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Armin Veh und der FC haben nie zusammengepasst

Dass Achim Beierlorzer nicht mehr Trainer des 1. FC Köln ist, muss man wohl als Konsequenz eines Missverständnisses ansehen. Womöglich aber nicht, weil der 51-Jährige nicht zum FC gepasst hat, sondern weil er Teil eines größeren Missverständnisses war. Denn eigentlich war es die Verbindung zwischen Armin Veh und dem 1. FC Köln, die nie wirklich gepasst hat.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

Der 1. FC Köln ist kein einfacher Fußballklub. Dazu passt, dass der FC keine einfache Vereinsstruktur hat. Der 1. FC Köln wurde auch nur selten von einfachen Menschen geführt. Das alles muss auch gar nicht anders sein. Wie es trotzdem funktionieren kann, haben die Verantwortlichen von Präsident Werner Spinner über die einzelnen Gremien sowie die Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle bis hin zu Sportdirektor Jörg Jakobs und Trainer Peter Stöger zwischen 2013 und 2017 gezeigt. Sie arbeiteten weitgehend gut und konstruktiv zusammen, schätzten sich, waren streitbar, aber sehr lange Zeit in zwei Dingen vereint: erstens in dem Ziel, den 1. FC Köln wieder erfolgreich zu machen, und zweitens in einer Leidenschaft für den 1. FC Köln als einen außergewöhnlichen Klub in einer außergewöhnlichen Stadt.

Auch Jörg Schmadtke lebte diese Leidenschaft lange aus. Er identifizierte sich mit dem Klub. Ja, am Ende zerbrach der Zauber. Der Scherbenhaufen war riesengroß. Doch die Zeit hat Schmadtke geprägt genauso wie den Klub. Beiden wird sie noch lange in Erinnerung bleiben. Bei Armin Veh war es anders. Bei ihm gab es diesen Zauber nie.

Veh blieb in Köln immer nur ein Gast

Der einstige Trainer ließ sich nie wirklich auf den Klub ein, auf die Eigenheiten der Stadt, auf die Besonderheiten des FC und seines Umfelds. Während Schmadtke und Wehrle zu Kölnern wurden und das Motto „Spürbar anders“ mit Leben füllten, blieb Veh selbst spürbar distanziert zum FC und zu der Stadt, in der er immer nur ein Gast blieb. Ein Umstand, den man dem 58-Jährigen nicht einmal vorwerfen kann. Nicht jeder Mensch entwickelt die gleichen Leidenschaften, aus denen außergewöhnliches Engagement hervorgehen kann. Veh sah den FC pragmatisch, die Aufgabe als Sportchef war sein Job. Aber dem Klub gedient hat Veh nie. Das hätte auch nicht zu dem überzeugten Freigeist gepasst. Ein Armin Veh dient niemandem.

Nach nicht einmal zwei Jahren muss man konstatieren: Armin Veh und der FC haben nie wirklich gut zusammengepasst. Und so endete die Verbindung auch wenig überraschend zu einem Zeitpunkt, da sich der Klub in einem ähnlichen Zustand befindet wie zu dem Zeitpunkt, als Veh beim FC einstieg. Dennoch zeigte der 58-Jährige im Moment seines Abschieds Größe: Er verzichtete auf Teile seiner Abfindung und kam dem FC entgegen. Auch das gehört zu dem Bild, das Veh in Köln von sich hinterlässt.

Was kann der FC von anderen Klubs lernen?

Was kann und muss der FC nun lernen? Was kann er auch von anderen Klubs wie dem FC Bayern, Borussia Dortmund, Werder Bremen oder dem SC Freiburg lernen? Diese Vereine werden seit Jahren oder gar Jahrzehnten von Personen geführt, die den Klub lieben, ihn leben, sich für ihn aufopfern, in ihm groß geworden sind und die viel beschworene DNA in sich tragen. Die DNA ist freilich kein Allheilmittel. Diesen Klubs ging es immer nur dann gut, wenn sich die handelnden Personen nicht wichtiger nahmen als den Klub. War es umgekehrt, bekamen auch sie Probleme. Wenn aber nichts über dem Klub stand und diese Floskel nicht nur eine leere Worthülse war, dann waren diese Mannschaften erfolgreich. Auch beim FC gab es diese Zeiten.

Die Bilanz des FC im Jahr 2019 hingegen lautet: ein zurückgetretener Präsident, ein zerstrittenes Interims-Präsidium, ein neues Präsidium, das vor seiner Wahl aus dem eigenen Klub heraus bekämpft wurde, ein entlassener Geschäftsführer Sport, zwei Trainerentlassungen und wohl bald ein neuer Sportchef und ein neuer Trainer. Eine Bilanz des Grauens und ein Zeichen, wie tief der FC in den letzten Jahren wieder gesunken ist. Aus diesem Tal herauszukommen, wird nun die Aufgabe des neuen Vorstands sein. Dafür braucht es vor allen Dingen einen neuen Geschäftsführer Sport. Und ein neues Wir-Gefühl, das dem FC abhanden gekommen ist wie der sportliche Erfolg.

86 Kommentare
  1. Harley says:

    Der Niedergang hat nur einen Namen, MüllerRömer. Dieser Bandwurm muss vom FC befreit werden.
    Der jetzige Vorstand ist doch auch nur ein Spielball von Müller Römer. Wenn einige Mitarbeiter nicht soviel Angst haben müssten Ihren Job zu verlieren , dann würden hier Sachen zu Tage kommen ,da würden sich die Mitglieder und Fans nur noch wundern.

    • chris crypto says:

      angst vor müller-römer?

      ist es dir nicht peinlich, so eine gequirlte scheisse zu schreiben? was frag ich überhaupt.

      „dieser bandwurm muss vom FC befreit werden“ …. da sucht man selbst mit der lupe die logik vergebens.

      • major says:

        Harley hat Recht.

        Alles mögliche wurde geändert, alle möglichen Personen wurden ausgetauscht, aber dieser Amateur zieht mit seiner Bande weiterhin die Fäden und verstärkt als angeblicher Mitgliedervertreter die Gräben im Verein.

        Jetzt sitzt der Vorstand im Amt, der von Müller-Römers MR eingesetzt wurde. Sie glauben doch nicht an das Märchen, daß er damit nichts zu tun hat, oder ?
        Bei der anschließenden Gremiensäuberung, bei der sich die dre greisen Amateure selbsz auf die wichtigsten Posten gesetzt haben, wurde nur sein Mitgliederrat ausgelassen – und er klammheimlich wieder dessen Vorsitzender, natürlich im GA vertreten, der praktisch nur noch aus ihm und seinem Vorstand besteht.

        Und wenn Sie fragen was Müller-Römer sportlich auf dem Kerbholz hat: die Emailaffäre um Terodde, aus der er sich wie ein trockener Aal rauswinden musste. Und dann natürlich die Mitwirkung an den Einkäufen nach dem Aufstieg, hat er leider im Interview gesagt. Er hat halt das Talent, zu versagen und dann andere nach vorne ins Licht zu schieben.

        Wenn jetzt AV die Biege macht – mE Gottseidank – dann liegt das aus seiner Sicht auch dran, daß er keinen Bock hat, gegen die Windmühlen des Amateurs zu kämpfen, der diesen Verein seit Overath Stück für Stück zu seinem macht.
        Ihr braucht gar keine Angst vor einem Investor zu haben, ihr haben einen, der die alleinige Macht übernimmt, aber nichts investiert.
        Leider überschätzt er sich dabei enorm, wie man sieht.

    • chris crypto says:

      dieser niedergang hat übrigens ganz anderen namen. diese lauten spinner, schumacher, ritterbach, schmadtke, stöger und etliche mehr.

      oder ist es SMR schuld, wenn besagte herren ihre arbeit einstellen, graupen teuer verpflichten, kein bock mehr auf training haben, weil sie eigentlich zum BVB wollen und so weiter? in deinem weltbild vermutlich schon. armer irrer.

      • Harley says:

        Bist wohl der Friseur von SMR. Kommst du gerade aus dem Urlaub zurück, oder bist du von den Toten auferstanden? Ich jedenfalls kann mit der gequirlten Scheisse und als armer Irrer gut leben. Welche Aufgabe hat denn der feine Herr SMR beim FC ? Na ? In der Zeit unter deinen besagten Herren , als alles gut lief , hat der Herr SMR sich sein Türschild vergolden lassen. Als es dann nicht mehr für ihn passte hat er seinen Vorstand ins Rennen geschickt der feine Herr. Alles darauf ausgerichtet so langsam das Ruder beim FC zu übernehmen. Dieser Vorstand wird genauso versagen wie der vorherige. Dein Weltbild ist echt ok ? Schöner Fiffi.

        • major says:

          Harley, mach mal halblang, der kann keinen Friseur haben ;)

          Im übrigen vergisst der Fanboi chris crpto alles, was der Herr Müller-Römer schon so verbockt hat, wie z.B. die Kaderplanung nach dem Aufstieg. Quelle: sein autorisiertes Interview im KStA.

          Gewisse Menschen suchen eben einen Führer, dem sie bedingungslos und ohne zu fragen bis in den Tod folgen können.

    • Super Held says:

      Lieber Heinz,
      ich hätte ja nicht gedacht, dass wir zwei mal einer Meinung sein würden. Es ist mein reines Bauchgefühl, was mich hier antreibt, zugegeben, jedoch führt es zu der festen Überzeugung, dass SMR und die seinen die Totengräber unseres effzehs sind.

    • Dieter Gaus says:

      Werter Harley,
      es geht mir gehörig auf den Sack immer nur Verdächtigungen und Mutmaßungen von Dir zu hören. Sofern Du konkrete Beweise und Fakten hast, dann solltest Du als aufrichtiger Staatsbürger und Mitglied (?) des FC diese vorlegen, um Schaden vom FC abzuwenden. Im Übrigen steht es Dir frei für die ehrenamtlichen Funktionen bei FC zu kandidieren, um an den von Dir geäußerten „Missständen“ etwas zu ändern.
      Selbst Verantwortung übernehmen wäre hier angesagt!

  2. Harley says:

    Sehr geehrter Herr Merten, man muss auch mal einen negativen Artikel schreiben wenn die handelnden Personen noch an Bord sind. Im nach hinein bringt das jetzt nichts mehr. Oder wird der Geissblog auch von Müller Römer gesteuert ?

  3. walking angel says:

    Nun, da das Forum nach 3 Tagen endlich wieder funktioniert, (wurde stets durch ein Werbespam geblockt), kann ich auch noch meinen Senf dazu geben.
    Vor dem Spiel gegen Hoffenheim wünschte ich mir, der FC spielt mit so viel Feuer wie das Rot des Karnevaltricots, dann gibts 3 Punkte, das tat er zwar, trotzdem hat es leider nicht gereicht.
    Wenn ich mir die Analyse der letzten 3 Bundesligaspiele so anschaue, dann hat das zwei Seiten. Zum einen das Unvermögen der Spieler mit zu vielen individuellen Fehlern, was man auch dem Trainerteam ankreiden kann, und zum anderen die beschämend hohe Fehlerquote der Schiedsrichter. Gegen Mainz wurde uns ein 100% Elfmeter verweigert, gegen Düsseldorf ebenso, umgekehrt pfeift man einen doch ziemlich fragwürdigen Elfmeter gegen uns für Hoffenheim, das sind 3-9 Punkte die und da durch die Lappen gegangen sind wegen so armseligen Banausen! Eine absolute Sauerei!

    Zu A.Veh: Ein Kapitän, der das sinkende Schiff als erstes verlässt, ist doch sehr armselig. Will wohl einfach nicht ein Abstieg in seiner Managerkarriere in seinen Leviten haben, und mitansehen müssen wie seine zusammengewürfelte Mannschaft unter geht.
    Zu Beierlorzer: Ich war am Anfang sehr Skeptisch, fand ihn dann doch bald sehr sympathisch, doch leider scheiterte er an seiner Unerfahrenheit in der 1. Bundesliga.

    Bin gespannt wer man nun als Retter aus dem Hut zaubert, oder es wird wieder ganz Bitter wie vor 2 Jahren, ich hoffe nicht…

    • chris crypto says:

      der elfmeter war mitnichten fragwürdig, sondern ein 100%iger (der ggen uns, für hoffe). dass wir natürlich ebenso klare TROTZ VAR nicht bekommen, ist ein treppenwitz,der zur aktuellen situation passt. trotzdem sollte man so neutral bleiben wie möglich und ein glasklares ding nicht zu „ziemlich fragwürdig“ umbauen.

    • Dieter Gaus says:

      Erstens, lese bitte den Artikel nochmal. Ja, hier hat etwas nicht zusammen gepaßt.
      Zweitens, dass zu erkennen und dann konsequent etwas daran zu ändern hat auch in meinen Augen Augen Größe.
      Drittens, der FC wird nicht untergehen, das zeigen 6 Abstiege und eben soviele Aufstieg.
      Deswegen sollten wir, so wie es der Vorstand Spinner, Schuhmacher, Ritterbach es bereits einmal vorgelebt haben (leider diese Linie irgendwo, irgendwann verloren haben), zusammen stehen (siehe Hymne), dem Vorstand vertrauen, das er die richtigen Menschen für die vakanten Positionen findet, die eben wieder den FC und das was ihn ausmacht in den Vordergrund stellen.
      Das braucht Zeit und die sollten wir ihnen geben!

  4. Holger says:

    Sich mit dem Verein identifizieren?
    Hmmm….wer hat das denn bitteschön wirklich?
    War bei den allermeisten das nicht einfach nur gespielt?
    Bei aller Kritik am ehemaligen Vorstand, dort hatte ich am meisten den Eindruck einer Identifizierung mit unserem FC, wie gesagt ohne Bewertung der Amtszeit.
    Stöger? Für mich alles nur gespielt, ich weiß….er hat viel für den Verein getan…ja ja ist richtig.
    Angeblich aufgerieben für den FC und bis zur Erschöpfung alles gegeben und ein paar Tage nachdem man ihn endlich mit einem Spachtel von seinem Stuhl abgekratzt hatte, sitzt er gut gelaunt mit voller Power in Dortmund und ist mehr schwarz gelb als EMMA das Maskottchen.
    Schmattke (den ich als Opfer vom Festhalten an Stöger sehe) hat sich für mein Empfinden schon eher mit dem FC identifizieren können, auch hier ohne seine nicht immer nachvollziehbare Arbeit zu bewerten.
    Es ist also nicht einfach immer Personen zu finden, die sich wirklich mit UNSEREM FC identifizieren UND hervorragend in Ihrem Job sind :-)
    Ich drücke den Verantwortlichen die Daumen und hoffe persönlich auf einen neuen Trainer, der unsere nicht immer einfache Mannschaft nicht zu sehr mit Samthandschuhen anfasst!
    Es ist wie bei der Kindererziehung…..es gibt kein Patentrezept.
    Ich finde nur, es muss auch mal gewittern und Spannungen geben, damit sich Wolken wieder verziehen können.
    Klare Ansagen und auch Konsequenzen.
    Harte Arbeit und Fleiß.
    Einsatz und Kampfbereitschaft und das nicht nur in einem Spiel sondern jedes Spiel und dann von der ersten bis zur letzten Minute, gefühlt haben diesen Einsatz viele Neuverpflichtungen mitgebracht aber mittlerweile haben sich einige der Mentalität angepasst, die sie im Verein vorgefunden haben, leider.
    Und handelnde Personen ohne Selbstkritik die nur alles schönfärben, gehören ungeachtet der Person nicht in die Mannschaft.
    Der größte Kritiker eines ehrgeizigen Menschen ist er selbst, der FC hat aber einige Spieler die nicht so ehrgeizig zu sein scheinen….zumindest wenn man ihre Interviews hört.
    Da wäre mir ein „Kein Kommentar“ mit Wut lieber als ein „Wir müssen jetzt aber nicht alles schwarz sehen“
    Das wäre mein Wunsch:-)

  5. Jose Mourinho says:

    Veh passt zu keinem Verein, außer dem Club Armin Veh. Viele wollten es nicht wahrhaben aber am Ende waren es zwei verschwendete Jahre die noch weitere Jahre nachwirken werden. Ich hoffe, man zieht wenigstens die richtigen Schlüsse für künftige Personalentscheidungen.

    • major says:

      Ein wahres Wort. Veh ist vor allem in eigener Sache unterwegs. Veh ist für mich ein funktonaler Narzisst und wer sich mal damit beschäftigt hat, weiß um das, was hinter der selbstsicheren Fassade steckt.

      Andererseits halte ich nichts von diesem Artikel. Sowas zu schreiben, nachdem er weg ist und zwei Jahre dahingehend keinen Pieps von sich zu geben ist einfach nur BILLIG, Herr Merten.

      • Jose Mourinho says:

        Da ist einerseits natürlich was dran, aber ich verstehe auch, dass ein relativ kleines Medium wie der GBK aufpassen muss, nicht plötzlich durch einen missgestimmten Alphaarmin auf die virtuelle Abschussliste verbannt zu werden. Und man traut es ihm nun wirklich zu…

  6. Jhen says:

    Es gibt auch andere Beispiele, Vereine mit professionellen Strukturen, die auf Gewinn getrimmt sind. Das ist Hoffenheim, die sich als Ausbildungsverein verstehen mit einem Leistungszentrum das Vorbild für alle Vereine ist oder Hoffenheim, die auch auf Ausbildung setzen aber auch größere Ansprüche formulieren. Freiburg wurde hier genannt, ein Verein in dem die Mitglieder auch noch das Sagen haben, allerdings nicht so kompliziert organisiert wie hier in Köln, „leben“ auch von der Ausbildung junger Spieler, haben aber nicht den Anspruch, der in Köln sofort formuliert wird, wenn es tatsächlich mal gut läuft. Da freut man sich wenn man oben steht, trägts aber niemanden nach wenn man auch wieder abrutscht oder gar absteigt. Dann werden keine Leute entlassen und der Vorstand darf auch bleiben. Freiburg hat aber nur ca. 1/5 so viele Mitglieder wie wir. Veh könnte sicherlich nicht in Leipzig oder Hoffenheim Sportdirektor sein, denn er hat ganz klar ein Autoritätsproblem und akzeptiert keinen Hoppe oder Mateschitz über sich. In einem kleinen Verein könnte er auch nicht, denn da müsste er „Mitgliedernähe“ zeigen, deshalb war der FC für Ihn genau richtig, nur leider war zu wenig Geld da, daran ist er gescheitert. Ich denke, wir sollten zuerst einmal ganz gehörig unsere Erwartungen zurückschrauben, ein gutes Ausbildungszentrum schaffen und wie Freiburg oder auch z.B, der VfB auf Ausbildung setzen. Europa mitnehmen wenn es geht und wenn nicht ist es auch ok. Wenn man mal absteigt ist es auch nicht so schlimm, wir kommen wieder. Denn eines ist klar, würde angestrebt werden permanent in der Spitze zu sein, müssten die Vereinsstrukturen sich auch ändern und der Mitgliedereinfluss reduziert werden. (Siehe Bayern)

    • NICK says:

      So siehts aus. Aber wir sind aufgestiegen und habe als erstes erklärt „Wir sind kein normaler Aufsteiger“, „Wir sehen uns auf eine Höhe, nein eigentlich schon darüber, mit etablierten Bundesliga-Mannschaften wie Mainz, Augsburg & Freiburg“ „Unser Ziel ist nicht der Klassenerhalt, sondern mit dem Abstieg gar nichts zu tun zu haben“ Und theoretisch haben diese Leute recht gehabt. Denn bei den Gehältern die wir zahlen, sind wir wirklich über etablierten Bundesligisten wie Mainz, Augsburg und Freiburg, es kommt nur nichts entsprechendes dabei rum. Daher weiß ich nicht ob es sooo gut ist immer Leute mit Klub-Identität an der Spitze zu haben, denn wir alle denken doch immer „Wir sind der grosse FC“ und tendieren auch so zu handeln und selbst wenn Österreicher, Düsseldorfer und Leverkusener dazu kommen, werden sie irgendwann von dieser Grossspurigkeit erfasst und heben ab. Planen Multifunktionsarenern mit 80.000 Zuschauern, holen Spieler für 17 Millionen usw…

      Uns täte vielleicht mal jemand gut, der weiss wie es ist einen eigentlich finanziell nicht unbedingt Erstliga fähigen Verein, dauerhaft über Jahre immer wieder in der Bundesliga zu halten und so aufzustellen, dass ein Abstieg mit einem Lächeln „Nächstes Jahr sind wir wieder da!“ und nicht mit Existenzängsten verbunden ist.

