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Selbst für seinen Wunsch-Vorstand wird Müller-Römer zur Belastung


Am Mittwochabend haben sich die Alt-Internationalen des 1. FC Köln im Astoria zur Aussprache mit dem Vorstand und der Geschäftsführung der Geißböcke getroffen. Dabei ging es auch – oder vor allem – um einen, der nicht anwesend war und der immer stärker unter Druck gerät: Stefan Müller-Römer. Die jüngst öffentlich gewordene E-Mail-Affäre um den Chef des Mitgliederrates wird zur Belastungsprobe für den FC-Vorstand. Soll Müller-Römer nun gar zurücktreten? In jedem Fall muss sich der Anwalt fragen, warum sich die Konflikte immer um seine Person entzünden.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

In einem Unternehmen wären Äußerungen wie jene, die Stefan Müller-Römer laut Kölner Stadt-Anzeiger benutzt hat, mindestens ein Abmahngrund. Doch der 1. FC Köln ist kein Unternehmen, das weiß niemand besser als Müller-Römer selbst. Deshalb kann Müller-Römer weder abgemahnt noch aus dem Mitgliederrat geworfen werden. Er könnte lediglich als Chef des Gremiums von den anderen Gremienmitgliedern abgesetzt werden – worüber in der kommenden Woche in einer Sondersitzung des Mitgliederrates beraten werden soll. Ein vollständiger Rückzug Müller-Römers wäre aber nur im Falle seines Rücktritts denkbar. Doch wer Müller-Römer kennt, weiß, dass dieser nur dann zurücktreten würde, wenn er sich sicher wäre, bei nächster Gelegenheit über einen anderen Weg zurückzukommen.

Kompromisslos statt diplomatisch

Unbestreitbar bleibt jedoch, dass der Vorstand nun mit Müller-Römer reden muss. Ob dieser in der E-Mail-Affäre in eine Falle getappt ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Als Medienrechtsanwalt hätte er es besser wissen müssen. Doch Müller-Römer, so scheint es, ist offenbar einmal mehr über seine kompromisslose Art gestolpert, die ihm in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen worden war. Als Diplomat hat sich der 52-jährige noch nie gesehen. Doch damit fehlt dem Mitgliederrats-Chef eine wichtige Eigenschaft, um in einem Verein in einer Führungsposition konstruktiv tätig zu sein.

Müller-Römer muss sich fragen, ob es immer nur die anderen sind, die die Fehler machen oder nicht im Sinne des 1. FC Köln handeln. Egal, wer beim FC in den letzten Jahren das Sagen hatte – und inzwischen ist die Liste lang, seit sich der Anwalt beim FC engagiert -, sie alle hatten irgendwann ein Problem mit dem streitbaren Mitgliederrats-Chef. Auch jetzt wieder, und diesmal ist es sogar genau jener Vorstand, den Müller-Römer eigenhändig ausgesucht hatte. Eigentlich hatten Müller-Römer und der Mitgliederrat mit ihrem Wunsch-Präsidium in eine harmonische Zukunft blicken wollen. Stattdessen ist Müller-Römer inzwischen auch für seinen eigens erwählten Vorstand zur Belastung geworden.

45 Kommentare
  1. Michael Sabatini says:

    Leider ist diese Diskussion ständiger Begleiter seit sich Herr M-Römer von langer Hand geplant und gut vorbereitet mit Satzungsänderungen und seiner Ultrabasis eine Schlüsselposition im Verein geschaffen hat. Der Mann steht einer erfolgreichen und nachhaltig erfolgreichen Zukunft im Weg. Es handelt sich beim 1. FC Köln um ein Wirtschaftsunternehmen im Fußballgeschäft und nicht um einen Weltanschauungsverein! Der Massstab ist ausschließlich sportlicher Erfolg und dem ist auch Visionär alles unterzuordnen und wirtschaftlich attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen die sportlichen Erfolg ermöglichen. Machen Sie den ersten Schritt Herr M-Römer und treten Sie zurück!

  2. Ankerdensin says:

    Wenn sich Herr Müller-Römer hinterfragen würde, warum sich immer alles an ihm entzündet, dann hätten wir die Situation nicht. Er tut es eben nicht. Und weil nicht lernfähig und selbstverdient in seinem Handrln und Tun, ist er nicht tragbar.
    Es ist in der Tat so, dass, egal wer es war und ist, es gibt Probleme.
    Und er scheut auch nicht davor zurück, Mitglieder zu verunglimpfen, MV in seinem Sinne zu instrumentalisieren mit einem kruden DemokratieVerständnis. Zur Beruhigung des Vereins ist ein Rückzug von Herrn M-R unerlässlich.

