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Nachwuchsspieler zwischen Titelträumen und Profi-Hoffnung

Um seinen eigenen Nachwuchs muss sich der 1. FC Köln aktuell keine Sorgen machen. Nicht nur, dass die U17 und U19 die Tabelle in der jeweiligen Liga anführen. Auch im Trainingslager in Benidorm hinterlassen die mitgereisten Nachwuchsspieler einen guten Eindruck. Für ein Trio steht das nächste halbe Jahr dabei besonders im Fokus. 

Aus Benidorm berichten Sonja Eich und Marc L. Merten 

Für Sava Cestic, Tim Lemperle und Leon Schneider geht aktuell ein Traum in Erfüllung. Sie alle absolvieren gerade ihr erstes Trainingslager mit den Profis des 1. FC Köln. Gleiches gilt natürlich auch für Jan Thielmann. Mit seinen drei Profi-Einsätzen kurz vor Weihnachten ist der 17-jährige allerdings schon bei der ersten Mannschaft angekommen. „In der Kürze der Zeit ist er ein vollumfängliches Mitglied geworden“, sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt im GBK-Interview während des Trainingslagers.

Nehme jede Chance, die ich kriegen kann

Auch Schneider, Lemperle und Cestic hoffen darauf, bald dauerhaft zu den Profis zu gehören. Während Leon Schneider im Sommer von Energie Cottbus gekommen war und sich nach längerer Verletzungspause in der Innenverteidigung der U21 festgespielt hat, kämpfen Cestic und Lemperle gemeinsam in der A-Junioren-Bundesliga um die Deutsche Meisterschaft.

Eigentlich hätte Lemperle in der vergangenen Saison schon mit der U17 die Meisterschale in die Höhe recken können, doch der Rechtsaußen wechselte nach zehn Toren in der Hinrunde bereits zur Rückserie in die U19. Dort scheiterte der 17-jährige am letzten Spieltag mit der U19 knapp am Einzug in die Endrunde um die Deutschen Meisterschaft. Eine Rückversetzung in die U17 zur Unterstützung der B-Junioren im Kampf um den Titel verweigerte ihm der FC, obwohl der Youngster gerne mitgewirkt hätte.

Bedauern will er den verpassten Titel mit der U17 aber nicht. „Ich freue mich total für die Jungs, die es geschafft haben. Ich habe bei der U19 persönlich eine super Entwicklung hingelegt“, berichtete der Youngster in Benidorm, der kurz vor Weihnachten erfahren hatte, mit ins Trainingslager reisen zu dürfen. Sollte der Angreifer, der im Testspiel gegen Sporting Charleroi gleich sein erstes Tor für die Profis erzielte, eine ähnliche Entwicklung wie Jan Thielmann nehmen und in der Rückrunde möglicherweise zum Bundesliga-Kader gehören, könnte Lemperle im Sommer das gleiche Schicksal ereilen. Die U19 liegt aktuell mit nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz der A-Junioren Bundesliga. Für eine Chance bei den Profis würde der gebürtige Frankfurter eine erneut verpasste Chance auf einen Junioren-Titel aber in Kauf nehmen. „Damals habe ich einen Jahrgang übersprungen, jetzt wäre es wieder so. Bei den Profis ist es ein komplett anderes Niveau, aber man kann nie genug Zeit habe, sich auf diesem zu entwickeln. Ich nehme jede Chance, die ich kriegen kann.“

Cestic hält eigene Erwartungen gering

Ein ähnliches Szenario würde auch Sava Cestic blühen, sollte er sich weiterhin für die Profis, die ohnehin gerade auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger sind, empfehlen können. Der 1,92 Meter große Hüne wechselte im Sommer aus der U19 vom FC Schalke 04 an den Rhein und entwickelte sich bei den A-Junioren der Geissböcke schnell zum Führungsspieler. Nur ein knappes halbes Jahr später ging es für Cestic in sein erstes Profi-Trainingslager. „Bei Schalke hatte ich noch gar keinen Kontakt zur Profi-Mannschaft“, sagte der in Offenbach geborene Serbe nun in Benidorm, nachdem er im Test gegen Mechelen gleich mit lautstarken Kommandos auffiel. „Die Lautstärke ist eine meiner Eigenschaften, die mich auszeichnet. Ich finde, als Innenverteidiger gehört das auch dazu.“

