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Radikaler Strukturwandel: Vorstand auch im Aufsichtsrat

Der 1. FC Köln hat am Montag eine stark veränderte Struktur der Gremien des Vereins und der KGaA bekannt gegeben. Die zentrale Veränderung: Lionel Souque, bisher Vorsitzender des Aufsichtsrates, rückt in gleicher Funktion in den Beirat. Dafür wird der Aufsichtsrat umgestaltet und verkleinert. Künftig gehören dem direkten Kontrollgremium der FC-Geschäftsführung nur noch die drei neuen FC-Vorstände sowie ein ehemaliger Aufsichtsrat an. Auch der neue Beirat wird stark verkleinert.

Köln – Mit der Mitgliederversammlung am 8. September war klar: Der 1. FC Köln würde nicht nur einen neuen Vorstand mit Werner Wolf, Eckhard Sauren und Jürgen Sieger bekommen. Auch würde der Beirat der Geissböcke, deren Mitglieder vom Vorstand für dessen Laufzeit ernannt werden, neu besetzt werden. Der Beiratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley war auf der Mitgliederversammlung verabschiedet worden. Bislang war unklar, wer diese Rolle übernehmen würde.

Dies ist seit Montag klar – und hat weitreichende Veränderungen zur Folge. Lionel Souque folgt auf Kley und wird neuer Vorsitzender des Beirats. Bislang war Souque der Vorsitzende des Aufsichtsrates. Der Rewe-Chef scheidet jedoch aus dem Aufsichtsrat aus, wird somit nicht mehr direkt die Geschäftsführung der FC-KGaA kontrollieren, sondern künftig im Beirat den Vorstand beraten. In der Rolle als Beiratsvorsitzender wird Souque aber weiterhin dem Gemeinsamen Ausschuss angehören und damit die zentralen Entscheidungen des FC mittragen.

Souque sattelt um – Vorstand rückt in den Aufsichtsrat

Mit dem Rückzug Souques aus dem KGaA-Aufsichtsrat verändert sich dieses Gremium radikal. Der neue Vorstand um Werner Wolf entschied, den Aufsichtsrat von sechs auf vier Mitglieder zu verkleinern und neu zu besetzen. Bislang waren neben Souque fünf weitere Mitglieder in diesem Gremium: Philipp Koecke (CFO Solarworld), Britta Heidemann (Unternehmensberaterin), Peter Norbert Albrecht (Steuerberater), Dr. Jörg Heyer (Rechtsanwalt) und Dr. Jörg Jakobs (Sporthochschule Köln). Alle sechs bisherigen Aufsichtsräte scheiden aus ihrem Amt aus.

Stattdessen werden Wolf, Sauren und Sieger selbst Teil des neuen, nur noch vierköpfigen Aufsichtsrates. Das vierte Mitglied und gleichzeitig der neue Vorsitzende des Aufsichtsrats der KGaA wird Jörn Stobbe. Der 54-jährige Unternehmer ist ein bekanntes Gesicht beim FC. Als Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH gehörte er bereits von 2013 bis 2018 dem KGaA-Aufsichtsrat an, ehe er für Jörg Jakobs Platz machen musste. Dieser scheidet aus allen Gremien aus, bleibt aber sportlicher Berater des Vorstands. Als neuer Aufsichtsratschef wird Stobbe wiederum künftig zusammen mit Souque, dem Präsidium sowie den beiden Vorsitzenden des Mitgliederrates den Gemeinsamen Ausschuss des FC bilden.

Weniger Personen sollen künftig mitreden

Diese Veränderung kommt durchaus überraschend, soll aber die Gremien-Flut beim FC im Rahmen halten und die Anzahl an mitredenden Personen reduzieren. „Die Beaufsichtigung der KGaA-Geschäftsführung ist eine Aufgabe des von den Vereinsmitgliedern gewählten Vorstands“, sagte Vizepräsident Sieger. „In solchen Konstellationen ist es üblich, dass der Vorstand in den Aufsichtsrat der Tochtergesellschaft rückt.“ Durch eine solche Doppelfunktion solle gewährleistet sein, dass der Vorstand als gleichzeitiger Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht, der Mitgliederrat als Stimme der Mitglieder dem Vorstand auf die Finger schaut und der Gemeinsame Ausschuss weiterhin alle großen Entscheidungen absegnen muss. Insgesamt sollen aber weniger Personen mitreden. Ein Punkt, den Geschäftsführer Armin Veh zuletzt immer wieder gefordert hatte.

Darüber hinaus gab der FC bekannt, dass der Beirat ebenfalls neu besetzt wurde und deutlich verschlankt wurde. Bislang gehörten 20 Beiräte dem Gremium an. Ein Großteil dieser Persönlichkeiten schied nun aus, darunter die beiden Politiker Wolfgang Bosbach und Martin Schulz. Neben Lionel Souque wurden unter anderem Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Dr. Dieter Steinkamp als Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie berufen. „Wir danken den ausgeschiedenen Mitgliedern des Beirats und des Aufsichtsrats herzlich für ihr ehrenamtliches Engagement in den vergangenen Jahren“, teilte Werner Wolf mit. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den neu strukturierten Gremien. Wir wollen das Potenzial und das Know-How, das in den Gremien vertreten ist, künftig noch intensiver nutzen und einbinden.“

Vorstand

Bisher: Werner Spinner/Stefan Müller-Römer, Toni Schumacher, Markus Ritterbach

Neu: Werner Wolf, Eckhard Sauren, Jürgen Sieger

Aufsichtsrat

Bisher: Lionel Souque (Vorsitzender, Vorstand REWE Group), Philipp Koecke (Stellvertretender Vorsitzender, Prokurist deinschrank.de GmbH), Britta Heidemann (Unternehmensberaterin), Peter Norbert Albrecht (Steuerberater), Dr. Jörg Heyer (Rechtsanwalt) und Dr. Jörg Jakobs.

Neu: Jörn Stobbe (Vorsitzender, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH), Werner Wolf, Eckhard Sauren, Jürgen Sieger.

Gemeinsamer Ausschuss

Bisher: Stefan Müller-Römer, Toni Schumacher, Markus Ritterbach, Lionel Souque, Karl-Ludwig Kley, Carsten Wettich, Werner Boecker

Neu: Werner Wolf, Eckhard Sauren, Jürgen Sieger, Jörn Stobbe, Lionel Souque, Stefan Müller-Römer, Carsten Wettich

Beirat

Beirat bisher: Dr. Karl-Ludwig Kley (Aufsichtsratsvorsitzender E.ON ; Vorsitzender des Beirats), Horst Becker MdL (Parlamentarischer Staatssekretär a.D.), Dr. Klaus Behrenbeck (Director McKinsey & Company Inc.), Wolfgang Bosbach (Rechtsanwalt), Klaus Dohle (Geschäftsführer der Dohle Handelsgruppe GmbH & Co. KG), Werner Gatzer (Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen), Manfred Hell (Unternehmer; bis 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung und Mitinhaber der Jack Wolfskin Ausrüstung für Draußen GmbH & Co. KGaA), Jan Kunath (Vorstandsmitglied der REWE Group), Alexander Graf Lambsdorff (Mitglied des Bundestages), Bernhard Mattes (Präsident des Verbandes der Automobilindustrie), Dieter Morszeck (ehemaliger Geschäftsführer RIMOWA GmbH), Henriette Reker (Oberbürgermeisterin der Stadt Köln), Josef Sanktjohanser (Gesellschafter PETZ REWE GmbH, Wissen und Präsident Handelsverband Deutschland HDE, Berlin), Eckhard Sauren (Vorstand SAUREN Fonds-Service AG), Martin Schulz (Mitglied des Deutschen Bundestages), Dr. Dieter Steinkamp (Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG), Christian Stiefelhagen (Produktionschef der Brief- und Paketsparte der DHL), Ulrich Voigt (Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn), Dr. Werner Wolf (ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe GmbH), Alexander Wüerst (Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln).

