,

Tafel-Standort in Stammheim dank FC-Hilfe wieder geöffnet

Dank der Unterstützung des 1. FC Köln konnte die Tafel in Stammheim am Mittwoch wieder ihre Tore öffnen. In dieser Woche sollen drei weitere Ausgabestellen folgen. Bis zu den Osterferien hat sich der FC als Ziel gesetzt, den gesamten Betrieb der Tafel in Köln wieder ans Laufen zu bekommen. 

Köln – In Zeiten der Not steht die Stadt zusammen: Durch die Hilfe der Mitarbeiter des 1. FC Köln konnte der erste Standort der Kölner Tafel am Mittwoch wieder öffnen. Zahlreiche Anlaufstellen hatten in den vergangenen Tagen ihre Lebensmittelausgabe schließen müssen, da ein Großteil der Ehrenamtlichen zur Risikogruppe des Coronavirus zählt.

Bis zu den Osterferien soll der gesamte Betrieb wieder laufen

„Wir arbeiten die ganze Saison mit der Tafel Deutschland zusammen und haben leider erfahren müssen, dass viele Standorte in Köln schließen mussten“, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle am Mittwoch. Auch viele Mitarbeiter des FC sind von der Coronakrise direkt betroffen: Durch die Schließung der Fanshops und den Wegfall von Spieltagen haben viele Mitarbeiter aktuell keine Arbeit. „Diese Mitarbeiter sollen nun helfen, die Tafel wieder zu eröffnen“, erklärte Wehrle. Mit der Wiederöffnung des Standortes Stammheim ist dabei der erste Erfolg am Mittwoch gelungen. Noch in dieser Wochen sollen auch die Ausgabestellen in Chorweiler, Höhenhaus und Bocklemünd ihre Türen für Bedürftige wieder öffnen können. „Wir werden das sukzessive erweitern. Nächste Woche sind dann auch Porz und Vingst mit am Start. Wir wollen bis zu den Osterferien den gesamten Betrieb wieder ans Laufen bringen“, zeigte sich Wehrle optimistisch.

Versorgung von bis zu 850 Personen pro Woche

Auch Horst Heldt war bei der Wiedereröffnung in Stammheim dabei. „Ich halte es für elementar wichtig, sich seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Es gibt viele Menschen, denen es noch schlechter geht und die nicht die Möglichkeit haben, einkaufen zu gehen, weil sie kein Geld dafür haben. Deswegen ist die Tafel besonders wichtiger“, sagte der Geschäftsführer Sport.

Stammheim sei besonders hart von der Schließung der Tafel betroffen gewesen. „Es ist sehr wichtig, dass wir die Tafel hier im Veedel wieder öffnen konnten, denn wir versorgen hier in der Woche bis zu 850 Personen“, erklärte Ralf Juras, Leiter des Stadtteilbüro der Tafel Stammheim. „Wir hatten jetzt eine Woche zu und man sieht ja, was hier los ist, obwohl wir das sehr kurzfristig angekündigt haben. Die Not ist sehr groß.“ Trotz der Unterstützung des 1. FC Köln und der REWE Group ist die Tafel in Stammheim aufgrund des großen Bedarfs aber weithin auf Lebensmittel- oder Geldspenden angewiesen.

19 Kommentare
    • JuppZupp says:

      Es ist ja schön wenn Leute Arbeiten können, aber man sieht an dem Bild schon wo das Problem liegt in Deutschland, die Elite hält abstand, der Pöbel steht dicht gedrängt, ich kann mir nicht vorstellen dass so etwas im Sinne des RKI sein kann, die Gefahr der Ansteckung ist doch viel zu groß, besonders bei den Hilfsbedürftigen, die auf Grund der stetigen Mangelernährung eh schon Probleme mit ihrem Immunsystem haben, sorry aber da dran kann man sehen dass Wehrle und Konsorten absolut keine Ahnung vom Leben ohne Millionen Euro haben, ich gehöre selbst, auf Grund einer niedrigen Rente (mir fehlen dank eines Herzinfarktes 15 Jahre zur vollen Rente) zu den Personen die sich im Moment nur noch dass nötigste leisten kann, da alles was Günstig ist von diesen idiotischen Egoisten durch ihre Hamsterkäufe weggekauft wird. Mir ist schon klar dass hier nicht die Geistige Elite aufschlägt, aber ne Gute Nachricht wäre wenn Menschen nicht in Gefahr geraten nur damit irgend welche Millionäre im guten Licht dastehen und besonders dieser Unsympath Soque ist ja nicht gerade ein Sozialer Chef, man sieht es täglich im Penny, wer bei dem beschäftigt ist hat mein vollstes Mitgefühl.
      Noch mal die Grundidee mag gut sein, trotzdem ist die Gefahr einer Ansteckung viel zu hoch, zumal keiner Rücksicht nimmt, wie man ja an PaulPaul und seinen Hirnlos Kommentaren sehen kann.

