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Heldt und Dardai: FC nimmt Gespräche mit Kandidaten auf


Der 1. FC Köln hat die Gespräche mit potentiellen Kandidaten für die vakanten Posten des Geschäftsführers Sport und des Cheftrainers aufgenommen. Die ersten Namen, die durchsickerten: Horst Heldt und Pal Dardai. Dabei dürfte es aber längst nicht bleiben. Für beide Positionen sollen mehrere Kandidaten interviewt werden.

Köln – Alexander Wehrle und Frank Aehlig weilen aktuell nicht am Geißbockheim. Zunächst hatte die Bild berichtet, das Duo weile in Berlin zu Gesprächen mit Pal Dardai. Eine Bestätigung blieb am Dienstag zwar aus, doch am Geißbockheim war dies ein offenes Geheimnis. Auch, dass Wehrle und Aehlig es nicht bei diesem Gespräch belassen werden. Am Dienstag und Mittwoch sollen weitere Gespräche mit weiteren Kandidaten geführt werden.

Damit läuft die Besetzung des Trainerpostens beim 1. FC Köln deutlich anders als in den letzten Jahren. Nach der Entlassung von Peter Stöger hatte man Stefan Ruthenbeck erst zum Interimschef und später zum Cheftrainer bis Saisonende erklärt. Sportchef Armin Veh hatte sich dann auf Empfehlung des damaligen Vorstands mit Markus Anfang getroffen und diesen dann, ohne weitere Kandidaten ins Auge zu fassen, zum neuen Trainer ernannt. Bei Achim Beierlorzer bestätigte Veh dann ein Jahr später, erneut nur mit diesem ein Gespräch geführt zu haben. Nun soll es also mehrere Kandidaten geben, mit denen die sportliche Führung beim FC auch jeweils Interviews führen möchte.

Heldt nicht der erste Gesprächspartner – und nicht der letzte

Dass es bei der Besetzung des Sportchef-Posten ähnlich verläuft, zeigt das erste Gespräch mit einem Kandidaten, das nun durchgesickert ist. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, fand am Dienstagvormittag im Mediapark ein Treffen zwischen Horst Heldt und den beiden FC-Vorständen Werner Wolf und Eckhard Sauren statt. Auch Berater Erich Rutemöller soll vor Ort gewesen sein. Heldt gilt als Wunschkandidat des aktuell einzigen Geschäftsführers Wehrle und war bereits vor zwei Jahren heißester Kandidat auf die Nachfolger von Jörg Schmadtke. Pikant: Nach GBK-Informationen soll Heldt damals auch von dem engagierten Personalberater als geeignetster Kandidat ausgewählt worden sein, ehe die Gespräche mit Hannover 96 nach einer öffentlichen Schlammschlacht platzten.

Nun haben der FC und Heldt die Gespräche also wieder aufgenommen. Aber auch für die Geschäftsführer-Positionen sollen mehrere Kandidaten gehört werden. Nach GBK-Informationen soll Heldt nicht der erste Kandidat gewesen sein, mit dem sich der FC-Vorstand traf. Sicher ist: Die Suche nach einem neuen Sportchef wird nun deutlich intensiviert. Die Trainerfrage soll im besten Fall von dem künftigen Geschäftsführer Sport mitbestimmt werden. Ob dies gelingt, bleibt fraglich. Doch die parallel stattfindenden Gespräche lassen den Schluss zu, dass eine Entscheidung für beide Personalien in den nächsten Tagen zu erwarten ist.

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