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Baumgart wünscht sich Einigung: „Dann hätten alle was davon“


Der Poker um Streli Mamba zieht sich für den 1. FC Köln weiter in die Länge. Noch immer haben der SC Paderborn und die Geißböcke keinen Konsens über eine mögliche Ablösesumme gefunden. Dabei sorgte die grundsätzliche Einigung zwischen dem Spieler und dem FC für Verwunderung bei Paderborns Trainer Steffen Baumgart.

Köln – Der 1. FC Köln hat Streli Mamba als seinen Wunschstürmer auserkoren. Auch der Spieler möchte gerne zu den Geißböcken wechseln. Zwischen beiden Parteien herrscht grundsätzlich Einigkeit. Sehr zur Überraschung von Steffen Baumgart: „Ich finde die Reihenfolge interessant“, sagte der SCP-Trainer dem Westfalen-Blatt, nachdem er die Aussage von Horst Heldt gelesen hatte. Dabei gilt Mamba für den Zweitligisten mitnichten als unverkäuflich, auch die Ostwestfalen müssen nach dem Abstieg Einnahmen generieren. „Dass der SC Paderborn immer gesprächsbereit ist, sollte bekannt sein. Deshalb sollten sich doch vielleicht erst mal die beiden Vereine vernünftig unterhalten und einigen.“

Entwarnung bei Mambas Verletzung

Dazu ist es bekanntlich noch nicht gekommen. Ein zweites FC-Angebot, das dem Vernehmen nach bei rund 1,2 Millionen Euro liegen sollte, wurde von den Ostwestfalen erneut abgelehnt. Trotzdem hofft auch Baumgart auf eine baldige Einigung aller Parteien, würde seinem Spieler wohl keine Steine in den Weg legen. „Wenn sich Streli mit Köln einig ist, super. Wenn wir uns auch noch einigen, wäre das noch schöner. Dann hätten nämlich alle etwas davon und ich gratuliere dem FC dann zu einem super Stürmer.“ Aktuell muss Baumgart ohnehin auf seinen schnellen Angreifer verzichten. Mamba zog sich bei einem Sprint im Test gegen Austria Klagenfurt leichte muskuläre Probleme zu. Dass der 26-jährige deshalb aktuell nicht mit der Mannschaft trainiert, sei aber kein Indiz auf einen bevorstehenden Wechsel. „Das ist tatsächlich so und kein Ablenkungsmanöver.“

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