller-Römer vertreten worden war.

Als letzter Akt einer sechsstündigen emotionalen Versammlung, auf der Toni Schumacher und Markus Ritterbach als scheidende Vizepräsidenten verabschiedet wurden, wurde das vom Mitgliederrat vorgeschlagene Team um Werner Wolf gewählt. Von den zunächst 3456 Mitgliedern waren zur Wahl noch 2829 Mitglieder in der Halle. Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses herrschte Erleichterung bei Wolf, Sieger und Sauren. „Wir sind überwältigt“, erklärte der neue FC-Präsident.

Offener Konflikt auf der Bühne – Appell von Spinner

Toni Schumacher und Markus Ritterbach hatten sich davor nicht überwinden können, eine Wahlempfehlung für ihre Nachfolger auszusprechen. Stattdessen trugen sie in ihren Reden und späteren Wortmeldungen einen offenen Kampf gegen Müller-Römer aus. Dies trug ihnen immer wieder Buhrufe vieler Anwesenden ein. Viele andere Anwesenden andererseits dankten den scheidenden Vizepräsidenten in den Aussprachen und verabschiedeten die beiden Vorstandsmitglieder nach siebeneinhalb Jahren mit Standing Ovations. Das Duo nahm ebenso wie der zurückgetretene Werner Spinner keine Abschiedsgeschenke an. Stattdessen überweist der FC in ihrem Name eine Spende an die FC-Stiftung. Spinner hatte sich zuvor per Brief aus Asien an die Mitglieder gewandt. „Schenken Sie bitte der neuen Führung des 1. FC Köln das gleiche Vertrauen, das Sie auch mir geschenkt haben.“

Sauren verzichtet auf Vorstandsvergütung

Dieser Bitte folgten die FC-Mitglieder und bescherten Wolf, Sieger und Sauren ein starkes Votum für die ersten Monate ihrer Amtszeit. Der Mitgliederrat erklärte im Namen von Carsten Wettich, dass das neu gewählte Vorstandsteam die gleiche Vergütung erhalten werde, die dem bisherigen Vorstand zuteil geworden war. Wolf als Präsident wird daher künftig jährlich 150.000 Euro erhalten, Sieger als Vizepräsident 100.000 Euro. Sauren, so erklärte Wettich, verzichtet dagegen auf die 100.000 Euro, die ihm zugestanden hätten. Am Montag übernehmen Wolf, Sieger und Sauren die Vereinsgeschäfte. Am Dienstag findet am Geißbockheim eine Mitarbeiterversammlung statt, auf der sich das Trio vorstellen wird. Am gleichen Tag soll die Verabschiedung von Schumacher und Ritterbach stattfinden.

126 Kommentare
      • Boom77 says:

        Auch ich finde, dass auch denen beiden für die 6 guten Jahre Dank gebührt. Nach der „Overath-Ära“ sah es zappendüster aus. Sie haben übernommen – gemeinsam mit Spinner und sich der Verantwortung gestellt. Man kann zwar sagen, es wäre ein Spiel ohne Risiko gewesen, da man es schlecht kaum hätte machen können und nur gewinnen konnte. Es gab aber sicherlich auch viele, die sich das damals nicht antun wollten. Die drei haben es getan und haben es auch gut gemacht… 6 Jahre lang.

        Lediglich das Ende war nach meiner Ansicht skurill und unwürdig. Auch von denen drei. Da beißt die Maus kein Faden ab. Sie hätten mit erhobenem Haupt gehen können und sollen, statt der „Schlammschlacht“ zum Schluss. Hätte mir es für alle drei anders gewünscht. Spinner hat noch einen versöhnlichen Abschied gefunden. Vielleicht finden diesen und entsprechende versöhnliche Worte dazu auch Schumacher und Ritterbach, wenn ein wenig Zeit vergangen und die eitelkeit nicht mehr so gekränkt ist.

