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Ein halbes Dutzend Tore für Runde zwei – aber zwei Verletzte!


Der 1. FC Köln steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Dank eine 6:0 (3:0) gegen die VSG Altglienicke hielten sich die Geißböcke zum Auftakt der neuen Saison zumindest sportlich schadlos. Dagegen beklagte die Elf von Trainer Markus Gisdol mit Ismail Jakobs und Benno Schmitz zwei neue Verletzte. 

Aus Müngersdorf berichtet Marc L. Merten

Vor der Partie waren alle Augen auf Jhon Cordoba gerichtet. Der Stürmer stand nicht in der Startelf der Geißböcke, weil er den Verantwortlichen mitgeteilt hatte den FC verlassen zu wollen (mehr dazu hier). Darüber hinaus hatte sich Ismail Jakobs im Abschlusstraining eine Muskelverletzung zugezogen. Und weil Benno Schmitz im Spiel gegen die Berliner nach einer halben Stunde verletzt ausgewechselt werden musste, war der Einzug in die zweite DFB-Pokal-Runde für die Geißböcke teuer erkauft.

Moment des Spiels

Der 1. FC Köln sicherte sich das 6:0 auf souveräne Art und Weise. In der 18. Minute steckte Dominick Drexler einen Ball durch zu Benno Schmitz, der von Tim Häußler gefoult wurde. Elfmeter für die Geißböcke, die bis dahin noch allzu unsicher agiert hatten. Kapitän Jonas Hector übernahm Verantwortung und traf zum Strafstoß an. Der Nationalspieler hatte einst bei der EM 2016 die Deutschen im Elfmeterschießen gegen Italien weiter geschossen. Damals hatte er flach halbrechts anvisiert. Diesmal visierte er wieder halbrechts an, aber auch halbhoch. VSG-Keeper Bätge ahnte die Ecke, wehrte ab, doch der Ball bekam so viel Drall, dass er vom Keeper doch noch ins andere Eck des Tores sprang. Die Führung für den FC und Erleichterung überall, wohin man sah. Der FC ließ sich danach das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand nehmen.

Fazit

Der FC musste mit wahrlich genug Sorgen gegen Altglienicke antreten. Für die zahlreichen Ausfälle, die Aufregung um Cordoba und die Angst vor einem peinlichen Erstrunden-Aus machten die Kölner ihre Sache letztlich souverän und gut. Nach dem 1:0 hatte die Gisdol-Elf das Spiel im Griff, ohne zu glänzen. Die gut gespielten Aktionen führten zu den Toren. Und so stand am Ende das einzig Wichtige: der Einzug in die zweite Runde. Jetzt können die Kaderplanungen weiter vorangetrieben und die Vorbereitung auf die Bundesliga in Angriff genommen werden. Für die TSG Hoffenheim als nächsten Gegner müssen sich die Kölner noch gewaltig steigern. Doch dieses Gefühl kennen wohl die allermeisten Bundesligisten. Insofern: Pflicht erfüllt!

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