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U17-Finale 2020 in Köln? So könnte der FC daheim jubeln


Der amtierende Deutsche Meister der B-Junioren kann sich Hoffnungen auf ein besonderes Heimspiel machen. Gelingt der U17 des 1. FC Köln auch in der Saison 2019/20 der Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft, winkt den Geissböcken ein Heim-Endspiel. Das ergab nun der Spielplan des Deutschen Fußball-Bundes. 

Köln – Als Zweiter der Staffel West mit einem Punkt Rückstand auf Borussia Dortmund spielt die U17 des 1. FC Köln auch in dieser Saison als amtierender Meister wieder eine herausragende Rolle in der Liga. Vor dem Derby am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach hat die Mannschaft von Trainer Markus Daun seit dem ersten Spieltag kein Spiel mehr verloren und ist seit acht Partien unbesiegt.

Nun gab der DFB bekannt, dass die Geissböcke auf ein Heim-Endspiel um die Deutsche Meisterschaft hoffen können. Die Festlegung des Spielplans für die Endrunde ergab: Der Meister der Staffel West trifft im ersten Halbfinale auf den Meister der Staffel Süd/Südwest. Der Zweitplatzierte der Staffel West trifft im zweiten Halbfinale auf den Meister der Staffel Nord/Nordost. Der Sieger des ersten Halbfinales wird dann im Finale Heimrecht haben und das Finale im heimischen Stadion austragen dürfen. Die Halbfinals werden am 29. April und 3. Mai ausgetragen, das Finale steigt am 10. Mai.

Der FC spielt wieder um den Titel mit

Sollte der FC also die Regionalmeisterschaft der Staffel West holen, stünden die Geissböcke im ersten Halbfinale und würden im Falle des Erfolgs das Finale im heimischem Franz-Kremer-Stadion austragen. Selbst im Falle eines zweiten Platzes und der damit verbundenen Teilnahme am zweiten Halbfinale wäre ein Finale daheim denkbar. Der FC Bayern München und damit der Favorit auf die Regionalmeisterschaft der Staffel Süd/Südwest hat bereits bekannt gegeben, in einem möglichen Finale als Sieger eines ersten Halbfinales auf das Heimrecht zu verzichten. Sollten die Geissböcke also als West-Zweiter über das zweite Halbfinale ins Finale einziehen und dort auf die Bayern treffen, würde das Finale ebenfalls in Köln stattfinden.

Nun müssen die Geissböcke dafür freilich zunächst weiter so erfolgreich spielen wie in den bisherigen neun Ligaspielen. Ein Drittel der Saison ist gespielt, der FC stellt mit Dortmund die beste Defensive der Liga und mit 29 Toren in neun Spielen hinter dem BVB die zweitbeste Offensive. Der Jahrgangswechsel hat gut funktioniert, ebenso der Trainerwechsel von Martin Heck zu Markus Daun. Selbst gegen Borussia Dortmund stand die U17 vor einem Auswärtssieg, ehe der Ausgleich in der sechsten Minute der Nachspielzeit fiel. Andernfalls würde der FC nun die Liga anführen. Vor der Saison war unklar, wie erfolgreich die neue U17 der Geissböcke würde sein können nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Juni. Nach neun Spieltagen ist klar: Der FC kann erneut um den Titel mitspielen – und das nun sogar mit dem Ausblick, ein mögliches Finale daheim bestreiten zu können.

Kölner U19 würde bei Finaleinzug auswärts antreten

Die U19 des 1. FC Köln dagegen wird kein Heim-Finale erleben können. Wenn bei den A-Junioren die Halbfinals am 13. und 17. Mai im Hin- und Rückspiel austragen werden, kommt es zum direkten Duell der beiden Top-Mannschaften im Westen. Wie schon in der letzten Saison trifft der West-Meister auf den Vize-Meister im Kampf um den Einzug ins Finale. Den Finalgegner ermitteln im zweiten Halbfinale die Meister der Staffeln Süd/Südwest und Nord/Nordost. Der Sieger dieser Partie hat vom DFB das Heimrecht zugesprochen bekommen, sodass der Sieger des West-Halbfinales definitiv im Finale wird auswärts antreten müssen. Das dürfte der Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck allerdings herzlich egal sein, sofern die A-Junioren des 1. FC Köln ihren Lauf fortsetzen und sich dieses Jahr wieder für die Endrunde qualifizieren. In der vergangenen Saison verpasste die Kölner U19 das Halbfinale erst am letzten Spieltag.

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