        • major says:

          Tja, wenn man sieht, wie „dankbar“ oder „großmütig“ der Verein mit denen umgeht, die den Karren mal aus dem Dreck gezogen haben, dann frage ich mich, welche Persönlichkeitsstruktur ein Kandidat haben muss, der sich für den Sendboten Gottes hält ;)

          Ich würde das nicht mal für das Gehalt eines großen Automobilkonzernes machen.

          • Boom77 says:

            Ich mag dir Deine Meinung nicht absprechen. Ich hielt und halt dieses Szenario weiterhin für ein Desaster. Denn was wäre die folge. Müller-Römer, Schumacher und Ritterbach wären bis auf unbestimmte Zeit weiterhin unser „Interimsvorstand“. Ob die Handlungsfähig und Handlungswillig gewesen wären, wage ich stark zu bezweifeln.

      • Boom77 says:

        Ja, trotzdem Glückwunsch. Keinen neuen Vorstand zu wählen, wäre ein Desaster gewesen. Und ich finde, bei allem, was da vorher von denen in u.a. halb erst gemeinten Formaten gesagt wurde, lässt sich der Inhalt ihres Interviews, was hier im GBK gestern veröffentlicht wurde, sehr gut lesen und auf eine gute Arbeit hoffen.

        • major says:

          Das wäre kein Desaster gewesen, sondern ein starkes Signal an alle Beteiligten.
          Das Einknicken vor dem Abnicken hat viel mehr Schaden verursacht, nämlich dauerhafte Verdrossenheit.
          Dieser Vorstand kann sich lediglich auf ein paar sehr instabile Persönlichkeiten der „aktiven Fanszene“ stützen, die hoffen, zukünftig um Stadionverbote herum zu kommen und ihre Choreos vom Verein bezahlt zu bekommen.

  1. NICK says:

    Unfassbar was es doch für Leute gibt, die meinen ohne „Markus & Toni“ geht die Welt unter. Das Gegenteil wird der Fall sein. Jetzt kann endlich wieder konstruktiv auf Vorstandsebene gearbeitet werden. Morgen geht’s endlich los.

      • NICK says:

        Also die Redner-Performance des Herrn Wolf, war wirklich nicht der Hit. Mir wars aber erstmal egal, Hauptsache die zwei Saboteure sind weg. Ich verlasse mich erstmal auf den Mitgliederrat und Souque, dass das vernünftige Leute sind, Sieger und Sauren schätze ich stärker ein als Wolf selber…aber wie gesagt, dass sind ja nur Eindrücke um das zu beurteilen, müsste man sich lange mit Ihnen befassen und ich bin dankbar, dass das andere Leute getan haben…

        • Gerd Mrosk says:

          Ich denke auch das alle 3 Reden nicht das waren ,was man sich wünscht,aber das danach ist wichtigerAllerdings denke ich das z.B. Sauren ein ganz ausgeschlafener Junge ist.Ist aber nur ein Bauchgefühl.Souque war schon cool :-) ,ja und die zwei Ex haben sich sowas von disqualifiziert für Ämter in der Zukunft,das hätte man nicht für möglich gehalten.Ganz schlechter Stil,vom Charakter ganz zu schweigen.

          • NICK says:

            Da war SMR echt stilvoll…Wettich hätte es sich besser auch verkneifen sollen, aber der war rednertechnisch heute auch nicht so stark wie sonst…Für Sieger wars, wie er ja sagte, die erste Rede vor so nem Publikum…letzten Endes haben sich Schumacher und Ritterbach letztes Jahr und heute selbst aus dem Amt geredet, selbst nonverbal…

    • major says:

      Markus und Tünn mögen das Problem gewesen sein, bei Wolf und seinen zwei Geisslein aber die Lösung zu suchen, ist eben falsch gedacht.

      Scheiss Leverkusen.
      ICH darf das, der Vizepräsident eines ernstzunehmenden Fußballvereins macht sich damit aber zum Obst.