  3. Heinz says:

    Er könnte lediglich als Chef des Gremiums von den anderen Gremienmitgliedern abgesetzt werden – worüber in der kommenden Woche in einer Sondersitzung des Mitgliederrates beraten werden soll.
    Das wird nicht kommen , die sind doch Duckmäuser und haben keinen Arsch in der Hose. Die Gremienmitglieder hätten schon lange reagieren müssen als es zu Beleidigungen im Stadion gegen einen FC Fan gekommen ist. Müller-Römer hat in seinem Gremium seine Zuträger sitzen und wird dementsprechend handeln. Der Vorstand wird nach außen mal den kleinen Finger heben und sonst passiert nichts. Die sägen doch nicht den Ast ab auf dem sie von Müller- Römer gesetzt wurden.
    Traurig was wieder durch die Presse geht. Vielleicht erhöht das aber den Druck auf den Vorstand und die Mitglieder , endlich diesen untragbaren Müller-Römer zum Rücktritt zu zwingen.

    • Boom77 says:

      Nein, laut Satzung kann ein Mitglied den Antrag stellen, dass Organmitglieder (Vorstand, Mitgliederrat, Wahlkommission) abgesetzt wird. Da braucht es aber einen vorherigen Antrag, den 3 % der Mitglieder unterstützen müssen. Ist das der Fall, mussen 2/3 der Mitgliederversammlung für die Abwahl stimmen. Steht in § 17.4 und 17.5 der Satzung.

    • Boom77 says:

      Ich gebe dir aber Recht. Die Hürden für uns Mitglieder sind da hoch. Zuerstmüsstest z. B. du oder ich einen Antrag beim Vorstand stellen. Der wird dann auf der Homepage des FC im geschlossenen Mitgliederbereich vom Vorstand veröffentlicht. Dann müssen 3 % der Mitglieder sich dem Antrag anschließen. Das sind ca. 3.450 Personen. Hier gibt es übrigens eine kleine Unschärfe in der Sattzung. Mitglieder nach dieser Regel sind nämlich alle. somit auch Minderjährige, die gar nicht wählen dürfen.

      Und wenn man das geschafft hat, muss man auch noch 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder auf der Mitgliederversammlung dazu bringen, den Müller-Römer abzuwählen.

      Schon eigentlich eher aussichtslos für ein Mitglied.

      • Boom77 says:

        Heinz sieht es schon richtig, dass der Vorstand es mit der Abwahl etwas einfacher als ein mitglied des Vereins hätte, da der Vorstand als vorschlagsberechtigtes Organ nicht die Hprde nehmen muss, 3 % der Mitglieder zu finden, die seinen Antrag auf Abwahl unterstützen. Der Vorstand kann auch so einen Antrag stellen.

        Das Problem, dass dan 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder auf der Mitgliederversammlung dem Antrag zustimmen müssen, hat der Vorstand aber auch. Und, wenn es so läuft wie in der Vergangenheit, wird der Vorstand doch davor zurückschrecken, weil er davon ausgehen muss, dass er diese Zahl an zustimmenden Mitgliedern gar nicht erreicht. Dann hat er für den Rest der Amtszeit einen Vorsitzenden des Mitgliederrates an der Backe, der ihm nicht wirklich wohlgesonnen ist… und einen erneuten Vorschlag der eigenen Personen durch den Mitgliederrat für eine nächste amtszeit kann sich der Vorstand dann auch von der Backe putzen.

        Wie wahrscheinlich ist das also?

      • NICK says:

        Das „kleine Mitglied muss geschützt werden“ – Mann gegen Mann oder eben Frau in dem Falle hat die Frau ja scheinbar „gewonnen“. Aber Mü-Rö ist natürlich selber schuld, wenn er sowas schriftlich raus haut…aber ich sehe nicht das irgendein Mitglied von irgendjemandem aus dem Verein beschützt werden müsste.