  7. kalla lux says:

    Tja und da fragt ich mich wie ein „Headhunter“ genau die richtige Person ,bzw Personen finden soll in dem Umfeld!Die Idee mit dem Headhunter ist schon okay,aber passt 0 zu dem Artikel hier.
    Den der xxx aus xxx wird genau wie AV seinen Job machen und sich nicht unbedingt auf das ganzen
    Klüngel hier einstellen! Dazu kommt das im Moment kein wirklich erfahrener Trainer außer Felix auf dem Markt ist. Und Felix hat sich abgenutzt und wen du dir schon den schönen Bruno nit erlauben kannst ist Felix weit außer Reichweite.
    Also kann alles nur auf absoluten Neuanfang rauslaufen,mit dem Risiko abzusteigen.
    Wäre in meinen Augen vollkommen okay,wen den auch mal der große Besen so richtig kehren würde.
    In der Mannschaft,im Verein,Statuten usw…Aber das wird nicht passieren!
    Wird hier ewig so weiter gemacht wird so etwas immer wieder passieren!

  8. Max Moor says:

    Köln spielt nun am 22.11 in Leipzig um 18:30 gegen Werner .. Pouvlsen .. Cuncha …das Verlieren wir doch auch wieder ! Für mich sind einige Spieler das Problem ! In jeden Spiel sind viele Probleme zu erkennen , immer wieder führt man mal und dann gibs eine Niederlage. . und liegt man zurück dann geht schon vorher nix mehr !!! 3 Mannschaften sind nun unten mit Problemen / Paderborn , Mainz und Köln und jede weitere Niederlage ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung / 2 , Liga . Im Sportstudio machte sich sogar der Boss schon lustig und die Zuschauer waren nur am Lachen .. Spürbar Anders eben . Die letzten Jahre hat Spuren hinterlassen . . ! Nun noch Breitenreiter , Korkut oder Daran dann gehen eh die Lichter aus ! :-(

  9. Max Moor says:

    Ich bin enttäuscht von diesen Spielern ! Terodde und Cordoba werden kaum gut angespielt .. Und im Mittelfeld brennt es schon …hab ich immer hier auch erwähnt und keiner nahm einen ernst. . Hector und Skhiri mit vielen Problemen im Spielaufbau und die Abwehr ist auch nur höchstens ne Halbzeit Standfest .. Jacobs gefiel mir besser als Katterbach , Ehizibue und Cordoba gefielen mir in der 1. HZ am Besten , die wollten aber nicht Alle Spieler . . !!! wacht endlich Auf und albert nach dem Spiel nicht sone Dreck , Horn & Co

    • mapema says:

      War ja klar, dass der Herr Lußem dazu so einen Kommentar schreibt. Er hat, seit dem sein Freund Tünn nicht mehr im Vorstand ist, nur darauf gewartet, um den MR wieder ins schlechte Licht zu rücken. Er ist der Meinung, daß die neue Satzung nicht demokratisch ist, aber will wieder ein Alleinherrscher haben…
      Außerdem wer ist Schuld am Niedergang? Nicht der neue Vorstand oder der MR. Sondern der alte und die Geschäftsführer. Auch der Wehrle. Nach der EL Quali gab es nur die Themen, wie wir größer werden können. Neues Stadion, größeres Trainingsgelände, China usw. Keiner hat sich mehr auf das hier und jetzt konzentriert. Das zu den Visionen, die Herr Lußem so lobt. Wir sollten uns wieder demütig werden und „normal“ arbeiten. Wie in den ersten Jahren vom Herr Spinner.

  10. Jhen says:

    Leipzig stellt regelmäßig die jüngste Startelf auf und auf der Bank hocken auch keine Alten. Frankfurt ist genau das Gegenteil. Beide sind erfolgreich. In Köln bewegte sich der Altersschnitt zwischen 25 und 27 Jahren also eher älter aber das schlimme ist, auf der Bank sitzten ein 33, 31, 30, 29, 29 Jähriger, dazu noch 4 jüngere um die 24. Leipzig zieht sich die Spieler heran, Bobic kauft den Balkan leer und seit neuestem Nordwest Afrika aber er hat ein gutes Händchen. In Köln gibt es einen Pfropfen auf der Bank der junge Spieler ausschließt. Nur aus Verzweiflung des Trainers haben Katterbach und Jacobs die Hürde Bank überspringen können, durfte Borneauw sofort ran. Sie kamen direkt, ohne Eingewöhnung von der 2. oder aus Belgien in die Startelf. Da stimmt doch etwas nicht.

  11. Klaus Höhner says:

    Der Müller Römer kann einen Rentner Club führen die Buowl spielen wollen, aber einen Bundesliga Club, das ist zu hoch ein Selbstdarsteller vor dem Herrn, einen Mitgliederrat zu installieren war der größte Fehler. Einen starken KOMPETENTEN Vorstand und du brauchst keinen Mitgliederrat.Ein Bundesligist ist kein Wunschkonzert wo jeder seinen Senf zu geben muss,wen sich das ändert dann läufst auch bei FC,aber nicht mit den vielen Selbstdarstellern.

    • mapema says:

      Was hat das mit dem MR zu tun? Sie haben keinen Führungsanspruch, sondern kontrollieren den Vorstand. Außerdem haben sie natürlich das Vorschlagsrecht für einen neuen Vorstand.
      Aber wie war es früher? Der MR hat quasi den Verwaltungsrat abgelöst. Dieser hat den Vorstand auch kontrolliert und hatte auch das Vorschlagsrecht. Nur wurde der Verwaltungsrat vom Vorstand bestimmt und nicht wie der MR von den Mitgliedern.
      Frage was ist besser?
      Das heißt für alle Mitglieder. Falls eine breite Front unzufrieden mit einzelnen Mitgliedern des MR ist, kann die Person abgewählt werden.