  1. Klaus Höhner says:

    Du Spinner Entschuldigung anderen Ausdruck für diesen dämlichen Kommentar gibt es nicht. Der „Pöbel „der dort steht sind Spieler z.b.Drechsler und Mitarbeiter vom FC, man kann auch einmal das gute bei der Aktion herausheben, nur meckern über alles und jeden das hilft im Moment ungemein. Also halte dich mit deinen Kommentaren zurück oder lass es am besten ganz.

    • Boom77 says:

      Jetzt mal ruhig, Freund Schnürschuh! Bitte den Kommentar von JuppZupp ganz lesen und die Zusammenhänge verstehen, statt hier einen anschaulich gemeinten Satz aus dem Zusammenhang zu reißen und sich darüber dann aufregen. JuppZupp wollte mit dem Satz keinesfalls die Menschen, die auf die Tafeln angewiesen sind, beleidigen. Er wollte den „Pöbel“ schlicht im Gegensatz zu den „Großkopferten“ (wie man sie in Bayern nennt) darstellen. Ich entnehme den Sätzen zu seiner persönlichen Situation (kleine Rente), dass sich JuppZupp sogar in diesem Zusammenhang zu diesem „Pöbel“ zugehörig fühlt. Auch wenn er nicht auf die Tafeln angewiesen scheint. Etwas abwertendes kann ich seinem Kommentar somit nicht entnehmen.

      Zu Dir JuppZupp, ich hoffe, Du kommst zurecht und bleibst gesund. Deine Worte treffen leider einen wahren Kern. Traurig ist auch, dass immer dann, wenn jemand laut darüber nachdenkt, dass auch unsere „soziale Marktwirtschaft“ einer grundlegenden Änderung im Hinblick auf mehr Solidarität und mehr Unterstützung für die Personen, die (oft unverschuldet) nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, benötigt, diese Person oft sowas wie „linke Zecke“, „Kommunist“ etc. zu hören bekommt (auch hier im forum). Dabei hat es überhaupt nichts mit Kommunismus oder so zu tun, wenn man sich Sorgen und Gedanken darüber macht und deshalb dafür plädiert, dass man anstatt großen Vermögen Steuererleichterungen zu verschaffen, Milliarden in die Rüstung zu investieren etc., doch mal lieber dafür sorgen sollte, dass denjenigen, die kaum Chancen haben oder unverschuldet in Not geraten, besser geholfen wird.

      Das fängt schon bei mehr Investitionen in das Gesundheitswesen an, wie die derzeitige Krise zeigt. Denn wir brauchen zwingend (auch wenn Corona weg ist), mehr Personal in der Pflege von Kranken und alten Menschen und eine bessere Ausstattung mit… ja offensichtlich mit allem. Mehr Personal bekommt man, wenn man die Berufe attraktiver macht und diesen gegenüber wieder die Wertschätzung erbringt, die diese verdienen. Und das kann nicht nur mit einem Danke, Applaus vom Balkon oder (übrigens eine tolle Aktion der Ultras) mit Bannern im öffentlichen Verkehrsraum geschehen. Das muss auch mit einer finanziellen Wertschätzung (mehr Lohn) passieren. Und wer mehr Lohn erhält, hat auch ein wenig mehr Rente. Aber auch so Dinge wie Grundsicherung/Grund- oder Mindestrente, Erhöhung der Hartz-IV-Sätze etc. muss unbedingt geschehen. In Deutschland ist so viel Geld vorhanden, in jedem Bundeshaushalt werden so viele Milliarden investiert, da mag ich mir nicht einreden lassen, dass für all diese wichtigen Maßnahmen kein Geld vorhanden sein soll. Ich möchte das schlicht nicht so hinnehmen. Man muss einfach mal danach handeln, was wirklich wichtig ist, nämlich der Mensch und nicht der Reichtum einzelner. Vielleicht wird es ein Effekt der derzeitigen Krise sein, dass dieses Denken mehr Einzu erhält. Ich mag aber nicht so recht daran glauben.
      Eure Kommunist oder Pinkie

  2. Gerd1948 says:

    Das Bild soll übrigens auch dokumentieren,dass auf den Mindestabstand geachtet wird Jupp. Würden die 2 jetzt „hinter der Theke “ stehen ,wär der Aufschrei noch grösser hier,aber auch ich konnte bei dir zwischen den Zeilen lesen.

      • Gerd1948 says:

        Weil einige da rein interpretieren würden ,dass die in der Ausnahmesituation sich nicht zu schade sind selber mit anzupacken. Ich kann an dem Foto nichts verwerfliches finden. Heldt und Wehrle stellen sich ins Licht,weil sie das ins Leben gerufen haben.Aber ansonsten? Schlimm wäre ,wenn jetzt jeder auf Teufel komm raus an die Öffentlichkeit geht nur weil er gewisse soziale Bereitschaft erkennen lässt. Fakt ist,dass vielen ärmeren Leuten jetzt durch die Tafeln wieder etwas erleichtert werden kann. Dass das soziale Denken hier allerorts zu kurz kommt ist vllt eine der ganz wenigen positiven Erkenntnisse,die man aus Covid 19 vor Augen gehalten bekommt.

