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Czichos angeschlagen: Bekommt der FC ein Innenverteidiger-Problem?


Der 1. FC Köln ist für das Spiel gegen den SC Paderborn auf der Innenverteidigerposition dünn besetzt. Mit Rafael Czichos und Sebastiaan Bornauw stehen Achim Beierlorzer nur zwei einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Umso besorgter war man zunächst, als Czichos das Training am Donnerstag vorzeitig beenden musste. 

Köln – Jorge Meré wird dem 1. FC Köln am Sonntag im Heimspiel gegen den SC Paderborn nach seiner zwei-Spiele-Sperre aus dem Spiel gegen Hertha BSC noch fehlen. Auch Lasse Sobiech steht dem Trainer im Duell der beiden Aufsteiger nicht zur Verfügung. Der Abwehrhüne hatte sich im Testspiel gegen Viktoria Köln eine Adduktorenverletzung zugezogen. Umso größer war der Schreck, als Rafael Czichos am Donnerstag das Training nach einem Zusammenstoß mit Jhon Cordoba vorzeitig abbrechen musste.

Höger als Czichos-Backup

Zwar gab Achim Beierlorzer nach dem Training bereits Entwarnung. Gewissheit, wie die Wadenmuskulatur auf den Schlag reagiert, dürfte man aber erst nach den nächsten Einheiten haben. „Der Muskel hat zu gemacht und da muss man bei so einer Einblutungen vorsichtig sein“, erklärte Beierlorzer die Situation. Klar ist, sollte Czichos für Sonntag nicht zu einhundert Prozent fit sein, bekommt der 1. FC Köln ein Problem auf der Innenverteidigerposition. Am Donnerstag agierte Marco Höger beim Abschlussspiel neben Sebastiaan Bornauw in der Innenverteidigung. Diese Variante wäre wohl die naheliegenste, wenngleich sich mit Robert Voloder und Sava Cestic während der Länderspielpause auch zwei Innenverteidiger aus der U19 bei den Profis beweisen durften. Möglich, dass bei einem Ausfall von Czichos zumindest einer von beiden am Sonntag im RheinEnergieStadion auf der Bank sitzt. Allerdings wird das Duo auch am Samstag beim wichtigen Derby der U19 gegen Gladbach gebraucht.

Die größten Sorgen dürften sich aber ohnehin erledigen, sollte Czichos am Freitag wie erwartet wieder ganz normal am Mannschaftstraining teilnehmen können. Für das Spiel gegen den SC Paderborn lassen es die Kölner in den verbleibenden zwei Tagen ohnehin körperlich etwas ruhiger angehen. „Wir fahren vom Umfang jetzt runter und wollen die Spritzigkeit erzeugen, damit wir topfit in den entsprechenden Zweikämpfen und Situationen sind“, berichtete Beierlorzer am Donnerstag. Am Freitag stehen noch einmal Torabschlüsse und das Spiel gegen den Ball auf dem Programm, am Samstag folgt das Spiel mit dem Ball. Dabei werden auch die Torhüter miteinbezogen, wie der Trainer erklärte, „weil wir möglichst wenig den Ball schlagen wollen.“

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