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Kölner Erleichterung: „Das war ein immens wichtiger Sieg“


Nach fünf saisonübergreifenden Niederlagen daheim im RheinEnergieStadion hat der 1. FC Köln wieder einen Heimsieg feiern können. Das 3:0 (1:0) gegen den SC Paderborn hievte die Geissböcke in der Tabelle auf Rang 15. Vor allem aber war es das erste Zu-Null-Spiel der Saison und ein Erfolg über einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Stimmen zum Spiel.

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Rafael Czichos: „Wenn man die Ergebnisse am Samstag gesehen hat, dann war das heute ein immens wichtiger Sieg. Wir wollten heute den Fans etwas zurückgeben und haben es gut hinbekommen. Wir haben sehr kompakt gestanden, dass Paderborn mehr Ballbesitz hatte, war nicht schlimm. Gerade in der ersten Halbzeit hätten wir offensiv zwar noch ein, zwei mehr machen können. Aber am Ende gefällt mir die Null hinten sehr gut. Es war total wichtig zu zeigen, dass wir das können – und das auch souverän.“

Die vier Punkte geben uns Rückenwind

Timo Horn: „Endlich haben wir die Null gehalten. Die Mannschaft hat ähnlich gut verteidigt wie auf Schalke. Das hat auch sicherlich mit der taktischen Umstellung zu tun. Wir spielen in einer guten Grundordnung, das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir sind nicht ins offene Messer gelaufen und haben eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt. Wir mussten mehr miteinander reden auf dem Platz, um die Ordnung zu wahren. Das können wir noch besser, vor allem, wenn da noch andere Kaliber als Paderborn kommen. Trotzdem muss man auch gegen diese Mannschaft erst mal gewinnen. Wenn wir weiter so spielen, werden wir am Ende die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen. In den nächsten Wochen geht es gegen Gegner, gegen die wir Punkte holen wollen und müssen, Gegner auf Augenhöhe. Da geben uns die vier Punkte aus den letzten zwei Spielen Rückenwind. Auch, wenn es in Köln keiner wahr haben will, sind wir Aufsteiger. Die Zweite Liga ist ein himmelweiter Unterschied zur Bundesliga.“

Simon Terodde: „Ich konnte meinen Torjubel noch durchziehen, dann war es eine emotionale Achterbahnfahrt. Mir war klar, dass ich nicht im Abseits stand, und als die Entscheidung kam, war ich sehr erleichtert. Jeder kann die Tabelle lesen, aber jeder hat heute gemerkt, wie schwer es ist, in der Bundesliga drei Punkte zu holen. Wir haben auf das Spiel gebrannt, jeder Fan hat uns emotional in jedem Zweikampf begleitet. Das hat uns extrem geholfen. Ich will der Mannschaft mit Toren helfen, das ist mir gelungen. Aber auch die Art, wie man spielt, ist wichtig. Das haben heute alle gut gemacht. Der letzte Bundesliga-Heimsieg war gegen Leverkusen, das hat man bei der Ehrenrunde gemerkt. Da ist viel von allen abgefallen. Jetzt müssen wir sofort weitermachen und bis zur Winterpause sehr viele Punkte holen, um dann gut zu stehen. Wir müssen uns nur mit dem Abstiegskampf beschäftigten, weil wir gesehen haben, wie es vor zwei Jahren gelaufen ist. Ich will in zehn Jahren an eine gute Zeit beim FC zurückblicken können.“

Unsere Mannschaft sich hochgepusht

Achim Beierlorzer: „Ich habe einen verdienten Sieg unserer Mannschaft gesehen. Wir haben uns vorgenommen, von Anfang an mit viel Energie auf den Platz zu treten, um das Spiel für uns zu entscheiden. In den ersten 25 Minuten haben wir das hervorragend gemacht. Nach der Führung haben wir schon auch gesehen, was Paderborn für Möglichkeiten hat. Da waren wir zu passiv und haben uns auch mit dem Ball nicht gut bewegt. Das wollten wir in der Halbzeit verändern und haben die Mannschaft dahingehend motiviert. Wir wollten den Sieg auf gar keinen Fall mehr loslassen. Wir wussten, dass Paderborn niemals aufgibt. Aber unsere Mannschaft hat sich dann in der Kabine hochgepusht und wollte auch auf gar keinen Fall aufgeben. Wir sind überglücklich und sehr zufrieden, dass wir den Sieg in Köln behalten konnten.“

