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Wird Gisdol gegen die Bayern zu Änderungen gezwungen?


Wenn sich der Rekordmeister aus München am Sonntag die Ehre im RheinEnergieStadion gibt, könnte der 1. FC Köln zu personellen Änderungen gezwungen sein. Nicht alle Spieler konnten unter der Woche vollständig trainieren und sind demnach wohl noch nicht bei einhundert Prozent. 

Köln – Viele Mannschaften verändern ihr System und ihre taktische Ausrichtung, wenn sie auf den FC Bayern München treffen. Mit einer vielbeinigen Abwehrreihe soll der Rekordmeister häufig vom eigenen Tor ferngehalten werden. Beim 1. FC Köln dürfte man heute gegen den Tabellenführer aber wohl keine Umstellung erwarten. Markus Gisdol vertraut auf sein zuletzt so erfolgreich eingespieltes System.

Bin gespannt, inwiefern unsere Abläufe halten

„Wir wollen keine besonderen Dinge machen, weil wir eine gewisse Sicherheit in unseren Abläufen gefunden haben“, erklärte der Trainer im Vorfeld. Gegen Borussia Dortmund erwischten die Spieler einen schwachen Tag. Wie gut es heute Nachmittag gegen die Bayern laufen wird, kann auch Gisdol nicht vorhersehen. „Gegen diesen Gegner bin ich gespannt, inwiefern unsere Abläufe halten, unsere taktischen Vorgaben funktionieren und wir uns spielerisch lösen können.“

Jakobs noch angeschlagen

Personell zumindest könnte Markus Gisdol gegen die Bayern zu Änderungen gezwungen sein. Unter der Woche mussten Mark Uth, Ismail Jakobs, Anthony Modeste und Timo Horn pausieren. Zwar konnten im Laufe der Spielvorbereitungen alle Spieler wieder mit der Mannschaft trainieren, ob es für einen Startelfeinsatz am Sonntag reicht, ist hingegen noch offen. „Aufgrund von noch nicht wieder voll hergestellter Fitness nach Blessuren und Krankheiten werden wir vielleicht gezwungen sein etwas zu ändern. Ich denke da an Iso Jakobs“, erklärte Gisdol am Freitag. Jakobs hätte auch das ausgefallene Derby gegen Borussia Mönchengladbach aufgrund einer Mandelentzündung verpasst. Zwar stand der Youngster Ende der Woche wieder mit der Mannschaft auf dem Platz, scheint aber noch nicht wieder bei einhundert Prozent zu sein. Als erster positionsgetreuer Ersatz für Jakobs stünde Florian Kainz bereit. Möglich ist aber auch, dass Gisdol den unter der Woche auffälligen Jan Thielmann von der rechten auf die linke Seite beordert. Damit könnte der gegen Freiburg starke Dominick Drexler auf Rechtsaußen bleiben und Mark Uth weiterhin auf der Zehn spielen. An der einzigen Spitze Jhon Cordoba gibt es derzeit, insbesondere im Heimspiel, ohnehin kein Vorbeikommen.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Ehizibue, Bornauw, Czichos, Katterbach – Skhiri, Hector – Drexler, Uth, Thielmann – Cordoba

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