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Horn weiter krank: Krahl vor FC-Debüt in Paderborn


Der 1. FC Köln droht der Ausfall von Stammtorhüter Timo Horn. Die Nummer eins ist noch immer krank und wird auch am Mittwoch nicht mit der Mannschaft trainieren können. Stand jetzt würde am Freitagabend beim SC Paderborn der junge Julian Krahl zu seinem Bundesliga-Debüt kommen, da bekanntlich auch Thomas Kessler verletzt ausfällt.

Köln – Markus Gisdol machte keinen Hehl daraus, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Timo Horn beim SC Paderborn gering ist. „Timo ist nach wie vor krank. Wir werden ihn uns morgen noch mal anschauen und dann eine Entscheidung treffen“, sagte Gisdol auf der Pressekonferenz am Mittwoch. „Aktuell würde Julian Krahl im Tor stehen und Brady Scott aufrücken.“

Neben Horn ist bekanntlich Thomas Kessler mit einem Faszienriss außer Gefecht, und so könnte es zu einer ähnlichen Situation kommen wie in der Saison 2016/17, als Sven Müller aufgrund der Ausfälle von Horn und Kessler erst im DFB-Pokal und dann am 2. Spieltag beim VfL Wolfsburg als dritter FC-Keeper zu seinen ersten Profi-Einsätzen gekommen war. Krahl kam im Sommer 2019 von RB Leipzig zum FC. Bei den Bullen hatte er als Junioren-Nationaltorhüter bereits in der UEFA Youth League sowie in der Regionalliga gespielt, zudem in der Europa-League-Qualifikation auf der Bank gesessen. Beim FC kam er bislang für die U21 in der Regionalliga zum Einsatz. Nun steht der Youngster zwei Monate nach seinem 20. Geburtstag vor dem ersten Einsatz in der Bundesliga.

Er wünscht sich, dass er bald mal für uns spielen darf

„Ich habe keine Bedenken, dass der Junge das nicht gut machen würde“, sagte Gisdol. „Jeder Spieler trainiert dafür, irgendwann für diese Mannschaft in der Bundesliga spielen zu können. Deswegen bin ich ein großer Freund davon, daraus keine allzu besondere Sache zu machen.“ In Abstimmung mit Torwarttrainer Andreas Menger werde er am Donnerstag die Entscheidung treffen und Krahl mitteilen, sollte Horn tatsächlich ausfallen. „Das braucht keiner besonderen Erklärung. Das wird eine Sache von zehn Sekunden sein“, sagte Gisdol. „Ich erwarte nichts Besonderes. Julian trainiert gut bei uns, hängt sich in jedem Training voll rein, ist das Niveau gewohnt, wie Bundesliga-Spieler aufs Tor schießen oder Flanken schlagen. Er wünscht sich, dass er bald mal für uns spielen darf.“ Am Freitagabend beim SC Paderborn könnte es soweit sein.

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