        • Gerd Mrosk says:

          Der Wettich ist immer so computergesteuert,aber natürlich,er hatte auch schon mehr Inhalt.Klar major,DIE Lösung ist Wolf,Sauren,Sieger nicht,aber bei nem neuen Präsidium gibts auch keine Lösung.Es gibt ein mehr oder weniger lustiges Trio ,das Kompetenzen abdecken soll.Auf den Rest fischt man vorab im Trüben.Das die allesamt ganz schnell ganz viel lernen müssen ,wissen sie doch wohl selbst.Persönlich mach ich mir da am ehesten bei Sieger Sorgen,er erscheint mir etwas extravagant,um es mal vorsichtig vorab auszudrücken

        • major says:

          Das war vielleicht nur Poker mit dem Video, daß die drei noch mal so richtig unter Druck gesetzt hat. Er hat doch die Flucht nach vorne angetreten und es zugegeben.
          Wenn Du allerdings darauf hinaus willst, daß nur altersbedingtes Lippenzittern ist, dann wird die Frau von Deaf Cologne (hießen die so?) sicher genaueres wissen.

  2. Thomas Van Mill says:

    7 Jahre haben die beiden gute Arbeit abgeliefert. Dafür sollten wir danken. Die Rahmenbedingungen war damals nicht so gut wie heute. Der neue Vorstand kann jetzt beweisen das sie es besser können. Hoffentlich halten sie an AV und Wehrle fest, ansonsten käme wieder sehr viel Unruhe rein

      • major says:

        Der Spinner-Brief…alter Schwede…sowas ist natürlich immer einfacher als sich Fragen in persona stellen zu lassen.
        Der ist den einfachsten Weg gegangen und den würdevollsten. Bei den beiden anderen war am Ende davon nichts mehr übrig. Traurig.

        Trotzdem danke. Auch weil die Gegner vom Lügen-Tünn und Hilflos-Markus jeden Anstand und Größe vermissen ließen.
        Würde und Anstand auch gegenüber schon gescheiterten Gegnern sind nämlich Größe. Viele denken ja, man könne das durch Lautstärke und Häme ersetzen.

  3. major says:

    Nicht 78,2 Prozent haben diesen Vorstand gewählt, sondern 2,38% der Stimmberechtigten des Vereins.

    Ich habe mich allerdings gefragt, warum 500 Leute nur für eine Wurst und Limo zu einer Mitgliederversammlung gehen und dann die einzige wichtige Abstimmung des Tages schwänzen.

    Ich saß in einer Gruppe Hools. Sehr angenehme „Menschen“. Die waren natürlich ausreichend mit Jägermeister versorgt, die weiblichen Gruppenmitglieder waren gegen 17 Uhr schon stinkebreit entschlafen und bekamen daher nicht mehr mit, daß ihre heiligen drei Könige gewählt waren.
    Wie „Demokratie“ in deren Sinn funktioniert und was sie von Kloppereien und Überfällen auf Mannschaftsbusse halten, oder gar von Toleranz und ähnlichem, das war im deutlich zu vernehmen. Das sind keine Fans, die suchen nur Krieg und das wollen sie auch vom neuen Vorstand.

    Nun ja. Jetzt sitzt ein Vorstand da, der „Scheiß Leverkusen“ singt und das für witzige Comedy hält. Würde sieht anders aus, so ein Verhalten können „wir“ uns leisten, aber einer von „Deutschland’s besten Anwälten“…naja..wer das auch immer behauptet hat. Die Mitglieder haben gesprochen, jedenfalls etwas mehr als 2%.

    Ich bin morgen am GBH und werfe meinen Austritt ein, wie versprochen. Ich wünsche allen noch viel Glück mit diesem Verein, in dem von einem Proletenvorstand sicher nicht die Gräben zugeschüttet werden können, die heute alle erleben durften.

        • Gerd Mrosk says:

          Komm,alle haben insgeheim gehofft das Sauren uns vor Erleichterung zum Grossen Preis von der Scheibenstr einlädt mit Käffchen und Donauwelle.Ich dachte auch ich käm gar nicht rein,hab doch wieder versäumt meinen Mitgliedsbeitrag zu entlöhnen Mein online Zugang ist ja auch gesperrt worden

        • NICK says:

          Das stimmt den Kommentar mit 9.9. gab es auch, es gab aber mehrere…egal…dann tritts Du halt Morgen aus…ich würde Dir Raten es Ende der Woche zu machen…Morgen stehen ja schon die „Markus & Toni Fründe 98“ und dir Taubstummen am GBH und wollen austreten…

          • major says:

            Ich glaube, Heinz Bull war schon ausgetreten.

            Ja, die Taubstummen, da müssen wir aber noch auf Gottes Gericht warten.

            Ganz kurz waren die mir ein klein wenig sympathisch, aber dann wurd’s etwas zu dicke. Ich erwartete den Erzengel Gabriel, der mit flammenden Schwert auf’s Podium fährt und alles Böse vernichtet.

    • Geissbock60 says:

      Mein lieber Herr Major,
      wir haben uns des öfteren hier auf dieser Plattform beschimpft, leider manchmal auch unterste Schublade!
      Aber bei diesem Kommentar ziehe ich meinen Hut vor Ihnen.
      Sie sprechen mir aus der Seele.
      Ultras haben über die Zukunft des Effzehs entschieden…
      Besser gesagt Hambi Aktivisten bzw. Antifas
      Aushängeschild Fräulein Stefanie Müller-Römer darf weiterhin unseren Verein (halt in einer anderen Position) repräsentieren? Lächerlich!
      Und was die heiligen drei Könige in Zukunft vorhaben bzgl. Sportvorstandes oder auch Markenbotschafter spottet jeder Beschreibung.

        • major says:

          Ich hoffe für Sie, daß sie nicht dazu gehörten. Denn diese Leutchen konnten sich königlich über gestorbene Kinder amüsieren.
          Wenn das Ihr Credo ist, dann sind SIE einer der Gründe, diesen Verein zu verlassen.
          Wenn nicht, dann nichts für ungut.

      • major says:

        Müller-Römer wird natürlich wieder MR-Vorsitzender, ohne Frage.

        Ach, die Szene, als er einen trockenen Hals hatte und um ein Glas Wasser bat..alle blieben sitzen, nur sein Lakai sprang auf, um ihm eines zu kredenzen…ich war sehr amüsiert.

      • major says:

        Was mir die heutige Veranstaltung, deren demokratische Legitimation bei einer Anwesenheit von weniger als 5% der stimmberechtigten Mitglieder ich gefühlsmäßig eben nicht sehe, gezeigt hat:

        Der Verein ist zutiefst geteilt. Mit gewissen Elementen, die Gewalt verharmlosen und unbeteiligte Trainerfrauen sexistisch verleumdet, möchte ich nicht in einem Verein sein. Von Kretins die Kindstode lächerlich finden ganz zu schweigen.
        Von diesem Elementen distanziert sich ein Müller-Römer und der neue Vorstand nicht, weil das deren Wähler sind. Eine Hand wäscht die andere.

        Mit diesen Elementen ist kein Dialog zu führen. Wenn es nicht hundert Prozent nach deren Nase läuft, dann ist wieder „Vorstand raus“. Ein Verein ohne Selbstreinigungskräfte.
        Und dann muss man eben mal sagen: Ohne mich, tschö, maaht et joot. vill Jlöck.

        • LOCUTUS says:

          „Mit gewissen Elementen, die Gewalt verharmlosen und unbeteiligte Trainerfrauen sexistisch verleumdet, möchte ich nicht in einem Verein sein.“
          Dann sollte man nicht nur austreten, sondern konsequent sein, und auch kein Stadion mehr betreten.

        • Gerd Mrosk says:

