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Terodde: „Die Mannschaft steht jetzt in der Pflicht“

Simon Terodde ist mit drei Saisontoren der bislang beste Angreifer des 1. FC Köln in der Bundesliga. Seine Tore haben aber längst nicht ausgereicht, um die Geissböcke aus der ärgsten Abstiegsgefahr herauszuhalten. Nach dem personellen Beben am Freitagabend und Samstag mit dem Aus für Armin Veh und Achim Beierlorzer stellte sich der Stürmer am Montag nach dem Training den Fragen der Journalisten.

Herr Terodde, es war der Wunsch der Mannschaft am 11.11. kein Karnevalstraining zu absolvieren. Wie sehen Sie die Situation des FC aktuell?
TERODDE:
„Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, mit Karnevalstrikots zu trainieren. Wir haben in der Länderspielpause viel zu tun und müssen jeden Tag nutzen, um an uns zu arbeiten. Wir werden dafür bezahlt, auf dem Trainingsplatz zu stehen und hart zu trainieren. Die Mannschaft steht jetzt in der Pflicht. Wir Spieler müssen uns hinterfragen und sind dafür verantwortliche, jetzt schleunigst die Kurve zu kriegen.“

Wie haben Sie von den Personalwechseln in der Führungsetage erfahren?
„Am Freitag nach dem Spiel wurden wir über den Abschied von Armin Veh informiert. Am nächsten Tag dann haben wir als Mannschaft als erste von dem Trainerwechsel erfahren. So gehört es sich ja auch. Jetzt müssen wir aber den Kopf wieder nach oben nehmen und uns auf die wichtigen Spiele vor der Winterpause konzentrieren. Es geht im Fußball schnell wieder weiter. Wir brauchen eine gute Ausgangsposition im Winter, um dann in der Rückrunde angreifen zu können.“

War Ihnen nach der Niederlage am Freitag klar, was kommen würde?
„Vor dem Spiel gegen Hoffenheim wurde ja schon sehr viel diskutiert. Wir waren gut eingestellt, Achim Beierlorzer hatte eine gute Ansprache an die Mannschaft. Wir haben alles gegeben, um dieses Spiel zu gewinnen. Das hat man, glaube ich, auch gesehen. Wenn man dann aber trotzdem nur mit sieben Punkten da steht, ist bitter. Wir waren nach dem Spiel am Freitagabend alle sehr niedergeschlagen. Der Trainer hat sich dann am Wochenende von uns verabschiedet.“

7 Kommentare
  1. Franz-Josef Pesch says:

    Ich kann den Satz von Terodde „Die Mannschaft steht jetzt in der Pflicht“ !!?? nicht ganz nach-
    vollziehen. Die Spieler die hier für einen großen Verein spielen stehen von Beginn an der Saison in der Pflicht für den Verein nach ihren Möglich- keiten alles zu geben. Dafür werden sie mehr als fürstlich belohnt.

  2. Joe Thom says:

    die Mannschaft steht immer in der Pflicht, ich denke S.T. meint das sie jetzt noch mehr in der Pflicht ist und es keine Ausreden mehr gibt, ich finde er geht sehr gut voran so sollte sich eigentlich ein Kapitän darstellen nicht so wie J.H. der zumindest nach Außen nichts sagt…..

  3. Bockerer says:

    Wenn Terodde das sagt, nehme ich ihm das ab. Das er es will, hat er jedenfalls mehrfach bewiesen
    (und schiesst dabei sogar Tore, obwohl er das ja nach Auffassung vieler Experten in der Ersten Liga garnicht können kann).
    Ob diese Einstellung aber auf die gesamte Mannschaft zutrifft, ist leider offen. Wenn es denn eine Mannschaft ist?!

  4. Hennes48 says:

    Denke auch, dass er da eher einige seiner Mitspieler meint…
    Und wenn u.a. ein Timo Horn am 11.11. durch die Straßen zieht ,dann frag ich mich ernsthaft, ob beim FC professionell gearbeitet und vor allem professionell gelebt wird…für mich ist solch ein Verhalten in dieser Situation nicht zu rechtfertigen…speziell bei Horn schon mal gar nicht!!!

  5. Max Moor says:

    Die Mannschaft muss endlich als Team sich zerreißen, das sehe ich von kaum einen Spieler ! Die Komfortzone muss endlich verlassen werden und der Kampf und die Aggressivität her !!! So wie es Streich sagte : Die wilden Teams haben immer Erfolg , und Köln spielt nicht Wild sondern lahm & weich !!! Die bekommen ja ihr Geld auch für Nichtleistungen .. Terodde wenigstens mal mit eine Ansage und der Kapitän sagt nix . . Das passt Alles .

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