        So muss zur Arbeit…bis 20.00…

  4. Sascha Evers says:

    Fakt ist doch, das er ein Unruheherd ist, aber nicht eine mir bekannte positive Entscheidung ihm selbst anzurechnen ist. Seitdem er mitredet gibt es nur Ärger. Es sind immer die anderen. Solche Leute vertreten nur sich selbst, sicher aber keine Fans. Das passiert halt in einem Verein wo zuviele mitreden die keine Ahnung und vor allem keine Demut haben.

  5. holger7 says:

    Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie damals in der Süd Unterschriftenlisten für ihn rum gegeben wurden, damit er gewählt wird. Ich kannte ihn nicht und habe auch nicht unterschrieben. Bin mal gespannt, wie seine Jünger aus der Süd reagieren werden, wenn er „gegangen“ wird. Dann werden wieder ganz ganz tolle Banner in der Süd aufgehangen und Vorstand raus gerufen. Genau wie einigen Schreiberlingen hier kann man es denen aus dem Steher in der Süd auch nicht recht machen.

  6. guido says:

    Schöner, anklagender Artikel.
    Kleine, nette Unterstellungen „Doch wer Müller-Römer kennt, weiß, dass dieser nur dann zurücktreten würde, wenn er sich sicher wäre, bei nächster Gelegenheit über einen anderen Weg zurückzukommen.“

    So geht Journalismus. Großes Kino!
    Schöne Grüße von Franky L.

    • Jose Mourinho says:

      Ist doch exakt richtig, was im Artikel steht. Sonst wäre er längst zurückgetreten. Aber weil es keinen schnellen Weg zurück gibt und er meint, er sei der einzige Typ mit Durchblick, Kompetenz und prinzipiell unersetzlich, klebt er eben an seinem Stuhl. Wenn es um SMR geht, steht SMR an erster Stelle. Ist ihm doch offensichtlich egal, ob seine Spalterei, jedes Jahr gegen andere Verantwortliche, und sein öffentliches Auftreten dem Club schaden und völlig unangemessen sind. Das sollte man dann auch anprangern dürfen…

    • FC Neukoelln says:

      „Ein Kommentar im Journalismus ist ein Meinungsbeitrag zu einem Thema, der den Autor namentlich nennt… Besondere Formen des Kommentars sind Glosse und Kolumne.
      Meinungsbeiträge in den Medien sind durch Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland geschützt. Die Trennung von Meinungen und Informationen soll Transparenz für den Leser herstellen… In einem guten Kommentar sollte der Hintergrund analysiert und erklärt, außerdem die Meinung des Schreibers argumentativ belegt werden. Er soll die Leser dazu anregen, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kommentar_(Journalismus)

      • guido says:

        Stimmt, du hast recht!
        „… In einem guten Kommentar sollte der Hintergrund analysiert und erklärt, außerdem die Meinung des Schreibers argumentativ belegt werden“

        Die Argumente werden einfach durch Behauptungen ersetzt und dann passt ja alles.

  7. Marc_Niehl says:

    Herr Merten, Sie schreiben doch manchmal auch Artikel, wo Sie das große Ganze betrachten. Dieser Artikel sollte daher unter ihrer journalistischen Würde sein.

    Wenn ich an die vergangenen 25 Jahre beim FC denke, dann sehe ich seit Ende der 90er über 15 Jahre viele Altinternationale in diversen Funktionen, 5 Abstiege und ein finanzieller Fast-Bankrott und der FC als Liebling des Boulevards. Seit der Satzungsänderung – was für sie die „SMR-Zeit“ ist -zu Beginn eine ruhige und erfolgreiche Anfangszeit mit einem erfolgreichen Vorstand und GF-Gespann, finanziell solides arbeiten, zurückhaltende Kommunikation mit dem Boulevard und das Erreichen des Europapokals. Kann man diese „gute Zeit“ nun persönlich SMR zurechnen? Ich denke sicher nicht. Und ebenso verhält es sich mit den sportlichen Misserfolgen, dem auseinanderfallen des Vorstand um Spinner, den sportlich-finanziellen Entscheidungen der GFs (Schmadtke, Veh, Wehrle), usw. Auch hier ist es doch irrsinnig, diese in einen persönlichen Bezug zu SMR zu stellen.

    Herr SMR eignet sich durch seine tatsächlich streitbare Art als Projektionsfläche für all das was beim FC vermeintlich schlecht läuft, weil Sie und andere Journalisten-Kollegen durch solche Berichterstattungen dies auf ganz billige Art und Weise täglich unterstützen. Sie wissen das und könnten auch anders – tun es aber bewusst nicht. Denn wer beißt schon in die Hand die einen füttert.