Cestic ist in Köln schnell angekommen und fühlt sich wohl. Dass es für ihn nun so schnell zu den Profis ging, hätte der Abwehrspieler aber nicht erwartet. „Es kam alles sehr plötzlich.“ Gleichzeitig fügte der Youngster hinzu: „Für uns junge Spieler gehen gerade Träume in Erfüllung, aber ich habe noch gar nichts erreicht.“ Wie es nach dem Trainingslager für Cestic weiter geht, weiß der Spieler selbst noch nicht. Grundsätzlich geht er davon aus, in der Rückrunde wieder für die A-Junioren auf dem Feld zu stehen und den ersten Platz zu verteidigen. „Das ist mein Fokus. Ich werde nicht anfangen zu träumen und zu denken, jetzt schon ein Profi zu sein. Wenn es sich ergeben sollte, wäre ich hochmotiviert. Aber ich möchte meine Mitspieler nicht im Stich lassen.“ Cestic ist genauso wie die anderen Nachwuchsspieler froh, dabei sein zu können. Erwartungen hat der Innenverteidiger nicht. „Die darfst du in so einer Situation als junger Spieler wie ich gar nicht haben. Ich nehme mit, was möglich ist und will dabei so bodenständig wie möglich bleiben.“

Es war ein Gefühlschaos

Ein Spieler, der seinen Nachwuchskollegen bereits etwas voraus hat, ist Jan Thielmann. Der U17-Meister aus dem Sommer stand in den letzten drei Hinrunden-Spielen in der Bundesliga überraschend in der Startelf. „Dass ich im Kader war, war schon ein großes Lob für mich. Als ich dann erfahren habe, dass ich tatsächlich spiele, war es ein Gefühlschaos“, erzählte der ehemalige Trierer am Rande des Trainingslagers. Dabei war es weniger eine Überraschung als eine logische Schlussfolgerung seiner guten Leistungen und seiner kontinuierlichen Entwicklung, dass er Anfang Januar auch mit nach Spanien reisen durfte.

Mittlerweile hat der Nachwuchsspieler seine Einsätze gut verarbeitet. „Die Pause über Weihnachten hat mir gut getan. Mittlerweile kann ich es schon glauben.“ Überhaupt war es für den Offensivspieler ein überaus erfolgreiches Jahr: Erst der Titelgewinn mit der U17, dann sein Debüt für die Profis. „Ich habe gedacht, den U17-Titel kann man nicht mehr toppen. Aber die drei Spiele bei den Profis waren dann doch noch einmal eine Spur größer.“ Das nächste U19-Spiel findet am 2. Februar ausgerechnet gegen den direkten Verfolger aus Dortmund statt. Möglich, dass Thielmann am gleichen Tag allerdings mit den Profis auf den SC Freiburg trifft. Für den restlichen Saisonverlauf würde der Rechtsaußen die Spielpraxis bei den Profis eindeutig vorziehen, wenngleich Thielmann sagt: „Es wäre geil, wenn wir den U19-Titel holen und ich parallel auch die Chance habe, bei den Profis zu spielen.“ Ein Spagat, den nun überraschend viele Talente hinbekommen müssen. Sie werden darüber nicht böse sein.

48 Kommentare
    • Ziesi says:

      Nur um mal einen polemisches und aus meiner Sicht schwachsinniges Wort wie „Söldner“ mal zu relativieren: Leon Schneider kam vor Kurzem aus Cottbus, Sava Cestic von Schalke, Jan Thielmann aus Trier. Bis vorgestern hätte auch jeder den A-Jugendlichen Müller noch gefeiert. Nun geht er nach Bielefeld, weil er da eine Chance auf dem Weg zum Profi sieht. Churlinov, der auch ein halbes Jahr lang im Forum gehyped wurde, war eigentlich auch nur eine kurze Zeit lang Kölner und kam meines Wissens aus Magdeburg. Wenn also einige Profis als Söldner beschimpft werden, müsste man es nicht dann auch bei den Jugendspielern tun? Ich empfehle, niemanden so zu betiteln denn es ist als Arbeitnehmer eigentlich logisch, dass man immer die für sich beste Option wählt – erst recht bei Sportlern, deren Arbeitnehmerdasein biologisch auf einen kurzen Zeitraum begrenzt ist.