Beirat neu: Lionel Souque (Vorsitzender, Vorstandsvorsitzender REWE-Group), Henriette Reker (Oberbürgermeisterin Köln), Dr. Klaus Behrenbeck (Senior Partner McKinsey), Klaus Dohle (Geschäftsführer der Dohle Handelsgruppe GmbH & Co. KG), Philipp Koecke (Prokurist deinschrank.de GmbH), Dieter Morszeck (Unternehmer), Christian Schmalzl (Co-CEO Ströer), Dr. Dieter Steinkamp (Vorstandsvorsitzender RheinEnergie AG), Ulrich Voigt (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Köln/Bonn), Alexander Wüerst (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Köln).

76 Kommentare
  1. Jose Mourinho says:

    Nordkorea in Kölle! Ein Aufsichtsrat hat gemeinhin die Aufgabe, den Vorstand zu beraten aber auch zu überwachen und zu kontrollieren. Wenn der Aufsichtsrat jetzt exakt den Vorstand abbildet und nur noch um einen guten Kumpel vom Sauren ergänzt wird bleibt: ein Witz. Was genau sind denn jetzt die Aufgaben dieses Aufsichtsrates? Sich selbst beraten, überwachen oder kontrollieren?

    • hoyeon says:

      Bitte genau die Struktur beim FC anschauen: Der e.V. ist alleiniger Gesellschafter der KGaA und wird durch den Vorstand vertreten. Dagegen ist der Aufsichtsrat in der KGaA angesiedelt und beaufsichtigt die Geschäftsführung bestehend aus Armin Veh und Alexander Wehrle. Nun nehmen die drei Vorstände auch formell ihre Aufgabe im Aufsichtsrat wahr um die Geschäftsführung dort zu beaufsichtigen.

      Für die Überwachung des Vorstands im e.V. ist der Mitgliederrat zuständig wie in der e.V.-Satzung vorgesehen.

        • Jose Mourinho says:

          Eine demokratische Wahl wäre es, wenn hunderttausend Mitglieder die Chance hätten, mitabzustimmen, auch wenn sie nicht vor Ort sind und möglicherweise nicht stundenlang Zeit haben am Wahlabend. So ist das in jedem vernünftigen demokratischen System, beispielsweise durch Briefwahl, nämlich möglich. Aber das werden die Üblichen wieder herunterspielen…

          • Et es wie et es says:

            Dem stimme ich zu. Es sollten nicht nur die bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder den Vorstand wählen dürfen. In der heutigen Zeit sollte es hierfür genügend Alternativen – ob digital oder papierhaft – geben. Der aktuelle Vorstand wurde letztlich von nicht mal 5 Prozent der Mitglieder gewählt. So richtig repräsentativ ist das doch nicht, oder!? Das gleich gilt für die letztjährige Wahl des Mitgliederrates – auch wenn doppelt so viele Mitglieder anwesend waren. Hier sollte mal über eine Satzungsänderung nachgedacht werden.

          • major says:

            Es gibt bis heute nicht mal eine ungekürzte Aufzeichnung der JHV, nur die „Highlights“, sprich: die Meinung der heiligen drei Könige.

        • hoyeon says:

          Völlig falsch ist es nicht. Es ist eher ein unübliches Vorgehen, da eine Muttergesellschaft/ Mutterverein in der Regel die Kontrolle über ihre Tochtergesellschaft behalten möchte. Und genau das erwarten wir Mitglieder auch: Der Vorstand soll die Geschäftsführung beaufsichtigen. Wo macht man das? Richtig, im Aufsichtsrat ;)

          • major says:

            WAS ? Der Vorstand hat also noch NIE die Geschäftsführung beaufsichtigt ? SKANDAL! Wenn das der Stadt-Anzei…Expre…nee….Sportbuzzer erfährt !

            Obwohl…dafür lief es doch jetzt auch wieder nicht soooo schlecht. Nicht, daß jetzt rauskommt, daß wir gar keinen Vorstand brauchen…

      • Stefan Schmitz says:

        Fassen wir doch mal zusammen:
        Der Mitgliederrat macht von seinem exklusivem(!) Recht gebrauch, einen Vorstand zur Wahl vorzuschlagen. Um den vereinsinternen „Frieden“ zu wahren bittet man darum, es nicht zu einer Kampfabstimmung kommen zu lassen. Was auch so passiert.

        Die Mitglieder wählen (alleine schon mangels Alternativen) brav den vom Mitgliederrat vorgeschlagenen Vorstand.

        Dieser Vorstand übernimmt den Aufsichtsrat der KGaA. Den Vorsitz übernimmt ein Freund eines Vizepräsidenten. Weitere Mitglieder hat dieses Gremium künftig nicht mehr. Buddys unter sich… gute Vorraussetzung für den heiligen Frieden. (räusper)

        Der Vorstand widerrum wird vom Mitgliederrat kontrolliert…welcher ihm zuvor mittels exklusivem(!) Wahlvorschlag ins Amt verholfen hat.

        Der Mitgliederrat wird kontrolliert von: absolut niemanden!!!!!

        Unsere hochgelobte, weil ja modernste Satzung in ganz Fußball-Deutschland (welche übrigens vom Vorsitzenden des aktuellen Mitgliederrates mit ausgearbeitet wurde) zeigt mal wieder signifikante Schwächen.

        Im schlimmsten Fall ermöglicht es einem Mitgliederrat auf simpelste Art und Weise den ganzen Verein zu übernehmen… durch die installation eines Pseudo-Vorstandes, der brav gehorcht und die Interessen des Mitgliederrates bis in die KGaA, sprich in die Profimannschaft durchsetzt. Der Mitgliederrat müsste eleganter weise nichtmal selbst in Erscheinung treten… clever! Und für diejenigen die jetzt auf den gemeinsamen Ausschuss hoffen, kommt die nächste Hiobsbotschaft. Schauen wir uns die derzeitige Konstellation mal an:

        3x (Pseudo?) Vorstand: Werner Wolf, Eckhard Sauren u. Jürgen Sieger
        1x Vorstandsbuddy: Jörn Stobbe
        2x Mitgliederrat (haben den Vorstand „gecastet“) Stefan Müller-Römer u Carsten Wettich
        1x Lionel Souqe -im Erntfall allein!

        Noch Fragen? Ich hoffen nicht!