    Zuletzt: Ich finde es auch nicht gut, dass SMR sich zu einer solchen Mail hat hinreißen lassen. In den inhaltlichen Aussagen seiner Mail steckt aber leider ein hoher Wahrheitsgehalt. Darüber könnten sie auch ein Wort verlieren. Aber dann sind wir wieder beim Punkt „Hand+Füttern“.

    • Boom77 says:

      Stp! Um eines klarzustellen… Herr Müller-Römer eignet sich als „Projektionsfläche“, weil er diese freiwillig und aus eigenem Handeln bietet. sonst nichts. würde der sich zurücknehmen und nicht dauernd so einen Mist in die Welt setzen (die Mail war doch nicht das erste Mal, dass er so unsägliches Zeug von sich gibt), hätte man gar keine oder zumindest wenig „Projektionsfläche“.

      • Marc_Niehl says:

        Das mag sein und deswegen ist er ja auch so streitbar.

        Mein Punkt war aber zu hinterfragen, welchen persönlichen Anteil am Erfolg und Misserfolg der letzten 25 Jahre ein SMR hat. Das war der Kerninhalt meines Kommentars.

        Wie ist denn dazu ihre geschätzte Meinung?

        • Boom77 says:

          Wie Jose sagte. An dem Erfolg hat er wenig Anteil, da es ihn erst ab 2013 gab. Am Misserfolg?… Kann ich schlecht beurteilen. Ich hoffe, daran hat er tatsächlich auch keinen Anteil. Denn tatsächlich hoffe ich, dass die handelnden Personen (insbesondere die jeweilige Geschäftsführung der KGaA, welche für den Profifußball zuständig ist) sich nicht darum scheren, was so ein Vorsitzender des Mitgliederrates tut und sagt und ihnen das am „A… vorbei geht“ und sie einfach unbeeindruckt ihren Job machen (der eine besser, der andere schlechter). In diesem Falle hätte er keinen Anteil am Misserfolg, aber – wie gesagt – auch nicht am Erfolg.

          Fakt ist, dass viele Personen immer wieder Unruhe rein bringen. Manchmal der eine oder andere „Alt-Internationale“, aber in schöner Regelmäßigkeit eigentlich immer der Herr Müller-Römer. Da muss er auch keinen Einfluß auf Erfolg oder Misserfolg im sportlichen Bereich haben. Diese Unruhe ist nervig und unnötig und deshalb zu unterlassen. Ich kann nicht (berechtigt) auf einen Herrn Engels und so schimpfen, dann aber beim Herrn Müller-Römer nichts sagen und das einfach durchgehen lassen.

          Im übrigen stand ja in seiner E-Mail etwas von „Verlierern“, die „nie etwas für den Verein getan hätten“. Dann sollte Herr Müller-Römer einfach mal aufzeigen, was er denn für den Verein bisher so tollse getan hat. Und um es gleich zu sagen, hier darf nicht mit der neuen Satzung argumetiert werden, sondern es müssen mal Nachweise her, was er in seiner Funktion als Mitgliederrad auf Basis dieser neuen Satzung positives für den Verein gemacht hat. Bisher erkenne ich da eigentlich nichts. Stand heute gehört er für mich also zu genau diesen „Verlierern“, die er selbst angesprochen hat… Ich gehöre übrigens auch dazu, weil ich außer Mitgliedsbeitrag zu zahlen, hin und wieder ein Trikot oder eine Eintrittskarte fürs Stadion zu kaufen, auch nichts für den Verein getan habe. Ich gehöre also, wie er, auch zu diesen „Verlierern“. Ich stelle mich aber im Gegensatz zu Herrn Müller-Römer in der Öffentlichkeit nicht als „Gewinner“ dar, wenn wir mal in diesem Sprachgebrauch beliebn wollen.

          • Marc_Niehl says:

            Ausführliche Antwort, mit der ich nicht gerechnet habe. Wir sind ja zumindest insoweit einig, dass SMR für Erfolg und Misserfolg nicht verantwortlich ist. Dass dann er immer mit im Spiel ist, wenn es unruhig wird, liegt wohl daran, dass er eben durch seine Art Angriffs- und Projektionsfläche bietet. Das ist mir einfach zu einfach, weil man mit anderen deutlich milder verfährt. Aber da sagt man sich wohl, dass die für den FC ja auch schon die Schuhe geschnürt haben.