  12. Silvio Orifici says:

    In diesem Artikel steckt sehr viel Wahrheit. Das Beispiel Freiburg zeigt, wie es funktionieren kann, wenn man in einem ruhigen Umfeld arbeiten kann. Dies wird beim FC freilich nie möglich sein, da wir ein ganz anderes Selbstverständnis haben und der Club, die Stadt und die Fans einer Tradition „verpflichtet“ sind, die es leider seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.
    Es war toll, dass man als FC Fan nochmal nach London reisen durfte, um Europapokal Luft zu atmen. Leider begeht die Clubführung in solch tollen Momenten immer wieder große Fehler und das des Öfteren in der Vergangenheit…! Das Resultat ist dann, dass man absteigt.

    Manchmal fragt man sich, welcher Trainer, welcher Sportdirektor überhaupt kommen muss und vor allem möchte, damit eine gewisse Konstanz einkehrt.

    Ich fand übrigens einige Plakate der Südkurve dieses Mal sehr auf den Punkt gebracht. Vor allem, dass man Talente zu schlecht integriert, ist schon seit Jahren sehr fahrlässig. Weshalb bekommen das „kleinere“ und auch „größere“ Vereine besser hin ?

    Ich wünsche dem neuen Vorstand, dass man die „wirklichen“ Probleme anpackt und behebt. Sich nur als Vorstand des FC zu präsentieren, hilft dem Verein nicht weiter und entwickelt Ihn zurück.

    In unserer Region und unserem Verein steckt unglaublich viel Potenzial. Spinner, Schmadtke und Stöger haben gezeigt, dass durch kluge Investitionen und Konstanz und ein Konzept, was auf die Mannschaft passt, Erfolg möglich ist. Schmadtke hat versäumt, den Wunsch Stögers zu entsprechen und für adäquaten Ersatz zu sorgen. Daran ist dann quasi der gesamte Verein gescheitert. Das darf einem Proficlub nicht passieren.

    Und vieles mehr …

    • kalla lux says:

      Dein Satz: Schmadtke hat versäumt, den Wunsch Stögers zu entsprechen und für adäquaten Ersatz zu sorgen.
      Stimmt nicht,Stöger wollte unbedingt den Scheunentorkolumbianer.
      Das war sein Wunschspieler,hat er bekommen!
      Zu deinem jungen,regional Spieler.Da stimme ich dir 1000% zu

  13. Karl Heinz Lenz says:

    Gut geführte und dauerhaft sportlich erfolgreiche Vereine gibt es in der Bundesliga eine ganze Reihe: Werder, Wolfsburg, Dortmund, Mönchengladbach, Leverkusen, Mainz, Eintracht, Hoffenheim, Bayern und Freiburg und zuletzt auch noch Leipzig, Augsburg und die Hertha. Die Stabilität und der Erfolg dieser Klubs hängt nicht (alleine) am Geld, auch nicht an irgendwelchen Trainern, sondern an der Qualität des dortigen für den Sport und die Finanzen zuständigen Führungspersonals (Vorstände, Geschäftsführer, Direktoren), die in diesen Vereine meistens über viele Jahre tätig sind. Unser FC gehört seit vielen Jahren zu den vergleichsweise schlecht geführten Vereinen. Darin besteht unser „Spürbar anders“. Unglücklicherweise kam unser ehemaliger Präsident Spinner seinerzeit auf die Idee, den FC zu „demokratisieren“. Seitdem haben wir einen Vorstand, der von einem Mitgliederrat abhängig ist, der seine eigene Politik betreibt und sich als Gegenvorstand versteht. Damit ist beim FC die so wichtige Leitungsebene dauerhaft geschwächt: eine Satzung mit eingebautem Selbstzerstörungsmechanismus. Wer will als seriöser Geschäftführer oder als angesehener Trainer in so einem Klub arbeiten? Eigentlich nur, wenn es sich um Arbeitslose und Berufsanfänger handelt – um es mal so zuzuspitzen. Von daher finde ich es erstaunlich, dass Armin Veh und Trainer Beierlorzer überhaupt zum FC gekommen sind. Vielleicht schafft es unser neuer Vorstand, den FC in den Griff zu kriegen und den FC zu einem gut geführten Verein zu machen. Kein „Spürbar anders“ mehr, sondern „Mut zum Erfolg! Alte Gewohnheiten überwinden! Führung ausüben!“.

    • Lienen77 says:

      Herr Lenz, wieder einmal sehr gut zusammengefasst und treffend analysiert.
      Diese Struktur funktioniert nicht. Es gibt auch keinen einzigen erfolgreichen Verein mit so einer Struktur.
      Der Verein wird mit dieser kommunistischen Struktur vor die Wand fahren.

    • mapema says:

      Die Satzung ist nicht Schuld am Untergang. Wie schon oben beschrieben wurde der Verwaltungsrat vom MR abgelöst. Der Untergang begann damit, dass sich der alte Vorstand nicht mehr um seine eigentliche Aufgabe gekümmert hat. Nämlich die Geschäftsführung zu kontrollieren. Das haben die drei später auch zugegeben. Außerdem fiel auch auf, dass zu dieser Zeit der Vorstand sich nicht mehr an die Satzung hielt und die anderen Gremien ignorierte. Siehe auch die Absetzung von Herrn Sieger als Aufsichtsratvorsitzender.

  14. Ottla says:

    HaHaHa! Als Veh nach dem 1. Paderborn Spiel unter Anfang diesen vor der Mannschaft und öffentlich hintertrieb und damit m.M nach den Sündenfall der Spaltung zw. Mannschaft – Trainer – Sportdirektor lostrat, der uns bis in die Situation heute getrieben hat, genau DA hätte es diesen Kommentar gebraucht. Sowas las man dann hier aber als Kritik an Veh nur in den Kommentaren (u.a., sorry, da bin ich etwas stolz drauf, auch von mir). Damit JETZT um die Ecke zu kommen, wo er weg ist, weil man da nix mehr befürchten muss als täglicher Berichterstatter vom und aus dem GBH ist einfach nur feige und schwach! Die Pflicht, solche unangenehmen Dinge gerade über Veh zu sagen, dieser Pflicht seid ihr hier im GBK kein einziges Mal nachgekommen, als es geboten gewesen wäre!

      • major says:

        Absolut Deiner Meinung. Ich habe hier gerade weiter unten geschrieben, daß ich dieses Nachtreten vom Merten für absolut BILLIGST halte, auch wenn ich Veh nie mochte.

