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Beierlorzer lobt Thielmann: „Wir haben das nächste Talent“

Im Nachwuchs des 1. FC Köln tummeln sich zur Zeit viele vielversprechende Talente. Eins davon ist der Deutsche U17-Meister und derzeitige A-Jugend-Spieler Jan Thielmann. Während der Länderspielpause darf sich der Youngster bei den Profis zeigen und wurde von Achim Beierlorzer nach seinem Auftritt im Testspiel gegen Viktoria Köln besonders gelobt. 

Köln – In der abgelaufenen Saison hatte Jan Thielmann mit 15 Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg der U17 des 1. FC Köln. Auch in den beiden Halbfinalspielen gegen den FC Bayern München konnte sich der Nachwuchsspieler in die Torschützenliste eintragen. Seit diesem Sommer läuft der 17-jährige unter Stefan Ruthenbeck in der A-Jugend auf. Auch hier stand Thielmann bislang in allen sieben Meisterschaftsspielen in der Startelf und machte mit guten Leistungen und zwei Treffern auf sich aufmerksam.

Erfolgreicher Test gegen Drittligisten

Die guten Auftritte des Youngster sind auch Achim Beierlorzer nicht verborgen geblieben. Und da der ehemalige U17-Nationalspieler derzeit nur auf Abruf für die deutsche U18 bereitsteht, beorderte der Trainer den Offensivspieler gemeinsam mit vier weiteren Nachwuchsspielern während der Länderspielpause ins Profi-Training. Bereits während der letzten Länderspielpause Anfang September durfte sich Thielmann bei der ersten Mannschaft zeigen und kam auch im Test gegen den PSV Eindhoven zum Einsatz. Am Donnerstag stand der Spieler, der vor zweieinhalb Jahren von Eintracht Trier nach Köln gewechselt war, durch den Ausfall von Marcel Risse sogar in der Startelf im Freundschaftsspiel gegen den Drittligisten Viktoria Köln. Auch hier wusste der Deutsche Meister zu überzeugen, wechselte häufig mit Vincent Koziello die Positionen in der Zentrale und zeigte sich immer anspielbar. Zwar fehlte es dem Youngster in der ein oder anderen Situationen an einer Portion Mut, den direkten Weg nach vorne zu suchen. Mit seiner Ball- und Passsicherheit lieferte Thielmann jedoch ein gelungenes Spiel.

Das hat alles Hand und Fuß

Kein Wunder also, dass sich Achim Beierlorzer hinterher mehr als angetan von seinem noch jungen Schützling zeigte. „Ich habe zwei U19-Spiele gesehen und da hat mich Jan jedes Mal völlig überzeugt“, erklärte der Trainer, warum er den erst 17-jährigen vorübergehend zu den Profis hochgezogen hat und lobte anschließend seinen Auftritt gegen die Viktoria: „Wenn wir sehen, was der Junge hier veranstaltet, dann wissen wir, dass wir das nächste Talent haben. Und zwar eins, das völlig klar im Kopf ist. Er gefällt mir unheimlich gut. Er ist laufbereit, er ist willig. Das hat alles Hand und Fuß was er macht.“ Warme Worte für den U19-Spieler, der sich sicher sein kann, dass man im Verein große Stücke auf ihn hält und seine Entwicklung im Nachwuchsbereich ganz genau beobachten wird. Denn auch Beierlorzer verspricht: „Den werden wir auf seinem Weg begleiten.“

6 Kommentare
  1. Gerd Mrosk says:

    Dann sollten wir ihm umso mehr die Daumen drücken das jetzt Ergebnisse erzielt werden,die das direkte Umfeld ruhig bleiben lassen.Ich denke den Beweis,trotz Druck durch die Tabelle,hat er erbracht,das er den Mut bereit ist aufzubringen.

  2. Dieter says:

    Es dürfte auch mit Stefan Ruthenbeck im Zusammenhang stehen, dass junge Spieler „noch klar im Kopf sind“. Denn durch Ihn werden die Jungs weiterentwickelt und in Bodennähe gehalten, dass sollte man nicht vergessen. Freut mich ganz besonders, dass Herr Beierlorzer nun verstärkt ein Auge auf unsere jungen Spieler wirft. Aufmerksamkeit und Wertschätzung, dürfte jedem jungen Spieler gut tun! Dann tut er auch dem FC gut :-)

  3. Gerd Mrosk says:

    Salopp gesagt stellt sich das spätestens in der U 17 raus wer Trainingsfleiss neben schulichem Fleiss der Disco oder anderen nicht förderlichen „Aktivitäten“ vorzieht.Da gilt es im heimischen Umfeld sowie im NLZ dafür Sorge zu tragen,das sportliche Ziele und Lebensfreude ständiger Begleiter sind.

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