          • NICK says:

            Schuhe schnüren, Brötchen schmieren, jahrelange Arbeit in Vereinsgremien…die sollen doch erstmal alle was leisten. Doublesieger, die haben was für den Verein geleistet. Alles andere sind Selbstdarsteller.

    • Jose Mourinho says:

      Der erfolgreiche Vorstand und GF seit 2012 kann vor allem deswegen nicht SMR zugerechnet werden, weil es den Mitgliederrat und seinen Vorsitzenden erst seit 2013 gibt. Man könnte auch sagen, diese erfolgreiche und ruhige Arbeit wurde seit Auftauchen des MR dann immer schlechter bis hin zur Amtszeit von SMR als Vorstand. Damit war der Tiefpunkt erreicht und die Vorstandsarbeit eingestellt. Mich würde auch interessieren, in welchen Punkte der unsäglichen Mail von SMR Du einen hohen Wahrheitsgehalt siehst? Momentan sehe ich hier nur einen billigen Rechtfertigungsversuch, wie sie immer dann von ansonsten nicht aktiven Usern auftauchen, wenn SMR mal wieder in die berechtigte Kritik gerät.

      • Marc_Niehl says:

        Wann ich hier Kommentiere oder nur lese, ist meine Sache. Qualität vor Quantität …. kann man sich einfach merken.

        Dass die letzten Jahre des alten Vorstandes und das gleichzeitige Wirken der damaligen GF’s kein Glanzstück waren, dass dürfte einem nicht verborgen geblieben sein. Auch die haben dann irgendwann SMR als perfekte Projektionsfläche gefunden. Da hatte man einen, gegen den konnte man gemeinsam schießen und von eigenen Fehlern ablenken. Und der GF Finanzen macht das bis heute in Perfektion.

  8. Hennes48 says:

    Schon absolut kurios, dass sich vielleicht nicht alle Mitglieder, aber doch soooo viele darüber einig sind, dass MR dringend von diesem Posten entfernt werden muss!!!
    Irgendwie gibt es da insgesamt rein faktisch auch überhaupt keine zwei Meinungen.
    Er hat noch nichts für die Mitglieder getan…es geht grundsätzlich nur um seine persönliche Machtposition! Erschreckend finde ich, dass man ihm quasi „nix kann“…entweder er geht aus eigenem Ermessen oder seine „Jünger“ wählen ihn ab!?? Wahnsinn!
    Es wird auch immer klarer, warum er keine online Versammlung zulassen will…logisch…da wären zu viele Mitglieder an Bord mit klarer Kante gegen ihn!
    Und ich denke auch, dass er mittelfristig die komplette Macht an sich reißen will!
    Die Idee einen Antrag zu stellen finde ich richtig gut…3450 Stimmen würden locker zusammen kommen.
    Und die große Abstimmung über seinen „Abgang“ sollte dann ebenfalls zwingend über alle Mitglieder abgewickelt werden. Online oder schriftlich…egal…

    • Heinz says:

      Nein Hennes48, locker mal 3450 Stimmen zu bekommen ist bei der kölschen Mentalität nicht einfach . Was ist , dass ist so …und es ist immer noch gut gegangen . Eigentlich müsste ich das auf Kölsch schreiben, doch jeder wird es dann nicht lesen können .Die Süd wird nichts unternehmen, die Sesselpupser aus West auch nicht . Nord und Ost teilweise. Man müsste eigentlich an alle Mitglieder einen Antrag schicken ( am besten noch mit Rückporto) um das da Bewegung reinkäme.
      Einfacher wäre es mit email an den Vorstand. Aber wie gesagt…..

  9. FC Neukoelln says:

    Am besten finde ich den Vorschlag von NICK, die Amtszeit der jeweiligen Mitgliederräte zu begrenzen. Nicht umsonst ist das auf der großen politischen Bühne eigentlich Gang und Gäbe – es geht dabei nämlich explizit darum, Amtsmißbrauch zu unterbinden. Im Falle einer erfolgreichen Zusammenarbeit, an deren Fortbestehen allseitig Interesse bestünde könnte man dann ja den Spieß umdrehen und eine ausserordentliche Verlängerung der Amtszeit unter erreichen einer 2/3-Mehrheit (oder was auch immer) beantragen.

    Was braucht es denn um eine entsprechende Satzungänderung durchzudrücken? Wer weiß was dazu?

  10. Matthias says:

    Herr Merten, das ist ein viel zu politischer Artikel! Sie beschreiben MR z.V. als kompromisslos. Das kann aber auch ein positiver Wesenszug sein.
    Sie vermeiden es, auf seine Beschimpfungen von Mitgliedern einzugehen, wobei ich weiss Gott nicht die Meinungen aller Mitglieder teilen kann. Aber er ist Funktionär und darf sich nicht so flegelhaft, undemokratisch und den Richtlinien des Vereins zuwider verhalten!
    Fazit: Sie dürften sich ruhig deutlicher positionieren.
    Für mich jedenfalls steht fest: dieser Mensch darf in unserem FC keine Position mehr besetzen.

  11. Christ Walker says:

    Wenn ich sehe wie der kleine David schon wieder im Hintern von Müller-Römer auf effzeh.com rumkriecht. „Richtige“ Journalisten versuchen wenigstens ihre offene Parteinahme zu verdecken. Aber der Artikel von ihm ist ja einfach nur ein Witz. E-Mails dürfen nicht veröffentlicht werden und selbst wenn sei der Inhalt ja nicht mal schlimm. Dazu noch ein bisschen Verschwörungstheorien dazu mischen und schon ist Müller-Römer wie immer das arme Opfer, welches als einziges nix falsch gemacht hat.
    Auf die These(n) muss man bei den Äußerungen von Müller-Römer auch erstmal kommen.

    • Boom77 says:

      Effzeh.com kann man meiner Meinung nach voll vergessen. Ich schaue da vielleicht ein mal im Monat oder alle zwei Monate rein. Lesen tue ich da kaum einen Artikel. Der letzte, den ich dort gelesen habe, war die Analyse über das Torwartspiel von T. Horn. Die fand ich sogar lesenswert.

      Artikel über Müller-Römer lese ich dort schon gar nicht. Man weiß, was da drin steht. Die würden nie was gegen Müller-Römer schreiben.

      • Bönnscher Bock says:

        Mein Kommentar zu dem Schmierenartikel wurde (wie meistens) natürlich von effzeh.com nicht veröffentlicht ;))
        Wie das Mü-Rö/Wettich – Propagandamedium schön vom Sachverhalt ablenkt und über den ach so pöööhsen Boulevard lamentiert.
        Ausgerechnet die, die – z.T. in übelster Weise – über Jeden hergefallen sind, der es in den letzten Jahren auf die Abschußliste des Herrn SMR geschafft hat, regen sich auf, wenn in anderen Medien zum selben Mittel gegriffen wird.
        Genau mein Humor.
        Ich sage denen: Heult doch!

  12. guido says:

    Ich kann die Erzürnung der hier und auch in anderen Medien kommentierenden „Fans“ absolut nachvollziehen.
    Schließlich wird seit Jahren von Kicker, Bild und Ksta immer wieder klar dargestellt wie schädlich das werken von MR und dem MR für den 1.FC Köln ist.
    Nicht die öffentlichen Aussagen von Schumache, Veh, Wehre, …. schaden dem Verein sondern ausschließlich MR und seine Jünger im MR.
    Seine unhaltbaren Aussagen über den Terodde Transfer zb. da hätte er schon geschasst werden müssen.
    Wurde ja schließlich damals von den drei Medien ja auch klar so kommuniziert.
    Nur wegen MR sind wir mehr oder minder Pleite. Und deshalb hätte der Verein…., nein falsch, die KGA hätte MR vor Jahren schon feuern müssen!
    Sehr wahrscheinlich wurde die WhatApp Nachricht von Spinner, die zu dessem Rücktritt führte auch von MR weitergeleitet. Unfassbar!
    Und überhaupt, sein Verhalten den Altinternationalen gegenüber. Diesen Ikonen muss man Respekt zollen. Steht ja alles in der Bild. Kann man dort nachlesen und der Bild kann Mensch ja nun wirklich vertrauen.

    MR raus und alles wird gut.
    Und ich gelobe dann auch nur noch Nachrichten der 3(4) Medien zu lesen und nichts mehr zu hinterfragen.
    Weil lesen BILD-et.

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