        Eigentlich sollte man den Artikel auch in verschiedenen Richtungen weiterdenken: erstens könnte man fragen, WER denn überhaupt eine Bindung zum Verein hat. Die Söldner, die bei JEDEM Verein als „Herzensangelegenheit“ spielen? Oder ist das schon der Abgesang auf Wehrle? Wo ist denn die Vereins-DNS? Im Moment scheint die eher wieder in Richtung Prügelei auf Parkplätzen und dem Abtreten von Notarzt-Autospiegeln hinauszulaufen.

        Zweitens sollte man sich als möglicher Kandidat fragen, ob man in so einem Pharisäer-Umfeld überhaupt zukünftig arbeiten möchte.
        Heute der „Beste Mann, ein Traum, ein Gott“ und „morgen das größte Arschloch, das NIE NIE NIE zu uns gepasst hat“.
        Der Kölner hält immer seine Arme weit offen, aber er umarmt niemanden.

    • Karl Heinz Lenz says:

      Das stimmt. Herr Merten neigt zu einer Hofberichterstattung. Die kritisch-analytischen Artikel kommen erst hinterher. Das war schon in der letzten Abstiegssaison so. Erst als Schmadtke und später auch Stöger weg waren, kam der Geissblog mit kritischen Rückblicken.

  15. Dieter Gaus says:

    Danke Herr Merten für ihren Kommentar. Das kann ich zu 100% so unterschreiben!
    Insbesondere in der heutigen Zeit halte ich die Bereitschaft für bemerkenswert, ungeachtet der eigenen Wertung, ob man selbst etwas für richtig oder falsch hält oder welche Sympathie man für den Gegenüber empfindet, in dessen Verhalten in diesem Moment eine gewisse Größe zu erkennen.
    Der erste Fussballclub Köln ist bereits etwas großes, das Zeigen über 100tausend Mitglieder, das regelmäßig ausverkaufte Stadion, und 6 Abstiege hat der FC überlebt. Auch das hat den FC größer gemacht. Die Beispiel andere Vereine zeigen, dass man keinen Weg kopieren kann, jeder dieser Clubs ist seinen Weg gegangen. Selbst Herr Höneß wird es nicht schaffen den FC Bayern zu versenken, die Bayern werden immer die Lederhosen an haben, Mia san eben mia!
    Also, weshalb sollen der FC nicht auch seiner DNA folgen, „denn mir sin kölsche Junge, hann Spetzebötzjer an, mer lasse uns nit dran fummele, mer lasset kenne dran“! Wenn dann in anderen Stadien gesungen wird, „zieht den kölnern die Spetzebötzjer aus, Spetzebötzjer aus…“ dann hat der FC es geschafft. (Hallo Herr Werle, das wäre doch mal ein Karneval-/Merchandising Geck, Radlerhosen mit Spitze, Spetzebötzjer eben ;-) )
    Es kann in Köln nur den kölschen Weg geben, aber eben ruuuuuhiig, ganz ruuuhig…!

  16. Stefan Kirch says:

    Es gibt da noch einen Verein der in den letzten 10 Jahren sehr nachhaltig und erfolgreich gearbeitet hat in der Bundesliga.
    Auch wenn man das hier natürlich gerne unbenannt lassen möchte:

    In Punkto Nachhaltigkeit und Identifikationsfiguren des Vereins: Max Eberl ist seit 1999 ununterbrochen bei Gladbach und seit 2008 der Macher des Klubs. In seiner Amtszeit hat er bis Dato mit gerade einmal mit Rose den fünften Trainer während seiner Amtszeit installiert.
    Kann man ignorieren oder aber sich ebenfalls zum Vorbild nehmen.
    Da sehe ich persönlich keinen Unterschied zu den 4 oben genannten Vereinen beim aktuellen Tabellenführer der Liga.
    Viele der Möglichkeiten wären beim FC auch immer vorhanden gewesen, sind aber stets an immer fortwährenden Eitelkeiten Einzelner immer wieder aufs Neue zerstört worden.
    Man darf gespannt sein ob der FC nun in der Lage ist die richtigen Schlüsse aus der aktuellen Situation zu ziehen und die vakanten Posten vernünftig neubesetzt bekommt.
    Ein erneuter Abstieg würde wieder Millionen kosten und den Verein wieder um Jahre zurück werfen.
    Noch ist alles drin um die Kurve zu kriegen.

      • Gerd Mrosk says:

        Aber doch nur ,wenn man jetzt mit den neuen voll in die Schei…greift. Die Wahrheit liegt doch eher in der Mitte,von der Bank kam zu wenig Impuls und der ein-oder andere Spieler hat eine „labile“ Berufsauffassung. Nur eins ist auch klar. Wenn man immer behauptet,dass der Fisch vom Kopf stinkt,dann muss es im Umkehrschluss auch heissen, dass klar und unmissverständlich von oben ne zielsichere Richtung eingeschlagen werden muss und die Spieler als letztes Glied in der Kette,sich ausschliesslich ihrem Hauptaugenmerk widmen müssen,nämlich professionelles Verhalten an den Tag legen,um bestmögliche Leistungen auf den Platz bringen zu können.

          • Gerd Mrosk says:

            Weil Veh zwar mit Wehrle teure Verträge gemacht hat,aber meiner Ansicht nach den FC verstärkt hat. Ausserdem ists gerade nicht die stärkste 1.Liga aller Zeiten. Man muss jetzt mit den Neuen,die hoffentlich zeitnah gefunden werden,den Bock umstossen und Ruhe rein bekommen.

    • major says:

      Hier in Köln existieren aber Denkverbote. NIEMALS wird man irgendwo hinschauen, um es genauso zu machen und für Kackbach gilt das natürlich DOPPELT NIEMALS. Vom Gegner, seit der Dreigestirns-Neusprechverordnung „Konkurrenten“, WILL man nicht lernen, da sind eher die Schiris oder Geld oder sonstwas Schuld, aber ebenso „NIEMALS“ wie oben der FC selbst.

      Man will den eigenen Weg gehen, aber am besten übernimmt dafür jemand anderes dann auch gleich Risiko und Verantwortung, weil man sonst das Arschloch von morgen ist.

      Vielleicht ist das aber auch alles nur Strategie, den Verein an einen Tiefpunkt zu bringen, an dem man dem wundersamen Einstieg von „Eckis“ Freunden aus der Investorenlandschaft als einzige Lösung verkauft und vorgespielten „Bauchschmerzen“ und nur zu 49%.
      Der dahingeschmolzene Wohlstand von Wehrle könnte ein Baustein dazu sein, der FC hat ja mal wieder leere Kassen.

