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Maierstein nach neun Jahren weg – FC holt Sportpsychologen


Überraschung zum Trainingsauftakt beim 1. FC Köln: Die Geißböcke haben mit sofortiger Wirkung Physiotherapeut Klaus Maierstein von seinen Aufgaben bei den Profis entbunden. Der 51-jährige war seit 2011 im Verein und Leiter der Abteilung Physiotherapie/Rehabilitation. Darüber hinaus installieren die Kölner zur kommenden Saison einen Sportpsychologen. 

Köln – Der 1. FC Köln hat am Mittwoch personelle Veränderungen im Funktionsteam der Profis bekannt geben. In der Abteilung Physiotherapie/Rehabilitation wurde Leiter Klaus Maierstein von seinen Aufgaben entbunden. Der Physiotherapeut wechselte 2011 vom FC Bayern München zum 1. FC Köln und löste damals Dieter Trzolek als Leiter der Abteilung ab. Seither galt Maierstein als Vertrauter der älteren Spieler. Zwar hielten sich bereits in der Aufstiegssaison die Gerüchte, Maierstein habe sich mit Trainer Markus Anfang überworfen, dennoch kam die Absetzung des 51-jährigen am Mittwoch durchaus überraschend. Für Maierstein wird Christian Osebold die Leitung der Abteilung übernehmen. Neben Osebold komplettieren Daniel Schütz und Matti Forkel das Team der Physiotherapeuten, welcher aus dem Nachwuchsleistungszentrum zu den Profis aufrückt. Wie es für Maierstein derweil weitergeht, wird in den nächsten Wochen intern mit der Geschäftsführung besprochen. Auch eine gänzlich Trennung vom Physiotherapeuten scheint nicht ausgeschlossen.

FC installiert Sportpsychologen

Neben dem Führungswechsel in der Physiotherapie hat der FC weitere personelle Änderungen im Staff bekannt gegeben. Ab sofort wird Moritz Anderten als Sportpsychologe für die Profis zuständig sein. Zuvor war der Diplom-Sportwissenschaftler in der Nachwuchsabteilung der Geißböcke tätig. Nun wird Anderten das Bundesliga-Team begleiten und dauerhaft zum Staff gehören.

Schon bei Amtsbeginn von Präsident Werner Wolf war am Geißbockheim über eine sportpsychologische Beratung für die Spieler diskutiert wurden. Nun dürfte die Installation Andertens als eine Lehre aus der Corona-Situation gesehen werden, als die Geißböcke in zehn Spielen bis zum Saisonende ohne Sieg blieben. Der Sportpsychologe dürfte nun mit den Profis daran arbeiten, diese Bürde nicht mit in die kommende Spielzeit zu nehmen. „Wir beschäftigen uns schon länger intensiv mit dem Thema, waren aber immer der Meinung, dass der Zeitpunkt richtig gewählt sein muss, um die Betreuung unserer Profis um einen Sportpsychologen zu erweitern“, erklärte Geschäftsführer Horst Heldt im Rahmen der Verkündung. „Zum Start in eine neue Saison passt das. Neben dem Fußballtraining wollen wir mit der Zusammenarbeit die mentale Leistungsfähigkeit unserer Jungs fördern.“ Beim FC ist das Hinzuziehen eines Psychologen genauso wie die Absetzung von Maierstein ein klares Zeichen, dass man nicht nur innerhalb der Mannschaft für Veränderungen sorgen will. Vielmehr soll auch im Hintergrund um das Funktionsteam ein Umbruch eingeleitet werden, der alte eingefahrene Strukturen aufbrechen und frischen Wind ins Geißbockheim bringen soll.

27 Kommentare
  1. ChongTesafilm says:

    Zum einen fällt es mir schwer zu begreifen, dass es erst Corona brauchte um endlich einen Psyschologen kommen zu lassen. Die Wichtigkeit dieser Personalie ist in der Liga generell etwas unterschätzt. Aber nicht nur im Sport, auch in Deutschland selbst. Während in Amerika fast jeder 5. Erwachsene zum Psyschologen geht, ist das hier zu Lande immer noch ein kompliziertes Thema, das sollte endlich mal normalisiert werden.

    Für den Effzeh auf jeden Fall mit der cleverste Transfer diesen Sommers.

    • Norbert Furmanek says:

      Chong !!! Was soll ich beim Quacksalber ? Wenn das ein cleverer Transfer ist , leckopfanni !!! Und Deutschland mit Amerika zu vergleichen !? Wieviele Einwohner haben die ? Wenn ich als Profi ;der eine Stange Geld verdient nicht in der Lage bin mit meinen Mitspielern , Trainern und Manager zu kommunizieren dann stimmt etwas nicht . Und das soll ich dann einem Psycho erzählen ?? Was hat sich denn seit dem Tod von ROBERT ENKE verbessert ?? Vergiß es ! Denk mal drüber nach warum sich bis jetzt noch kein Fußballer als ,,schwul“ geoutet hat ? Was ist verkehrt in unserer Gesellschaft ?

      • Boom77 says:

        Du nimmst den Namen Robert Enke in den Mund und fragst, was in unserer Gesellschaft verkehrt läuft? Lese doch einfach deine eigenen Kommentare, dann siehst du, was in unserer Gesellschaft verkehrt läuft. Leute, die (Sport-) Psychologen als „Quacksalber“ abstempeln, wie du, und Profisportlern absprechen, dass sie Bedarf nach psychologischer Betreuung haben können, wie ebenfalls du. Das läuft falsch in unserer Gesellschaft.

