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Rückschlag auf Transfermarkt? Höwedes reist nach Spanien


Benedikt Höwedes ist am Dienstag mit Lokomotive Moskau ins Trainingslager nach Spanien gereist. Wie der russische Klub auf Twitter bestätigte, gehört der 31-Jährige zum Kader von Trainer Juri Sjomin, um sich bis zum 27. Januar in Marbella auf die restliche Saison ab Mitte Februar vorzubereiten.

Köln – Der 1. FC Köln hatte gehofft, Benedikt Höwedes könne seinen Verein davon überzeugen, von einer Reise nach Spanien abzusehen und in die finalen Verhandlungen zwischen Klubs und Spieler einzusteigen. Doch offenbar haben die Russen nun ein Machtwort gesprochen und Höwedes mit ins Trainingslager nach Marbella genommen. Wie der Tabellenfünfte der russischen Premier Liga via Twitter bestätigte, flog der Innenverteidiger mit an die Costa Blanca.

Höwedes hat es also zunächst nicht geschafft, seinen Klub von Gesprächen mit dem FC zu überzeugen. Es geht dem Vernehmen nach einerseits um die Gehaltsfrage im Falle eines Leihgeschäfts bis Sommer und ob Moskau Teile des Höwedes-Salärs übernehmen würde, um den Transfer zu ermöglichen. Andererseits geht es wohl um finanzielle Forderungen aus 2019, die Höwedes noch an seinen aktuellen Klub hat. Beide Fragen muss der Spieler mit seinem Berater Volker Struth zunächst mit Moskau klären, ehe der FC mit Lok über eine Leihe inklusive Kaufoption oder Kaufpflicht im Sommer sprechen könnte.

Dass Höwedes nun zunächst mit nach Spanien reiste, dürfte ein klares Indiz dafür sein, dass die Gespräche kaum zu einem schnellen Ende geführt werden können. Der FC hatte für sich festgelegt, dass in einem solchen Falle weitere Alternativen geprüft würden. Das Transferfenster schließt am 31. Januar. Bis dahin will Köln noch einen Innenverteidiger verpflichten und möglichst mehrere Spieler verkaufen oder verleihen.

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