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Kurios: Erfuhr Limnios erst nach dem FC-Deal von seinem neuen Klub?


Der 1. FC Köln hat Dimitris Limnios von PAOK Saloniki verpflichtet. Was bereits lange Zeit bekannt war, gaben die Geißböcke am Montag nach überstandenem Medizincheck bekannt. Limnios durfte zuletzt aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus nicht nach Deutschland einreisen. Nun ist der Grieche jedoch in Köln angekommen und wird am Dienstag die erste Einheit mit seinen neuen Teamkollegen absolvieren. Dass der 22-jährige allerdings ans Geißbockheim wechseln würde, wusste er erst, als der Deal bereits in trockenen Tüchern war. 

Köln – Mehrfach wurde Dimitris Limnios nach seiner Rückkehr von der Länderspielreise Anfang September positiv auf das Corona-Virus getestet. Am Montag konnte sich der Grieche dann endlich auf den Weg nach Deutschland machen und nach überstandenem Medizincheck seinen Vierjahresvertrag beim 1. FC Köln unterschrieben (hier mehr dazu).

Limnios wollte neuen Verein nicht wissen

Der Wechsel von Saloniki zum FC kam dabei allerdings relativ kurios zustande. Wie der griechische Sportreporter Alkis Tsavdaras im GBK-Community-Talk nach einem Gespräch mit Limnios‘ Berater berichtete, erfuhr der Spieler erst von seinem neuen Verein, als der Deal zwischen dem FC und PAOK bereits unter Dach und Fach gebracht wurde. Demnach informierte Limnios‘ Berater den Spieler erst nach Abschluss mit dem FC über die Destination Köln. Limnios selbst hatte im Vorfeld lediglich erklärt, er wolle in eine der Top-Ligen Europas wechseln und überlasse alles weitere seinem Berater. Rund um die Länderspiele, wo Limnios in der Nations League gegen Slowenien und den Kosovo zum Einsatz kam, machte dieser den Wechsel schließlich perfekt.

Vor dem Länderspiel gegen den Kosovo, bei dem Limnios auch einen Treffer zum 2:1-Sieg beisteuern konnte, wollte der Berater Limnios schließlich über seinen neuen Klub informieren. Der 22-jährige wiegelte jedoch ab, wollte seinen neuen Verein erst nach dem Spiel erfahren und sich stattdessen voll auf die anstehende Partie konzentrieren. Einzig soll er erfahren haben, dass es sich um eine Liga nördlich von Griechenland handelte, was bei der geographischen Lage des Landes freilich ein breites Spektrum bot. Am Ende habe er sich schließlich gefreut, dass es die Bundesliga und der FC geworden sind. Nach seiner Zwangspause dürfte es Limnios nun kaum erwarten können, bei seinem neuen, ihm mittlerweile bekannten Verein voll durchzustarten. „Jetzt bin ich endlich beim 1. FC Köln und freue mich, meine neuen Mitspieler und den Verein kennenzulernen. Der FC ist einer der größten Traditionsvereine in Deutschland mit fantastischen Fans und ich will dabei helfen, dass der Club seine Ziele erreicht“, sagte Limnios bei seiner Vorstellung am Montag.

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