        • Boom77 says:

          Ja, oder man darf es nicht negativ belegen. Wenn ein Spieler auf seine Karriere und ja… auch auf seinen Geldbeutel schaut und sich deshalb zu einem Wechsel zu einem anderen Verein umschaut, wo er eine bessere Karreireperspektive oder ein besseres Gehalt für sich sieht oder beides, ist er gleich ein „Söldner“… Pfui!

          Von den gleichen Kommenatatoren liest man aber solche Sätze, wie “ so muss man Jugendarbeit machen, Talente aufbauen, fördern und dann für teuer Geld verkaufen“. Da geht es also – zumindest auch – um den Reibach, den der Verein mit diesen spielern machen kann und soll. Das ist aber dann vollkommen okay und nicht pfui.

      • Ziesi says:

        Nein, mit Sicherheit nicht. Ich schimpfe nicht auf Spieler weil ich versuche, alles weitgehend rational zu betrachten. Ich mache mir schon seit Jahren nicht mehr vor, dass es irgendwo auf der Welt den besten Fußballer aller Zeiten gibt, der seit seinem ersten Tag FC-Fan ist, von nichts anderem träumt als sein Leben lang für den FC zu spielen und dem Verein selbst bis in den Amateurfußball treu bleiben würde. Diese Märchen gibt es einfach nicht. Und daher schimpfe ich mit Sicherheit nicht auf Spieler. Du verwechselst mich mit der ein oder anderen Granate, die sich hier rumtummelt.

  1. Geisbock Renner says:

    Wieviel Hohn und Spott haben alle Trainer und Verantwortliche bekommen. Dabei ist es im Grunde doch einfach. Man nehme perspektivspieler mit Willen und Einsatz und schon läuft es.
    Unter Anfang spielten keine U18er. Unter Stöger nicht und bei Beierloser erst recht nicht.
    Weiter so. So baut man Kapital auf.

    • Boom77 says:

      Da haben wir so einen Kommentar. Das sind Spieler und damit Menschen und kein Kapital. Aber in deinem Sinne: Wenn wir das „Kapital“ dann teuer verkaufen, ist für dich alles gut und toll. Aber wehe, das „Kapital“ entscheidet sich dazu, mal auf das eigene (wirkliche) Kapital zu schauen und deshalb seinen Vertrag nicht zu verlängern und den Verein zu wechseln, dann wird aus dem Spieler/Menschen, der gerade noch „Kapital“ war, binnen einer Sekunde ein „Söldner“.

      • Dieter Müller says:

        Schöne Diskussion zu dem Thema, auch wenn es unmenschlich erscheint, gerade im heutigen Dienstleistungsgedanken besteht das Kapital einer Firma aus Sachanlagen die einen wert haben und aus Menschen die ein Wissen oder Fähigkeiten haben, ob das jemand gefällt oder nicht , das ist so, selbst im Sozialismus, nur da heißt es anders. Aber Geisbock Renner hat natürlich recht das man mit den jungen Spielern Werte schafft und das ist auch nicht negativ, denn jeder Speiler will natürlich seinen Martwert steigern, genau wie jeder Mitarbeiter in einer Firma auch, der dann auch höheres Gehalt einfordern kann. Problem ist das dieses Kapital vergeht wenn man es nicht pflegt, eine Sachanlage wie ein Stadion verliert seinen Wert wenn man es nicht ständig renoviert und verbessert, so wie das RES , der Umbau hat mal 100 Mio gekostte, der Zeitwert liegt aber gerade mal bei 60Mio€ . Ein Spieler der sich nicht verbessern kann, sondern sich verschlechtert verliert genauso schnell seinen Wert, sie Modeste 30 Mio, jetzt noch 4Mio. Aber das Kapital eines Vereins ist die Summe aus Wert der Sachanlagen + Marktwerte der Spieler. Ein Problem was bei uns aber unabhängig davon passiert, wir verkaufen laufend eigene gute Spieler wie Gerhards für 13 Mio., Modeste für 29,5 Mio. und schaffen es nicht das Geld in Werte umzusetzen. Modeste bestes Beispiel, wo ist das Gled denn geblieben, der Marktwert der Mannschaft ist seit Jahren etwa gleich, gebaut oder anders investiert haben wir was ? Wehrle spricht immer von Werten die geschaffen wurden, die Frage ist wo ? Rein buchhalterisch, sonst nix, und die Kassen sind trotzdem leer, wir hätten nichts mehr für einen Ausbau des Geißbockheims , wenn ich das richtig verstanden habe, das müsste wir uns Leihen. geht alles, aber die Frage ist ja wo ist die Kohle hin ohne das sich was bewegt hat.

        • Boom77 says:

          Wo das Geld des Modeste-Transfers geblieben ist, weiß man doch. Cordoba € 17 Mio., Mere € 7 Mio., Horn € 7 Mio. und Queiros € 3 Mio. Das sind insgesamt € 34 Mio. Das Geld aus dem Modeste-Transfer hat der Schmadtke schnell wieder ausgegeben.

          • Dieter Müller says:

            Natürlich, weiß ich auch, aber wir haben halt keine zusätzlichen Werte geschaffen, in dem wir damit Spieler geholt haben die anschließen ihren Marktwert entscheidend steigern damit ein Wachstum entsteht, der Marktwert steht seit Jahren etwa gleich , mal 10 Mio. mehr, mal weniger ! Wir sind damit oben in der 2. Liga und unten in der ersten, genau das drückt unser Fahrstuhl Problem aus.

          • Dieter Müller says:

            Das hat Leipzig z.B. super geschafft , man hat sicher auch immer investiert, aber den Marktwert des Kaders durch junge Perspektivspieler von 60 Mio. im Aufstiegsjahr 2016 mit einer Anschubfinanzierung von 70 Mio. auf 200 Mio. in 2017 erhöht, in 2017 hat man dann noch 30 Mio. Investiert , aber den Marktwert auf 300 Mio. erhöhen können, 2018 sogar Transfer plus gemacht und 2019 wieder 30 Mio. ausgegeben , stehen aber mittlerweile bei 600 Mio. an Marktwerten weil man geziehlt junge Perspektivspieler geholt hat , auch wenn sie mal 10 Mio. und mehr gekostet haben. Wenn man die Transferbilanzen seit die in die BL aufgestiegen sind addiert haben die max. 130 Mio. Fremdkapital reinstecken müssen und schau wo sie stehen ! Das muss der Weg sein, wir brauchen einen ähnlichen Investor dazu , sonst wird das nix , und einen Mann wie Rangnick der es zelebriert ! Aber ehrlich, man muss doch den Hut ziehen vor dieser Leistung dort !

          • Boom77 says:

            Schon wahr… der Marktwert aller dieser Spieler ist „im Keller“. Man sollte aber auch berücksichtigen, dass die Verpflichtung von Spielern, um „Werte zu schaffen“, auch immer etwas von einer Wette hat und es deshalb – sicher nicht maßgeblich – auch um Glück geht. Ein Spieler mag im Club A mit dem dortigen Umfeld, den mitspielern, dem Trainer richtig gut funktionieren und im Club B dann weniger gut oder gar nicht. Das kann man sicherlich in vielen Bereichen vorher einigermaßen seriös bewerten/abschätzen, aber nicht in allen Bereichen. Und wie bei jedem anderen Menschen auch weiß man eben auch bei Fußballern nicht, wie stark es sich auf die Leistung auswirkt, wenn die sich z. B. in der Stadt nicht wohl fühlen oder keinen wirklichen anschluss an die neuen Mannschaftskollegen finden etc.

          • Boom77 says:

            Ja, aber Leipzig und auch Hoffenheim kann man mit uns gar nicht vergleichen. Ich weiß noch, was dass für ein Aufschrei war, als Hoffenheim den Carlos Eduardo als Zweitligist für € 7 Mio. geholt hat. Das war im Jahre 2007 für einen „normalen“ Zweitligisten (auch für einen „normalen Erstligaabsteiger“) undenkbar, so eine Summe für einen Spieler hinzulegen. Das konnten damals die meisten Erstligisten nicht. Hopp machte es Hoffenheim möglich. Keine Frage, haben die gut und klug investiert und gut gescoutet. Denn Eduardo hatte damals kaum einer auf dem Zettel… Hoffenheim schon. Dennoch darf man nicht vergessen, dass die sich den und auch andere ohne Hopp schlicht nicht hätten leisten können, was auch bei vielen Erstligsuten ohne „Investor“ damals so war. Und für Leipzig gilt dasselbe.

