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Clemens nach 285 Tagen zurück – Sorgen um Rexhbecaj


Als Christian Clemens das letzte Mal beim 1. FC Köln auf dem Trainingsplatz stand, hieß der Trainer der Geissböcke noch Markus Anfang. Seitdem ist viel passiert. Neun Monate und zehn Tage nach dem verhängnisvollen Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 trainierte der 28-Jährige nun erstmals wieder vollständig mit der Mannschaft. Derweil musste Neuzugang Elvis Rexhbecaj die Einheit abbrechen.

Köln – Achim Beierlorzer kennt Christian Clemens natürlich persönlich, als FC-Trainer erlebte er ihn aber nur aus Beobachtungen. Der Rechtsaußen verletzte sich am 26. April 2019 im letzten Spiel von Markus Anfang als FC-Coach gegen Darmstadt so schwer am Knie, dass er neun Monate und und zwei weitere Trainerteams (Pawlak/Schmid sowie Beierlorzer) in der Reha verbrachte, ehe er nun sein Comeback unter Markus Gisdol auf dem Trainingsplatz feiern konnte. „Es war eine lange Zeit, umso glücklicher bin ich zurück zu sein. Das war ein riesiger Meilenstein für mich“, freute sich der 28-Jährige am Mittwoch.

Über die genauen Hintergründe seiner Verletzung wollte Clemens nichts sagen. Ein einfacher Kreuzbandriss war es jedoch nicht. „Das Knie war kaputt“, sagte er lediglich und ließ dabei durchklingen, wie viel Geduld es gebraucht hatte, den gesamten Bewegungsapparat erst einmal wieder gesund und dann wieder fit und stabil zu bekommen.  Von vorne herein hätten ihm die Ärzte eine solch lange Ausfallzeit prognostiziert. Clemens hatte also gewusst, worauf er sich einließ, als er Stück für Stück die Reha absolvierte. Am Mittwoch wurde er mit dem Comeback belohnt, und als er im Trainingsspiel zum Schluss sogar per Abstauber ein Tor erzielte, applaudierten und gratulierten ihm die Mitspieler. „“Ich spüre die Einheit schon jetzt“, lachte Clemens danach, nachdem er sich von Mo Torres und weiteren Freunden verabschiedet hatten, die extra zu seiner ersten Trainingseinheit ans Geißbockheim gekommen waren. „Ich hoffe, dass ich schnell wieder auf das Level komme, mit dem ich der Mannschaft vielleicht noch in dieser Saison werde helfen können“, sagte der Rechtsaußen, wissend, dass nach einer solch langen Ausfallzeit ein Comeback innerhalb von drei Monaten bis Saisonende ein großer Erfolg wäre.

Sorgen um Rexhbecaj – Thielmann krank

Derweil musste ein anderer Spieler mit Knieproblemen das Training vorzeitig abbrechen. Winter-Neuzugang Elvis Rexhbecaj hatte die Einheit am Mittwochvormittag zwar mit der Mannschaft begonnen, dann aber einen Rückschlag erlitten. Schon in der Vorwoche hatte er unter Knieproblemen gelitten und das Spiel gegen den SC Freiburg verpasst. Nun erneute Probleme, die wohl weiter untersucht werden müssen. Auch Youngster Jan Thielmann und Winter-Ladenhüter Niklas Hauptmann fehlten, sie verpassten das Training krank. Dagegen waren die verkürzten Trainingseinheiten von Sebastiaan Bornauw, Jhon Cordoba, Mark Uth und Rafael Czichos vorher eingeplant worden. Das Quartett verschwand aus Gründen der Belastungssteuerung nach einer halben Stunde wieder in der Kabine.

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