        • Boom77 says:

          Ja, das wäre doch auch ein richtiges Signal, wenn der Eindruck entstehen würde, dass die gerade in schwieirgen Zeiten für viele Menschen sich dazu nicht zu schade sind. So entsteht gerade der gegenteilige Eindruck… Deine Logik verstehe ich in diesem Punkt nicht.

          • Gerd1948 says:

            @boom,weil du logisch denkst,aber viele hier nicht,aber ich versteh was du damit meinst. Manchmal ist aber weniger mehr. Ok,sie hätten nicht mit aufs Bild gemusst,aber man darf auch heut noch stolz drauf sein,wenn man was in die Wege geleitet hat. Sie sind sich(wahrscheinlich) nicht zu schade dafür,werden aber weiterhin bezahlt,entgegen den Angestellten rund ums GBH

  3. Klaus Höhner says:

    Mir ist nur übel aufgestoßen das er schreibt das „Wehrle und Konsorten „keine Ahnung haben ohne Millionen zu leben, .Ich glaube die stehen im Leben ob Heldt oder Wehrle die wissen genau wie es dem einfachen Fan geht, und was im Moment gefragt ist.Also immer ruhig weiter atmen.

  4. Klaus Höhner says:

    Klar das kann man von jedem behaupten der ein Einkommen über eine Million hat. Ich behaupte mal das ein Dietmar Hopp z.b genau weiß wie es dem“ einfachen Bürger “ geht und der ist Multimillionär. Also nicht Heldt und Wehrle in eine Ecke stellen ,das ihnen nicht gerecht wird. Die haben jeden Tag mit Menschen zu tun und sind verantwortlich für ein Millionenunternehn ,in dem sie wichtige Entscheidungen treffen müssen für und mit Menschen.

    • Boom77 says:

      Auch bei dietmar Hopp wage ich das zu bezweifeln. Er macht viel caritatives. Keine Frage. Aber weiß er wirklich, wie man sich fühlt, wenn man schon am 10. eines monats nicht weiß, wie man über die Runden kommen soll? Viele verweisen gerne auf ihre Kindheit, in der die eigene Familie nicht wusste, was sie auf den Tisch bringen soll. Das mag sein und stimmen. Aber wer seit Jahrzehnten keine Geld- und Existenzsorgen hat, wird sich kaum daran erinnern, wie es sich als 7-jähriger angefühlt hat. Zumal meine Mutter zum Beispiel auch diese Sorgen hatte. Wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, empfinde ich sie dennoch als glücklich. Kinder haben da eine andere Wahrnehmung. Kinder haben andere Sorgen als Erwachsene…

      Fakt ist: Weder ein Dietmar Hopp, noch ein Herr Wehrle oder ein Herr Heldt mussten sich die letzten Jahrzehnte Gedanken darüber machen, ob und wie sie ihre Familie über die Runden bringen. Da wage ich tatsächlich zu bezweifeln, dass die wissen, wie es ist, wenn man jeden Cent drei Mal umdrehen muss und zwar nicht in der Bilanz des Profifußballclubs. Wenn es beim FC z.B. für Wehrle oder Heldt nicht weitergeht, geht es ab zum nächsten Verein. So ist das für die. Wenn „Ottonormalbürger“ seinen Job verliert, dann ist die not oftmals groß.

      Fakt ist auch, dass dieses Bild für die außendarstellung schlicht ein „Super-GAU“ ist. entweder sind die beiden gar nicht auf dem Foto zu sehen oder sie stehen hinten bei den Helfern. Was haben unsere Leute in der Öffentlichkeitsabteilung eigentlich als Beruf gelernt?

  5. Klaus Höhner says:

    Das ist eben in der Gesellschaft so, es gibt Leute die können sich tickets im Stadion für 70 € leisten und welche die noch nie ein Spiel im Stadion gesehen haben, aber daraus abzuleiten das die leitenden Personen nicht wissen wie es an der Basis aussieht ist etwas gewagt. Man kann den Profis auch nicht vorwerfen das sie in einem Millionengeschäft tätig sind. Es gibt Gesellschaftsschichten die können in London einkaufen und welche die müssen die Tafel aufsuchen, dann ist es doch gut das Vereine das unterstützen ,was nun mal die Motivation ist sei dahingestellt.

  6. Gerd1948 says:

    Die Motivation war,dass das weggebrochen war für die,die es bisher gemacht hatten und der FC halt viele jüngere Mitarbeiter auch hat,die das gerne zur Überbrückung angenommen haben. Jetzt sollte man natürlich auch diejenigen etwas unterstützen,bei denen das Risiko zu gross geworden ist,sich da weiter zu engagieren.sofern sie es nicht ehrenamtlich machen konnten.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar