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Vor Rückrunden-Start der U21: „Ich habe den Spielern gedankt“

Die U21 des 1. FC Köln hat seine Hinrunde in der Regionalliga West mit 30 Punkten abgeschlossen. Statt im Abstiegskampf befindet sich die Kölner in dieser Saison im oberen Tabellendrittel. Entsprechend positiv fällt das Fazit von Trainer Mark Zimmermann vor der Rückrundenauftakt gegen Fortuna Köln aus. 

Köln – Mit einem 1:1-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbachs U23 hat die Kölner U21 am vergangenen Wochenende ihren 30. Punkt geholt und die Hinrunde auf einem starken fünften Platz beendet. Gegen den Stadtrivalen Fortuna Köln eröffnen die Nachwuchs-Geißböcke am Freitagabend um 19.30 Uhr im Franz-Kremer-Stadion die Rückserie. Das Hinspiel im Südstadion hatte die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann Ende Juli mit 1:0 für sich entschieden.

Die Mischung hat gestimmt

Der knappe Erfolg nach einem Treffer von Luca Schlax in der 64. Minute sollte jedoch nur der Auftakt einer starken Hinrunde und der nahtlose Weiterführung der erfolgreichen Rückserie aus der vergangenen Saison sein. Es folgten weitere acht Siege, vier Unentschieden und nur fünf Niederlagen für die in der letzten Spielzeit beinahe abgestiegenen Kölner. Dementsprechend positiv fällt auch das Hinrunden-Fazit von Trainer Mark Zimmermann aus: „Ich habe den Spielern gedankt, dass sie die Hinrunde mit so viel Engagement über die Runden gebracht haben. Sie sind sehr verständnisvoll und wissbegierig“, lobte der Trainer seine Mannschaft. Auch die Zusammenarbeit mit den Profis, die in der Bundesliga nicht zum Zug kamen und sich in der U21 Spielpraxis holten sollten, funktionierte laut Zimmermann hervorragend. „Die Mischung hat gestimmt. Die Spieler haben ihre Job professionell gemacht, die jungen Spieler geführt und ihnen Halt gegeben. Dadurch sind sie selbst in den Rhythmus gekommen.“ Während der laufenden Regionalliga-Saison kamen neben Noah Katterbach, Ismail Jakobs und Darko Churlinov auch Niklas Hauptmann, Benno Schmitz, Matthias Bader, Vincent Koziello und Birger Verstraete in der U21 zum Einsatz. Zu Beginn der Saison holten sich auch Jannes Horn und Salih Özcan Spielpraxis in der Regionalliga.

Ein Routinier und zwei Youngster überzeugen

Aber nicht nur das professionelle Auftreten der etatmäßigen Bundesliga-Spieler verlangte Zimmermann nach Abschluss der Hinrunde Respekt ab. Auch seine eigenen Spieler haben eine starke Entwicklung genommen. Dabei lobte der Trainer insbesondere Lukas Nottbeck. Nachdem der Routinier in der letzten Rückrunde nur noch wenige Einsätze von Beginn an hatte, entwickelte sich der 31-jährige in dieser Saison in der Innenverteidigung zu einer festen Größe und verpasste lediglich das Spiel gegen Schalke 04 aufgrund einer Gelbsperre. In allen anderen 17 Partien stand Nottbeck in der Startelf und erzielte dabei vier Tore. „Lukas hat einen super Job gemacht. Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Gemeinsam mit Marius Laux hält er das Konstrukt zusammen, genau so wünscht man sich Führungsspieler“, lobte Zimmermann den ursprünglichen defensiven Mittelfeldspieler.

Neben Nottbeck überzeugten in der Hinrunde auch Oliver Schmitt und Luca Schlax, obwohl letztgenannter nach dem sechsten Spieltag mit einem Knöchelbruch den Rest der Hinserie verpasste. Beide Spieler kamen aus der U19 und spielten sich sofort in der Regionalliga-Mannschaft von Zimmermann fest. Während Schlax inzwischen wieder im Training und auf einem guten Weg zurück ist, wurde Schmitt in dieser Saison in jedem Spiel von Zimmermann eingesetzt. „Klar fehlen ihm noch ein paar Sachen, aber er verdient sich gerade seine Sporen im Männerbereich und soll sich stabilisieren“, erklärte der Trainer bezüglich des 19-jährigen Mittelstürmers, der bislang zwei Mal erfolgreich war.

Zwei Spieltage hat die U21 des FC noch, bevor es für die Mannschaft in die wohl verdiente Winterpause geht. Nach dem Stadtduell am Freitagabend gegen die Fortuna treffen die Geißböcke eine Woche später noch auf den Tabellen-18. und Aufsteiger SV Bergisch Gladbach 09.

4 Kommentare
  1. Gerd Mrosk says:

    Ich denke das ganz entscheidende ist tatsächlich die richtige Ausgewogenheit zwischen Talenten und Erfahrung.Dieses scheint unter Zimmermann und Pawlak hervorragend umgesetzt worden zu sein. Kann man nur den Hut ziehen. Weiter so.

  2. Jhen says:

    Da würde mich einmal interessieren, warum Bader wenn er in der 2. spielt nicht auf seiner rechten Verteidiger Position spielen darf? Nur als Katterbach und er zusammen dort spielten wurde er auf seiner eigentlichen Position eingesetzt, sonst musste er links spielen. Es wäre doch sinnvoll ihn auf seiner Position Spielpraxis zu geben.

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