          Oh,da bin ich mal so gar nicht bei Dir.Ich weiss nicht wieviel Mitglieder tatsächlich aus zig Gründen nicht im Stande waren,bei der spürbar anderen Veranstaltungszeit anzureisen,zu bestimmen,zu wählen,sei es nur mit ner Gegenstimme,wie immerhin beachtliche 21%.Verharmlost wurde lediglich,das es,wie Du oben richtig erwähnst,ein angehender Vize Präsident sich dazu hat „billig“ animieren lassen kölsches (Südkurven)Liedgut mit anzustimmen.Ich bin sehr sicher,das sich jeder,auch ohne polemisch wirken zu wollen,sich von solchen „Aktionen“ wie Nähe der Mülldeponie distanziert.Finds auch gar nicht so schlimm,wenn sich Hools solche Sachen ausdenken,hat zwar was von der Steinzeit ,aber solang keine unbeteiligten in Mitleidenschaft gezogen werden ist alles im grünen Bereich,auf deutsch,kann mir wurscht sein.Meines Wissens ist die Trainerfrau nicht verleumdet worden,ich hab sogar aus 1.Hand denjenigen ,der das unbedingt in die Welt setzen musste,aus welchem Motiv auch immer.Denn in seiner Stellung hat er Aufmerksamkeit nicht wirklich nötig

          • major says:

            Naja, wenn man singt, das Schmadtke die Frau vom Stöger vögelt (sinngemäßes Zitat, das ich mir nicht zu eigen mache!), dann ist das schon klare Verleumdung. Ein Schmadtke wird damit schon klar kommen, aber die Frau Kriegler hat damit nun wahrlich überhaupt nichts zu tun. Aber den Kurvenkindern geht es eben um Grenzüberschreitungen.

            Und -weitergedacht- ich möchte keinen Vizepräsidenten des Vereins sehen, in dem ich Mitglied bin, der in einer Menge steht, die sowas skandiert, auch wenn er ausgerechnet diese Zeilen nicht mitsingt. Und wahrscheinlich würde das in der Liga auch zu ziemlichen Diskussionen führen und vom DFB zu Recht bestraft. Der Schaden wäre immens.

          • Gerd Mrosk says:

            Achso major,warum sind die Mitglieder,die nur kommen ,wenn sie grad Zeit haben Denen gehts tatsächlich zu gut,die können sich das leisten ,ne Dauerkarte“für alle Fälle“ zu haben (FC könnte in Liga 1 sich wieder finden und gegen die Granden der Liga antreten).Das Problem ist ja aber legitim gegen fanfreies Verhalten vorgehen zu können.Vllt wär ja das auch ein Denkanstoss für ne Modifizierung in der Satzung

        • Heinz Bull says:

          Nun , es gibt wenige die den FC lesen können. Major in allem bekommst du von mir 100% .
          Vor einem Jahr hat hier mal ein/ mal im Ernst
          / genau das beschrieben was du hier gesagt hast. Wir hatten eine Familien – Mitgliedschaft von 5 Personen. Da ich im Ausland lebe und meine Kinder alle erwachsen sind und in Deutschland leben wollte ich hinsichtlich von Dauerkarten eine Lösung vom FC. Gehe jetzt nicht näher darauf ein. 48 Jahre Mitgliedschaft, davon 22 Jahre Familien – Mitgliedschaft . Habe alles gekündigt und bin erleichtert diesem verlogenen Haufen nicht mehr anzuhören.

          • major says:

            Ich möchte niemanden als „verlogen“ bezeichnen, aber ich weiß was Du meinst. Wie geschrieben, ich bin einfach nur ..gelinde gesagt…erstaunt, daß von 110.000 Mitgliedern nur 2800 den Vorstand bestimmt haben.

            Nach der Meinung des neuen Vorstand zu den Dauerkarten müsste man die doch eigentlich auch aus dem Verein werfen, weil die ihre Pflichten nicht wahrnehmen, oder ? ;)

    • Boom77 says:

      Naja, ich bin ja einer der drittklassigen Mitglieder, weil ich am Sonntag nicht noch 6 Stunden Zeit aufgewendet habe (Nick, hat mir nämlich nur die Hinfahrt mit dem Zug vorgerechnet, aber vergessen, dass ich ja auch zum heimatlichen Hauptbahnhof hin und zurück und aus Köln wieder nach Hause kommen muss). Diesen Schuh muss ich mir schon anziehen. Keine Frage… Die Frage ist aber (Hoddies, Freiwurst und Freicola hin oder her), warum ich als zahlendes und interessierte Mitglied von außerhalb (nehmen wir mal Berlin für meinen „schmierlappigen Bro“ aus Neukölln) 725 km in eine Richtung (oder mit dem Zug mehr als 5 Stunden rein für die Hinfahrt) auf mich nehmen muss, um überhaupt meine Stimme für die Vorstandswahl abzugeben? Ich kann heute ganze Parlamente mittels Briefwahl wählen. Und das Internet eröffnet zudem Möglichlkeiten, um aktiv am Vereinswesen teilzunhemen. Wäre das nicht „spürbar anders“? Wohl nicht… denn womöglich handhaben das ja andere genau schon so.