          • Dieter Müller says:

            Boom77 wieso soll man das nicht vergleichen können, wieso soll der FC nicht auch einen Investoren finden können, wenn man es auch will. Derzeit wird hier genau das Gegenteil an ‚Politik‘ im Verein geprädigt, so las wenn Geld was ganz schlimmes sei, böse Kapitalisten. Leipzig ist der Feind, und VW und Bayer und und und…… allea Blödsinn, nur das kann der Weg nach oben sein. Hertha ganz frisch einen Sponsor gefunden der 200 Mio rein gepumpt hat, zum Vergleich, Leipzig ist mit 130 Mio in 4 Jahren ausgekommen und steht oben, einfach klug eingekauft und auch wieder verkauft. WQarum sollte ein kluger Fussballmanager in Köln das nicht auch schaffen ? Die frage ist nicht ob es möglich ist, sondern ob man es will, oder wie derzeit propagiert leiber 2. Liga als Investor ! Lieber 150.000 Mitglieder als eine Spitzenmannschaft, lieber eine Mitgliederrat und Charta als Fußball im Mittelpunkt. Und das find ich totalen Schwachsinn und wird uns auf Dauer nicht nach oben bringen, allenfalls in die andere Richtung ! Ob Held einer wäre der das mangen könnte weiß ich nicht, solche Rangnicks liegen sicher nicht auf der Straße ! Klinsmann kann man sowas zutrauen , bin ich gespannt bei Hertha wie es weiter geht !

          • Boom77 says:

            Wenn der FC einen Investor gefunden hat, dann kann man es vergleichen. Dann könnte man nämlich z.B. sagen, Lepzig hat € 100 Mio. von Investor bekommen und der FC ebenfalls € 100 Mio. von seinem. Und das hat Leipzig aus den 100 Mio. gemacht und das der FC.

            Stand heute kann man es nicht vergleichen, da wir keinen Investor haben, der uns dieses Geld zur Verfügung stellt, wie es Leipzig hatte und hat und haben wird. Vielleicht ändert sich das mal. Derzeit ist es müßig darüber zu spekulieren und Äpfle mit Birnen zu vergleichen.

            sofern Du Mitlgied bist, kannst Du ja mal einen Antrag einbringen, dass ein Investor gesucht und ins Bot geholt werden soll. Wenn der abgelehnt wird, kannst Du Dich gerne bei den Mitgliedern beschweren und diese für unfähig, dumm etc. halten und so bezeichnen. Aber nicht die Geschäftsführung in wechselnder Personalbesetzung, wie du es derzeit gerne tust.

          • Dieter Müller says:

            Boom77 kleiner Scherzkecks, der Mitgliederrat ist doch der Verein der genau das nicht will , und er hat den Vorstand genau so ausgesucht das die Meinung der Akteuere auch dazu passt.

    • Ziesi says:

      So ein Käse. Als absoluter Stöger-Fan muss ich hier direkt eine Lanze brechen: wie viele U18-Spieler spielten denn überhaupt schon für den FC im Profifußball??? Thielmann fällt mir ein und Bisseck. Und der debütierte unter… Na… Peter Stöger. Unter Anfang spielten tatsächlich keine jungen Talente. Aber ob es nun daran lag, dass diese vielleicht zu der Zeit gar nicht so gut waren oder überhaupt gar nicht erst da waren oder ob der Wiederaufstiegsdruck für Anfang einfach zu groß war, um es mit „Jungen“ zu versuchen, bleibt dahingestellt. Wir wissen es nicht. Beierlorzer hat zwar auch keine U18-Spieelr gebracht, aber zumindest mit Katterbach und Churlinov Mut bewiesen. Und nun noch die erweiterte Klarstellung zu Stöger, unter dem eine ganze Menge junger Spieler Einsätze hatte – mal mehr, mal weniger – aber es sind auf jeden Fall Namen aufzulisten wie: Timo Horn, Jonas Hector, Tim Handwerker, Marcel Risse, Jorge Mere, Yannick Gerhard, Nikolas Nartey, usw. Man kann Stöger mit Sicherheit nicht vorwerfen, junge Spieler gemieden zu haben und ihnen den Weg zu den Profis verwehrt zu haben.

