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Finanzboss gesucht: Wehrle auf Schalke im Gespräch?


Alexander Wehrle besitzt beim 1. FC Köln noch einen Vertrag bis 2023. Der Finanz-Boss der Geissböcke arbeitet mit seinem Wunschkandidaten als Sport-Geschäftsführer, Horst Heldt, zusammen. Nach der Krise im Herbst 2019 hat sich der FC sportlich gefangen, muss finanziell aber durch schwierige Zeiten. Nun wird der 45-jährige mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht.

Köln – Es besteht kein Zweifel: Alexander Wehrle ist inzwischen einer der einflussreichsten Manager der Bundesliga. Der kaufmännische Geschäftsführer der Geissböcke sitzt im Präsidium der Deutschen Fußball Liga und damit auch im Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes. Immer wieder war Wehrle in den vergangenen Jahren eine führende Stimme der Liga, nicht nur in der Coronakrise, sondern auch hinsichtlich der neuen Verteilung der TV-Gelder. Wehrles Einfluss hat seit seinem Wechsel zum 1. FC Köln stetig zugenommen. Kein Wunder, dass der FC-Geschäftsführer längst auch für andere Klubs interessant ist

Sein Ex-Klub VfB Stuttgart wollte Wehrle schon mehrfach zurückholen. Nun soll angeblich der FC Schalke 04 ein Auge auf den Mann der Zahlen in Köln geworfen haben. Die Königsblauen taumeln nicht nur sportlich schwer angeschlagen durch die Liga. Schalke ist auch finanziell in Schieflage geraten, die Coronakrise hat den Klub in der Bundesliga mit am härtesten getroffen. In dieser Woche nun der personelle Schnitt: Der langjährige Finanzvorstand Peter Peters hört Ende Juni auf – nach 26 Jahren im Vorstand. Peters, wie Wehrle im DFL-Präsidium vertreten, stolperte über eine Ticket-Affäre. Doch auf Schalke dreht man derzeit viele Steine um. Man will einen Neuanfang.

Die Bild am Sonntag bringt für diesen Neuanfang auf Schalke nun Wehrle ins Gespräch. Der FC-Geschäftsführer würde dort einen finanziell schwer angeschlagenen Klub vorfinden, der seit Jahren seinen Ansprüchen hinterher läuft. Wehrle selbst war am Sonntag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Doch der 45-jährige hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, sich beim FC wohl zu fühlen und seinen Vertrag erfüllen zu wollen. Wehrles ehrgeizigstes Projekt in Köln, der Ausbau des Geißbockheims, könnte am 18. Juni einen neuen Schub bekommen, sofern die Politik den Plänen zustimmt.

7 Kommentare
  1. Bönnscher Bock says:

    Herr Merten, haben wir schon Sommerloch??? So eine „Blöd Am Sonntag“ Meldung hier mittags am Spieltag zum Artikel zu machen…ich weiß nicht. Sollte nicht der Niveauanspruch des Geißblogs sein. Sie könnten es ja zur Freude gewisser Kreise im „effzeh Forum“ posten. ;)

  2. Frank Buschmann says:

    Tolle Überschrift Herr Merten.
    Liest sich so, als wenn Wehrle gehen will oder entlassen wurde.
    Für Seitenzugriffe ist Ihnen mittlerweile auch jedes Mittel, fernab von seriösem Journalismus, recht.
    Verstehen könnte ich das wenn Wehrle würde gehen wollen.
    Es wird ja von den sogenannten „Fans“ aus dem Ultralager seid Jahren angefeindet, teilweise ist das unterhalb der Gürtellinie.

    Soweit ich das beurteilen kann, macht Wehrle beim FC einen guten Job.

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