  4. Gerd Mrosk says:

    Endlich,weiter so,ich hab morgen zufällig frei .Müller Römer hat heute zweifelsohne das liebe Kind gegeben,das tatsächlich zuerst die Ultras(nicht Hools) am besten wissen,das er das nicht ist.Er spinnt Intrigen am laufenden Meter ,so wie es gerade in seinem Sinne und Gutdünken angedacht ist.Allerdings darf man ja auch nicht unter den Tisch kehren,das auch ein blindes Huhn nun mal ein Korn findet

    • Jose Mourinho says:

      Sehe ich ähnlich. MR ist der, den man mal los werden müsste, aber heute hat er seine Position erneut gefestigt. Der Herr Wolf scheint mir einfach nur ein neuer Grüßonkel zu sein. Sieger hat auf seinem Gebiet Kompetenz – schwer zu sagen, was das sonst für ein Typ ist. Immerhin der Sauren scheint mir ein recht schlauer Bursche zu sein und ich kann mir kaum vorstellen, dass der so einen windigen Vogel wie den MR nicht durchschauen würde. Es bleibt spannend…

      • major says:

        Gerade den Sauren halte ich für den gefährlichsten. Wer sich mal mit seinen Managerinterviews befasst hat, der weiß: der geht über Leichen, sogar, wenn sie noch gar nicht tot sind.
        Mit hat es sehr gut gefallen, daß Wolf meinte, man wolle keine Finanzhaie im Verein und dann hat er den im Vorstand :D :D :D
        Allerdings auch der einzig geistig bewegliche im Trio.

        Aber auch den „Scheiss Leverkusener“ Sieger halte ich für nicht ungefährlich. Solche Typen erkennen ihr Ablaufdatum nicht und halten sich für Gottgesandt, selbst wenn die Demenz schon ihre eigene Postleitzahl im Kopf hat. Machte einen leicht verwirrten Eindruck in seiner Geschichtsschwelgerei. Beim Double ’84 wäre ich aber auch gerne dabei gewesen. War bestimmt Hammer.

          • Boom77 says:

            Es geht mir nicht nur darum, den Sitz im Mitgliederrat zeitlich zu beschränken, sondern diesen ganz wieder abzuschaffen. Meiner Meinung nach brauchen wir den nicht. Und ob ein „spalterischer“ Vorsitzender oder Selbstdarsteller nun Müller-Römer, „Boom77“, „José Mourinho“, „Max Moor“ oder „Gerd Mrosk“ heißt, ist doch auch Wurst.

  5. NICK says:

    Eins muss ich noch loswerden…dieser Sitzungsleiter Kley – Junge! DAS WÄRE EIN PRÄSIDENT GEWESEN!!! Hatte wohl zu wenig Sportkompetenz…

    Beeindruckender Auftritt,! Auch Ihnen vielen Dank für viele Jahre Arbeit als Beirat beim Effzeh und alles gute für die Zukunft. Schön das Ihnen das Lied gefallen hat ;)

  6. Paul says:

    Yes, Yes, Yes!!!

    Ich bin froh, dass die Knalltüten-Combo Geschichte ist. Dass sie heute noch mal auf den Putz hauen, war zu erwarten, aber die MV hat vernünftig entschieden. Wir brauchen keine Stimmungskanonen, wir brauchen ein Präsidium, dass durch richtige Entscheidungen die Weichen in eine bessere Zukunft stellt.

