,

Jakobs und Uth wieder fit, Bayern bangt um Manuel Neuer

Nach einem ungewollt spielfreien Wochenende kann der 1. FC Köln nun ausgeruht in das Duell gegen den FC Bayern München gehen. Personell sind beide Mannschaften vor dem Spiel am Sonntag aber nicht sorgenfrei, wenngleich sowohl der FC als auch die Münchener wohl mit einem blauen Auge davon gekommen sind. 

Köln – Während der FC Bayern München am Sonntagabend gegen RB Leipzig seine Tabellenführung verteidigte, konnten sich die FC-Profis das Spitzenspiel des 21. Spieltags gemütlich von zuhause aus anschauen. Sturmtief „Sabine“ hatte das Derby gegen Borussia Mönchengladbach bekanntlich wegblasen und auf den 11. März verlegt. So ging es für die Geißböcke nach einem internen Trainingsspiel am Vormittag wieder nach Hause. „Die extra Pause hat uns gut getan. Aber wir hätten auch alle gerne gespielt. Deswegen war es schade“, meinte Sebastiaan Bornauw am Donnerstag zur Spielabsage.

Einsatz von Modeste auf der Kippe

Dass die Kölner nun eine Woche länger Pause hatten als die Münchener, dürfte am Sonntag aber wohl kaum eine Rolle spielen. Zudem gab es für den FC unter der Woche die ein oder andere Schrecksekunde. Während Ismail Jakobs schon gegen Gladbach aufgrund einer Mandelentzündung ausgefallen wäre, konnte der Youngster am Donnerstag erstmals wieder mit der Mannschaft auf dem Platz trainieren. Damit dürfte der 20-jährige Linksaußen am Sonntag zumindest im Kader stehen. Mark Uth musste das Training hingegen am Mittwoch nach einem Schlag auf den Zeh genauso vorzeitig beenden wie Anthony Modeste, der aufgrund von Adduktorenproblemen eher in der Kabine verschwand. Uth zumindest konnte am Donnerstag wieder die komplette Einheit mit der Mannschaft absolvieren, Modeste hingegen fehlte auf dem Platz. Genauso wie Thomas Kessler, der mit einem Faszieneinriss gleich mehrere Wochen fehlen wird. Umso besorgter waren die Minen der anwesenden Fans am Donnerstagmorgen, als auch Timo Horn auf dem Trainingsplatz fehlte. Doch nach der Einheit gab es schnell Entwarnung: Horn absolvierte lediglich eine intern abgestimmte individuelle Einheit.

Neuer bei Bayern angeschlagen

Während Horn also am Sonntag im Tor stehen wird, macht man sich in München schon mehr Sorgen um seinen Stammtorhüter. Manuel Neuer konnte aufgrund eines Magen-Darm-Infektes am Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren. Die unter der Woche angeschlagenen Alphonso Davies (Sprunggelenk) und Joshua Kimmich (Erkältung) standen am Donnerstag aber bei den Münchenern wieder auf dem Platz. Dem FCB sichern fehlen werden am Sonntag aber Javi Martínez (Muskelbündelriss), Ivan Perisic (Knöchelverletzung) und Niklas Süle (Kreuzbandriss).

9 Kommentare
  1. Alcotester says:

    Einen Spieler beim FCB kann HF durchaus adäquat austauschen. Die Qualität der Bank hätte so manch eine BuLi-Mannschaft in der ersten 11.

    Es wird schwierig für uns, aber wir haben ja auch nicht mehr viele Graupen in unserer Mannschaft, die unser eigenes Spiel „zerstören“ können.
    MG hat bis dato gute Arbeit geleistet, einen Punkt traue ich uns zuhause mit entsprechender Unterstützung der Fangemeinde durchaus zu.

    Zum Wohl!

  2. OlliW says:

    Neuer wird sich wohl niemals ein Spiel entgehen lassen, weil er vier Tage zuvor ein bisschen Dünpfiff hatte. Auch wenn das einen richtig schwächen kann. Bayern ist zudem qualitativ so breit aufgestellt, dass man hier niemals einen Vorteil erwarten darf, falls mal einer der Stammkräfte fehlt. Ein gelb gesperrter Lawandowski hätte mir gefallen, aber gegen Leipzig hat der ja kaum am Spiel teilgenommen. Hoffe, er holt die Tore nicht gegen den FC nach ;-)

    Alles andere als eine Klatsche wäre super. Und zur Pause nicht schon drei Stück kassieren, damit das Spiel lange offen bliebt und Bayern entnervt ist. Mit 90+ Minuten dagegenhalten, Konter gut ausspielen, immer immer hellwach sein und viel Spielglück erzwingen, dann ist was drin. Sonst bitte nur knapp verlieren!

  3. Bob Brown says:

    Mein tipp: 5. MIN. Bayern 1:0, Rückstand hinterherlaufen noch 2 Dinger fangen, Halbzeit, ein letztes Aufbäumen, zum Ende des Spiels dann noch das 4:0 kassieren.
    So oder so ähnlich. Die Mannschaft der Bayern ist einfach viel zu stark. Wird ähnlich aussehen wie gegen den BVB

  4. Gerd Mrosk says:

    Versteh ich nicht. Heisst das dann jetzt ,dass man sich mit 10 Mann vorm eigenen Tor barrikadiert,wenn der ein oder andere Samstag nen Punkt holt oder gewinnt? Oder heisst das,dass wir Fussball spielen dürfen,wenn Bremen ,Düsseldorf,Berlin verlieren?

  5. DeKa says:

    Wie sagte Beckenbauer seinerzeit, „Gehts raus und spielt Fußball.“. Nur weil es der FCB ist, muss man sich nicht auf dem Platz verstecken und hoffen, dass es nicht so schlimm wird. Dann hat man bereits von vornherein verloren.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar