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Chancenwucher: Hwang rettet U21 mit Profi-Unterstützung spät


Die U21 des 1. FC Köln hat sich in seinem zweiten Saisonspiel spät einen Punkt gesichert. Gegen Rot Weiss Ahlen trennte sich die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann am Mittwochabend mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden. Dabei waren die Kölner in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft, ließen aber zu viele Chancen ungenutzt und wurden dafür beinahe bestraft. In der Schlussphase rettete Jae-Hwan Hwang den Kölnern das Remis.  

Aus dem Franz-Kremer-Stadion berichtet Sonja Eich

Erstmals seit über einem halben Jahr durfte die U21 des 1. FC Köln wieder vor heimischem Publikum im Franz-Kremer-Stadion auflaufen. Einige hundert Fans fanden am Mittwochabend den Weg ins Franz-Kremer-Stadion, um die Nachwuchs-Geißböcke gegen Rot Weiss Ahlen zu unterstützen. Mit Christian Clemens, Tim Lemperle und Robert Voloder bekamen die Anhänger auch gleich drei Profis zu Gesicht, die in der Zimmermann-Elf allesamt Spielpraxis sammeln sollten.

Moment des Spiels

Es sah wie das sichere 1:0 für die U21 des FC aus. Mit drei gegen eins liefen die Geißböcke auf Ahlen-Keeper Schipmann zu. Jae-Hwan Hwang triebt den Ball durch die Mitte und legte links auf Lemperle ab. Doch statt den Rückpass zu suchen und entweder Hwang oder Clemens zu bedienen, schlug der Youngster einen Haken und schlenzte den Ball am Tor vorbei. Solche ungenutzten Chancen rächen sich in der Regel sofort. Und so war es auch am Mittwochabend: Im direkten Gegenzug traf Timon Schmitz nach einer Flanke von rechts zum 1:0 für Rot Weiss Ahlen.

Fazit

Wer seine Torchancen nicht nutzt, kann seine Spiele in den meisten Fällen nicht gewinnen. Diese Erfahrung musste am Mittwochabend auch die U21 des FC machen. Im ersten Durchgang waren die Geißböcke das klar dominante Team und ließen Ahlen keine Chance. Im Gegenzug ließen die Kölner zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt. Am Ende können sich die Kölner glücklich schätzen, durch Hwangs trockenen Schuss aus 16 Metern zumindest einen Punkt am Geißbockheim behalten zu haben. Für wirkliche Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor konnten nämlich auch die drei Profis nicht sorgen. Während Christian Clemens über 83 Minuten weitestgehend blass blieb, war Lemperle zwar der auffälligste Offensivakteur, agierte aber häufig glücklos. Robert Voloder stand derweil weitestgehend sicher, hatte aber Glück, dass ein Ballverlust nicht bestraft wurde.

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