  7. Gerd Mrosk says:

    Was ich übrigens nicht glauben kann ,das 5000 Plätze regelmässig frei bleiben im Heimspiel.Das masse ich mir an,es sehen zu können aus O 14(nein,kein Ruhmesblatt da zu sitzen,aber man hat Übersicht) Vllt sind 5000 im Visier ,weil sie ,ja was überhaupt?Karten zu oft anbieten,dann würden sie verkauft.Woher weiss man überhaupt oder worauf stützt sich diese Behauptung das 5000 Plätze frei bleiben im Dauerkartenbereich???

    • major says:

      Aus dem Handgelenk. ich habe nicht den Eindruck, daß bei jedem Spiel 5000 Plätze frei sind und außerdem heißt es jedesmal : „Ausverkauft“. Wenn man allerdings auf Business West schaut, dann sind da nach der Halbzeit schon mal 25% der Plätze unbesetzt, aber darüber redet niemand ;)
      Wie der Hoeness mal sagte: „Wir können uns doch nur so ein Stadion leisten, weil wir den Businessplätzen das Geld aus der Tasche ziehen, von den Stehplatzkarten kann man sich kein Stadion leisten“

      Ich frage mich allerdings, ob es überhaupt zulässig ist, das Verhalten der Dauerkarteninhaber über eine Zugangskontrolle hinaus zu speichern und auszuwerten, so von der DSGVO her. Außerdem stelle ich mir das rechtlich ohnehin schwierig vor. Es gibt doch keine Anwesenheitspflicht. Das weiß der Anwalt Sieger auch. Deshalb ist das nur ein Nebenschauplatz, damit die neue Kombo überhaupt ein Sachthema hat.

      • Gerd Mrosk says:

        Seh ich auch so,da warten sie drauf vorbereitet auf das Anliegen.Die Haupttribüne(genannt Metthäppchencombo)ist vis a vis von mir und seit Jahren wunder ich mich drüber,das die weit nach Wiederanpfiff fast gänzlich verwaist ist,aber sie füllt sich tatsächlich wenn die Bäuchlein gesättigt sind,so in der 60.-65. Min.
        Genau,wie will man das kontrollieren oder ahnden ,ohne gegen datenschutzrechtliche Massregeln zu intervinieren?Von daher muss man sich zwischen fannah oder volksnah entscheiden diesbezüglich Immer nur auf Werte zu verweisen um Stimmen zu hamstern ist nicht zielführend hinsichtlich langfristiger Liquidität.EVENTIS RAUS!!!!

  8. Gerd Mrosk says:

    Die werden auch den Teufel tun und sich den Hals verrenken mit nem Stadionausbau ,der sich vllt (wenn man nicht alle paar Jahre absteigt und mal dann nur noch 60% Auslastung hat) in 25 Jahren amortisiert hat,wenn 2-3 Vorstände unter der Erde liegen.Das mit GBH bzw NLZ ist da viel realistischer das angehen zu können und wollen.

    • major says:

      Das mit dem Stadion ist doch viel komplizierter als heute schon dargestellt. Das Stadion gehört dem FC nicht, sondern der Stadt Köln. Mit der verscherzt man es sich gerade, wenn auch nach 2024 die Frau Reker Geschichte sein wird.
      Man kann da nicht einfach bauen und machen wie man will, ebenso wenig wie am GBH, weil das Gelände dem FC gar nicht gehört.

      Erfrischend fand ich die Aussage, daß in Müngerdorf 50% Anwälte wohnen, da würde man niemals eine Betriebsgenehmigung bekommen. Und ein wenig verstehe ich das auch, wenn da noch 25000 mehr Fans durchströmen.