  2. Klaus Höhner says:

    Die Jungen Spieler haben ihre Berater und die sagen schon wo die Flocken zu verdienen sind und das ist auch nicht verwerflich. Die Zeit des Geldverdienens als Profi ist begrenzt das ist eben so. Und alle kann der Verein nicht halten das ist auch so. Also muss man auch Verständnis für die Sportliche Führung aufbringen und Entscheidungen akzeptieren.

    • Boom77 says:

      Ich habe auch grundsätzlich kein Problem mit einer solchen Denkweise. Ein Problem habe ich damit, dass meistens die gleichen Leute den Spieler quasi im gleichen Atemzug im negativen Sinne „Södnertum“ vorwerfen, wenn die den Verein verlassen, um wo anders mehr zu spielen, mehr Geld zu verdienen etc.

  3. Herr Janosch says:

    Söldner sind Spieler die relativ oft den Verein wechseln (wollen), egal wohin, trotz Vertrag.
    Hauptsache Kohle €.
    Oder Spieler die was von „Herzensangelegenheit“ bzw. „Vereinstreue“ labern und sich dann im Enddefekt doch rausstreiken, weil es ein super Angebot aus Spanien, England oder sont woher gibt.
    Zb: Dembele, Auba & co. Gibt genug Beispiele. Wir haben auch so einen ;-) Mit Tränen in den Augen stand er vor der Kamera. Dann kam das große Geld aus China. Den Rest der Geschichte kennt ihr…
    Prominentestes Beispiel ist Neymar. Schön das Handgeld kassieren und nach nicht mal einem Jahr wieder zurück wollen. Bei aller Liebe, wie soll man so einen Spieler sonst nennen?

    • Ziesi says:

      Nenn sie wegen mir „Übertrieben egozentrische Ich-AGs“ :-) Du nennst aber auch die Extrembeispiele, die komplett in der Öffentlichkeit stehen. Aber – ohne es recherchiert zu haben – ich glaube, dass z. B. ein Simon Zoller schon für mehr Vereine aktiv war als ein Aubameyang oder die anderen Genannten. Wäre mal ne Beschäftigung für einen verregneten Sonntag… Bei Zoller fallen mir schon mal Köln, Kaiserslautern, Bochum, Karlsruhe und Osnabrück ein. Bei Dembele nur Dortmund, Barcelona und Rennes. Also ist der böse Zolli der größere Söldner! :-)

    • Dieter Müller says:

      Ah , Podolski z.B. immer Herzensangelegenheit und immer weg wenn es mit dem Verein nach unten ging, 150 Spiele gemacht, aber wird bejubelt wie ein Idol das über 400 Spiele hat, und wir haben beim FC mehr als 10 Leute die auf über 450 Pflichtspiele gekommen sind. Solche meinst du sicher !
      Jede Jeck is anders…..

      • Dieter Müller says:

        Da lob ich mir Overath, der hat in seinem ganzen Leben nie einen anderen Verein auch nur angesehen, das nennt man Herzensangelegenheit. Nur eine Menschen die sich einbilden der FC zu sein haben diese Herzensangelegenheit mit Füßen getreten ! Ein schmutziges Geschäft manchmal der Fußball, kein Platz für Herzensangelegenheiten !

    • Boom77 says:

      Ja, aber als „unser Söldner“ von Hoffenheim zu uns wechselte (obwohl er dort auch einen noch laufenden Vertrag hatte), war er kein „Söldner“, weil er selbstverständlich nur gekommen ist, weil es am Rhein so schön ist und er den Dom so liebt ;)

      • Dieter Müller says:

        ich mag den Ausdruck auch nicht, was damals z.B. mit Piere Wome passiert ist kotzt mich heute noch an, die Medien in Köln haben die ganze Woche die Stimmung gegen den Söldner Wome angeheizt, und dann im Stadion bei jedem noch so kleinen Fehler wurde er nieder gemacht und am Schluss aus dem Stadion gepriffen, Wome war ein erstklassiger Linksverteidiger , aber nicht richtig vom Trainer ins Spiel integriert und von den medien immer mit diesem Wort verunglimpft. Am Schluss hat es den FC richtig viel Geld gekostet, denn in der Situation konnte man ihn kaum gut weiter verkaufen ! Die da gepfiffen haben waren für mich keine FC Fans und Ahnung vom Fußballer Wome hatten sie auch nicht !

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