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Leihgeschäft nach Spanien? Meré angeblich vor Abschied


Seit fast zwei Jahren ranken sich Wechselgerüchte um Jorge Meré. Der Innenverteidiger des 1. FC Köln ist nie wirklich beim FC angekommen. Nun soll der 23-jährige laut der spanischen Marca vor einem Leihgeschäft zum FC Valencia stehen. Angeblich soll ihn sein ehemaliger U21-Nationaltrainer zum Tabellen-7. der spanischen La Liga locken.

Köln – Horst Heldt sagte jüngst, er sei froh, wenn Jorge Meré mit seiner Situation beim FC unzufrieden sei. Spieler auf der Ersatzbank dürften sich mit ihrer Situation nie zufrieden geben. Doch Meré gehe vorbildlich mit seiner Lage um und lasse sich nicht hängen. Doch der Verteidiger wundert sich schon länger, warum er sich beim FC in nun fast drei Jahren nie wirklich durchsetzen konnte.

Transfergerüchte sind in der aktuellen Phase des internationalen Fußballs mit Vorsicht zu genießen. Nicht einmal ein Transferfenster für den Sommer wurde bislang definiert, da erst einmal klar sein muss, welche Ligen wann ihre Spielzeiten beenden können – und ob überhaupt. Erst dann wird klar sein, ob und unter welchen Voraussetzungen Spieler werden wechseln können. Doch dass Meré den FC zum nächstmöglichen Zeitpunkt verlassen dürfte, gilt als sicher. Zumindest, dass er es versuchen wird.

Merés Ex-Trainer will Umbruch in Valencia

Da kommt die aktuelle Meldung aus Spanien durchaus konkret daher. Der FC Valencia soll nach Informationen der Marca vor einem Vertragsabschluss mit Meré stehen, und zwar auf Basis eines einjährigen Leihgeschäfts mit anschließender Kaufoption in Höhe von vier Millionen Euro. Dort würde Meré auf seinen alten Nationaltrainer Albert Celades treffen, der ihn zum U21-Auswahlspieler und -Kapitän gemacht hatte. Dieser will die Defensive des ambitionierten Erstligisten verjüngen und personell verändern, Meré soll dabei eine zentrale Rolle spielen.

Beim FC kam der 23-jährige in dieser Saison erst auf elf Bundesliga-Einsätze, davon nur fünf von Beginn an. In den vergangenen drei Spielen wurden Meré jeweils eingesetzt, liegt in der Hierarchie der Innenverteidiger aber hinter Sebastiaan Bornauw, Rafael Czichos und Toni Leistner nur auf Rang vier. Zu wenig für den Spanier, der im Sommer 2017 mit großen Erwartungen für sieben Millionen Euro aus seiner Heimat nach Köln gewechselt war.

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