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Transfer perfekt! Verstraete wechselt nach Antwerpen


Der 1. FC Köln hat noch am Samstagabend den ersten Transfer des Sommers bestätigt. Birger Verstraete verlässt die Geißböcke nach nur einem Jahr wieder und wechselt zurück in seine Heimat. Der Belgier schließt sich Royal Antwerpen zunächst auf Leihbasis an. Der Erstligist sichert sich jedoch eine Kaufoption, die dem Vernehmen nach eine Kaufpflicht sein soll.

Köln – Es war das große Missverständnis des letzten Transfersommers: Birger Verstraete ist nicht mehr Spieler des 1. FC Köln. Der 26-jährige war für vier Millionen Euro von KAA Gent zum FC gewechselt, aber nur auf zehn Einsätze gekommen und in den letzten Monaten gar nicht mehr berücksichtigt worden. Aufgefallen war er nur noch durch ein Interview in einem belgischen Medium, in dem er sich über den Wiederbeginn der Bundesliga und mangelnden Respekt gegenüber den Spielern beklagt hatte.

Nun ist das Kapitel FC und Verstraete auch offiziell beendet. Der Belgier weilte schon am Samstag wieder in seiner Heimat und hatte laut Instagram offenbar Besseres zu tun, als das Spiel seiner Noch-Kollegen im Fernsehen zu verfolgen. Der Mittelfeldspieler spielte lieber Bowling mit seiner Familie. Schon nächste Woche wird er ins Training mit seinem neuen Team einsteigen, denn die belgische Liga wird im August wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen.

Leider hat es in dieser Saison nicht so funktioniert, wie alle Seiten sich das vorgestellt hatten

„Birger will und muss spielen, so wie jeder Fußballprofi. Dies konnten wir ihm nicht ermöglichen, und dann ist es besser, ehrlich miteinander zu sein und eine gute Lösung zu finden“, sagte Sportchef Horst Heldt. Verstraete fand diplomatische Worte zum Abschied: „Ich bin dem FC sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, die Bundesliga und diesen besonderen Klub mit seinen großartigen Fans kennenzulernen. Leider hat es in dieser Saison nicht so funktioniert, wie alle Seiten sich das vorgestellt hatten. Für mich ist es wichtig wieder regelmäßig zu spielen, und diese Möglichkeit sehe ich in Antwerpen.“

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