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Jakobs‘ Vertrag hat sich automatisch bis 2022 verlängert


Das ist eine gute Nachricht für den 1. FC Köln: Der Vertrag von Ismail Jakobs hat sich automatisch bis 2022 verlängert. Der 20-Jährige war unter Markus Gisdol zum Stammspieler in der Bundesliga aufgestiegen, und das, obwohl er im Frühjahr beinahe noch zum nächsten Gegner SC Paderborn gewechselt wäre. Ursprünglich wäre sein Kontrakt bis Sommer 2021 gelaufen.

Köln – Der Aufstieg von Ismail Jakobs aus der U21 zu den Profis des 1. FC Köln gehört zu den Kölner Erfolgsgeschichten in dieser Saison. Das Eigengewächs, das seit 2012 am Geißbockheim kickt, wurde unter Achim Beierlorzer in dessen letztem Spiel gegen die TSG Hoffenheim erstmals ins Bundesliga-Wasser geworfen. Unter Markus Gisdol entwickelte sich Jakobs dann zum Stammspieler und Leistungsträger auf der linken Außenbahn.

Eigentlich Linksverteidiger, nahm der pfeilschnelle und aggressive Außenbahnspieler die Herausforderung an und kommt inzwischen auf zwölf Bundesliga-Spiele, zwei Tore und eine Vorlage. Zwar bezeichnete er im Trainingslager in Spanien die Position hinten links weiterhin als seinen Favoriten. Doch die Schnelligkeit in der Offensive hat ihn zu einem wichtigen Faktor im FC-Spiel gemacht, nicht nur im Angriff, sondern auch als einer der ersten Anläufer bei gegnerischem Ballbesitz. So machte sich Jakobs in den letzten Wochen auch einen Namen als unermüdlicher Defensivarbeiter und giftiger Zweikämpfer, der den jeweiligen Linksverteidiger hinter ihm durch Tempo und Härte in der Abwehrarbeit unterstützte.

Vertrag hat sich automatisch zu anderen Konditionen verlängert

Nun also die Belohnung in Form einer Vertragsverlängerung bis 2022, über die zunächst der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete. „Ich kann bestätigen, dass sich sein Vertrag durch eine Anzahl an Spieleinsätze in der Bundesliga automatisch zu anderen Konditionen verlängert hat“, sagte Sportchef Horst Heldt auf Nachfrage des GEISSBLOG.KOELN. Überhaupt ist man beim FC überaus zufrieden mit der Entwicklung des Talents und hofft, dass Jakobs die Leistungen der letzten Wochen konservieren und längerfristig zeigen kann – und zwar beim FC. Denn das hatte im vergangenen Frühjahr noch gänzlich anders ausgesehen.

Im Mai 2019 hatte der GEISSBLOG.KOELN exklusiv vom Interesse des SC Paderborn an Jakobs berichtet. Die Verhandlungen waren weit fortgeschritten, ein Wechsel stand unmittelbar bevor. Dann war es aber Achim Beierlorzer gewesen, der dem Transfer einen Riegel vorgeschoben hatte. Der damals neue FC-Trainer hatte den schnellen Außenbahnspieler im Einzelgespräch von einem Verbleib in Köln überzeugt und ihm Chancen bei den FC-Profis eingeräumt. Zunächst hatten Verletzungen Jakobs davon abgehalten. Im Herbst konnte er sich dann aber herankämpfen und sich mit seinem Bundesliga-Debüt gegen Hoffenheim belohnen. Seitdem gehörte er in zwölf von 13 Pflichtspielen zur Anfangsformation und will am Freitagabend in Paderborn zeigen, warum der SC in wollte und der FC ihn letztlich behalten hat.

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