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Testspiel gegen Zwolle – mit dem neuen Trainer?

Ohne Sportchef und ohne Cheftrainer geht der 1. FC Köln in die Länderspielpause im November. Dafür steht am Donnerstag ein Termin an, den die alte Führung noch vereinbart hat: Der FC bestreitet dann ein Testspiel gegen PEC Zwolle, den ehemaligen Klub von Sommer-Neuzugang Kingsley Ehizibue. Das Spiel findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Franz-Kremer-Stadion statt.

Köln – Als der 1. FC Köln im Sommer Ehizibue aus Zwolle verpflichtete, gehörte wohl die Vereinbarung eines Testspiels bereits mit zu dem Transfer dazu. Die Niederländer kommen somit am Donnerstag nach Köln, um in der Länderspielpause gegen die Geissböcke zu testen. Ein Duell, das durchaus mehr als nur den Stellenwert eines Tests haben könnte.

Nach der Entlassung von Achim Beierlorzer wird am Donnerstag ein neues Trainergespann das Testspiel des FC anleiten. Doch werden es André Pawlak und Manfred Schmid sein, die nun interimsweise übernommen haben? Oder wird dann bereits ein neuer Chefcoach an der Seitenlinie stehen und erstmals seine Spielideen mit der Mannschaft testen? Interims-Sportchef Frank Aehlig hatte am Samstag erklärt, es sei wünschenswert, wenn man bereits bis zum nächsten Bundesliga-Spiel bei RB Leipzig nach der Länderspielpause einen neuen Trainer gefunden hätte. Alternativ würden Pawlak und Schmid die Mannschaft betreuen.

Suche nach Nachfolgern läuft schon länger

Freilich sucht der 1. FC Köln nicht erst seit Freitag nach einem neuen Sportchef für den geschassten Armin Veh und auch nicht erst seit Samstag einen neuen Trainer für den entlassenen Beierlorzer. Veh teilte dem Vorstand bekanntlich bereits vor dem Spiel gegen den SC Paderborn (20. Oktober) seine Entscheidung mit, den FC spätestens zum Saisonende verlassen zu wollen. Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport läuft also bereits seit mindestens drei Wochen. Und weil Beierlorzer bereits nach der Düsseldorf-Pleite vor dem Aus stand, dürften intern auch schon die ersten Überlegungen für dessen Nachfolge angestellt worden sein. Dass Aehlig nur wenige Minuten nach der offiziellen Bekanntgabe des Beierlorzer-Aus bestätigte, Bruno Labbadia habe dem Klub abgesagt, deutet auf diesen Umstand hin.

Und so wird das Testspiel am Donnerstag im Franz-Kremer-Stadion gegen Zwolle nicht nur ein Wiedersehen für Kingsley Ehizibue mit seinen alten Teamkameraden sein. Vielmehr wird das Trainergespann der Geissböcke im Mittelpunkt des Interesses stehen – ob mit Pawlak und Schmid oder mit einem neuen Gesicht in Amt und Würden beim FC.

74 Kommentare
    • Alex Jupp says:

      Sehr geehrter Rat,

      vorweg: es war keine Elfer !  Warum ?
      Weil: 
      Drexler stoppt den halbhoch gechippten Ball techn. geschickt und haut den Ball in einer fliessenden Bewegung (stoppen u schiessen) weg.
      Er war am Ball.
      Der Hoffenheimer stellt von hinten (oder seitlich) ein langes Bein vor das Schussbein von Drexler. Der Hoffenheimer hat keine realisrische chance an den Ball zukommen.
      Er berührt diesen auch lediglich mit der Fussspitze. De facto hat er nur sein Bein vor das Schussbein von Drexler gestellt.

      Das kann man nicht ersntahft als Elfer pfeifen. Wenn das ein Elfer ist, würde ich für meine Mannschaft jedes Spiel 10 Elfer rausholen.
      Als Trainer würde ich vorne nur einen einziges untalentierten Spiel mit Knochen aus „Stahl“ einsetzen, der immer nur im Gegnerischen 16er sein Bein vor das Schussbein des Gegners stellt.
      Das ist absurd.

      Absurder ist nur der Elfer vor 2 Jahren in Mainz, für Mainz. Dort gab es Elfer für Mainz obwohl nachweislich überhaupt KEINE Berührung stattgefunden hat.
      Auch da hat der 1. FC Köln nicht protestiert.

      Ich verlange jetzt endlich mal ultimativ, dass der Rat und die Vereinsführung die seit Jahren andauernde Benachteiligung durch die Schiedsrichter anprangert und Protest gegen die
      Wertung des Spiels beim DFB einlegt!!!!

      Ihr wollt „alles für den Verein tun “ ???

      Ihr seid Luftnummern, genau wie Spinner, Toni, Ritterbach. Den Vorwurf müssen die sich gefallen lassen. Sie haben nicht „alles“ für den Verein getan. Sie haben nicht gegen die Schiedsrichterliestungen in der
      Abstiegaison protestiert. 10 Punkte haben uns die schiedsrichter mit Ihren Fehlentscheidungen damals gekostet.

      Keiner von der Vereinsführung hatte die „Eier“ sich hinzustellen und das zu öffentlich oder beim DFB zu monieren.

      Für sowas hat nur Uli Hoenß „Eier“. Der hat das seinerzeit erfolgreich getan, als die Bayern sich einige male
      zu Unrecht benachteiligt fühlten . Sicher erinnert Ihr euch noch. „Ich werde dafür Sorgen , dass dieser Schiedsrichter nie wieder ein Spiel des FC Bayern pfeift“.

      Ich verstehe nicht, warum beim FC niemand die Eier hat, sowas für den Verein zu tun ????  Ist mir wirklich ein Rätsel.

      Versteht denn niemand beim FC wie wichtig es ist, sich zu wehren ????

      Auch wenn der DFB den Einspruch ablehnt, spielt keine Rolle. Steter Tropfen höhlt den Stein, Macht es doch den Schiris und den DFB nicht so einfach und ständig zu bescheissen.

      Irgendwann müssen wir uns mal wehren, damit dass vll. erst in jahren, aber irgendwann mal ein Ende hat.

      Der FC ist ständig nur noch wehrloses Opfer. Wer will schon Fan oder Mitglied von einem Opfer sein ?

      Begreift das doch endlich !

      Es geht nicht um Ethik und Moral. Das kann sich nur leisten, der durch seine falsch verstanden Moral NICHT absteigt.

      Wenn dieser „Betrug“ existenzbedrohend ist, MUSS MAN SICH ZUR WEHR SETZEN !!!

  1. Thomas Niehues says:

    Fakt ist auf jedenfall das einige Spieler wie befreit aufspielen werden . Und sicherlich Churlinov endlich zur ersten Garnitur gehört. Die Mannschaft wird es genießen das die Bremszangen weg sind . Freie Köpfe und gutes Training von Pavlag/Schmid machen vieles möglich.

  2. Silvio Orifici says:

    Meiner Meinung nach, sollte man Pawlak und Schmidt die Chance geben. Beide kennen den Verein und Nachwuchs bestens und wissen, wie Sie mit dem speziellen Umfeld umgehen müssen. Es gibt genügend Beispiele in der Bundesliga, wo so eine interne Variante sehr erfolgreich war und ist.

      • NICK says:

        Sehe ich auch so. Wir brauchen jetzt keinen Konzepttrainer der über Jahre was aufbauen will. Wir brauchen erstmsl die Rettung und wenn dieser Mann dann ein toller Konzept hat, kann er dann nächste Saison damit anfangen. Erstmal Grundtugenden – Laufen, Verteidigen, Punkte holen.

        Fände Pawlak und Schnidt auch unglaubwürdig. Hab schon vorcder Saison gesagt „Pawlak tut sich mitcdem Co-Trainer Job keinen Gefallen“, denn genau jetzt wöre seine Chance gekommen…aber als Beierlorzer-Co-Trainer ist er jetzt auch mit verbrannt…

      • NICK says:

        Übrigens, wenn man sich die Startelf anguckt, haben wir schon die halbe Mannschaft ausgetauscht…ist auch nicht leicht für die Neuen. Normalerweise kommst Du in ein eingespieltes Team und wie peu a peu integriert. Bei uns sollen dir fünf Neuen quasi sofort Führungsspieler sein…Wie eigentlich beim Mannschaftsrat – Horn, Kessler, Höger, Hector & Modeste…

        Mannschftsrat müsste sein Terrode, Czichos, Hector…ähm…müssen es fünf sein???

    • Michael Jung says:

      (zu Kommentar von Silvio Orifici)
      … und Schmidt (als Co.Trainer von Peter Stöger, siehe: Wien, Köln und Dortmund) weis auch wie man eine Abwehr, Gegnergerecht, aufstellt.
      DAS ERSTE, und WICHTIGSTE PROBLEM WAS «JETZT» GESCHAFT (so schnell wie möglich) WERDEN MUSS!
      Und die günstigste Alternative für die „angeschlagene“ Vereinskasse ist dass auch noch; Co Trainer-Vergütungen werden somit auch eingespart.
      Ich sehe das alls die Lösung, die noch verfügbar ist um den Klassenerhalt (2019/20) zu bewerkstelligen. Verständlicher Wunsch nach attraktivem Fußball (jetzt) gibt dieses Mannschafts-Personal nicht her!