        Abschließend möchte ich klarstellen, das ich hiermit nur aufzeigen möchte, wie instabil bzw anfällig das derzeitige System beim FC ist!
        Es geht mir nicht (naja zugegebener Maßen fast nicht) um die derzeitig handelnden Personen, sondern ums Prinzip! Der Mitgliederrat hat zu viel Macht. Wenn er sie elegant nutzt, könnte es knüppeldick kommen.
        Denn der hier aufgezeigte worst-case ist durchaus möglich. Hoffen wir mal das er niemals eintreffen wird, wenn es nicht schon zu spät ist.

        • CF says:

          Von vorn bis hinten faktisch falsch.

          Exklusiv ist nichts, und 3% sollten engagierte Kandidaten hinbekommen, zumal da die Papierstimmen (Unterschriften) reichen.

          Jedenfalls ich habe den Mitgliederat gewählt, also teilweise sogar im Ergebnis. Wurde da sehr wenig bedroht und fühlte mich frei.

          Und die Struktur und die Trennung von Verein und Gesellschaft muss man verstehen, nur.

          • CF says:

            PS: ich kontrolliere den Mitgliederrat, indem ich Personen darin nicht wieder wähle, wenn keine gute Arbeit. Muss mich da aber ggf mit anderen Mehrheiten abfinden. Ist auch Teil von Demokratie.

          • Stefan Schmitz says:

            „Exklusiv ist nichts, und 3% sollten engagierte Kandidaten hinbekommen, zumal da die Papierstimmen (Unterschriften) reichen.“

            Der Mitgliederrat hat das Recht ein Vorstandstrio zur Wahl vorzuschlagen. Wer sonst noch? Von Kampfkandidaturen war nicht die Rede. Fakt ist aber, das diese nicht erwünscht waren.

            „PS: ich kontrolliere den Mitgliederrat, indem ich Personen darin nicht wieder wähle, wenn keine gute Arbeit.“

            Auf welcher Grundlage denn? Schonmal einen nachvollziehbaren und vor allem nachprüfbaren Arbeitsnachweis vom Mitgliederrat erhalten?
            Jedes Gremium, das über ein gewisses Maß an Macht verfügt, muss auch strikt kontrolliert werden. Das ist derzeit leider nicht der Fall!

          • major says:

            Natürlich ist es exklusiv, weil in der Müller-Römerschen Satzung der Mitgliederat von der 3%-Klausel ausgenommen ist. 11 Mann und eine Frau sind weniger als 0,01 % der Mitglieder und dürfen also etwas, wozu 99,99 % der Mitglieder eine Hürde auferlegt wird.
            Weder Beirat noch GA haben dieses Recht.
            Welch schöner Zufall es da wohl ist, daß dieses Exklusivrecht ausgerechnet dem Mitgliederrat zugesprochen wurde, dessen Vorsitzender Müller-Römer gleichzeitig wurde.

        • hoyeon says:

          Finde es mutig hier von „Pseudo“ zu sprechen, nur, lassen wir doch die Spitzen und beschränken uns auf die Fakten:
          – Die Mitgliederversammlung wählt den Mitgliederrat.
          – Der Mitgliederrat nominiert ein Vorstandsteam. Weitere Vorstandsteams können sich mit 3% der Unterstützerunterschriften von Mitgliedern aufstellen lassen.
          – Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand aus den vorhandenen Vorschlägen. In der Praxis gab es das letzte Mal 2012 die Wahl zwischen zwei Teams, davor in den Jahren meine ich auch nicht. Es ist also eher die Ausnahme als die Regel, dass es Gegenkandidaten gibt wie die Historie zeigt.
          – Der Vorstand nominiert den Aufsichtsrat für die KGaA und den Beirat für den e.V..
          – Mitgliederrat und Vorstand können von der Mitgliederversammlung wieder abberufen werden, eine Abberufung aus dem Aufsichtsrat sowie dem Beirat erfolgt durch den Vorstand (der abberufen werden kann). Eine wirksame Kontrolle erfolgt also durch die Mitgliederversammlung.
          – Darüber hinaus stehen Mitgliederrat wie auch Vorstand für Fragen und Antworten immer zur Verfügung. Mitgliederstammtische (die nicht alle ausgebucht sind, es sind also in der Regel noch Plätze frei), am Rande von Spielen / Veranstaltungen, per Mail und (ganz modern) auch via Social Media / Foren / hier.
          – Die Kandidatur für den Mitgliederrat ist für jedes Mitglied möglich, welches 100 Unterstützer via Unterschrift aus der Mitgliedschaft hinter sich bringt. Letztes Mal gab es 41 KandidatInnen, welche die Möglichkeit genutzt haben.

          Die Satzung, wie sie nun existiert, wurde von einer Satzungsrunde bestehend aus Mitgliedern und Experten ausgearbeitet. Anschließend wurden einige wichtige Änderungen (wie z.B. die Anhebung der Anzahl der Unterstützerunterschriften auf 3%) vom alten Vorstand bestehend aus Werner Spinner, Markus Ritterbach und Harald Schumacher gefordert und auch umgesetzt. Der Beitrag von Stefan Müller-Römer an dieser Stelle war, dass dem Wunsch des alten Vorstands entsprochen wurde, dass der Mitgliederrat diesen Vorschlag unterstütz.

          Wie man nun aus all dem ableitet, dass der Mitgliederrat zu viel Macht hat erschließt sich mir nicht so wirklich. Bitte deswegen um eine Präzisierung anhand der vorliegenden Fakten.

    • major says:

      Deiner Meinung, aber den Nordkorea-Vergleich habe ich schon laaaange vor der JHV geführt.
      Jetzt allerdings zu behaupten, daß sich alle meine Vorhersagen bestätigt hätten, wäre zu viel eigenes Schulterklopfen, denn es wird noch schlimmer als vorher gesagt.

      Wie gut, daß ich am 9.9. aus dem Verein ausgetreten bin. Der FC hat es nicht mal mehr nötig einem das zu bestätigen.

  2. NICK says:

    Im ersten Augenblick denkt man „Seht her, die reissen alle Macht an sich“ Kurz darüber nachgedacht macht es alkerdings Sinn. Der Verein soll die KGaA auch kontrollieren – dafür haben wir den Vorstand gewählt! Die Verschlankung der Gremienmitglieder macht auch Sinn – wusste gar nicht wer da alles so mit am Tisch sitzt – ZWANZIG Mann?! Otto Graf Lambsdorf??? Von jedem Sponsor auch einer in den Beirat???

    Also ich sehe das positiv. Spart mit Sicherheit auch ordentlich „Spesenabrechnungen“

      • major says:

        Mein Veto habe ich am 9.9. in den Briefkasten am GBH geworfen, Gerd :)

        Ich kann nur jedem mein Beileid ausprechen, der noch in diesem Verein ist.
        Ja, Fan kann man sein, Mitglied muss man nicht sein.

        Ich könnte jetzt noch ausführen, was die Mitglieder für die KGaA bedeuten, nämlich nur sowas wie politische Schwungmasse, weil als Arbeitgeber kaum relevante Macht möglich ist, die aber offenbar gegen das Beiratsmitglied Reker auch eher eine Herde blökender Schafe ist, aber ich lasse das alles mal.
        Jeder kann das selbst entscheiden, ob man diese Vereinsmeierei unterstützen muss oder ob man nicht einfach Fußballfan des 1. FC Köln sein kann.