Steffen Baumgart: „Glückwunsch an Köln zu einem verdienten Sieg über beide Halbzeiten. Jetzt können wir darüber reden, dass wir uns viel vorgenommen, aber gefühlt nicht einen Torschuss aufs Tor gekriegt haben. Dann kannst du natürlich nicht gewinnen. Das akzeptieren wir auch.“

23 Kommentare
    • Gerd Mrosk says:

      Genau,gutes Stichwort.Jetzt haben wir was Luft zum atmen.Hoffe wir machen dieses Jahr einfach mehr Punkte gegen die direkte Konkurrenz und Leute,der Trainer hält wie man sieht nicht blind und stur am 4-4-2 fest,es ist auch ein Sieg für den Trainer gegen aufkommende berechtigte Kritik nach Hertha

      • Gerd Mrosk says:

        Noch nicht im Flieger Hennespüppche?Du bist echt ne ganz arme Kreatur und ich bin gerne derjenige der dir das auch wenns sein muss tagtäglich unter die Nase reibt.Ziesi meints eigentlich nur gut,er verkennt aber das solch kleine Leuchten wie dir da eher nicht mit beizukommen ist.Meinetwegen kannst dich hier sehr gerne zum Spast machen in jedem Beitrag.Hatte dich ehrlich schon vermisst in den letzten Wochen.Hat dir Mutti wieder den PC abgenommen?Ehrliche Antwort bitte

  1. Geissbock60 says:

    Endlich mal wieder zu Hause gewonnen!
    Glückwunsch… aber bitte diesen Sieg gegen sehr schwachen Gegner nicht überbewerten. Bornouwe, Hector und unser Tunesier für mich die besten. L.Schaub natürlich der beste Techniker aber zu (meiner Meinung nach) viele Fehlpässe. Bin sehr optimistisch, dass es in den nächsten Auswärtsspielen ein paar Pünktchen mehr werden…

  2. Klio says:

    Paderborn war heute schlecht, das hatte aber auch viel damit zu tun, wie der FC heute aufgetreten ist.

    Ein richtig gutes Spiel und so wichtig angesichts der Tabellensituation. Es ist vor allem ein gutes Zeichen, dass die Mannschaft das in einer Situation unter ziemlichen Zugzwang so hinbekommen hat. Mehr „6-Punkte-Spiel“ geht kaum.

    P.S.: @Ziesi hat vollkommen Recht. Trolle sind verschwendete Lebenszeit.

    • Gerd Mrosk says:

      War aber jetzt nicht so ,das der FC sich über ne längere Phase zurück gezogen hat.“Dran“ geblieben sind sie permanent,der Gegner hat zugegeben auch dazu aufgefordert.Taktisch sah das ganz gut aus.So viel besser waren die letztes Jahr sicher auch nicht und sie haben uns alles um die Ohren gehauen.Anti Raute hatte Recht,ich hätteauch zur Not ein 1:0 genommen,wichtig war heut unterm Strich doch nur dasErgebnis gegen einen Mitkonkurrenten.

    • NICK says:

      Ich vergleiche nicht uns mit Bayern, sondern den Spielverlauf Bayern – Effzeh & Effzeh – Paderborn. Die Bayern haben die uns noch länger den Ball überlassen als wir Paderborn.

      zu „Ziesi“ – ist das nicht auch eine Art Troll? Da kommt jedesmal der gleiche Hinweis und nie etwas zum Effzeh…

  3. Fredi says:

    Sehr guter Leistung von der Mannschaft, Hector und Skhiri funktionieren überraschend gut im defensiven Mittelfeld, zudem scheint der Trainer etwas von seinem Pressing System welches nicht funktioniert hat etwas abgerückt zu sein. Da bin ich mal gespannt auf die nächsten Spiele…

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