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Kehrt ein Kölner Eigengewächs im Winter zurück zum FC?


Der 1. FC Köln könnte im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Der finanzielle Spielraum für mögliche Verpflichtungen steht den Kölnern nach Angaben von Geschäftsführer Horst Heldt zur Verfügung. Die Suche nach möglichen Verstärkungen fokussiert sich dabei vornehmlich auf Bundesliga-erfahrene Spieler. Dabei könnte ein ehemaliger FC-Profi ins Blickfeld geraten sein. 

Köln – Schlägt der 1. FC Köln im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt zu? Die finanziellen Mittel dazu hätte der aktuell Tabellenvorletzte, wie Geschäftsführer Horst Heldt zu Beginn der Woche bekannt gab. „Wir wären in der Lage Spieler zu holen. Das Geld dafür stünde bereit. Wir prüfen den Markt und werden vorbereitet sein auf das, was wir noch machen wollen“, sagte der 49-Jährige im Sky-Talk mit Jörg Wontorra. Dass sich ausgerechnet in der Winterpause der Markt als zumeist schwierig darstellt, macht die Sache für Heldt nicht einfacher. Schließlich brauchen die Kölner in ihrer aktuellen Situation, in der es um nichts anderes als den Klassenerhalt geht, einen Spieler mit Bundesligaerfahrung.

Yannick Gerhardt in Wolfsburg unzufrieden

Bei der Suche nach einem solchen Spieler könnten die Kölner nun auf einen alten Bekannten gestoßen sein. Nach Informationen des Express wird über eine Rückkehr von Yannick Gerhardt vom VfL Wolfsburg spekuliert. Der 25-Jährige, der 2016 für rund 13 Millionen Euro vom FC nach Wolfsburg gewechselt war, kommt unter Trainer Oliver Glasner kaum noch zum Zug und stand bei bislang sieben Einsätzen nur drei Mal in der Startelf der Wölfe. Seit Anfang Oktober kam das FC-Eigengewächs überhaupt nur noch einmal zum Einsatz.

Beim VfL besitzt Gerhardt noch einen Vertrag bis zum Sommer 2021. Ein Leihgeschäft für die Rückrunde wäre für die klammen Kassen des FC daher denkbar. Was zudem für Gerhardt spricht: Der in Würselen geborene Mittelfeldspieler kennt nicht nur die Bundesliga, sondern auch den Verein mit seinem Umfeld. Gerhardt durchlief beim FC alle Jugendmannschaften und wurde unter Peter Stöger 2013 zum Profi. Eine lange Eingewöhnungszeit bräuchte der ehemalige Kölner also nicht. Außerdem ist Gerhardt flexibel sowohl im zentralen Mittelfeld als auch auf den Außenpositionen einsetzbar. Was allerdings möglicherweise gegen eine Verpflichtung spräche, ist das ohnehin schon voll besetzte Mittelfeld bei den Geißböcken. Im Sommer verpflichten die Kölner mit Ellyes Skhiri und Birger Verstraete zwei Spieler für die gleiche Position. Zudem sind auch Jonas Hector und Marco Höger in der Verlosung für die Plätze im zentralen Mittelfeld. Und auf der linken Seite stehen mit Noah Katterbach und Ismail Jakobs aktuell zwei talentierte Spieler aus dem eigenen Nachwuchs bereit.

Trotzdem dürfte eine mögliche Rückkehr sowohl für den Spieler als auch den Verein Sinn ergeben: Die Kölner würden im Abstiegskampf einen erfahrenen Bundesligaspieler dazu gewinnen, der sich mit den Wölfen 2017 und 2018 jeweils in der Relegation retten konnte. Und auch Gerhardt selbst könnte an alter Wirkungsstätte wieder auf mehr Spielzeit hoffen als beim derzeitigen Europa League-Teilnehmer.

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