  3. CF says:

    @Stefan Schmitz

    Wer sonst noch? Genug Mitglieder. Steht in der Satzung.

    Auf welcher Grundlage?
    Berichte etc im Mitgliederberreich online. Stammtisch. Fragen.

    Ist ggf noch oberflächlich, aber jedenfalls nicht nichts.
    Man muss sich als Mitglied etwas anstrengen, aber da eh schon jeder mitbestimmen und reden will, ist das wohl einzig so praktikabel.

    • Stefan Schmitz says:

      „Wer sonst noch? Genug Mitglieder. Steht in der Satzung.“

      Ja genau… steht in der Satzung. Da wären wir wieder bei den 3%. Hab ich bereits beantwortet, aber nochmals: Es war ausdrücklich nicht erwünscht! Frieden und so….

      Eine Initiative aus dem Mitgliedschaft selbst würde ich allerdings gerne mal sehen. Dieser würde man bestimmt eine ideale Plattform bieten. (räusper)
      Machen wir uns nichts vor…das wird wohl Theorie bleiben. Die Chance für einen Erfolg sind fast nicht vorhanden.

      „Auf welcher Grundlage? Berichte etc im Mitgliederberreich online. Stammtisch. Fragen.“

      Denken Sie mal ein wenig nach, bevor Sie so etwas schreiben. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun.

      Da kann ich auch bei einem allseits bekannten Onlineversand anrufen und die Konzernleitung fragen, wie es mit den Arbeitsbedingungen so läuft… da wird bestimmt alles super sein, sogar vorbildlich! Wer pi**t sich denn bitteschön selbst ans Bein?!?! Junge Junge

      Davon mal abgesehen: Nein, es reicht nicht wenn man als Mitglied selbst tätig werden muss! Es sollte selbstverständlich sein das JEDES Mitglied regelmäßig und detailiert nachvollziehen kann, was dort gemacht wird! Und zwar nicht nur vom Gremium selbst, sondern von unabhängiger Quelle, welche die Tätigkeiten gründlichst überprüft. Diese existiert nicht und genau das ist das Problem.

      • CF says:

        Ob etwas von irgendwem gewünscht ist oder nicht, sollte einem Überzeugten egal sein. Der Tünn war keiner…
        Ob bei 100.000 auch 1,75% sein könnten. Satzungsänderungsantrag ist möglich.

        Und ich kann nur den Mitgliederrat auf Basis dessen Aufgaben bewerten bzw es versuchen. Dass da keine Infos über Transferdetails zugehören, ist offensichtlich.

        Und es wäre eine Katastrophe, wenn Foristen und Mitglieder wie ich die GF der Gesellschaft kontrollieren würden.

        Und auch nicht Ihre unabhängigen Quellen im Detail. Wer ist das? Sie? Max? Schickeria?

        Ihre Kritik habe ich verstanden, die Vision wie es gehen soll, nicht. Ich finde das Konstrukt Mitgliederrat, den ich wählen, abwählen kann besser als eine „unabhängige Quelle“ zur Kontrolle des (beschränkten) Kontrollorgans. Und ich erwarte keine Detailtransparenz. Relevant für den Profifussbal sind die Entscheidungen der
        GF.

      • hoyeon says:

        Es gibt die unabhängigen Quellen, da die Arbeit vom Mitgliederrat zwar im Hintergrund stattfindet, die Ergebnisse aber öffentlich sind. So ist unser Engagement auf Verbandsebene ebenso bekannt wie die Beratung bezüglich Bauvorhaben oder auch im Bereich Ticketing. Das da nicht alle einer Meinung sind liegt in der Natur der Sache. Allerdings kann man dann hier gezielt nachfragen und nicht pauschal nach mehr Aufsicht verlangen. Denn selbst wenn wir eben diese anbieten, wird sie kaum bis gar nicht angenommen. So kamen zu unserem allerersten Mitgliederstammtisch keine 40 Mitglieder, was wir sehr schade fanden, weil dieser sehr mühsam auch die Mitarbeiter des FCs organisiert wurde (Bereitstellung Technik, Räumlichkeiten, Einladungen etc.). Das hat sich mittlerweile gesteigert, ein Stammtisch zu Beginn des Jahres wurde deswegen gesplittet und auf zwei Tage verteilt. Auch hier gab es noch an beiden Tagen (teils kleine) freie Kapazitäten.

        Ich habe kein Problem damit, wenn jemand meine Arbeit kontrollieren mag. Weite Teile z.B. in der Kommunikation bzgl. GBH-Ausbau liegen in Social Media-Plattformen eh transparent aus. Sei es in Foren-Beiträgen oder auch Fotos etc.. So lange allerdings noch nicht einmal diese Möglichkeiten genutzt werden um mich zu „kontrollieren“ habe ich keine Phantasie, wie eine weitergehende Kontrolle aussehen mag. Von mir aus können wir uns auch gerne treffen und ich lege meine Trackingdaten + meinen Terminkalender offen, lege dar wann ich mit wem wo über was gesprochen habe (soweit nicht vertraulich), nur: Was soll das für einen Mehrwert bringen? Und: Warum soll jetzt jemand danach fragen, wenn noch nicht einmal das bereits veröffentlichte vollumfänglich erfasst wird?

        Ich verstehe viele mögliche Arten von Anfragen / Forderungen. Aber nicht jede…

  4. Jose Mourinho says:

    „3% sollten engagierte Leute hinbekommen“ ist eine witzige Aussage wenn man bedenkt, dass den aktuellen Vorstand trotz vieler medialer Vorberichte und eigens für die Wahl stattfindender MV gerade mal 2800 der 100k gewählt haben. Die Wahrheit ist: Kampfkandidaturen sind schlicht nicht gewünscht und werden mit solchen Hürden effektiv verhindert. Die Satzung hat sich Herr MR schon geschickt ausgedacht. Seine komische Reloadedbewegungen hatte keine Schnitte und so hat er sich durch die Hintertür zum starken Mann gemacht. Und obwohl er polarisiert wie kein Zweiter wählt ihn der MiRat immer brav zum Vorsitzenden. So eint man den Club… ;-) Und ich gehe hier auch jede Wette ein, dass Leute, die so agieren, keinesfalls einen Finger krumm machen, um die eigene Amtszeit auf 2?Wahlperioden zu beschränken.

      • Jose Mourinho says:

        Tja, damals waren die Zeiten anders und die wollten sich damit die Konkurrenz vom Hals halten. Das macht die Sache an sich aber keinen Deut besser und ändert nichts daran, dass es mit dieser Hürde ungemein schwierig ist, einen bloßen Gegenvorschlag zum Mitgliederratsvorschlag auf den Weg zu bringen. In Verbindung mit der Anwesenheitspflicht und fehlenden alternativen Abstimmungsmöglichkeiten führt das dazu, dass nur der Vorschlag des Mitgliederrats von (im Verhältnis zur Gesamtzahl) wenigen Mitgliedern abgestimmt wird. Das ist nun mal nicht besonders demokratisch und verwirrt, weil man die Satzung immer als so unglaublich demokratisch hinstellt. Fakt ist aber, dass es für „normale“ engagierte Mitglieder ohne mediale Hausmacht quasi unmöglich seinwird, einen Alternativvorschlag auf die Beine zu stellen.

