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Der FC muss das Bollwerk Borussia-Park knacken

Der 1. FC Köln hat fünf seiner letzten sechs Bundesliga-Spiele für sich entscheiden können. Gerade zuhause sind die Geißböcke mit 13 von 15 möglichen Punkten aktuell wieder eine Macht. Doch das stärkste Heimteam der Liga ist ausgerechnet der nächste Gegner aus Gladbach. Seit August haben die Borussen zuhause nicht mehr verloren. 

Köln – Nach dem vierten Heimsieg in Serie gegen den SC Freiburg sprachen in Köln alle von der neu errichteten Festung in Müngersdorf. Vier Heimsiege in Folge waren die Geißböcken zuletzt in der Saison 2010/11 unter Frank Schäfer gelungen. Über diese Serie dürfte man aktuell am Niederrhein allerdings nur müde lächeln. Denn Borussia Mönchengladbach ist aktuell noch vor dem BVB und dem FC Bayern München das beste Heimteam der Liga.

Ein Unentschieden und eine Niederlage bekamen die Borussia-Fans in dieser Saison erst zu sehen. Und beide Ergebnisse, ein 0:0 gegen Schalke und ein 1:3 gegen Leipzig, resultieren vom Beginn der Saison. Am 30. August unterlagen die Fohlen der Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann. Seither konnten die Gladbacher alle weiteren acht Heimspiele für sich entscheiden, schlugen unter anderem die Bayern mit 2:1 vor heimischen Publikum. Insgesamt erzielten die Fohlen in diesen acht Spielen starke 25 Treffer, blieben allerdings auch nur beim 2:0 gegen den SC Paderborn ohne Gegentreffer.

FC will 50. Bundesliga-Derbysieg der Borussia verhindern

Der FC wird am Sonntag also nach dem Errichten der eigenen Festung eine andere versuchen, zu Fall zu bringen. Dabei läuft es für die Kölner auswärts bislang noch nicht so rund. Mit sieben Zählern in der Fremde stehen die Kölner in der Auswärtstabelle aktuell auf dem 16. Platz. Doch seit die Geißböcke ihre Serie gestartet haben, standen auch erst zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. In Frankfurt konnte der FC nach einem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 gewinnen. Gegen Borussia Dortmund waren die Kölner vor zwei Wochen beim 1:5 chancenlos. Auch Gladbach scheint dem FC in dieser Saison genau wie der BVB überlegen zu sein, trotzdem weiß man auch in Köln, dass ein Derby seine eigenen Gesetze schreibt. Kampflos herschenken wird man die Partie im Borussia-Park also nicht. Vielmehr will die Gisdol-Elf den 50. Bundesliga-Sieg der Gladbacher gegen den FC verhindern. Mit bislang 49 Erfolgen konnte die Borussia gegen keinen anderen Verein mehr Bundesligasiege einfahren und auch gegen keinen anderen Klub mehr Tore erzielen (175). Allerdings konnten die Gladbacher auch seit der Saison 2011/12 nie beide Saisonspiele gegen den FC für sich entscheiden. Nach dem 1:0-Hinspielerfolg hat die Rose-Elf in dieser Spielzeit noch die Gelegenheit dazu. Überhaupt gab es für den FC zuletzt nur wenig am Niederrhein zu holen. Fünf der letzten sechs Auswärtsspiele bei den Fohlen gingen für den FC verloren. Zuletzt feierte der FC im November 2016 einen 2:1-Erfolg in Gladbach. Unvergessen bleibt dabei der Freistoß von Marcel Risse zum 2:1-Siegtreffer und anschließend zum Tor des Jahres.

23 Kommentare
  1. NICK says:

    Das Derby hat seine eigenen Gesetze und Kackbach war auch oft der unterlegene Verein oder man begegnete sich auf Augenhöhe, jäin den letzen Jahren hat sich das Blatt gewendet, Zeit als Aussenseiter die Bilanz aufzupolieren…Meine Prognose – von 2:0 bis 0:6 ist alles möglich.

  2. Paul Paul says:

    Unser ehemaliger Weltklassetorwart, Jacketkronenspender, Bestseller-Autor und (…. zum Glück) Ex-Vizepräsident tönt in der BLÖD-ZEITUNG, der FC wäre endlich wieder gut anzuschauen! Das wird zum Wesentlichen daran liegen, dass seine fußballerische Sachkompetenz zum Wohle des Vereins endlich brach liegt!

    Vielleicht schreibt er jetzt mit Hilfe seiner Hauspostille jetzt an einem neuen Buch, in dem er seine tiefgründigen Gedanken darüber darlegt, aufgrund derer er einem ca. 20-jährigen Beachvolleyball-Olympiasieger eine lebenslange Freikarte im Wert von ca. 70 000 € spendiert oder den Millionen-Transfer von Joao Queiros (… mittlerweile in der 2. Mannschaft von Willem II Tilburg spielend) genehmigt hat.

    Wenn man sich fragt, warum der FC da steht, wo er steht, dann muss man nur an den Unterschied zwischen diesem Quartalsirren und Uli Hoeness denken, dann hat man die Antwort sofort.

    Menger raus!

  3. Ulrich Treimer says:

    Wir sollten die Erwartungen an die nächsten beide Spiele nicht zu hoch hängen. Normal wären 2 Niederlagen. Die Medien machen uns zur Zeit wieder größer und stärker als wir sind und hinterher folgt die Abrechnung. Immer das gleiche dämliche Spiel.

  4. Klaus Höhner says:

    Dämlicher kann man einen Kommentar wie der Kollege PP nicht verfassen, Schuhmacher war sicher nicht der Überflieger aber er hat sich in einer schwierigen Situation zur Verfügung gestellt und das zollt Respekt. Aber was kann man von Leuten erwarten die solche niveaulosen Komentare verfassen nichts.

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