      • Gerd Mrosk says:

        Der Stadionausbau,Achtung Unwort des Tages,ist doch nur Spielball der Vorstandswahl und nach menschlichem Selbstverständnis auf unbestimmte Zeit gar nicht realisierbar,ja nicht mal vom finanziellen Aspekt her wirtschaftlich erstrebenswert.Wer weiss denn,siehe kurz angetouchte Super Liga,was in 10-15 Jahren ist mit den Plänen der komischen Euro Oligarchen?Vllt sollen die Felder ja iwann doppelt oder dreimal so gross gemacht werden,damit die Stadien 300000 Zuschauer fassen,vllt ja der FC als Spitzenverein der nichtinvestorgesteuerten nur montags vormittags vor RTL am Mittag spielen?Ma weiss et alles nit un nix jenaues jenau esu

        • major says:

          Super Liga…ja, das hat der Sieger schon mal im Wahlkampf angesprochen. Sehr ambitioniert, ich wage mal zu bezweifeln, daß er den Effzeh noch in einer Super Liga spielen sehen wird…aber bis dahin kann er ja eine Ausbildung zum Opernsänger machen, er hat ja genug Freizeit.

          • Gerd Mrosk says:

            Nein,nein.Das war ja sein oder ein Vorbehalt sich gegen einen Stadionausbau zu sträuben.Ich persönlich denke auch nicht ,das wir schon Dortmunder Verhältnisse hätten ,die immer annähernd ausverkauft haben,egal in welchen Tabellenregionen sie sich bewegen.Ich denke wir hätten 60000 im Schnitt (derzeit).Das macht auch aus den erwähnten Gründen derzeit SO noch keinen Sinn,aber das man das als Mittel zum Zweck benutzt ist auch logisch

  9. Gerd Mrosk says:

    Major,Verleumdung wäre es,wenns nicht stimmt aber ich habs jetzt geschnallt ,das du Siegers Liedgutpotenzial unter Umständen für so ausgeprägt halten könntest ,das das tatsächlich dann ein no go wäre Wie der uns schier unbekannte Leverkusen Symphatisant aber mitteilte ist Scheiss Leverkusen mit zu skandieren gang und gäbe und jetzt auf keiner bahnbrechende Idee vom 1.FC Köln und/oder deren Vizepräsidentschaft erwachsen.

    • major says:

      Da muss man sich die Absolution von einem Leverkusener holen ? WIE UNWÜRDIG !

      Wie gesagt, WIR dürfen Scheiss Leverkusen sagen. Ein Vizepräsident macht sich damit aber auch gegenüber den Ligakollegen untragbar.

      Und bei einem Prozess, in dem es um einen Tatsachenbeweis ginge, möchte ich den Popcornstand haben :)

  10. Herrmann says:

    Ich gehöre auch zu den wenigen Mitgliedern, die gestern vor Ort waren. Was ich zum Kotzen finde ist, dass von vieler Seite her kein Respekt dafür gezollt wird, was der ehemalige Vorstand (teils ehrenamtlich) für den Verein geleistet hat. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass man im Jahre 2012 nicht einmal wusste, ob die Miete fürs Müngersdorfer Stadion noch gezahlt werden kann. Der Verein wurde in seiner schwierigsten Zeit aus dem Dreck gezogen. Dafür sollten wir alle dankbar sein. Von 7 Jahren Amtszeit wurde die allermeiste Zeit Großartiges geleistet. Das lässt sich nun mal nicht wegdiskutieren. Das Fehler geschehen sind wurde seitens Schumachers und Ritterbachs zugegeben und es ist doch völlig normal, dass überall wo gearbeitet wird auch Fehler passieren. Dennoch denke ich, dass der FC mit dem neuen Vorstand nicht schlecht aufgestellt ist für die Zukunft. Besonders Sieger wirkt auf mich sehr kompetent und strahlt eine gewisse Gelassenheit aus. Ich wünsche ich den Dreien alles Gute.
    Wer auf mich nachwievor als Störfeuer des Vereins gilt ist SMR. Ich kann nicht einmal behaupten, dass die Inhalte seiner Reden Nonsense sind, aber, was Ritternach mMn richtig sagte, er steht seit 15 Jahren im Mittelpunkt aller Streitigkeiten des 1.FC Köln.

  11. Guido Plessow says:

    78 Prozent sind sehr sehr mager. Es tut mir leid, ich kann dem neuen schon vorher feststehenden Vorstand nichts abgewinnen. Außer Arroganz, Überheblichkeit und Inkompetenz sehe ich nichts. Und Müller-Röhm ist das größte A…… in diesem Orbit.

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