        • Gerd Mrosk says:

          Ich kann Dir ja ein Stück weit folgen Jose,dennoch glaube ich ,das bei einer Online oder Briefwahl prozentual mehr dem Vorschlag gefolgt wären.Ein Unterschied wäre allenfalls zustande gekommen ,wenn viele viele tausende mehr stimmberechtigte an einer JHV teilnehmen.Alles recht spekulativ,zugegeben.Ich denke es ist jedenfalls bekannt,wann es gilt einen Gegenkandidaten präsentieren und vorstellen zu wollen.Müller-Römer mag polarisieren,hat sich in der Tat einen „Ruf“ geradezu erarbeitet,aber stellt man ihn in Frage,tut man dies auch mit dem gesamten Mitgliederrat.

      • Jose Mourinho says:

        Und ich stelle Dir die Frage auch konkret noch mal: warum wählt man sich einen Mann zum Vorsitzenden, gegen den unter den Mitgliedern (neben der natürlich auch im anderen „Lager“ vorhandenen Zustimmung) große Vorbehalte bestehen, der die Meinungen polarisiert und – ungeachtet seiner sonstigen möglicherweise vorhandenen Kompetenz – ein riesiges Potential zu einer Spaltung der Anängerschaft in seiner Person trägt und der auch nur ein mittelmäßiges Wahlergebnis erzielt hat. Und wieso wird ausgerechnet diese Person dann auch noch interimsmässig in den Vorstand berufen, obwohl zu dem Zeitpunkt glasklar war, dass die handelnden Personen nicht miteinander klarkommen und dem Club damit ein Stillstand bevorsteht, der dann schließlich auch eingetreten ist. Ist das wirklich das Beste für den Effzeh? Sieht für mich nicht so aus, sondern eher nach dem Geltungsbedürfnis einer einzigen Person.

        • hoyeon says:

          Weil er es kann. Klar, man hätte auch den Kandidaten mit dem besten Wahlergebnis nehmen können. Nur hatte ich zu dem Zeitpunkt eine hochschwangere Frau Zuhause, einen neuen Vertrag für eine neue Arbeitsstelle unterschrieben (inkl. Probezeit) und beschäftige mich lieber mit der Kommunikation (wie hier oder zum Thema GBH) und weniger mit Spielertransfers oder KGaA-Budgets. Und diese Überlegungen, gerade was die inhaltliche Ausrichtung angeht, haben sehr viele. Ich denke das ist bei den einzelnen Redebeiträgen auf der MV 2018 und im Rechenschaftsbericht MV 2019 deutlich hervorgegangen.

          Stefan Müller-Römer ist vielleicht nicht der beliebteste Mitgliederrat, allerdings hat er sich auch als Präsident nun verdient gemacht. Und sein Wahlergebnis ist angesichts der Tatsache, dass über 75% schlechter als er abgeschnitten haben nicht unbedingt „mittelmäßig“ ;)

          Zum Thema Vorstand: Wir brauchten jemanden mit viel Zeit, der sich nicht erst einmal in die GA-Themen einarbeiten musste (was schon schwierig genug ist) und gleichzeitig auch Kompetenzen mitbringt. Da ist die Auswahl naturgemäß auf einige wenige eingeschränkt. Und da finde ich es auch richtig die beste Alternative zu wählen. Und nein, ich werde jetzt nicht jede einzelne Alternative hier diskutieren, weil es teilweise auch in sehr persönliche bereiche hinein ragt.

          • Boom77 says:

            Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs! Ich hoffe, es verlief alles gut und Frau und Kind sind gesund und munter.

            Nun zu Ihrer Rückmeldung:

            Darf ich fragen, welche Kompetenzen bei dem Vorstand in dieser Zusammensetzung ausgemacht wurden, um ihn in dieser Zusammensetzung als befähigt anzusehen? Ich finde immer noch, dass in einen Vorstand auch ein „Mindestmaß“ an sportlicher Kompetenz gehört, denn wir sind ein sportverein und kein Aktienanlegerverein oder ähnliches. Wurde dies gar nicht bedacht, hierauf (aus welchen Gründen?) kein gesteigerter Wert gelegt oder hatten Sie entsprechende Kandidaten mit sportlichem Fachverstand im Auge, die aber abgelehnt haben?

            Für mich ist die Besetzung des Vorstandes in dieser form nämlich alles andere als eine „gute Wahl“. Unabhängig von den Personen. Ich persönlich habe gegen keinen der Herren etwas und sie mögen in Ihren jeweiligen Bereichen ja viel und großes geleistet haben und über die dafür jeweils notwendigen Kompetenzen – dies auch in hohem Maße – verfügen. Meiner Ansicht nach ist der Vorstand in dieser Zusammensetzung dennoch nicht ausreichend qualifiziert, um einen Verein wie den 1. FC Köln zu führen, was sich auch darin zeigt, dass diese offensichtlich auf sportliche Berater angewiesen sind. Oder hat einer der Herren in den anderen Sportarten im Verein (Tischtennis, Handball) eine hohe sportliche Kompetenz aufzuweisen… das könnte es zumindest ansatzweise erklären.

          • Jose Mourinho says:

            Weil er es kann? Er ist die beste Alternative?

            Er ist unter den Mitgliedern extrem umstritten. Wenn Du einschlägige Fanforen liest, ins Stadion gehst oder auf der MV ein bisschen ins Publikum gehört hast – und von all dem gehe ich aus – weisst Du das genau. Sollte das ein Gremium das ALLE Mitglieder vertritt nicht irgendwie berücksichtigen? Ich denke schon.

            Und zu schreiben, er hätte sich als Präsident verdient gemacht, ist nun fast schon Provokation. Die Vorstandsarbeit wurde eingestellt (!) und auf den gemeinsamen Ausschuss „übertragen“ weil die vom MiRa berufene Person nicht einmal ein paar Monate mit den Resten des vom MiRa vorgeschlagenen Vorstands arbeiten konnte. Das konnte in überregionalen Zeiten jeder lesen und stärkt den Ruf als Karnevalsklüngelverein. Wie man sich damit verdient gemacht haben soll, ist mir nun wirklich ein Rätsel.

            Und natürlich ist es ein mittelmäßiges Ergebnis: Vorsitzender kann denklogisch nur ein Mitglied des MiRa werden. Davon gibt es 12 Stück. MüRö hatte 64,xx% wenn ich mich richtig erinnere und war damit 6. von 12 – unter den möglichen Kandidaten also ein mittelmäßiges Ergebnis.

          • Jose Mourinho says:

            Ja boom, da kann ich Dir (das gibt es also auch ;-) ) mal völlig zustimmen. Diese Kompetenz sollte doch mindestens ein Vorstandsmitglied haben und sie fehlt völlig.

          • hoyeon says:

            @Boom77: Danke :) Die Kleine will nun schon laufen und futtert mir die Haare vom Kopf, also alles gut gegangen :)

            – Zu den Kompetenzen hat Carsten Wettich im Rahmen der PK und auf der MV Stellung bezogen. Um Redundanzen zu vermeiden bitte da nachschauen.
            – Die sportlichen Aspekte haben wir auch als Schwachstelle ausgemacht, weswegen nun das Kompetenzteam Sport installiert wurde. Das eigentliche Doing im sportlichen Bereich liegt eh in der KGaA, weswegen die Kompetenz weniger im Vorstand des e.V. vorhanden sein müssen. Um diese aber „aufzuschlauen“ gibt es das Kompetenzteam Sport nun. Übrigens mit sehr guten Vertretern drin, die für ein Vorstandsamt aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung stehen.
            – „Sportliche Kompetenz“ ist eh schwierig zu umfassen. Woram machst du diese fest? Persönlich habe ich meine eigene Definition für und auch wie man diese nachweisen kann. Da aber jeder seine eigene hat, interessiert mich mal deine dazu :)

            @Jose Mourinho:
            Ja, er kann es. Und in dem Fall ging es darum, den/die beste/n Kandidaten/Kandidatin für diese Position zu finden. Und es ist nicht so, dass man dafür zwölf Kandidaten hat, weil nicht jeder aus persönlichen Gründen auch diesen Aufwand erbringen kann. Meine Frau würde mir den Windeleimer hinterher werfen, wenn ich neben meinem Job, Zusatzstudium und Pendelei nach Bonn noch mit sowas kommen würde. Und unter uns gesagt: Das zu Recht. Über die anderen Personen werde ich wie bereits gesagt nichts zu sagen, weil es teilweise sehr persönliche Entscheidungen sind die es zu respektieren gilt.

            Und ja, er hat sich verdient gemacht als Präsident. Wenn du dir die Rede von ihm auf der MV genau angehört hast, dann weißt du was er alles angestoßen und erreicht hat. Da sind Fortschritte beim Thema GBH, Stadion, Finanzierung aktueller Kader, Transferbudgets, Dialoge etc. drunter. Das die Vorstandarbeit eingestellt wurde stimmt deswegen nur teilweise, aber auch hierzu werde ich aus Gründen der Vertraulichkeit nicht weiter eingehen. Vielleicht mag ja jemand der drei Ex-Vorstände zu Stellung beziehen, ich werde es nicht.

            Bei dem von dir genannten Ergebnis vergisst du, dass es 41 KandidatInnen gab. Hier hat Stefan Müller-Römer auf Platz 6 von 41 abgeschnitten. Das würde ich jetzt nicht als mittelmäßig bezeichnen. Und das nach der Schmutzkampagne, ist schon ein gutes Ergebnis ;)

          • Boom77 says:

            Also bei aller Liebe… dass von den Herren Vorständen keiner eine Fußballfachkompetenz besitzt, darüber brauchen wir ja nicht zu sprechen, oder? Und diese Tatsache ist auch unabhängig davon, wie man sportliche Kompetenz definiert. Unter jeglicher Definition ist dort keine vorhanden. Deshalb ja auch das Beraterteam.

            Sie stellen dieses Beraterteam als etwas Positives dar. Ich empfinde es als negativ. Es ist schlicht ein Armutszeugnis. Da hilft auch nicht der Verweis, dass das Sportliche sich in der KGaA abspielt. Zunächst einmal ist dieser pauschale Verweis falsch. Denn nur der Profifußball ist in der KGaA angesiedelt. Alle anderen sportlichen Bereiche sind sehr wohl im Verein angesiedelt. Weiterhin soll der Vorstand als Aufsichtsrat der KGaA ja deren Geschäftsführung überwachen (was ich gut finde, denn vorher war das meines Erachtens falsch/schlecht geregelt). Das wird im Hinblick auf das Wirken des Herrn Wehrle auch mit diesem Vorstand gut funktionieren. Denn wirtschaftlicher Sachverstand ist ohne Zweifel im Vorstand vorhanden. Aber die Arbeit von Veh? Wie sollen die Herren diese bewerten und ihn damit beaufsichtigen?

            Sie werden sich jetzt sicherlich darauf zurückziehen, dass die den GF Sport unter Zuhilfenahme der Berater bewerten und beaufsichtigen können. Aber das wäre ungefähr so, wie wenn Sie mich als Ihren Chaffeur einstellen, Sie dann aber zugleich den Jose Mourinho als meinen „Hiwi“ einstellen, weil sie merken, dass ich ja gar keinen Führerschein habe. Und das ist schlicht nur eins… Kappes.

          • Boom77 says:

            Naja, sie haben ganz offensichtlich auch die Müller-Römer-Brille auf, denn von fortschritten beim GBH und Stadion, um nur zwei Beispiele zu nenne, kann ich nichts erkennen. Welche Fortschritte sollen das denn sein? Wir treten bei beidem immer noch auf der Stelle. Oder hat der Herr Müller-Römer da letzte Nach geregelt („angestoßen“)? Wenn ja, wann erfahren wir von der freudigen Botschaft.

          • major says:

            Vielleicht ist es ja eher so, daß man die Blockade des alten Vorstandes noch verstärken wollte, weil klar war, daß SMR quasi als Affront für die beiden galt.
            Das war alles vorher klar. Man wollte keine Zusammenarbeit, wenn der MR ausgerechnet Müller-Römer schickt. Man wollte den Weg bereiten für einen totalen Wechsel und da wäre jegliche Zusammenarbeit eher hinderlich gewesen.
            Und so wurde der alte Vorstand geschlachtet und „unser“ – nee, meiner ist es ja nicht mehr – Mitgliederrat verbreitet gebetsmühlenartig eine Wahrheit, die erst nach der Kür der Kandidaten entstanden ist.

          • Jose Mourinho says:

            Allein der Begriff Schmutzkampagne sagt mir, dass da klares Lagerdenken vorherrscht, denn auch kritische Berichterstattung sollte man aushalten. Und wie boom auch, sehe ich da keinerlei nennenswerte Fortschritte und auch nach Deinen Erklärungen keinen Sinn darin, dass „Feindbild“ der anderen beiden Vorstände in den Vorstand zu entsenden. Und damit will ich übrigens nicht sagen, dass diese Beiden dort ein gutes Bild abgegeben haben. Da ich davon sprach, aus den Reihen des Mitgliederrats jemand mit mittelmäßigem Ergebnis zum Vorsitzenden zu wählen, leuchtet mir auch nicht ein, wieso Du immer wieder mit den Leuten kommst, die gar nicht Teil des MiRa geworden sind, denn um die geht es ja garnicht. Ansonsten könnten wir noch die Leute dazu nehmen, die garnicht erst 100 Unterstützer gefunden haben, dann erscheint sein Ergebnis noch strahlender. ;-)

      • hoyeon says:

        Das waren keine anderen Zeiten, es sind gerade ein mal vier Jahre her wo das abgestimmt wurde. Aber gut, lassen wir den Blick in die Vergangenheit. Fakt ist, dass das keine Aktion aus dem Mitgliederrat oder von einem seiner Mitglieder gewesen ist, sondern vom Vorstand.

        Wenn das Quorum das Problem darstellen sollte: Bitte einen Antrag auf Satzungsänderung einreichen, das kann dann entsprechend auf der MV abgestimmt werden. Ob der dann angenommen wird oder nicht entscheidet dann die Mitgliederversammlung, wie auch beim letzten Mal.

        Warum ein starkes Mandat für den Mitgliederrat verwirrt bitte ich zu erklären. Der Mitgliederrat ist ein Jahr vorher vom gleichen Organ (Mitgliederversammlung) gewählt worden. Da ich den Vorwurf der „nicht demokratischen Satzung“ bereits einige Male vernommen habe auch hier die Frage: Wie sollte ansonsten ein Vorschlag nominiert werden?

        Und zum Thema Hausmacht:
        – In den Mitgliederrat sind drei Mitglieder hinein gewählt worden, ohne jegliche mediale Hausmacht. Gegen die alten Räte wurde teils sehr gezielt geschossen worden.
        – Der neue Vorstand hat über die FC-Kanäle kaum etwas veröffentlicht, kannte keine Reporter und wurde von einigen Medien hart angegriffen. Trotzdem wurden sie gewählt.

        So ne mediale Hausmacht ist sicherlich nicht verkehrt, entscheident ist aber auf der MV, da müssen Kandidaten überzeugen.

        • Jose Mourinho says:

          Der Spinnervorstand war damals der Vorschlag des MiRa und dementsprechend war eine Hürde für Konkurrenz in seinem Sinne. Dies war vier Jahre später anders – wieso also keine anderen Zeiten in diesem Zusammenhang?

          Wie bereits geschrieben ist es für mich in keinem Falle eine demokratische Option, dass nur ein paar Tausend von 100k abstimmen. Man weiß und rechnet damit, denn jedem ist klar, dass keine 100k kommen – da wäre ja auch die Halle zu klein. Möglichkeiten für andere Abstimmungsformen (in Italien wird die Koalitionsfrage per Onlinevotum der 5 Stelle gestellt, es gibt selbst in Hintertupfingen Briefwahl und es gibt sicher noch andere Möglichkeiten) wurden nicht geschaffen. Selbst der Livestream wurde gecancelt. Das ist alles so ziemlich das Gegenteil von Demokratie sondern gezielt darauf ausgerichtet, dass nur ein bestimmter Teil der zahlreichen Mitglieder abstimmt. Ich denke wir sind uns einig, dass es schon spezielle Mitglieder sind, die an der MV über Stunden teilnehmen. Und jetzt wird sicher wieder verlangt, dass genau diese Leute über eine Satzungsänderung abstimmen – merkste selber, ne?

          Für eine Demokratie wäre es schon mal schön, eine Wahl zu haben. Warum also nicht 2 Vorschläge selbst erbringen oder zumindest fördern, anstatt zu lancieren, dass eine Kampfkandidatur den Verein spaltet. Da sehe ich – wie bereits gesagt – andere Spaltpilze.

          Al das ist für mich der Grund, verwirrt über die Bezeichnung zu sein.

          Der neue Vorstand kannte keine Reporter…nunja, ich hoffe mal nicht, dass Du das Ernst meinst. Aber der neue Vorstand brauchte auch keine mediale Hausmacht, denn er wurde ja vom MiRa vorgeschlagen.

        • hoyeon says:

          Auch hier zu den Fakten:
          – Der „Spinner-Vorstand“ war kein Vorschlag vom Mitgliederrat, weil es dieses Verfahren damals noch gar nicht gab. Richtig ist, dass der Mitgliederrat den Vorstand zur Wiederwahl vorgeschlagen hat. Alles andere wäre auch in der damaligen Situation nicht zielführend gewesen, weil das Team damals gute Arbeit geleistet hat.
          – Nach dem Ausscheiden von Herrn Spinner fehlte ein wichtiges Element in diesem Team. Deswegen wurde auch komplett neu vorgeschlagen. Von den verbliebenden Alt-Vorständen kam auch kein neuer dritter Kandidat. Sie hätten also auch gar nicht vorgeschlagen werden können.
          – Der Mitgliederrat hat sich sehr deutlich zum Thema Online-Streaming positioniert. Jetzt ausgerechnet dem Mitgliederrat das Abschalten des Streams vorzuhalten finde ich unpassend.
          – Der Unterschied zu einer Parlamentswahl ist, dass erst im Rahmen einer Mitgliederversammlung ein Rechenschaftsbericht möglich ist. Da hängen noch einige andere Sachen dran, wie z.B. auch eine mögliche Abwahl, wenn eine Entlastung verweigert wurde (im Folgejahr). Auch muss man nun die Diskussion im Rahmen einer MV zulassen, weil auch nur so einige Informationen an die Mitglieder (=Wähler) kommen.
          – Mitglieder die zur MV kommen sind keine „speziellen Mitglieder“, sondern diejenigen die sich dafür interessieren. Das Interesse schwankt sehr stark, habe schon alles zwischen 1.800 bis 8.000 mitbekommen.
          – Ein zweites Team kann der Mitgliederrat lt. Satzung nicht einbringen.

          Was die neuen Vorstände und Reporter angeht: Sie waren vorher nicht im Kontakt mit den relevanten Reportern. Warum auch? Die Kontakte wurden dann geknüpft, als die Kandidatur feststand. Das einige Reporter auf der „Gegenseite“ saßen/sitzen, kann man locker anhand der diversen Berichte erkennen.

          • Jose Mourinho says:

            Ich halte niemandem etwas vor, ich finde es nur unmöglich, dass es passiert ist. Wer auch immer verantwortlich war.
            Ich will jetzt auch nicht auf alles wieder eingehen, denn erstens können wir das endlos machen und zweitens habe ich doch noch anderes heute vor. Was ich aber abgehoben und respektlos finde, ist die Behauptung, Leute die nicht zur Mitgliederversammlung kommen, sind nicht interessiert. Ein Arbeitskollege von mir ist das interessierteste Mitglied was ich persönlich kenne aber er ist auch alleinerziehender Vater von 2 Kindern. War für ihn einfach nicht einrichtbar den kompletten Sonntag Betreuung zu organisieren – aber Online geschaut und gevotet hätte er sehr sehr gerne. Aber für Dich ist er nur ein Uninteressierter? Leute mit solchen Problemen, Krankheiten, Arbeitszeiten am Sonntag oder solche, die einfach nur keine ewig weite Strecke fahren wollen oder können weil Sie aus BaWü kommen, als uninteressiert abzustempeln, ist schon frech. Wenn ich ebenso plump und plakativ antworten wollte, könnte ich jetzt sagen, die aktive Fanszene hat ja vielfach sehr viel Zeit, wohnt in Kölle und kann auf Sozialticket anreisen. Mache ich aber nicht, weil die Welt dann doch nicht so einfach ist…

          • hoyeon says:

            Bitte mir nicht irgendwelche Sachen in den Mund legen oder zuschreiben, die ich weder gesagt/geschrieben habe, noch in irgendeiner Form gemeint. Ich habe nirgends geschrieben, dass Mitglieder die nicht erscheinen uninteressiert sind, sondern habe lediglich das „speziell“ widerlegt. Auch der „aktiven Fanszene“ zu unterstellen, dass diese auf „Sozialtickets“ angewiesen sind bzw. diese nutzen (was ist eigentlich ein Sozialticket?) halte ich für unpassend.