      Sorry liebe Fans.

      StögerFan

  3. Gerd Mrosk says:

    Ja,aber wo gibts hier ein ähnliches dazu erfolgreiches Modell? Es gibt ja immer Assistenztrainer ,nur mir fällt jetzt keine wirkliche Interimslösung ein ,die nachhaltig erfolgreich ist. Selbst Kohfeldt steuert Rtg Abstiegszone,Schwarz wurde schon entlassen. Es sei denn es geht nur um den Klassenerhalt,aber das finde ich zu gewagt. Man kann in der Tat ein paar Wochen länger brauchen,weil es nachhaltiger wäre einen Sportchef mit zu involvieren,aber dann sollte es jemand sein ,der uns rettet und dem man auch einen neuen eingeschlagenen Weg zutraut.

  4. Hennes48 says:

    Zunächst sollte meiner Meinung nach ein Sportchef gefunden werden. Einer,der einen Plan,Lust und das Alter hat ein paar Jahre beim FC zu arbeiten…mit ihm gemeinsam sollte dann ein erfahrener Trainer her…heute im Doppelpass wurde der FC im Grunde von allen in der Runde verspottet und als gruselig bezeichnet! Vor allem diese vielen Gremien und Personen,die da mitreden dürfen…das war bitter…aber stimmt zu 100%…solch eine Vereinsstruktur ist absolut zum scheitern verurteilt…ist beschämend und in der Tat spürbar anders! Mal sehen,wer sich das antut…

  5. Reiner Bellingrodt says:

    Ja und im Stadtanzeiger schreiben sie gerade PAL Dardai als Favorit. Schau gerade Freiburg – Frankfurt. Ja da siehst wie man spielen sollte..da passt es. Mit wenig Mitteln und einem super Trainer. Hoffentlich ändert sich bald alles sind Gegenteil….

  6. Markus Klinge says:

    Hier ist meine Idee: Wir holen uns den Poldi als “Player-Manager”. Der Poldi hat schon mit einigen der besten Trainern der Welt zusammengearbeitet, und ich würde ihm zutrauen eine Mannschaft zu leiten. Er kann gut mit den kölschen Medien umgehen und kennt was ganze Umfeld. Er ist auch kein Söldner, sondern mit Herz und Seele bei der Sache. Na klar: er ist nicht mehr ganz der Jüngste, aber wenn wir am Ende noch ein Tor brauchen, kann er sich schnell selbst einwechseln – und den Ball einfach ins Netz knallen. Können wir bitte den Poldi holen?

    • Horst Hese says:

      „Hab ich doch vor ein paar Tagensschon gesagt…“

      Das machts aber nicht besser…. :-p

      Es sei denn du meinst den Horstmann als Manager, den Christoph John als Trainer und den Poldi von Hallo Spencer! „Ich will dir fressen“

  7. Spreebock says:

    @Gerd
    Der Dardei is nich brav, glaub mir. Komme aus Berlin und verfolge natürlich die Berliner Vereine. Er is zwar nen Kumpeltyp, was ich eigentlich auch nich mag, aber er hat sich persönlich gut entwickelt und scheute es nicht der Presse und einigen Stars seine Meinung zu geigen. Und er viel auf den Nachwuchs gesetzt…..

  8. Geissbock60 says:

    Leider wird es hier immer schlimmer….
    Daum, Kebap Poldi, Herrlich usw. usw.
    Habe bisher noch keine positive Meinung von unserem neuen Dreigestirn, hoffe aber, da sie von Fußball ja wenig Ahnung haben, sich die richtigen Berater ausgesucht haben (nicht Stefanie Müller-Römer!!!)und 2 vernünftige und vor allem kompetente Entscheidungsträger installieren!
    Bitte keine neuen Experimente….

  9. Harley says:

    Freitag nach Schlusspfiff des 1:2 gegen Hoffenheim auf der Westtribüne. Der Klub hatte das sofortige Aus von Veh bekannt gegeben, als ein aufgebrachter FC-Fan zu Müller-Römer stürmte, ihn beschimpfte und ihm vorwarf, für die Unruhe und Intrigen im Klub verantwortlich zu sein.

Zu viel für den umstrittenen FC-Funktionär und Anwalt. Müller-Römer verlor die Fassung, bepöbelte den Wut-Fan und schrie ihn für die BILD-Reporter laut hörbar an: „Pass bloß auf, ich habe gerade eine ganz kurze Zündschnur. Sieh zu, dass du wegkommst, du Lutscher.“

    Schmeißt dieses Arschgeweih aus dem Club. Er ist der Totengräber beim FC.

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