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Thielmann in der Startelf? Das Aufstellungs-Rätsel vor Mainz

Der 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05 – um 15.30 Uhr geht die Bundesliga für die Geissböcke wieder weiter. Der FC kann mit einem Sieg über die Mannschaft des ehemaligen Trainers Achim Beierlorzer den wohl entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen und sich dank der Ergebnisse vom Samstag in eine gute Position für die Plätze in der oberen Tabellenhälfte bringen. Doch auf wen vertraut Markus Gisdol im ersten Pflichtspiel nach über zwei Monaten?

Köln – Alles ist gesagt. Die Bundesliga spielt wieder. Das gefällt nicht jedem, doch abgesehen von einer herzlichen Umarmung von Vedad Ibisevic für einen Hertha-Torschützen verliefen die Partien am Samstag ohne Zwischenfälle in einer neuen, ungewohnten Atmosphäre. Nicht so ungewohnt allerdings für den FC, schließlich haben die Geissböcke das Quäntchen Erfahrung eines Geisterspiels bereits am 11. März in Mönchengladbach gesammelt. Ob die Mannschaft von Markus Gisdol wirklich daraus einen Vorteil ziehen kann, wird sich mit Anpfiff in Müngersdorf zeigen. Auch, ob Gisdol erneut jenen Spielern wieder vertraut, denen er damals – man muss schon „damals“ sagen – den Vorzug gab.

Im Derby bei der Borussia vor exakt 68 Tagen hatte Gisdol auf folgende Elf gesetzt:

Horn – Ehizibue, Meré, Leistner, Schmitz – Skhiri, Hector – Kainz, Uth, Jakobs – Cordoba

Damals fehlten unter anderem Sebastiaan Bornauw und Noah Katterbach. Das Duo galt vor ihren Verletzungen als gesetzt und ist jetzt wieder fit. Bornauw gilt als Spieler mit einer hohen Eigenmotivation, Katterbach ist aus seiner noch jungen Vergangenheit in der U21 und U19 die Spiele vor fast leeren Rängen noch gewohnt. Es gilt als wahrscheinlich, dass die beiden Defensivspezialisten wieder von Beginn an ran dürfen. Vorne links hingegen ist die Position von Ismail Jakobs vakant, der zwar nach seiner Coronavirus-Infektion wieder fit ist und im Kader stehen dürfte, nach zwei Wochen ohne jegliches Training aber wohl kaum von Beginn an auflaufen wird. Jan Thielmann könnte diese Rolle übernehmen. Der Youngster hatte er sich in den Monaten vor der Coronakrise ins Rampenlicht gespielt und weiß, ähnlich wie Katterbach, noch aus frischer Erinnerung auch ohne Anfeuerung von Fans seine Leistung abzurufen.

Gisdol gilt als Trainer, der an einer einmal gefundenen und erfolgreichen Elf festhält, wenn keine besonderen Maßnahmen vonnöten sind. Ob die Coronakrise zu solchen Maßnahmen geführt hat, wird um 14.30 Uhr bekannt sein, wenn der FC seine Aufstellung lüften muss. Doch es ist zu erwarten, dass der FC-Coach auf fast allen Positionen an seinem Erfolgskonzept von vor der Krise festhalten wird.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Ehizibue, Bornauw, Leistner, Katterbach – Skhiri, Hector – Kainz, Uth, Thielmann – Cordoba

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