            Ich kann dir anbieten, dass wir uns einmal persönlich unterhalten. Meine Kontaktdaten findest du auf der FC-Website, da kannst du mich direkt anmailen und wir machen was aus. Allerdings sage ich direkt vorweg, dass ich um eine sachliche Diskussion dann bitte, ohne solche Aktionen wie gerade. Danke :)

          • Jose Mourinho says:

            Ich wollte Dir nichts in den Mund legen sondern auf Deinen Beitrag Bezug nehmen. Wenn man sagt, Mitglieder die kommen sind nicht speziell sondern interessiert, dann drängt sich ein Umkehrschluss auf… Ich denke schon, dass auf einer MV nicht der Durchschnitt der Mitgliederschaft vertreten ist und das Unterschiedsmerkmal nicht das Interesse ist. Genauso ist auf S4 und S5 nicht der Durchschnitt der Stadionszuschauer abgebildet sondern nur ein Teil davon, der einen Sonderstatus für sich in Anspruch nimmt und vom neuen Vorstand mit gewissen Zugeständnissen ja auch gesondert hofiert wurde.

          • Boom77 says:

            Zu den Fakten: Dass von den verbliebenen Altvorständen kein neuer Drittkandidat kam, ist doch falsch. Den hatten die doch. Sein Name ist Bosbach. Der Mitgliederrat hat dem Herrn Bosbach doch nur „nahegelegt“, da nicht mitzumachen. Das sind doch die Fakten, oder habe ich da was falsch verstanden?

          • Boom77 says:

            @Jose Mourinho: Na, was das Thema Wegstrecke („BaWü“) zur MV angeht, springst du mir ja auch zur Seite. Das sind ja schon zwei Dinge… unsere „Beziehung“ entwickelt sich ;)

      • major says:

        Witzig, diesen Müller-Römersche Drei-Prozent-Klausel, denn den aktuellen Vorstand haben unter 3% der Wahlberechtigten gewählt, so um die 2,8%.
        Von dieser heiligen Drei-Prozent-Klausel hat Barbie dann auch mal die 12 Mann (0.01 Prozent der Mitglieder) aus seinem (!) MR ausgenommen.

        Es wurden also die von 0.01 % vorgeschlagenen Kandidaten von 2,8% der Wahlberechtigten gewählt und dann kommt einer und meint, das wäre Demokratie.

    • NICK says:

      Ja? Wo denn??? Wie Du siehst halte ich mich schön zurück und sehe zu wie Hoyeon versucht mit dieser Ingnoranz von Fakten fertig zu werden…hätte er es nicht getan, dann ich vielleicht, wobei mir das zu zeitaufwändig ist. Immer die gleichen Vorwürfe, immer die gleichen Antworten, Vorschläge annehmen – Kontakt aufnehmen, Treffen annehmen werden gekonnt überlesen…

      Und wer ist eigentlich „FelixH“ – hast Du hier schonmal was sinnvolles geschrieben???

      @ Jose – bei der JHV konnte man sogar seine Kinder zu Betreuung anmelden.

      Nochmal @ Jose – wer die aktive Fanszene in S4 & S5 eingruppiert, der sollte sich in dem Thema evt. doch erstmal etwas schlauer machen, bevor er hier auf „schlau“ in dem Thema macht…

      • NICK says:

        „wer die aktive Fanszene in S4 & S5 eingruppiert, der sollte sich in dem Thema evt. doch erstmal etwas schlauer machen, bevor er hier auf „schlau“ in dem Thema macht…“ Das gilt übrigens auch für die Themen Satzung und Mitgliederat…

        • Jose Mourinho says:

          Ach Nick, erst nochmal lesen und nicht zwei meiner Postings fröhlich durcheinandermischen – anstatt empört und altklug drauf los zu tippen. Wenn ich auf die Choreoklausel Bezug nehme kannst Du mir aber gerne erläutern, warum ich da mit S4/S5 völlig falsch liege. Wo haben die Choreos denn in Deinem Stadion Ihren Ursprung? Ich mache mich übrigens alle zwei Wochen auf ´nem Stehplatz Süd schlau, also mach Dir mal keine Sorgen um den Informationsstand. Es sagt aber schon eine Menge aus, wenn man Leuten mit anderer Meinung einfach mal unterstellt, dass sie keine Ahnung haben…ist schön einfach und man hat dann in den eigenen Augen auch viiiel öfter Recht.

  5. Gerd Mrosk says:

    @Nick andererseits siehst du ,das du bei solchen Themen wie diesem auch z.B. keinen Max Moor antreffen wirst.Insgesamt fand ich es schon informativ.,ohne auf Für und Wider eingehen zu mögen.Unsere Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten wurden kommuniziert,wer das Know How für Modifizierungen hat,könnte oder sollte dies nutzen.Andererseits gilt wohl der alte Spruch,nicht ärgern nur wundern.Nur noch mal ,was ich immer mal „raus“ lasse.Der Vorstand wird ,wie gehabt,kaum entscheidend über unsere sportlichen Geschicke bestimmen können und auch nicht wollen.Das behält sich im grossen Ganzen der Mitgliederrat vor ,das selbige in gute Hände zu geben,lediglich wer wen für welche Position findet, ist ganz willkürlich und kann auch ohne Satzungsparagraphen Fürsprache erlangen.Ich denke wir sollten alle ein Stück weit honorieren,das der Verein sich neu aufstellt und neu ausrichten will ,auch durch die Verschlankung.Verbesserungsvorschläge gehen tatsächlich leicht am Stammtisch auf kurzem Wege.Die sportliche Kompetenz ist eh nur nachhaltig ,wenn sie sich in Ergebnissen widerspiegelt,die uns die 1.Liga erhalten.Will sagen,die Geschicke des Vereins hängen an Strippen,die in die richtigen Hände gelangen müssen.Auch das wäre Kompetenz.

    • major says:

      Sinnlos, Gerd.

      Das ist inzwischen quasireligiös. Die einen werden dem dynamischen Trio immer hinterher laufen und alles gut finden, was die verbocken. Hauptsache „Scheiss Leverkusen“.
      Den Anderen, und das sind 97% der Mitglieder, geht der kümmerliche Lebensinhalt der „aktiven Fanszene“ einfach achtspurig am Arsch vorbei.

      Die einzige Frage, die wohl für immer offen bleibt: warum sind die Mitglied ?

  6. FelixH says:

    Nach dem gestrigen Artikel auf Express, kann ich nur an alle appellieren, entweder wie Major aktiv zu werden und aus dem Verein auszutreten oder sich massiv gegen diese Struktur zu stellen. Es kann doch nicht sein, das jetzt Bosbach und Schulz aus den Gremien raus mussten, mit der Begründung Politiker sind nicht mehr erwünscht. Fc Köln mutiert zu einem gebilde des rechtsfreien Raums..
    Ich werde es wie der Herr Major machen und austreten, dafür ist der Profifußball einfach zu unwichtig, um sich damit kämpferisch auseinander zu setzen.

    • NICK says:

      Stimmt! Da hat der FelixH schon was Sinnvolles geschrieben. Was ist das denn für ein Verein ohne eigenen Kanzlerkandidaten?! Das ist nicht mehr mein Verein. Geht ja gar nicht. Machts wie Felix – lest Express und zieht eure Schlüsse. In diesem rechtsfreien Raum gibt es keinen Platz für ehrbare Bürger!!! Wer kämpferische Handlungen vermeiden will hat nur einen Weg – den Vereinsaustritt.

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