  2. Boom77 says:

    Ich finde es ja durchaus bemerkenswert, dass man eine sportpsychologische Betreuung im Nachwuchsbereich erforderlich hielt im Profibereich jedoch nicht. Gute Entscheidung für den Profibereich, die meines Erachtens schon vor Jahren so hätte getroffen werden müssen.

  3. FC Neukoelln says:

    Wann installiert das GBK-Team denn endlich mal nen Psychologen? Das würde doch mal einen „Umbruch einleiten, der alte eingefahrene Strukturen aufbrechen und frischen Wind [in den GBK] bringen soll.“
    Wahrscheinlich ist die Kommentarleiste hier ohnehin längst fester Bestandteil des Studiengangs Psychologie an der Uni Köln…

  4. Gerd1948 says:

    Jou, finde es auch erstrebenswert. Ob das an der ein- oder abderen Stelle Früchte trägt muß man abwarten. Man sollte es aber wenigstens versuchen. Da die Mannschaft auch nach und nach verjüngt wird, wird sich auch sicher der ein- oder andere mehr trauen das in Anspruch zu nehmen.

    • Norbert Furmanek says:

      Jo 1948 !! was soll der mir denn erzählen ? Sobald der Jungprofi einen 3 Jahresvertrag abgeschlossen hat ist er saniert !! Da muss der Normalmalocher lange ,lange für arbeiten !! Und wenn er dann noch von der Presse hochgelobt wird ,was für ein guter er ist , dann ist Hopfen und Malz…………? Guckt euch DEMBELE an !

    • Norbert Furmanek says:

      Jo 1948 !! was soll der mir denn erzählen ? Sobald der Jungprofi einen 3 Jahresvertrag abgeschlossen hat ist er saniert !! Da muss der Normalmalocher lange ,lange für arbeiten !! Und wenn er dann noch von der Presse hochgelobt wird ,was für ein guter er ist , dann ist Hopfen und Malz…………? Guckt euch DEMBELE an !

      • Gerd1948 says:

        Ein Jungprofi ist erst grundsätzlich mit einem Anschlussvertrag an den ersten Vertrag saniert, denn dann gibts die meist zu satte Gehaltserhöhung. Oder glaubst du , dass der Katterbach,Jakobs,Thielmann,Lemperle und Co. jetzt Millionäre sind? Dembele hatte sicher nicht den 1.Profivertrag in Dortmund und wenn man geerdet ist, etwa durch sein eigenes Zutun, dann kann einem die Presse Honig ums Maul schmieren wie sie will, dann hebt man nicht ab. Dembele ist lediglich ein krasses Negativbeispiel. enn er jemals wieder wo höherklassig Fuß fassen will muß da einiges passieren zwischen den Ohren.

      • Gerd1948 says:

        Ja, der verdient wahrscheinlich auch 2 Millionen und man bekommt ihn später nur verschenkt. Ein Flohe und ein Overath waren Spieler in einer meist gut funktionierenden Mannschaft, die demnach viel Erfolg hatte. Im Erfolg brauch ich keinen, der mir sagt, wie ich aus Sackgassen raus finde. Der Erfolg spornt mich an, weil es einem Recht gibt. Bei unserer „Fahrstuhltruppe“ feiert man nur sehr selten Erfolge, deswegen kann man diese zusätzliche Option ins Kalkül ziehen. Man sollte es sogar nix unversucht zu lassen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Übrigens wird diese Personalie ja nicht ausschließlich auf das sportliche definiert.

        • Norbert Furmanek says:

          Oha ! Und für die Fahrstuhltruppe brauche ich einen Psych?
          Frag mal Streich bei den Freiburgern ! Der schickt dich gleich in die
          Klappse !! Und das zu recht. Oder die Augsburger ; Mainzer ,Bielefelder und die Unioner ? Die lachen sich doch schlapp !! Am besten für jeden Verein wäre ein WERNER LORANT . Der würde die flott machen ! Sich ausheulen ? Kann derjenige im Kindergarten machen.

  5. Norbert Furmanek says:

    Jo . Das bin ich !! Im Bedarfsfall . Scheiss drauf . Wenn ich gegen den Abstieg spiele muss JEDER seine Grenzen kennen und sich voll reinhängen ! Und nicht 17 Spieltage sondern 34 ! und mehr . die Jungs haben keine Doppelbelastung wie andere Vereine. Und dann wird noch gejammert ??

    • Gerd1948 says:

      Ich weiß nicht ob einer jammert oder wieviel Norbert. Es geht einfach um den Bedarsfall, wenn man mal jemanden einfach aufbauen muss, evtl nach längerer Verletzung oder so. Es gibt mit Sicherheit genug Spieler, die wenigstens ab und an mal Selbstzweifel haben. Dann brauchts nen simplen Zuhörer odern kleinen Schubs und gut ist. Aber es kann helfen so jemanden zu haben. Der „Alte“ hatte ja auch ein Super Standing, weiss aber nicht , ob es hier jetzt der letzte war. Ich glaub derjenige, der nach Hoffenheim abgewandert ist.

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