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Queiros zurück in Köln, aber „gibt keinen Weg zu den Profis“


Joao Queiros ist zurück beim 1. FC Köln. Doch der Innenverteidiger weilt nicht mit den Profis in Donaueschingen, sondern hält sich aktuell bei der U21 fit. Eine Rückkehr zum Bundesliga-Kader ist für den 22-jährigen derweil ausgeschlossen.  

Köln – Joao Queiros bleibt das große Mysterium am Geißbockheim. 2017 überwies der FC drei Millionen Euro für den damals 19-jährigen an den SC Braga. Ein Profi-Pflichtspiel bestritt Queiros für den FC jedoch nie. Über eine Leihe zur U23 von Sporting Lissabon schlug der Innenverteidiger in der vergangenen Saison beim niederländischen Erstligisten Willem II Tilburg auf. Doch auch da kam Queiros nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, stand dort insgesamt zwölf Mal auf dem Feld.

Er will bereit sein für einen neuen Klub

Nach dem Corona-bedingten Saisonabbruch in den Niederlanden stand Queiros jedoch inzwischen seit knapp einem halben Jahr nicht mehr auf dem Platz. Durch die erneut nicht von Erfolg gekrönte Leihe dürfte es für den FC, bei dem Queiros schon lange keine Zukunft mehr hat, schwierig werden, einen Abnehmer für den inzwischen 22-jährigen zu finden. Auch der Spieler weiß um seinen Stand beim Verein, fehlte sowohl beim Trainingsauftakt der U21 als auch bei den Profis. Klare Aussagen, wo sich Queiros aufhalte, gab es von Seiten des FC dazu nicht zu hören.

Seit Donnerstag ist Queiros jedoch zurück am Geißbockheim, hält sich im Team von Trainer Mark Zimmermann fit. Bis auf den nachvollziehbaren körperlichen Rückstand mache der Abwehrspieler jedoch einen anständigen Eindruck, wie Zimmermann dem GEISSBLOG.KOELN bestätigte. „Er hatte extrem lange kein Mannschaftstraining“, sagte Zimmermann und fand gleichzeitig lobende Worte für den Spieler, den er nun erstmals in dieser Vorbereitung persönlich unter die Lupe nehmen kann: „Er hat ein gutes Passspiel und einen guten linken Fuß.“ Um sich noch einmal für andere Vereine interessant zu machen, gibt Queiros jetzt im Training der U21 Gas. „Er ist im Zweikampf sofort da und haut sich rein. Er will bereit sein für einen Klub“, erklärte der Trainer, wohlwissend, dass Queiros‘ Anwesenheit im Training nicht von langer Dauer sein könnte. In das Team von Trainer Markus Gisdol wird dabei jedoch kein Weg mehr zurück führen. Das ist mit dem Spieler auch klar kommuniziert. „Es gibt klar keinen Weg zurück zu den Profis.“ Für beide Seiten bleibt zu hoffen, dass das gemeinsame Missverständnis in diesem Sommer ein endgültiges Ende findet.

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