      • Gerd Mrosk says:

        Wie die Vergangenheit zeigt gehört ja nicht mal allzu viel dazu den Karren ,hier den glorreichen Traditionsverein,an die Wand zu fahren. Der Grundstein dafür könnte in der Tat gelegt sein. So viel Realitätssinn sollte man haben.

        • major says:

          Aber doch nicht für diese quasireligiösen Fans, Gerd.
          Die glauben an die Dreifaltigkeit im Vorstand. Weil…und das ist eigentlich sehr traurig…sie haben ja nichts anderes.

          Aber diesen Amateurvorstand werden sie wieder genauso zum Teufel jagen, da bin ich mir vollkommen sicher, wahrscheinlich schon zum wahrscheinlichen Abstieg. Da bin ich auch mit dieser Meinung nicht alleine, bessere Fachleute als ich haben das auch schon geschrieben….natürlich nicht hier ;)

          Ich frage mich nur, wer dann kommt, denn wer noch alle Lampen am Christbaum hat, de wird einen riesigen Bogen um den Effzeh machen, bei dieser „aktiven Fanzene“. Das Problem hatten wir übrigens schon öfter, zuletzt nach Anfang.

          Hatte der Vorstand nicht versprochen, die Gräben im Verein zuzuschütten? Hatte man nicht den Psychologen Dr. Wolf genau deshalb für den richtigen gehalten?
          Der Verein ist nach innen UND aussen toxischer als vorher und von professioneller Arbeit eines Fußballvereins (ein Psychologe mit dieser angeblich so lange Vereins-DNS sollte die momentanen Zustände doch vorher ahnen) sehe ich und höre ich nicht viel. Da reiht aus das Schönreden nicht, daß man quasi beim Arbeitsamt vorstellig wird, weil dieser Vorstand eben fachlich NICHT vernetzt ist, wie das voher behauptet wurde. Man kennt Banker, Reiter, und Anwälte, aber niemanden aus dem eigentlichen Kerngeschäft „Fußball“. Auch etwas das schon vorher kritisiert wurde. Konnte nur niemand ahnen, daß die Karte so schnell gezogen wurde.
          NICK auch nicht, der geht aber dann brav davon aus, daß alles gut ist. Sieht nur gerade völlig anders aus, NICK. Der Verein steckt in einer tieferen Krise als zu Spinner, Schumacher und Ritterbach-Zeiten.

      • NICK says:

        Woher nimmst Du diese ganzen wilden Verschwörungstheorien zum neuen Vorstand? Gibt’s da ne 24/7 Beobachtungskamera im Präsidentenbüro, von der wir nix wissen. Also ich kriege von dem neuen Vorstand recht wenig mit und gehe davon aus, dass sie im Hintergrund ordentlich arbeiten und nicht irgendwelche Anteilsverkäufe und Investoreneinstiege vorbereiten. Diese Leute haben schon früher als Beiräte oder im Aufsichtsrat für den Effzeh gearbeitet und sind keine Deppen wie Du sie hinstellen willst. Es wird echt lächerlich mit Dir…

        • major says:

          Ja, NICK, als Vorstandsabnicker findest Du das natürlich ALLES gut, wahrscheinlich sogar die momentane (und so vorhergesagte) Situation. Aber diese Vorstandsabnicker haben auch die Verantwortung, weil das eben vorhergesagt und beiseite gewischt wurde.

          Davon auszugehen, daß jemand gut arbeitet, weil man nichts von ihm hört, ja, so läuft die Wirtschaft rund.

          Wie schon woanders geschrieben, manche brauchen einen Führer, dem sie ohne nachzudenken in den Tod folgen können.

          Dieser, DEIN heiliger Vorstand wollte mit Veh sogar noch verlängern und hat den Beierloser MINDESTENS einen Spieltag zu spät freigestellt. Da war wochenlang Stille im Wald. Das war Vorstandarbeit a la Schumacher, nichts von wegen dynamisches Trio.

          Das war gute Arbeit? Dann wird die beste Arbeit nach Deiner Darstellung wohl auf Melaten gemacht.

          • NICK says:

            Jetzt mal ehrlich – Du machst Stimmung gegen diesen Vorstand, seid die nominiert wurden. Du bist nach deren Wahl sogar aus dem Verein ausgetreten. Du magst auch Deine persönlichen Gründe dafür haben, aber das sind Deine ganz persönlichen Gründe und sie beruhen nicht auf der geleisteten Leistung des Vorstandes. Was erwartest Du, die sind am 09.09. gewählt worden. Das war vor zwei Monaten. Der alte Vorstand verweigerte die Vorabübergabe und rückte keine Infos vor der Wahl raus. Sicher legitim, aber was sollen diese Leute jetzt aus dem Hut zaubern?! An der jetzigen Situation sind sie unschuldig. In die Saisonvorbereitung waren sie kein bisschen eingebunden. Sie starteten sicher mit vielen tollen Ideen in ihre Amtszeit und müssen jetzt erstmal die Scherben zusammen kehren, die ihnen Ihre Vorgänger hinterlassen haben und die Brände löschen, die überall im Verein am lodern sind. Ihnen die Schuld an der jetzigen Situation in die Schuhe zu schieben, ist nicht nur nicht fair, sondern niederträchtig. Und dafür hast Du halt nur Deine persönlichen Gründe und keine faktischen. Mich nervt das nur noch…“Mimimi, der böse Vorstand“, „Mimimi der böse Mitgliederrat“ – was ist passiert? Hat Dich der Werner aufm Schulhof immer verprügelt? Hat der Ecki Dir mal ne Freundin ausgespannt?

  17. Annette Krain-Manousakis says:

    Armin Veh war für mich leider immer ein unruhestiftender Fremdkörper. In Bezug auf den vorherigen Vorstand und zum ganzen Verein.
    Ich kann einigen Vorrednern nur Recht geben, dass es schon besondere Typen braucht die unseren Verein leben und lieben, mit ihm durchs Feuer gehen. Ich denke diese Menschen hatten wir von 2013 an und sie wurden fast alle von Hof gejagt..statt das Wir – das Umfeld/“Fans“/“Express&Co“ Mal die Füsse still halten.. den Finger zwar schon in die Wunde legen, aber unterstützen, statt inhaltlose Transparente mit „Vorstand raus“etc. Das das geht hat z.B. ein Verein wie Freiburg bewiesen..mit dem Trainer ab und wieder aufgestiegenen und erfolgreich sein…
    Wie sehr hätte ich mir das in der Phase bei uns auch gewünscht, statt alles wieder auf 0 zurück zu stellen, denn wir sind wieder genau da wo wir damals waren – leider.
    Ich glaube es ist lange her das wie so stolz auf unseren tollen Verein sein konntenund waren wie in der Zeit des vorherigen Vorstandes und Stöger, Wehrle und Schmadtke.. und was haben wir gemacht?? Sie bis auf einen alle von Hof gejagt – unglaublich!! Ich kann nur hoffen das Wehrle uns erhalten bleibt und sich Mutige finden, die so ein Gefühl wieder herstellen können. Dazu zähle ich persönlich leider nicht unseren neuen Vorstand.
    Für Herrn Beierlorzer tut es mir aufrichtig leid, er hätte sicher etwas mehr Zeit gebraucht, aber die Umstände waren alle gegen Ihn.. ein Auftaktprogramm wo, glaube ich, viele schon von Anfang an Wetten abgeschlossen haben, dass wir ohne einen einzigen Punkt nach 5 Spielen da stehen.. Videoass. / Schiris die (wie immer) definitiv nicht pro Köln entscheiden und die ganzen Nebenkriegsschauplätze rund um alten/neuen Vorstand und einen Herrn Veh der sein Ding macht und Unruhe stiftet.
    Wir- als Fans- machen es unseren Spielern und Trainern auch nicht leicht..wir habe bis auf das MG& Düsseldorf &Pokal Spiel schon einige wirklich schöne Spiele gesehen..siehe Dortmund, oder auch Hoffenheim.. leider nicht mit Punkten gekrönt, aber würde es nicht besser sein den Spielern den Rücken zu stärken statt sie nieder zu machen..
    Toll fand ich gegen Hoffenheim, dass erstmals wieder Terrodde und Cordoba zusammen auf dem Platz standen.. hat ja in der letzten Saison sehr gut funktioniert..und siehe da Cordoba kann Tore schießen.. Wer soll jetzt kommen? Wahrscheinlich müsste der Trainer erst gebacken werden und zum aktuellen Vorstand fehlt mir leider jedes Vertrauen… ich konnte auch bei der Mitgliederversammlung bei keinem der 3 auch nur etwas von dem entdecken, was unseren vorherigen so lange ausgezeichnet hat.
    Aber eins noch..lasst uns die Mannschaft und den Trainer der dann irgendwann Mal kommt, positiv unterstützen..man kennt es von sich selber.. wenn man weiss das man geschätzt und unterstützt wird brennt man noch mehr, ist weniger gehemmt und kann mit Kritik auch ohne Angst viel besser umgehen..

    • NICK says:

      „zum aktuellen Vorstand fehlt mir leider jedes Vertrauen… ich konnte auch bei der Mitgliederversammlung bei keinem der 3 auch nur etwas von dem entdecken, was unseren vorherigen so lange ausgezeichnet hat.“ Echt tragisch. Keine Arroganz, kein Europameister, Keine Selbstverliebtheit, Keine Überheblichkeit..

      • major says:

        Ihr, ich zähle Dich mal dazu, NICK, habt lediglich die Cholera durch die Pest ersetzt.

        Man könnte ja sagen, das die Dreifaltigkeit bisher keines ihrer Versprechen eingelöst hat, aber ich frage mich, was die denn überhaupt versprochen haben…außer, alles mögliche zu verhindern.

        Ausser der dementen Ideenflucht bezüglich Superleague und dem legandären „Double 84“ war ja eigentlich nichts und ich frage immer noch, wer diesen 15.000€ Imagefilm der Drei bezahlt hat.
        Der Verein? Die KGaA? Hätte beides sein eigenes Geschmäckle. Ein Verein, der sein Geld dafür ausgibt? Nunja..es gibt ja keinen Kassenwart im e.V.
        Eine Firma, die ihre Wunschkandidaten bewirbt? Wer hat das entschieden?

        Und weniger als 2 Monate später reicht es eben nicht mehr die Enkel in der Lindenthaler Villa in die Kamera zu halten oder „SCHEISS LEVERKUSEN“ zu singen.

        Mit diesem Verhältnissen, und dazu gehört diese „aktive Fanszene“ und dieser Vorstand, kommt niemand mit Namen nach Köln, dafür braucht es schon so einen unerfahrenen Lehrer wie Beierloser.

    • Dieter Gaus says:

      Es würde mich freuen, wenn mehr Fans in diesem Block deinem Beispiel folgen würden und um Unterstützung bitten, statt immer bloß zu meckern. Es geht bringt den FC nicht weiter immer nach einem Sündenbock zu suchen, den man ans Kreuz nagelt und auf den man alle Schuld abladen kann. Es sollte beim FC nur einen Bock geben und das ist Hennes. Der darf Meckern soviel er will.

  18. major says:

    „Er verzichtete auf Teile seiner Abfindung“

    Ja, die Finanzen dieses VEREINS sind auch eher dubios.
    Nein, anders…die Finanzen des VEREINS sind nicht besonders transparent, weil der Verein nicht mal einen Schatzmeister hat, der die VEREINSkasse beaufsichtigt. Da ist jeder Kaninchenzüchterverein besser aufgestellt. Da werden Gelder zwischen Verein und KGaA hin- und hergeschoben, daß es dem Finanzamt eigentlich ein Graus sein sollte, aber die prüfen wahrscheinlich nur alle 150 Jahre.

    • Dieter Gaus says:

      Solltest Du als Mitglied Anzeichen für finanzielle Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung des Clubs im Geschäftsbericht finden oder den Verdacht haben, dieser ist nicht ordentliche erstellt worden, dann wäre es als Mitglied deine Pflicht explizied darauf hinzuweisen. Ansonsten solltest Du dich jeden Kommentars dazu enthalten, das konnte Dir strafrechtlich sonst als üble Nachrede ausgelegt werden!

  19. Max Moor says:

    Was schreibt Ihr bloß für ein Mist .. Kalla Lux …. Wenn Stöger den Cordoba wollte / Wunschspieler ist doch Alles ok . Der Spieler ist ja wohl auch ein guter !!! Aber : Es müssen auch andere gute Spieler im Kader sein die als Team funktionieren . . . . Was nützen Dir gute Stürmer wenn das Mittelfeld und die Abwehr / Torwart schwach besetzt sind ohne Anführer ! ? Und nicht hier nur dämliches Zeug schreiben !

    • FC-1948 says:

      Sehr richtig! Gilt aber auch: wer die Vergangenheit vergißt hat keine Chance in der Zukunft! Schade, dass wir nicht das Anforderungsprofil für den Sportvorstand und den Trainer kennen. Letztendlich brauchen wir einen Trainer, der in der Lage ist zu erkennen, was die Mannschaft kann und daraus das Beste zu machen. Trainer, die ein System haben und meinen ihr System auf die Mannschaft zu stülpen sind ungtauglich.
      Ich wünsche mir Heiko Herrlich, aber den holt ja wahrscheinlich Mainz!

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