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„Der Einsatz ist das Mindeste, was wir entgegen bringen müssen“

Der 1. FC Köln hat den ersten Heimsieg der Saison fest im Blick. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Paderborn wollen die Geißböcke die lang ersehnten drei Punkte vor heimischem Publikum einfahren. Doch obwohl der Mitaufsteiger bis dato noch sieglos daher kommt, weiß Achim Beierlorzer um die Stärken des Gegners und findet lobende Worte für seinen Trainerkollegen. 

Köln – Die Zielsetzung des 1. FC Köln für das Keller-Duell gegen den SC Paderborn am kommenden Sonntag ist klar: „Wir wollen unbedingt gewinnen und werden alles dafür tun, diese drei Punkte in Köln zu behalten“, sagte Achim Beierlorzer am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Dabei will die Mannschaft an die gute Leistung aus der Partie gegen Schalke 04 anknüpfen. „Da hatten wir eine sehr hohe Stabilität in der Defensive, aber auch im Spiel nach vorne waren sehr gute Momente dabei.“

Beierlorzer lobt Paderborns Philosophie

Dass der FC in der vergangenen Saison beide Partien gegen die Ostwestfalen verlor, soll am Sonntag keine Rolle mehr spielen. Mit einem Sieg könnten sich die Geißböcke bereits einen komfortablen sechs-Punkte-Vorsprung zu den Gästen verschaffen. Doch auch wenn für die Paderborner in den ersten sieben Spieltagen nur ein Punkt beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg heraussprang, lobte Achim Beierlorzer die Arbeit seines Trainerkollegen Steffen Baumgart. „Mir gefällt es, wenn ein Trainer an seinem Weg festhält.“ Mit der gleichen Spielphilosophie, die den SCP in der vergangenen Saison zum Aufstieg geführt hatte, agiert die Mannschaft nun auch eine Spielklasse höher. Zwar gab es für diese Spielweise bislang noch keinen Sieg für die Baumgart-Elf zu feiern, trotzdem bereitete der Aufsteiger nicht nur dem FC Bayern München bereits Probleme. „Wenn man sich die Spiele anschaut, dann hatten sie in jedem Spiel ihre Momente und haben auch schon schöne Tore geschossen. Sie sind eine gefährliche Mannschaft, die ihre Qualitäten hat“, lobte Beierlorzer den kommenden Gegner. Insbesondere der läuferische Einsatz zeichnet die Paderborner Spielweise aus. Eine Tugend, die der FC-Trainer bei seiner Mannschaft mitunter zuletzt vermisst und immer wieder eingefordert hat. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass dieser Einsatz das Mindeste ist, was wir entgegen bringen müssen.“

Doch am Sonntag muss nicht nur der Einsatz und Wille stimmen, um im ersten Abstiegskrimi der Saison die Punkte in Müngersdorf zu behalten. Das weiß auch Achim Beierlorzer: „Wir müssen gut verteidigen. Das heißt, wir brauchen wieder Abstände, wo wir uns relativ schnell gegenseitig helfen können.“ Darüber hinaus fordert der Trainer von seiner Mannschaft Tempo im Spiel nach vorne und einen kontrollierten Spielaufbau. „Zudem müssen wir Pressing resistent sein, weil Paderborn schon ganz vorne attackiert und versucht, Fehler zu erzwingen.“ Nach eigenem Ballgewinn geht es für den SCP dann mit enormen Tempo in den Gegenangriff. Diese Umschaltsituationen will der FC am Sonntag so gut es geht verhindern. „Genau diese Aspekte haben wir in der gesamten Trainingswoche mit drin gehabt.“

6 Kommentare
  1. Hennes48 says:

    Soweit ist es wie immer!
    Alle guten Vorsätze sind wieder mehr als ausreichend kommuniziert.
    Was mich halt zweifeln lässt, ist die Tatsache, dass der FC im März das letzte Heimspiel gewonnen hat.
    Davon abgesehen, beim Blick auf den Punktestand wäre ein Sieg allmählich definitiv nahezu zwingend notwendig!
    Ich bin leider sooo skeptisch geworden…alles ab 2017 sitzt einfach ziemlich tief…
    Bin sehr (an)gespannt! Merkt man gar nicht oder? :-)
    Come on FC!

    • Anti Raute says:

      Nee, nicht so wie immer. Beierlorzer hat im Gegensatz zu Anfang erkannt, worauf es bei Spielen gegen Paderborn ankommt. Die sind doch berechenbar, die können doch gar nicht anders spielen, deshalb werden die Gegner sich auch auf sie einstellen und aufgrund ihrer besseren Qualität in der Regel auch gewinnen. Am Sonntag ist also auch Geduld gefragt, von der Mannschaft wie auch von den Fans. Ein 1:0 würde ich sofort unterschreiben.

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